Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im Kanton Aargau - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Fundorte Schweiz
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Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Aargau

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

108 Fund- Abbauorte
112 Mineralien/Synonyme/Varietäten
445 Zuweisungen


AG_SO :  Aare, Aarau, Distelberg, Distelberghöhe, Gönhard, Hungerberg, in der hohlen Gasse von Bifang, Erzgraben, Kirschgartenweg, Brunnentröge, Binzenhof, Goldern, Rombach, Küngoldingen, Zofingen, Auf der Buch, ca. 460 MüM
M. MÜHLEBERG hat festgestellt, dass der S der Aare am Distelberg und im Gönhard  Ölsand z. T. in untere bunte Molasse eingelagert ist.
Nach M. Mühlberg ist die Molasse N der Aare, d. h. in grösserer Nähe des mutmasslichen Festlandes, und bei geringerer Wassertiefe unvollständiger entwickelt und erhalten als am Distelberg und im Gönhard. Über Eozän und basalen Molasseschichten mit aufgearbeitetem Eozän dominiert hier neben untergeordneten Einlagerungen von bunten Tonen und Mergeln und ein oder zwei fossilführenden Süsswasserkalklagen die sandige Knauermolasse
Da und dort finden sich Einschlüsse von Ton- und Mergel-Gallen und auch knöllelige, weissliche Kalkausscheidungen. In den tiefsten Lagen kommen Brocken von Bohnerztonen und Erzkörner vor, die sich zuweilen schichtartig häufen und aus ortsnahen Umlagerungen der Bohnerzformation stammen. Zuweilen wurden kleine Braunkohlenschmitzen und Blattabdrücke beobachtet, ausnahmsweise wurde Bernstein am Hungerberg.
A. BAUMBERGER hat die eozänen Bohnerzvorkommen vom Hungerberg N Aarau, die noch bis in die zweite Hälfte des vorvorigen Jahrhunderts (ca. 1880) in lebhaftem Abbau waren, eingehend Beschrieben. Die Mächtigkeit der Bohnerzbildungen schwankt von 0 bis gegen 10 m. Das Vorkommen von Huppererde scheint in der Umgebung Aaraus nicht häufig zu sein gibt über die untersten in der hohlen Gasse von Bifang (sog. "Erzgraben") zwischen Aarau und Küttigen aufgeschlossenen Schichten.
Weiterhin berichtet M. MÜHLBERG, dass, wie ihm Dr. H. FISCHER-SIEGWART, Zofingen, um etwa 1920 mitteilte, im Eisenbahneinschnitt N Küngoldingen (N Zofingen) Asphaltspuren beobachtet worden sein sollen.
- Asphalt - Bernstein (ausnahmsweise am Hungerberg)
- Braunkohle
- Ölsand
- Huppererde

AG – Aarau - Aarau (Umgebung); (Erdöl)
In Oel-getränkten oder imprägnierten Molassesandsteine in der Umgebung von Aarau:
- Erdöl -

AG :  Aarau, Benken (Gipssteinbruch), ca. 580 MüM
- Gips - Als sogenannter Fasergips.

AG :  Aarau, Hungerberg, Küttigen, Lindgraben, Erlisbach, Erlinsbach, Erlachstollen, Dolderstollen, Sampelstollen, Riederstollen, Tscharnerstollen, Trompeter, Meyerstollen, Nothstollen;(Bohnerzabau), ca. 471 MüM
Der Hungerberg liegt nordöstlich von Aarau, zwischen Aarau und Erlinsbach. Im Heft 'Minaria Helvetica', Ausgabe 2003, Heft 23a, wird sehr ausführlich auf die Bergbauaktivitäten am Hungerberg eingegangen.
Mit Wald überwachsene Abraumhaufen und Mulden sind die noch heute erkennbaren Spuren der früheren Bohnerzausbeutung im Lindgraben im Gemeindewald Küttigen. Eisenerzvorkommen unterschiedlicher Entstehung gibt es im Gebiet der Gemeinden Küttigen und Erlinsbach verschiedene. Im 18. und 19. Jh. ist in Küttigen - wohl im Lindgraben -, in Erlinsbach im östlichen Teil der Buchebene und am Trompeter, so wie am Hungerberg in Aarau Bohnerz ausgebeutet worden. Der früheste Nachweis, auf Grund einer von der bernischen Obrigkeit ausgestellten Konzession, stammt aus dem Jahr 1722. Am ergiebigsten war der Abbau in den Jahren 1740 - 1750 und etwa 1770 - 1790. Die Erzschicht liegt nahe der Oberfläche. Der Abbau des Erzes, das wegen seines geringen Gehaltes an Schwefel und Phosphor sehr geschätzt war, geschah meist im Tagbau, teilweise aber auch in Stollen.
Abgesehen von Magnetit und Pyrit kommen alle erwähnten Mineralien nebst Küttigen auch im Aufschluss von Biberstein vor, die ,Blauerde' nur im Inneren von Erzbohnen.
- Aegyptischer Jaspis - Blauerde - Bohnerz - Calcit - Feuerstein - Goethit - Grünerde - Hämatit - Jaspis - Lepidokrokit - Limonit - Magnetit -Markasit - Muschliger Hornstein - Pyrolusit Pyrit - Quarz - Siderit -

AG :  Aarau, Küttigen, Homberg, ca. 670 MüM
- Coelestin (faseriger nach Bernoulli am Bach am Homberg hinter Küttigen).

AG :  Aarau, Staffelegg, ca. 620 MüM
- Strontianit (nesterweise im Kalkstein an der Staffelegg), - Coelestin (blau, tafelig, rötlich, leistenförmig, Baryto-Coelestin, aus den Opolinustonen), - Amethyst - Alabaster (weiss bis rötlich, meist grau geadert).
1). Im Trias (Mittlerer Keuper), - Gips -
2). Im Jura, Oberster Lias, Toarcien im Mergel oder auf Fossilien, - Calcit - Pyrit - Sphalerit -
3). Im Ton eines Keupergips-Aufschlusses, - Gips -

AG :  Aarau, Staffelegg (ehemalige Tongrube), ca. 620 MüM
An der Strasse von Aarau nach Frick, 150 Meter nördlich der Staffelegghöhe. Die Mineralien sind eher von kleiner Ausbildung.
- Baryt - Barytocoelestin - Calcit - Coelestin - Hämatit - Pyrit - Sphalerit -

Baryt von der Staffelegg

AG :  Acheberg, Asperchlus, Bänkerchlus, Bänkerjochstrasse, Brunnenberg, Egg, Eggmatten, Fischbach, Gross Wolf (westlich), Hinter Königstein, Horenbach, Wasserflue, Wassetfluebach, ca. 800 MüM
1). Acheberg, - Asperchlus, Bänkerchlus, Bänkerjochstrasse, Brunnenberg, Egg, Eggmatten, Fischbach, Gross Wolf (westlich), Hinter Königstein, Wasserflue, Wassetfluebach.

2). Gross Wolf (westlich). Im Querschnitt eines Lytoceras (?) gefunden im Lias, westlich des Gross-Wolf zeigen sich in dichtem Kalk neben Calcit sehr spärlich kleine Aggregate von feinkristallinem Pyrit und Sphalerit. Die Paragenese lautet demnach: Calcit, Pyrit, Sphalerit.

