Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im Kanton Schwyz - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Vorkommen und Fundorte von Mineralien in der Schweiz
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Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Schwyz

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

16 Fund- Abbauorte
24 Mineralien/Synonyme/Varietäten
47 Zuweisungen


SZ :  Bolleren, Brüschegg, Einsiedeln, Gnippen, Goldau, Morgarten, Ob den Hägen, Rossberg, Rufiberg, Sattel;((Kohlenabbau)
Die Molassekohlen im Kanton Schwyz: Wohl eine älteste Notiz findet sich am Ratsprotokoll vom 1. Mai 1766:
"In dem Heimwesen "Morgarten" in der Gemeinde Sattel, wurde vor einigen Jahren bei Abdeckung eines Sandsteinbruches ein Steinkohlenlager aufgefunden." Mächtigkeit einige cm. Höhe 1082 m bis 1104 m NE Sattel.
"Etwas Steinkohlen werden auf dem Schutt, den Bergtrümmern von Goldau, gegraben, doch kaum der Erwähnung wert." Diese Kohle stammt aus dem Abrutschgebiet. Auch Herr Archivar Styyer hat "ein dort befindliches Steinkohlenlager" von 10 - 12 cm gesehen.
- Kohle

SZ :  Gersau, Vitznauer Stock, Vitznauerstock, ca. 1450 MüM
- Quarz

SZ :  Iberg, Roggenegg;(Bohnerzabbau), ca. 1560 MüM
Bohnerzabbau aus der Region Roggenegg nachgewiesen. Die frühere Gemeinde Iberg, Kanton Schwyz, ist heute in Oberiberg und Unteriberg aufgeteilt.
- Bohnerz

SZ :  Iberg, Schienberg, Isentobel, Isentobelbach, Isentobelhütte, Eisentobelbach, Eisentobelhütte;(Erzabbau), ca. 1487 MüM
In der Region Schienberg - Isentobel fand in früheren Jahren (1597 - 1610?) ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt.
- Eisenerz

SZ :  Lauerzersee (Südufer), Lauerzer See (Südufer), Lauerz (östlich), Kressenberg;(Brauneisenabbau), ca. 450 MüM
Am Südufer des Lauerzersees, östlich von Lauerz, sind dem subalpinen Flysch Riffe von Nummulitenkalk eingelagert, die, wie am Kressenberg in den Ostalpen, stark mit Brauneisen imprägniert sind. Der Gehalt an Eisenoxyd beträgt 30%.
- Brauneisen  - Hämatit  

SZ :  Lauerzersee, Zingel bei Seewen (Steinbruch), ca. 450 MüM
Aus einem grossen Steinbruch am Südost-Rand des Lauerzersees werden aus dem Ost-Teil des Bruches einige Klein-Mineralien erwähnt.
- Baryt  - Calcit  - Dolomit  - Pyrit  - Quarz  - Strontianit  

SZ :  Muotatal, Bisistal, Bissithal, Bissital, Wasserberg, Steinhüttli, ca. 1700 MüM
Kenngott: vom Steinhüttli am Wasserberg im Bissithale, einem Seitenthale des Muottathales.
- Quarz

SZ :  Muotatal, Kinzig, Chinzig
Es handelt sich hier um eine sehr ungenaue Fundortangabe. Die Fundstelle liegt in Gratnähe. Schon auf dem Weg dorthin (an einer Alphütte vorbei) sind einzelne kleinere Quarze lose am Boden liegend zu finden. Die Funde stammen aus dem Uebergang vom Oehrlikalk zum Valanginienmergel.
- Calcit  - Fensterquarz  - Quarz  - Strontianit  - Zepterquarz

SZ :  Muotathal, Hölloch, ca. 750 MüM
Das Hölloch im Muotatal (SZ) ist mit 195 Kilometern bekannter Länge das grösste Höhlensystem der Schweiz, die derzeit zweitlängste Höhle Europas und viertlängste der Welt. Das Wasser hat das verästelte, über mehrere hundert Höhenmeter verlaufende Höhlensystem aus Kalksteinen des Helvetikums herausgelöst. Wechselnde Wasserzufuhr und die schnelle Versickerung führen zu enormen Schwankungen der Wasserführung innerhalb der Gänge.
- Gips

SZ :  Nuolen, Buechberg, Guntliweid (Steinbruch), ca. 500 MüM
Aus einem Steinbruch von Guntliweid am Buechberg.
- Calcit

SZ :  Sattelegg, ca. 1190 MüM
Aus den unteren Kreidekalken der Satteleggzone.
- Quarz  - Zepterquarz  

SZ :  Schienberg, Roggenstock, Isenbach;(Erzabbau), ca. 1770 MüM
In diesem Gebiet, d.h. im Iberger-Raum, wurden zumindest Eisenerz-Abbauversuche durchgeführt. 1597 fand eine Begehung von Fachleuten statt, welche die Erze im Isenbach-Tälchen hinter dem Schienberg untersuchen sollten. Ein Abbau wurde beschlossen, weitere Angaben über dessen Verlauf sind aber nicht zu finden.
- Eisenerz

SZ :  Schwyz, Schloss, ca. 520 MüM
- Sillimanit

SZ :  Sihlsee, Sihltal, Sihltaler Alpen, ca. 1000 MüM
In dieser Umgebung führen Bäche in ihrem Geschiebe oft Brocken mit äusserlichen Anzeichen (Rostanzeichen) auf Mineralieninhalte. Die Mineralien sind von kleiner Ausbildung.
- Ankerit  - Aragonit  - Baryt  - Calcit  - Coelestin  - Dolomit  - Glaukonit  - Goethit  - Hellglimmer  
- Limonit  - Phosphorit  - Strontianit

SZ :  Unteriberg, Waag (Steinbruch), ca. 930 MüM
Der Steinbruch liegt rechts unmittelbar an der Strasse Unteriberg/Stöcken-Wegloser vor der Strassenkreuzung (P. 921). Im Schrattenkalk dieser Grube kommen in kleinen Klüftchen die aufgeführten Mineralien nur in winziger Ausführung vor.
- Ankerit  - Baryt  - Calcit  - Coelestin  - Dolomit  - Fluorit  - Limonit  - Pyrit  - Quarz  - Strontianit

SZ :  Wägital, Chli Aubrig, ca. 1640 MüM
Erwähnt wird ein Fund von mehreren glasklaren (allerdings recht kleinen) Kristallen (Alte Funde).
- Quarz
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