3). Die an der Nordhalde der Egg/Brunnenberg durchziehenden Opalinus-Schichten, bei ungefähr west-östlichem Streichen von den Eggmatten zum in der Mulde zwischen Brunnenberg und Wasserflue fliessenden Bach hinunter laufend, diesen querend und hinter der Bänkerchlus den Fischbach und die Bänkerjochstrasse erreichend, führen in ihrer oberen Zone zahlreiche Septarien (gekammerte, hohle Kalkkonkretionen im Mergel) verschiedener Grösse. Sie treten in einzelnen Schichten des Opalinustones gehäuft auf.
Die im Rutsch Hinter Königstein und im Bett des Wassetflue-Baches gefundenen Septarien sehr verschiedener Grösse und Erhaltungszustandes führen in den Schwundrissen die folgenden Teilparagenesen:
Calcit -  (Pyrit) - Goethit: (Limonit)
Calcit - (Eisendolomit) - (Pyrit)
Calcit - Coelestin - (Eisendolomit) - (Pyrit) - Goethit: (Limonit)

4). Egg (Nordhalde), Brunnenberg in Opalinus-Schichten In den Opalinus-Schichten an der Nordhalde der Egg (Brunnenberg) liegen neben den meist grossen Knauern, Septarien, auch spärlich Toneisenstein-Geoden, als kleine bis etwa 8 cm grosse Knollen. Am frischen Bruch von graubrauner bis graugelber Farbe ist die der Verwitterung ausgesetzte Aussenschicht wegen des meist hohen Eisengehaltes auffällig braunrot gefärbt. Je härter der Toneisenstein ist, um so eher ist die Mineralparagenese zu finden:
Pyrit - (Eisenhydroxyde) - (Sphalerit) - Calcit.
Coelestin, Calcit – (Pyrit)

5). Bänkerchlus Im Bereiche der Tongrube westseitig hinter der Bänkerchlus, evtl. aus dem Abdeckmaterial, sind einige grössere Septarien gefunden worden, wie sie aus den oberen Zonen des Opalinustones bekannt sind. Es konnte in diesem Falle die nachstehende Paragenese beobachtet werden: Calcit - Coelestin - Eisendolomit - Goethit: Limonit - (Strontianit).
Das Tonmineral Kaolinit liegt randständig in einem im übrigen mit Calcit gefüllten Riss und ist - umhüllt von einer rotbraunen Haut
rein weiss. Unter dem Binokular zeigt es sich als feinschuppig, nahezu dicht. In derselben Tongrube treten gegenwärtig die mittleren bis tieferen Zonen des Opalinustones zutage. Die Kalkbänkchen und -konkretionen führen die Mineralparagenesen
Calcit - Pyrit - Baryt - (Coelestin) - (Sphalerit)

6). Bänkerchlus, Gross-Wolf: In tieferen Zonen des Aufschlusses Bänkerchlus können zur Seltenheit faust- bis etwa 15 cm grosse Kalkkonkretionen gefunden werden, die anscheinend aus vielen kleinen zusammengewachsen sind. Es handelt sich dabei um einen sehr zähen, blaugrauen, dichten Kalkstein. Im Querschnitt einer solchen Konkretion lässt sich die brekzienähnliche Struktur deutlich erkennen. Verbliebene Hohlräume sind mit Pyritaggregaten, mit farblosem Calcit und schliesslich farblosem Coelestin sowie weissem Baryt ausgefüllt. Die Kristallisationen aller dieser Mineralien sind sehr klein. Pyrit ist das erstausgeschiedene Mineral. Ähnliche Bildungen werden im Fundort Gross-Wolf gefunden. - Pyrit - Calcit - Coelestin - Baryt -

7). Ebenfalls hinter der Bänkerchlus, aber auf der Ostseite der Strasse, neben der alten Gipsmühle, ist im Opalinuston vor kurzem eine kleine Grube eröffnet worden. Darin werden die bekannten grossen Septarien gefunden; diese enthalten in'den ausnehmend grossen und weiten Schwundrisssystemen die für diesen Bereich bereits bekannte Paragenese Calcit - Coelestin - Pyrit - Goethit: (Limonit) - [Strontianit]. Bemerkenswert gross ist die Menge des Coelestins.

8). Bei Anlass der Erstellung einer Wasseraufbereitungsanlage der Gemeinde Küttigen ist an der Benkenstrasse, ungefähr bei Pt. 535, zeitweilig eine Baugrube geöffnet gewesen, in welcher neben Hangschutt auch Septarien aus dem Opalinuston gefunden wurden. Diese Knauer liegen nicht im anstehenden Gestein, sondern in Rutschmaterial, das offensichtlich aus der Mulde zwischen Bänkerjoch und Wasserflue stammt. Die Septarien insbesondere stammen aus dem Opalinuston-Vorkommen, das, von West nach Ost streichend, an der Nordseite der EggWasserflue liegt und im Bereiche Herrenmatt verschwindet; es hat mit dem Vorkommen Egg/Brunnenberg - Acheberg - Asperchlus direkt nichts zu tun. Die Mineralparagenese in den Schwundrissen der Knauer lautet:
Calcit - Coelestin - (Pyrit), (Eisendolomit).

9). In der heute verlassenen Grube der Ziegelei Muri AG auf dem Gross-Wolf sind die tiefsten Schichten des Opalinustones aufgeschlossen. Das älteste Aufgeschlossene im Liegenden sind die Jurensis-Schichten oberster Lias). Die mittleren und oberen Teile des Opalinustones sind hier von Hangschutt aus dem mittleren Dogger bedeckt.
In den Tonmergeln liegen vereinzelt fein geschichtete, harte Kalkbänke. Tonmergel wie Kalk sind ohne Interesse. Anders ist das allerdings in den wenig häufigen, einzeln oder lagig auftretenden Kalkkonkretionen. Im Zentrum eines solchen lagigen Vorkommens befindet sich eine bis kopfgrosse, ja im Einzelfalle 30 x 30 x 35 cm messende Konkretion, begleitet von einem Schwärm nach aussen zunehmend kleiner werdender gleicher Gebilde; die kleinsten Konkretionen erreichen noch Haselnussgrösse.
Pyrit (?) – (Sphalerit) Pyrit (+ Markasit?) - Calcit - Coelestin - (Baryt) – (Eisendolomit) - Goethit: (Nadeleisenerz) – (Gips)

10). Im Bett des Horenbaches, unmittelbar hinter der Asperchlus, sind zwei offensichtlich aus dem Opalinuston stammende Septarien gefunden worden. Zumal es sich um eine «klassische» Fundstelle handelt, ist es eigentlich erstaunlich, dass nicht mehr solche Knauer vorhanden sind. Das kann mit der bereits vor Jahrzehnten erfolgten Verbauung des Baches erklärt werden. Sperren verhindern die Erosion, das Bachbett ist heute völlig mit Kalktuff ausgekleidet. Opalinuston ist nicht (mehr) aufgeschlossen. Die beiden Septarien zeigen zwei verschiedene Mineralgesellschaften: Calcit - Eisendolomit - (Coelestin) - (Pyrit) - Goethit: (Limonit) Pyrit - Coelestin.

11). Die Murchisonae-Schichten, dem Hangenden zu den Opalinustonen, werden im Bereiche der Egg (Brunnenberg) von tonigen, etwas sandigen Kalken repräsentiert, auch spätige Kalke und feinkörnige Oolithe kommen vor. Dieses Gestein ist von Tonhäuten und -schlieren durchsetzt; die Kalkbänke sind von Mergel- und Tonschichten unterteilt und stark geklüftet. Fossilien finden sich häufig, sie sind aber in der Regel schlecht erhalten. In Klüften oder in Hohlräumen von Fossilien treten zwei interessante Mineralgesellschaften auf:
Calcit - Pyrit - Coelestin - (Baryt) - Eisendolomit - [Sphalerit] - Quarz: (Bergkristall) - Goethit: Limonit – (brauner Glaskopf) sowie Kohle - Calcit - Coelestin - Goethit: Limonit
Die meist sehr engen, nur wenige mm breiten Klüfte sind in der Regel mit Calcit belegt.

AG : Aargau - Degerfelden, Iberg, Endingen, Siggental, Regensberg, Lägern, Gebenstorf,Gebensdorf, Brugg, Hungerberg, Erlisbach, Küttigen; (Bohnerzabbau).
Bohnerze des Eocäns. Ansammlungen von Bohnerz finden sich auf Malmkalk bei Degerfelden, am Iberg nördlich Siggental, bei Regensberg am Nordostende der Lägern, bei Gebensdorf westlich von Baden, an der Aare oberhalb Brugg etc. Das grösste Vorkommen ist dasjenige auf dem Hungerberge zwischen Erlisbach und Küttigen, nördlich von Aarau; in den Jahren 1804 bis 1814 wurden hier ca. 1500 Tonnen Erz gefördert. Nachgewiesener Abbau:Gebenstorf-Brugg: (keine Jahreszahlen bekannt). Hungerberg-Küttigen: (1494) 1550 - 1820. Endingen-Siggental: (1672) 1707.
- Bohnerz -


AG :  Auenstein, Egg, Jakobsberg, Oberegg, Unteregg (Zement-Steinbruch), Untereck, Veltheim, ca. 500 MüM
Nördlich des Dorfes Auenstein im Zementsteinbruch Unteregg. Der Steinbruch ist in zwei verschiedene Abbaue aufgeteilt, die auch in zwei geologische völlig unterschiedliche Horizonten liegen. Unten wird Mergel abgebaut, oben Kalkstein.
Unteregg: Im Hauptrogenstein sind Gesteinsstücke mit Eisendolomit gefunden worden. Es handelt sich um nussgrosse, innerhalb des Oolithes liegende Drusen, deren Wände dicht mit einem spätig ausgebildeten Belag von Eisendolomit versehen sind. Die Druseninnenseite zeigt schöne Aggregate von etwa 2 bis 3 mm Breite und bis 10 mm Länge. Die für den Dolomit typischen gekrümmten Kristallflächen sind deutlich zu beobachten. Der Eisendolomit ist an der Aussenseite der Drusen von intensiv gelbbrauner Farbe, während die Kristall-Aggregate der Innenseite farblos oder weiss bis leicht gelblich gefärbt sind. Auch ausserhalb der Drusen liegen kleinere Aggregate des Eisendolomites im Gestein. Andere Mineralien fehlen. Farbloser oder weisser Calcit und milchfarbener Eisendolomit treten in geringen Mengen in Hohlräumen auf.
- Quarz - Im Hauptrogenstein der Oberegg. Der Quarz liegt als unregelmässig geformte Schliere konkordant zur Schichtung im Oolith. Nur in der Randzone sind Ooide und Quarz miteinander vermischt, in der Mitte nicht. Der Quarz ist völlig undurchsichtig, ohne Struktur, hellgrau und je nach Lage mit Stixh ins Gelbliche oder Bläuliche.
- Limonit - Oberegg: In den Ammonitengehäusen: durch eindringendes Wasser zu Limonit umgewandelter Pyrit.
- Pyrit -  Unterer und oberer Steinbruch. Aggregate bis 4 cm, Würfelkanten bis 1 cm, hochglänzend. In den Ammonitengehäusen bis 0,6 mm gross.
- Calcit - Unterer und oberer Steinbruch. Teils glasklare bis leicht milchig getrübte, schön ausgebildete, bis 1 cm grosse Kristalle. Meist einfache Skalenoeder. In den Ammonitengehäusen dichte Calcitrasen.
- Gagat - Gagatkohle. Einmaliger Fund eines etwa 8 x 10 cm messendes Stückes Gagatkohle. Es dürfte sich um Schwemmholz handeln.
- Dolomit - Oberegg: Eisendolomit in den Ammonitengehäusen: Eisendolomit ist nur spärlich, als kleine Kristallgruppen, vorhanden.
- Markasit - Unterer Steinbruch.
- Coelestin - Unterer Steinbruch. In schöner, fast tintenblauer Farbe und unterschiedlichem Habitus, bis 4 cm Länge, teils vergesellschaftet mit Markasit und Calcit, teils matt.
- Sphalerit - Oberer Steinbruch. Kristalle bis 4x3 cm, an den Kanten teils durchscheinend. Sehr selten vergesellschaftet mit kugeligen Pyritaggregaten. Gelegentlich bis zu 10 cm grosse Aggregate. Diese liegen meist randständig, in den Drusen auf der Unterseite, und wuchsen mit dem Calcit in den Hohlraum hinein. Die Sphaleritmassen sind frisch von dunkelbrauner bis schwarzer Farbe mit einem Stich ins Grünliche, in dünnen Schichten durchscheinend hellbraun. Einzelne Kristalle im Calcit sind hellgelb und klar ausgebildet. Freie Kristalle sind oft korrodiert und matt.
Unteregg: Der Rogenstein ist z.T. durchsetzt von Gallen und wurmgangartigen Gebilden aus einer sandig tonigen Masse. Darin liegen oft reichlich Aggregate von Sphaleritkristallen bis 1 cm Grösse.

AG :  Auenstein, Jakobsberg, ca. 380 MüM
Im Steinbruch Jakobsberg der Jura-Cementfabrik Wildegg ist ein grosser Teil - es sind etwa 2/3 - der Effinger-Schichten aufgeschlossen. Es handelt sich vorwiegend um einen hell- bis dunkelgrauen, recht gleichförmigen, im gesamten deutlich gebankten Mergel bis Mergelkalk.
- Coelestin - Meistens nur in derber Form, vereinzelt in dünntafeligen bis faserigen Kristallen.
- Pyrit - Bis haselnussgrosse Aggregate im Gestein. Fein verteilter Pyrit ist häufig und überkrustet hie und da den Calcit; deutliche Kristallformen sind nicht zu erkennen. Oft stark angelaufen oder in Limonit umgewandelt.
- Sphalerit - Randständig in den Klüften, z.T. auch im Gestein, finden sich im Bereiche des Pyrites kleine Gruppen von schwarzem Sphalerit, ausgebildet meist als Leisten, mit einer grössten Ausdehnung von etwa 6 mm. Die Sphaleritkristalle sind oft vom Pyrit eingehüllt.
- Calcit - Gelegentlich kleine Drusen, darin sind kleine Calcit-Skalenoeder zu finden.
- Gagat -  Gagat-Kohle, als Kluftfüllung, einmaliger Fund.
- Limonit - Als Umwandlungsprodukt des Pyrites.
- Dolomit - Eisendolomit-Aggregate aufgewachsen auf dem Calcit. Es handelt sich um schön ausgebildete, bis zu 3 mm grosse Kristall-Gruppen hellgelber Färbung; z.T. sind sie nahezu farblos.

AG :  Auenstein, Jakobsberg-Unteregg (Durchgang), Steibnitz, Veltheim, ca. 390 MüM
Durchgang Unteregg - Jakobsberg im Steibitz (Veltheim) Mit der Schaffung eines Durchganges vom Steinbruch Unteregg zur Aufbereitungsanlage Jakobsberg ist ein senkrecht zum Streichen der Schichten verlaufendes Profil vom oberen Hauptrogenstein bis in den unteren Malm (Effinger-Schichten) geöffnet worden. Die obersten Schichten des Hauptrogenstein werden hier von sandig-mergeligen Kalken, wechsellagernd mit dunklen bituminösen Mergeln, gebildet. Sie entsprechen den Parkinsoni-Schichten im engeren Sinne, die in diesem Bereiche auf die Westseite des Aaretales übergreifen. Das Gestein ist von zahlreichen Fossilien durchsetzt.
Die Eisenerzschicht im untersten Oxfordian/obersten Callovian ist nur wenige Zentimeter mächtig. Sie führt sehr viele Fossilien, die ihrerseits Bildungsort verschiedener Mineralien sind.
- Pyrit - Spärlich, würfelig, tafelig oder als Aggregate, eingewachsen im Calcit oder diesem aufsitzend.
- Calcit - In den fossilen Hohlräumen reichlich vorhanden, skalenoedrisch, bis 4 mm, glasklar oder milchweiss gefärbt.
- Goethit -
- Brauner Glaskopf - Dicke Krusten über braungelbem, erdigem Limonit, oft auch als Holhraum ausfüllende Masse.
- Limonit - Als hell- bis dunkelbraune, erdige Masse; z.T. sind Ooide erkennbar.
- Dolomit - Selten, Aggregate mit sichtbar gekrümmten Flächen auf dem Calcit aufsitzend.
- Kaolinit - Weisser dichter Kaolinit tritt nur spärlich auf.
- Kohle - Ausnahmefund. Reichlich mit Pyrit (Markasit?) durchsetzt und mit erkennbarer Baumstruktur.
- Glaukonit - In den Birmenstorfer-Schichten stellenweise reichlich. Unter dem Binocular sind keine Kristallformen zu beobachten sondern nur Krusten und Körner.

AG_BL :  Augarten, Augst, Brennet, Brunnhardwiese, Degerfelden, Tegerfelden, Dinkelberg, Duttenberg, Eichberg, Ergolz, Fischingerbachtal, Hauennest, Herthen, Hirschenleck, Käppelegraben, Kleemättle, Maisprach, Moosrain, Mumpf, Nettenberg, Pfefferlädli, Rheinfelden, Säckingen, Salmenbräu, Schönenbühl, Schützenhölzli, Tempelhof, Warmbach, Warmbach, Weid, Weiherhau, Zeiningen, ca. 270 MüM
Im Folgenden sind aus Dislers Arbeit einige Passagen, welche vor allem die Schichten mit Mineralien rund um Rheinfelden beschreiben, aufgeführt.
Das rechte Rheinseite liegt auf deutschem Gebiet, die linke Rheinseite liegt auf schweizerischem Gebiet.
Rotliegendes findet sich an zwei Stellen des Rheinufers. Am rechten Rheinufer oberhalb Warmbach.
Das Rotliegende am Rheinufer:
Die obersten Schichten des Rotliegenden ziehen sich unter dem Dorfe Warmbach hin und noch 1 km rheinabwärts über dasselbe hinaus, um allmählich unter dem Rheinniveau zu verschwinden. Tiefer als hier liegen die gleichen Schichten des Rotliegenden am linken Rheinufer unterhalb Rheinfelden, wo sie teilweise von Kies bedeckt sind.
Bei Wallbach tritt Rotliegendes an den beiden Rheinufern zutage auf gleichem Niveau mit dem westlich daran anstossenden Muschelkalk, womit sich hier die Fortsetzung der Wehrtalverwerfung deutlich kundgibt. Die geologischen Karten geben hier, wie auch an der nachher zu bezeichnenden Lokalität bei Mumpf, an Stelle des Rotliegenden Buntsandstein an. Den besten Aufschluss finden wir am badischen Ufer westlich der Fähre von Wallbach. Über dem Wasserniveau stehen rote Tone an in 3 m Mächtigkeit. Diese Tone zeigen graugrüne, runde Flecken und in höheren Schichten enthalten sie kopfgrosse, eckige Knollen von verhärtetem rotem Ton.
Bei Mumpf steht Rotliegendes in noch höherem Niveau an. An den beiden Rheinufern zwischen Wallbach und Mumpf kann Rotliegendes an mehreren Stellen beobachtet werden, meist aber ist es erodiert und durch Niederterrasse ersetzt. Ein guter Aufschluss findet sich beim Ausgang des Fischingerbachtales an der östlichen Talseite.
Westlich von Säckingen am ‚Moosrain’ befindet sich am Rande der Niederterrasse ein Steinbruch, dessen Gestein der bei der Steinkohlenbohrung von Mumpf zum Teil durchbohrten unteren Abteilung des Rotliegenden entsprechen dürfte.
Bei Zeiningen besteht das östliche Talgehänge im südlichen Teil des Dorfes etwa 20 m hoch aus Rotliegendem, das sich auch hier aus einem brecciösen Sandstein mit eckigen Quarz- und Feldspathstücken zusammensetzt. Entsprechendes zeigt sich am südlichen Talgehänge im 'Weiherhau'.
Bei Maisprach wird der untere Teil des rechten Talgehänges wiederum etwa 20 m hoch von Rotliegendem in bekannter Ausbildung eingenommen und auch hier scheint der Karneolhorizont direkt darüber zu folgen. Am linken Talgehänge steht das Rotliegende nur wenige Meter über der Talsohle an. Der hier folgende Buntsandstein zeigt in der 'Weid' einen hübschen Aufschluss im Röth.
Die geologische Sitation ist recht komplex und hier nur ansatzweise beschrieben. Genauere Angaben befinden sich auf den Datenträgern DVD/USB.
Die Aufschlüsse wurden vor der Rhein-begradigung vorgenommen und sind heute teilweise nicht mehr sichtbar.
Die Mineralien konnten in verschiedenen Schichten und an verschiedenen Lokalitäten gefunden werden.
- Calcit - Dolomit - Galenit - Gips - Karneol - Malachit - Quarz - Pyrit -

AG : Augst
Auf aargauischem Gebiet wurde bei Augst nahe dem Ausgehenden der Anhydritgruppe ein untiefes Salzlager in den Jahren 1841 und 1867-1872 angebohrt und von 1843 bis 1846 zum ersten, von 1869-1907 zum zweiten Male ausgebeutet. Die Errichtung des Stauwehres von Augst bedingte die Schliessung der Saline (Stand 1915).
- Salz -


AG :  Bad Schwarzenberg, Büron, Gontenschwil, Gontenschwyl, Guntisweil, Hallwilersee, Hallwylersee, Rudachen, Schiltwald, Schmidrued, Schwarzenberg, Schwarzenbergbach, Sursee, Waldi, Würzen;(Kohleabbau), ca. 606 MüM
(Kohlebergbau). Obere Süsswassermolasse. Westlich des Hallwilersee und Büron, nördlich von Sursee. Die der marinen Molasse direkt auflagernden Süsswasserabsätze enthalten auch hier Kohlen, die am Schwarzenberg bei Gontenschwil in einem 130 m langen Stollen ums Jahr 1788 angefahren wurden. Bei Büron trifft man im Hangenden und im Liegenden von Süsswasserkalk je 1-2 cm mächtige Pechkohle. Die Koordinaten zeigen auf den Schwarzenberg (Punkt 606).
Der Stolleneingang liegt etwas über dem Bad Schwarzenberg.
- Braunkohle - Pechkohle - Steinkohle -

AG :  Baden, Kappeler Höfe, Kappelerhöfe;(Bohnerzabbau), ca. 360 MüM
Abbau Nachgewiesen um (1672) 1707.
- Bohnerz

AG :  Baden, Wil, ca. 380 MüM
Genauere Angaben werden nicht gemacht (... bei Wyl unterhalb Baden im Canton Aargau...).
- Calcit - Gelber bis weisser fasriger stalaktitischer Kalk mit schaliger Absonderung.

AG :  Bänkerjoch, Benkerjoch, Bernhalden, Cholwald, Egg, Einote, Herzberg, Oberhof, Riepel, Rumisholden, Summerholden, Pilgerhöf, ca. 670 MüM
1). Bänkerjoch, Bernhalden, Cholwald, Egg, Einote, Herzberg, Oberhof, Riepel, Rumisholden, Summerholden, Pilgerhöf: Die Schichten des Trigonodusdolomites und der Lettenkohle (Estherienschiefer, Grenzdolomit) als oberste Zone des oberen Muschelkalkes streichen in der Antiklinalstruktur von West von der Rumisholden über Einote - Summerholden - Bänkerjoch Bernhalden nach Osten bis in den Raum Herzberg. Der Dolomit ist von gelbgrauer Farbe und von erdiger Ausbildung. In einzelnen Zonen ist er reichlich mit kleinen und grösseren Drusen durchsetzt, wobei diese Höhlungen meist mit dolomitischem Pulver ausgefüllt sind. In den Drusen ist eine kleine, aber typische Mineralgesellschaft vorhanden.
Mineralgesellschaft: - Calcit - Coelestin - Magnesit - Goethit - Limonit - Dolomit - Pyrit -

2). Rumisholden. - Calcit - Magnesit -
3). Riepel, am Fusse der Bernhalden aus Dolomitschutt. - Calcit - Dolomit -
4). Riepel: Die Zahl der in der Gipsgrube Riepel vorkommenden Mineralien ist gering. - Quarz - Silex -
5). In der großen Gipsgrube Riepel in den Keuperschichten: In den Ton- und Mergelschichten sind keine Gipskristalle gefunden worden. - Alabaster - Fasergips - Gips - Pyrit - Limonit

6). Güterregulierung Oberhof sind im Gebiete der Pilgerhöf(Cholwald): Anlass der Wegbauten zur Güterregulierung Oberhof sind im Gebiete der Pilgerhöf(Cholwald) oberflächlich die Opalinus-Schichten angeschnitten worden. Im Gegensatz zu anderen solchen Aufschlüssen sind hier keine grösseren Mergelkalkknauer (Septarien) aufgetreten, dagegen viele Toneisenstein-Geoden als kleine, 2 bis 8 cm Durchmesser aufweisende, meist flache Knollen. Ihrer heutigen Lage entsprechend sind sie durchwegs stark angewittert. Es zeigt sich dabei, dass sie in der Regel in konzentrische Schalen zerfallen und damit ihre Entstehung als Konkretionen belegen. Die Geoden bestehen aus einer sehr gleichmässigen feinen, kalkhaltigen Tonmasse von intensiv gelbbrauner Färbung. In den äussersten Schichten treten gelegentlich bis 0,5 mm grosse Glimmerblättchen auf. Mineralparagenese: - Pyrit - Calcit - Baryt - Coelestin - Goethit - Limonit - Glimmer -

7). Aus den Murchisonae-Schichten, die in einer Schroppengrube an der Egg: Aus den Murchisonae-Schichten, die in einer Schroppengrube an der Egg südlich der Pilgerhöf (Pt. 717), Oberhof, erschlossen wurden, barg Förster A. Reimann einen grossen Ammoniten. Das Fossil, z. T. noch im Gestein, weist einen Durchmesser von etwa 14 cm auf und ist in der Ebene der Windungen aufgeschlagen. Eine Reihe von Kammern sind geöffnet und führen die Mineralgesellschaft: - Calcit - Eisendolomit - Coelestin - Pyrit - Dolomit -

AG :  Bänkerjoch, Benkerjoch, Riepel (Steinbruch), ca. 580 MüM
- Galenit - Gips -

AG :  Beispe, Geissberg, Villigen, ca. 600 MüM
a). Der grosse Steinbruch bietet mineralogisch wenig Interessantes. Für die Effinger-Schichten lautet die Paragenese:
- Calcit - Coelestin -
b). In den Geissberg-Schichten lautet die Paragenese:
- Calcit - Pyrit - Goethit - Limonit.

AG :  Birmenstorf, Birmensdorf, ca. 380 MüM
- Mirabilit - Auf den Adern im Keupergips. Stenglich-faserig, grau, halbdurchsichtig.
- Goethit - Erscheint nicht selten in Gestalt zierlicher nadelförmiger bis fasriger Kriställchen auf den inneren Wandungen von Petrefakten des mittleren braunen Jura aufgewachsen.
- Epsomit - Auf Adern im Keupergips, verbreitetes Ausblühungssalz verwitternder sulfider Gesteine.

AG_BL :  Birmenstorf, Birmensdorf, Asp, Mönchenstein, Münchenstein, Mülligen, Müllingen, Windisch
Bittersalze sind im Jahr 1822 im Keupergips der Grube des Asps bei Mönchenstein und in den Gipsgruben von Mülligen bei Windisch im Kanton Aargau entdeckt worden. Technische Bedeutung haben die Vorkommen von Mülligen und von Birmenstorf erlangt. Der Gipskeuper des Gewölbekerns der Lägernkette enthält Adern von Epsomit (Mg S04 + 7 H20) und Mirabilit (Na2S04 + 10 H20). Die bittersalz- und glaubersalzhaltigen Gipse werden zur Gewinnung von "Bitterwasser" ausgelaugt. Die Ausbeutung in Mülligen ist im Jahre 1895 eingestellt worden. Mittelst fünf Schächten bis zu 100 m Tiefe und 600 m Galerien wurde eine ca. 60 cm dicke bittersalzhaltige Gipsschicht ausgebeutet.
- Glauberit (in einem mächtigen Gipslager bei Mülligen) - Bittersalz -

AG_ZH :  Birmenstorf, Birmensdorf, Häderli, Malefizgrabens, Oberurdorf, Reppisch, Reppischtal (unteres), Sellenbüren, Spreitenbach, Stierliberg, Tierlitobel, Wagenbach;(Kohlenabbau), ca. 540 MüM (Kohlebergbau).
Obere Süsswassermolasse. Im untern Reppischtal westlich von Zürich. Das Flöz bei Spreitenbach ist ca. 12 cm mächtig und wurde durch einen 100 m langen Stollen angefahren. Unmittelbar über der Mühle von Sellenbüren ist am linken Steilbord des Reppischtales ein 40 cm mächtiger Flöz (ca. 1910!) aufgedeckt worden.
- Braunkohle -

AG :  Böttstein, Schmidberg, ca. 420 MüM
Der Aufschluss Schmidberg, eine grosse Tongrube, liegt im wesentlichen im Opalinuston; der westliche und südliche Grubenrand zeigt auch die an den Opalinuston unmittelbar anschliessenden, stratigraphisch höher liegenden Schichten des oberen Aalenian. Der Bereich Schmidberg ist stark rutschgefährdet. In der Tongrube des Werkes Döttingen der Zürcher Ziegeleien sind die Opalinus-Schichten über einen grossen Bereich der Schichtmächtigkeit aufgeschlossen. Das Gestein ist hier wie anderswo im frischen Aufschluss ein blau- bis schwarzgrauer Schieferton, der in der oft sehr tief greifenden Verwitterungszone seine Färbung ins Gelbgraue wechselt. In verschiedenen Zonen sind Septarien, Kalkbänke und -schichtchen sowie Tonstein-Geoden eingelagert. Der Opalinuston führt in mindestens zwei Zonen Septarien. In einer oberen Zone im Dach der Opalinus-Schichten liegen bis kopfgrosse Kalkkonkretionen, die sehr ähnlich ausgebildet sind wie die Septarien im Wasserflue-Gebiet; sie führen auch die gleiche Mineralgesellschaft.
- Coelestin - Pyrit - Baryt - Sphalerit - Calcit - Gagat - Gips - Dolomit - Strontianit - Limonit -

AG :  Böttstein-Leuggern (Steinbruch), Leuggern (Steinbruch), ca. 447 MüM
An der Landstrasse zwischen den beiden aufgeführten Orten, aus dem Niederterassenschotter.
- Strontianit - Calcit -

AG :  Bözberg, Villnachern;(Bohnerzabbau), ca. 370 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Bözberg-Villnachern im 18 Jh. - Bohnerz -

AG :  Brugg, Bötzberg, ca. 570 MüM
Aus dem unteren Callovien, in einer Ammonitenkammer der Gattung Macrocephalites.
- Amethyst -



AG :  Brunegg;(Bohnerzabbau), ca. 420 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Brunegg. Genauere Angaben (Jahr) fehlen. Um welches Brunegg es sich handelt ist nicht klar. Brunegg gibt es in den Kantonen OW, SG, ZG, ZH, TG und AG. Vermutlich handelt es sich um Brunegg im Aargau (bei Mellingen).
- Bohnerz -

AG_ZH :  Buewald, Falletsche, Heitersberg, Kindshausen, Loo, Mühlerain, Sellenbüren, Spreitenbach, Ütliberg, Wettswil, Wil;(Kohlenabbau), ca. 555 MüM
Eine erste Erwähnung findet sich bei Schinz: "Gegenwärtig arbeitet man daran, auch die Kohlenlager bei Spreitenbach" auszubeuten und auch da hat man schon Spuren von Tieren gefunden; bis jetzt erst einen und zwar einen kleinen und unbestimmbaren Knochen." Alte Leute erinnern sich noch, dass anfangs der Dreissigerjahre etwas ausgebeutet wurde, aber schon 1842 war der Stollen ganz zerfallen. Die Kohle habe inbezug auf Qualität etwa die Mitte gehalten zwischen der gewöhnlichen Molasse- und der diluvialen Schieferkohle und sei eher ein bituminöser Schiefer gewesen. Die Mächtigkeit wird auf 12 - 18 cm angegeben; sie habe aber weiter im Berg drin immer abgenommen. Begleitende Schichten waren Mergel (als Düngemittel auf Äcker gebracht) und weissgelbe, in äusserst dünne Platten spaltbare Kalkschiefer. Diese können jetzt noch aus den Schutthaufen gegraben werden und enthalten in Unzahl Schalen von Planorbis, Lymnaea. CycIas; auch eine Anodonta Heerü und eine Percaart konnte gefunden werden.
- Kohle -

AG :  Chalch-Tal, Chestenberg, Holderbank, Maienrisgrat, ca. 370 MüM
- Illit/Smektit-Gemisch - Illit - Calcium-Mangan-Oxid - Ranciéit -
a) Chalch. Im tiefsten, in den Parkinsoni-Schichten. Im mergelig-sandigen Gestein, das von Mergelkalkbänken durchsetzt ist, sind reichlich nuss- bis mehrere Dezimeter grosse knollige Konkretionen eines dunklen, feinspätigen zähen Kalkes vorhanden.
In der am Maienrisgrat etwa 10 bis 30 cm mächtigen Erzschicht des unteren Oxfordian - sie ist im Steinbruch Chalch an mehreren Stellen aufgeschlossen - kann eine besondere, vergleichsweise reiche Mineralgesellschaft beobachtet werden.
- Kaolinit - Hämatit - Strontianit - Goethit - Brauner Glaskopf - Baryt - Sphalerit - Limonit - Dolomit - Coelestin - Pyrit - Calcit -
b) Der grosse Steinbruch Tal, westlich und unterhalb des Bruches Chalch, liegt in den Effinger-Schichten. Bei oberflächlicher Betrachtung könnte dieser Aufschluss als mineralogisch unergiebig, langweilig bezeichnet werden.
- Coelestin -
c).  Hangschutt in der Mulde zwischen Maienrisgrat und dem Chestenberg.
- Jaspis - Gips - Sphalerit - Coelestin - Pyrit - Calcit -

AG :  Densbüren, Denschbüren, Bann, ca. 470 MüM
In den Birmenstorfer- und Effinger-Schichten (unterer Malm).
- Pyrit - Kommt in den Drusen nur spärlich vor. Frisch ist er kaum je zu finden.
- Sphalerit - In den Drusen randständig angeordnet - als leistenförmige Aggregate bis zu 1 cm und mit tiefschwarzer Farbe.
- Calcit - In kleinen, bis zu 2,5 cm grossen Drusen.
- Glaukonit - Als bis 0,2 mm grosse, dunkelgrüne, unregelmässig geformte Körner.
- Splittriger Hornstein - Er findet sich am Hungerberge bei Aarau und im Stinksteine von Denschbüren, wo er Platten bildet.
- Limonit - Aus verwittertem Pyrit.

AG :  Dielsdorf, Lägern (Steinbrüche am Ostende), Oberehrendingen, Ehrendingen, ca. 500 MüM
Die Lage der Grube liegt ungefähr in der erwähnten Gegend. Bei den Mineralien handelt es sich vorwiegend um Micromounts.
- Alabaster - Baryt - Calcit - Coelestin - Dolomit - Gips - Markasit - Pyrit - Quarz - Sphalerit -

AG :  Dielsdorf, Lägern (südlicher Steilhang), Burghorn, Steinbuck, Bollen, Otelfingen, Kellenfluh, Eisloch, Weiherboden;(Silexabbau), ca. 850 MüM
Am südlichen Steilhang der Lägern, die im Burghorn 863 MüM erreicht, erstreckt sie sich auf rund 670 MüM auf einigen hundert Meter Länge und zeigt offen zutage liegend die feuersteinführende Wettinger- und Badenerschichten. Von der Talsohle führt von Otelfingen aus in leichtem Bogen den Südhang hinauf ein alter Holenweg direkt zu der früheren Abbaustelle.
- Silex -

AG :  Egg, Geissberg, Hottwil, Mandach, Rotberg, Röt, Villigen, ca. 580 MüM
Rotberg. Die Strasse Villigen-Mandach/Hottwil quert in einem Einschnitt schief den ausgeprägten Grat der Egg, des Rotberges. Dabei wird ein Profil vom oberen Hauptrogenstein bis in die Effinger-Schichten aufgeschlossen.
Im Aufschluss am Rotberg fällt eine stark gelbbraun bis rot angewitterte Bank von 10 bis 20 cm Mächtigkeit auf. Es handelt sich um die Erzschicht des unteren Oxfordian.
- Brauner Glaskopf - Calcit - Kaolinit - Limonit -

AG - Eiken - Rund um Eiken, an Acker- und Waldrändern, gibt es zahlreiche, von den Bauern zusammengetragene Steinhaufen, in welchen das quarzhaltige Gestein vorhanden ist.
So z. B. bei: Bollhof; Broom (Acker / Waldrand); Chatzenflue (Acker / Waldrand); Einletboden (Acker); Geren (Acker); Holengraben (Acker); Hüslimatt (Acker / Waldrand); Leim (Waldrand); Schupfertenberg (Acker / Waldrand); Schupfertenberg, Grüt (Acker, Waldrand); Seckenberg (Acker / Waldrand); Stelli (Acker); Warthöf (Acker / Waldrand); Wolfgarten (Acker / Waldrand)
- Azurit (sehr klein, in fossilen Hohlräumen, extrem selten)
- Calcit
- Chalkopyrit
- Malachit (selten, faserig, grün, auf dem Quarz)
- Pyrit (klein, würfelig, braun)
- Quarz - (klein, wasserklar, bis 5mm, häufig).

Malachit, Chalkopyrit auf Quarz (Eiken)                                          Quarz (Eiken)                                                                                  Turmschnecke mit Quarz, ca. 8 cm (Eiken)


AG :  Felsenau, Schwaderloch, Laufen, Etzgen, Bütz, Leidikon, Kapellhalde, Dindelgraben, Mettau, Hubacker, Wil, im Brüggli, Baumrüti , Kaisten, Keisten, Röthberg, Gansingen, Sulzerberg, Obersulz, Kaltmatt, Itenthal, Frick, Schinberg, ca. 450 MüM
In einer dünnen Lage der Wellenmergel des unteren Muschelkalkes im Gebiet Felsenau - Schwaderloch. Nur in künstlichen Aufschlüssen sichtbar.
- Malachit - Pyrit - Achatjaspis (kommt auf dem Keistenberg bei Kasteln vor) - Fasergips - Karneol - Calcit - Quarz - Gagat -  Galenit (unregelmässig eingestreut in einer dünnen, bis 10 cm mächtigen Lage des Wellenmergels. Glänzende Spaltflächen bis 2 mm) - Hornstein - Fasersteinsalz - Gemeiner Chalcedon (bläulichgrau findet man ihn auf dem Kaistenberge. Bräunlichgelb als zarten traubigen Überzug, mit gelbem Ocker bedeckt, auf verhärtetem Mergel bei Frick)
- Limonit - Dolomit.

AG :  Felsenau;(Gipsabbau), ca. 340 MüM
Westlich von Koblenz. Das unterirdische Gipsbergwerk liegt im Trias (Mittlerer Muschelkalk), weist eine Stollenlänge von 25 km und ein Stollenvolumen von 450'000 m3 auf, ist heute geschlossen und unter Wasser gesetzt.
- Fasergips - Anhydrit - Steinsalz - Fasersteinsalz - Quarz - Mirabilit - Glauberit - Gips - Epsomit -

AG :  Frick, Cheeslete, ca. 395 MüM
1). In dieser Grube der Dachziegelwerke Frick werden die Schiefertone der Opalinus-Schichten (Aalenian) ausgebeutet. Die Gesteinsfarbe, frisch grauschwarz, verwittert braungelb, deutet auf einen beträchtlichen Gehalt an diffus verteilten Eisenmineralien und organischen Stoffen hin. Mineralien:
- Strontianit - Coelestin - Pyrit - Baryt - Sphalerit - Calcit - Septarien - Melanterit - Gips - Kohle - Limonit - Dolomit -
2). Unmittelbar über dem Opalinuston, in der Grenzzone zu den Murchisonaeschichten, oder diesen bereits zugehörig, liegt eine wenig mächtige Kalkbank, die viele Fossilien einschliesst. Im frischen Bruch zeigt dieses Gestein, ein zäher feinspätiger Kalk, blaugraue, angewittert, ausgeprägt rotbraune Farbe. Mineralien:
- Pyrit - Sphalerit - Calcit - Gips -

AG :  Frick, Chornberg, Kornberg, ca. 550 MüM
In den Makrocephalusschichten.
- Sphalerit -

AG :  Frick, Frickberg, ca. 650 MüM
1). Aus der Cölestinparagenese im Arietenkalk. Mineralien:
- Hämatit - Coelestin - Sphalerit - Calcit - Limonit - Dolomit -
2). Stratigraphischer Horizont: Arietenkalk (Unterer Lias) (am südlichen Hang des Frickberges).
- Hämatit - Coelestin - Pyrit - Calcit - Ankerit - Gips - Brauner Glaskopf - Limonit - Dolomit -

AG :  Frick, Frickberg (Umgebung), Gruhalden (Tongrube), ca. 650 MüM
a.) Im Jura, Unterer Lias, Angulaten-Schichten in der Umgebung von Frick in fossilen Hohlräumen.
b.) Im Jura, Unterer Lias, Gryphiten- oder Arietenkalk in fossilen Hohlräumen.
- Ranciéit - Chalcedon - Ankerit -
1). Eine Dolomitbank im mittleren Teil der oberen Mergelschichten des Keupers führt, eng begrenzt auf ein bestimmtes Niveau und nach flächenmässiger Ausdehnung, eine besondere Mineralparagenese:
- Baryt - Calcit - Dolomit - Aragonit -
2). Der über der Dolomitbank liegende Mergel enthält, auf einzelne Zonen und Areale beschränkt, fossile Knochen. Die Knochenmasse und der nahe Mergel führt folgende Mineralparagenese:
- Vivianit - Pyrit - Goethit - Limonit - Malachit -
3). Die Insektenmergel im untersten Lias, als schwarzgraue schieferige Mergel vom liegenden wie hangenden Gestein deutlich abgesetzt, enthalten wenige Mineralien. - Pyrit -
4). Die über den Insektenmergeln liegenden Angulaten-\Arieten-Schichten sind recht fossilreich. Diese Schichten sind stark geklüftet und in diesem Vorkommen, nahe an der Oberfläche liegend, er stark angewittert. In den Hohlräumen der Fossilien haben sich eine Anzahl Mineralien gebildet. Die Mineralgesellschaft kann gesamthaft dargestellt werden mit:
Calcit – Dolomit - Sphalerit - Pyrit - Goethit - Limonit - Gips - Baryt - Coelestin - Strontianit - Quarz - Hämatit - Kohle - Brauner Glaskopf - Aragonit -


Gruhalde, Frick                                                 Strontianit, Baryt, Calcit in fossilem Hohlraum        Dolomit in fossilem Hohlraum

AG :  Frick, Herznach, Wölfliswil, Wölflinswil, Chornberg, Kornberg, Feuerberg, Fürberg, Wittnau, Weichlen (Grube), St. Ursanne, St. Ursitz, Saint-Ursanne (franz.), Sankt Ursitz (dt.), Les Rangiers, Grange Giéron, Sur Moron, Vacherie Mouillard, Belfontaine, Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Klus von Pichoux, Movelier (franz.), Moderswiler (dt.), Delémont (franz.) (nördlich), Delsberg (dt.) (nördlich), Montvoie;(Brauneisenabbau), ca. 530 MüM
Eisenerzflöz der Kreideformation. Brauneisenabbau. Eisenreiche oolithische Schichten der Juraformation sind im Aargauer- und im Bernerjura entwickelt. Im Fricktal des Aargauerjura wurden bei Wölfliswil am Feuerberg Eisenoolithe des obern Dogger (Callovien) mit 20% Eisenoxydgehalt ausgebeutet. Bei Wölfliswil, Wittnau, Frick und Herznach wurden in den Jahren 1596 bis 1743 etwa 60,000 Tonnen Erz gewonnen, die in Laufenburg verhüttet wurden. - Im Bernerjura gehören die in früherer Zeit ausgebeuteten Minette-Erze zwei Horizonten an. In den Murchisonae-Schichten des untern Doggers liegen die Erze von Rangiers (Grange Giéron) und von "sur Moron"  nordöstlich und nördlich von St. Ursanne, diejenigen von "Vacherie Mouillard, nördlich Belfontaine am Doubs, westlich von St. Ursanne und femer diejenigen von Undervelier in der Klus von Pichoux. Der jüngere Horizont gehört den Grenzschichten zwischen Dogger und Malm an; das sogen. "Fer Sous-Oxfordien" ist bei Movelier, nördlich DeIsberg und bei Montvoie, westlich von St. Ursanne ausgebeutet worden.
Nachgewiesener Erzabbau (Bohnerz?) in der Region Herznach-Wölflinswil ab 1207.
- Bohnerz - Brauneisen -

AG :  Frick, Herznach, Wölfliswil, Wölflinswil, Rötifeld, Feuerberg, Fürberg, Junkholz, Hasli, Geindelhof;(Eisenerzabbau), ca. 440 MüM
1241 wird erstmals die Eisenerzgrube bei Wölflinswil im Fricktal erwähnt. Ab dem 13. Jahrhundert mehren sich die Berichte über Erzgruben um Wölflinswil. Auf der nordöstlichen von Wölflinswil gelegenen Hochfläche wurde über Jahrhunderte hinweg das begehrte Eisenerz in offenen Gruben, Schlitzen und -in einem bescheidenen Umfang- auch in Stollen gewonnen. Während im Gebiet Rötifeld/Fürberg heute nur noch wenige Bodenunebenheiten an den einstigen Erzabbau erinnern, ist der Waldboden im Junkholz beim Geindelhof mit trichterförmigen Löchern übersäht. Aus diesen wurde das oberflächennahe eisenhaltige Gestein geholt.
Die vorkommenden Mineralien:
- Baryt - Calcit - Coelestin - Dolomit - Galenit - Gips - Goethit - Hämatit - Pyrit - Quarz - Sphalerit - Eisenerz -

AG :  Gipf-Oberfrick, Märte, ca. 435 MüM
1). In der Märte, einem vom Wolberg gegen Gipf hinunterziehenden Tälchen, betrieben die Dachziegelwerke Frick zeitweilig eine Grube im Obtususton. Im Ton selbst sind ausser wenigen .Pyritkonkretionen und Kohlestücken mit zum Teil gut erhaltener Holzstruktur keine Mineralien zu finden. Der ehemals wohl reichlich vorhandene Pyrit ist in Limonit umgewandelt.
- Kohle - Limonit -
2). In den unmittelbar über dem Obtususton liegenden Kalkbänken der Obliqua-Schichten ist dagegen eine nach Arten recht vielfältige, nach der Menge dagegen folgende spärliche Mineralgesellschaft zu beobachten:
- Calcit - Coelestin - Baryt - Sphalerit - Dolomit - Pyrit - Goethit - Brauner Glaskopf -
3). Im Kalk, besonders in mergeligem Kalk, ist z.T. reichlich Pyrit eingestreut.
- Calcit - Brauner Glaskopf -
4). Der in knauerartigen Platten auftretende, recht zähe, dichte Kalkstein führt stellenweise häufig Belemnitenrostren und Muscheln. Diese Fossilien bestehen aus spätigem, bei den Belemniten radialstrahlig angeordnetem, hell- bis dunkelbraunem Calcit.
- Calcit - Gagat - Glaukonit -

AG :  Herznach;(Eisenerzabbau), ca. 480 MüM
Das heute aufgelassene Bergwerk liegt nordwestlich von Herznach. Das gesamte Areal erstreckt sich unterhalb des 'Hübstels'. Die Mineralienfunde auf der Halde sind sehr beschränkt, wurde doch die interessante Cordatusschicht in der Mine als tragendes Dach behalten. Die Erzführende Schicht liegt im oberen Dogger. Die Mineralien konnten in den Kammerdrusen der bis zu einem Meter messenden Ammoniten und in Klüften gefunden werden.
- Baryt - Birmensdorferschicht: schlecht kristallisiert, unter einem mm. - Macrocephalus-Schicht: blau, tafelig, auch als Mischkristall (Barytocölestin).
- Calcit - Birmensdorferschicht: nur sporadisch, oft auf Zinkblende aufsitzend, klein, skalanoedrisch, schwach glänzend. - Cordatusschicht: als dichtgewachsene Rasen, Skalanoeder, trüb bis klar, - 3 mm. - Mariae-Schicht: rasig, bis 3 mm, weisslich bis farblos, oft mit roten Hämatiteinschlüssen. - Macrocephalus-Schicht: grosse und schöne Kristalle, bis 30 mm, lichtblau, Rotfärbungen, tafelig. - Dolomit - Birmensdorferschicht: nur winzige einzelne Rhomboeder, farblos bis gelbbraun, nur wenig gekrümmte Flächen. - Cordatusschicht: weit verbreitet, oft ganze Kammern ausfüllend, weiss bis gelblich, gekrümmte Rhomboeder, 1 - 3 mm, aggregiert bis 20 mm, auch Rotfärbungen. - Mariae-Schicht: häufig, sonst wie vorher beschrieben; Macrocephalus-Schicht: wie vorher beschrieben.
- Coelestin - Birmensdorferschicht: oft zu weissem Pulver zersetzt, sonst nur skelettartige Ueberreste. - Cordatusschicht: verbreitet, schöne Kristalle, formenvielfältig, kurzprismatisch, dicktafelig, säulig, durch Hämatit rot gefärbt (es handelt sich hier um Baryto-Cölestin). - Mariae-Schicht: relativ reichlich, in Hohlräumen schöne Kristalle bis 20 mm und zum Teil von kräftigem Blau, mit Einschluss von Hämatit, in Spalten oft rote und stark zerfressene Resten ohne erkennbare Kristallformen.
- Dolomit - Birmensdorferschicht: nur winzige einzelne Rhomboeder, farblos bis gelbbraun, nur wenig gekrümmte Flächen. - Cordatusschicht: weit verbreitet, oft ganze Kammern ausfüllend, weiss bis gelblich, gekrümmte Rhomboeder, 1 - 3 mm, aggregiert bis 20 mm, auch Rotfärbungen. - Mariae-Schicht: häufig, sonst wie vorher beschrieben.
- Eisenerz - als Einsprenglinge, im 'Urner' 1983-2, Seite 41 ist ein Foto mit Coelestin von Herznach.
- Galenit - In einer Kalkknolle der Lambertischichten (Frei).
- Goethit - Cordatusschicht: büschelig, mit Endflächen, in Kammern von Ammoniten; - Mariae-Schicht: selten, schwarz, büschelig; - Macrocephalus-Schicht: recht selten, nur ein Fund.
- Gips - Birmensdorferschicht: spärlich, langprismatisch, nadelig, büschelig, zwischen Pyrit und Calcit. - Cordatusschicht: gut ausgebildete Kristalle, bis 10 mm, klar. - Sphalerit - Birmensdorferschicht: relativ verbreitet, tiefschwarz, seiden- bis glasglänzend, auf dem Muttergestein, meistens verzwillingt (Spinellgesetz), oft als fast ideale Oktaeder zugegen, auch extrem tafelige Individuen, bis 17 mm.
- Hämatit - Cordatusschicht: dichte, schwarze Kugeln. - Mariae-Schicht: als rotfärbendes Pulver, kugelig bis 1 mm, mattschwarz, aufgewachsen oder als Einschluss.
- Pyrit - Birmensdorferschichten: als Rasen oder Haufen von winzigen Kriställchen (unter einem mm). Als Würfel oder Oktaeder ausgebildet, aggregiert, auch eingewachsen. - Cordatusschicht: relativ verbreitet, aber jeweils nur in geringen Mengen, - 1.5 mm, gelbglänzend, würfelig, in Calcit und Coelestin.
- Quarz - Cordatusschicht: lichtbraun, in Kammern von Ammoniten, häufig, oft zusammen mit Goethit, formenvielfältig, nadelig, lanzettförmig, prismatisch, radialstrahlig, mit Endflächen (Prisma), goldfarbig - schwarz, auch im Quarz. - Mariae-Schicht: praktisch nicht vertreten, nur ein Fund.
- Sphalerit - Birmensdorferschicht: relativ verbreitet, tiefschwarz, seiden- bis glasglänzend, auf dem Muttergestein, meistens verzwillingt (Spinellgesetz), oft als fast ideale Oktaeder zugegen, auch extrem tafelige Individuen, bis 17 mm.

AG :  Höllste, Gisliflue, Thalheim, ca. 540 MüM
Im eozänen Boluston, zur Thalheimer Synklinale gehörend, aufgeschlossen im unteren Teil des Hanges unter der Gisliflue an Wegbördern im Gebiete Höllste, liegen einzelne Quarzkonkretionen, Jaspisknollen. Die dichte Jaspismasse weist vereinzelt kleine, bis 0,5 cm grosse Poren und Höhlungen auf, die von Bergkristall erfüllt sind. In den grösseren Drusen haben sich bis zu 1 mm grosse, schön entwickelte Kristalle gebildet.
- Quarz - Jaspis - (Bergkristall) - Goethit - Limonit

AG :  Kaiseraugst - Mumpf, Mumpf - Kaiseraugst, ca. 320 MüM
In einem Gesteinshorizont im Plattensandstein des Oberen Buntsandsteins, Trias.  
- Malachit -

AG :  Kaiseraugst;(Bohrung), ca. 300 MüM
Bei Sondierbohrungen für das Kernkraftwerk (1970).
- Cuprit (zusammen mit gediegenem Kupfer, im Plattensandstein des Oberen Bundsandsteines).
- Kupfer, gediegen (im Plattensandstein des Oberen Bundsandsteines, blechartig, bis 1.2 mm dick, bis 15 mm lang).

AG :  Kaisten, Keisten, Kaisterkopf, Heuberg, Stinkenbrunnenmatt, Rütihof;(Kohle), ca. 540 MüM
Im Bereiche des Bächleins, das von der nordwestlichen Abdachung des Heuberggipfels nach der Stinkenbrunnenmatt und durch ein tief eingeschnittenes Tälchen nach Blauen auf der Schotterebene südlich Laufenburg führt, wurden schon vielfach Kohlenstücke gefunden.
Durch einige Grabungen konnte das Kohlenvorkommnis geklärt werden. Das Gipfelplateau des Berges war einst bedeutend größer und ist im Laufe der Zeit nach allen Richtungen abgebröckelt. Nordwestlich des Gipfelsignales hat das Bächlein abgerutschte Liaspartien zu Tale gespült. Beim Abrutschen des Insektenmergels zerbrachen einzelne der Kohlenstämme, zerfielen meistens in Kohlengries und nur festere Stücke blieben kompakt, die dann das Bächlein aus dem Lehmmaterial herausgespült hat und auch in Zukunft immer wieder herausspülen wird.
- Kohle -

AG :  Kaisten, Keisten;(NAGRA-Bohrung), ca. 340 MüM
NAGRA-Bohrung. In verschiedenen Teufen. In Kernen von Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerungen.
- Altait - Nur im Anschliff nachgewiesen als diagenetisches Erzmineral, Teufe 208 Meter (Hofmann, 1989).
- Bravoit - In Bohrkernen nachgewiesen: 1. In einem fossilreichen Dolomit im Unteren Muschelkalk, zusammen mit Galenit, Pyrit, Markasit, Teufe 87 Meter sowie 2. Im Lamprophyr begleitet von Coffinit, Rammelsbergit, Chalkopyrit, Fahlerz, Galenit, Pyrit, Teufe 352 Meter, alle aufgeführten Mineralien gesteinsbildend.
- Clausthalit - In einer Teufe von 208 Meter, als diagenetisches Erzmineral.
- Cattierit - Nur im Anschliff aus dem kristallinen Untergrund nachgewiesen (Hofmann, 1990).
- Chalkopyrit - Teufe 352 Meter, gesteinsbildend.
- Crookesit - Als diagenetisches Erzmineral in Kernen von Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerungen des Oberrotliegenden (Hofmann, 1989, 1990).
- Coffinit - In Teufen zwischen 96 und 356 Metern, ein Vorkommen im Bundsandstein (96 Meter), 5 im Rotliegenden und 3 weitere im Kristallin, in Zentren von Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerung sowie deren Sockelgesteine, feinkörnig, relativ häufig vorkommend, teils als Anhäufung bis mm-Grösse (Hofamnn in Peters et al., 1989, Hofmann, 1990).
- Fahlerz - Teufe 352 Meter, gesteinsbildend.
- Galenit - Teufe 87 und 352 Meter, gesteinsbildend.
- Froodit - Teufe 208.6 Meter / 214.9 Meter, als Einschluss im Clausthalit (Hofmann, 1995).
- Gold - Nachgewiesen.
- Kupfer - elementar.
- Montroseit -
- Markasit - Teufe 87 Meter, gesteinsbildend.
- Pyrit - Teufe 87 und 352 Meter, gesteinsbildend.
- Roscoelith - Teufe 208.7 Meter, in Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerungen des Oberrotliegenden, kleinste Schuppen (3/100-mm).
- Rammelsbergit - Teufe 352 Meter, gesteinsbildend in den Kernen von Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerungen (Hofmann, 1989, 1990).
- Silber - In einer Teufe von 218 Meter.
- Skutterudit - Feinkörnig, unregelmässige Körner, mikroskopisch klein (Hofmann, 1989,1990).

AG :  Klingnau, ca. 400 MüM
Beim Strassenbau.
- Pyrit -

AG :  Klingnau, Blitzberg, ca. 330 MüM
Im Mittlerer Dogger, Untere Parkinsonien-Schichten in fossilen Hohlräumen. Eine Lokalität Blitzberg konnte bei Klingnau nicht gefunden werden.
- Coelestin - Calcit - Djurleit -

AG :  Koblenz, ca. 320 MüM
- Anhydrit - Halit (Salzlager im triassischen Muschelkalk in der Region Muttenz bis Rheinfelden, als flache Linsen mit einer Mächtigkeit bis 60 Meter, alle tiefer als 100 Meter).

AG :  Küttigen, Wasserflue, ca. 840 MüM
In Septarien eines kleinen Aufschlusses im Wald.
- Baryt -

AG :  Lenzburg, Hägglingen;(Kohleabbau), ca. 475 MüM (Kohlebergbau)
Obere Süsswassermolasse. 4 km östlich von Lenzburg. Auf der Meeresmolasse liegen Süsswasserkalke mit Pechkohlen. In 10 m Tiefe wurde eine 10 cm mächtige Kohlenlage aufgedeckt.
Bei Hägglingen zeigen sich bei einer Gipsablagerung Steinkohlen von 6-8 Zoll Mächtigkeit, blättrig, an der Luft leicht zerspringend, wie es scheint sehr alaunhaltig. Nach Studer hatte man in den 18-dreissiger Jahren einen 10 m tiefen Schacht auf die Kohle abgeteuft.
- Braunkohle -

AG :  Leuggern;(NAGRA-Bohrung), ca. 340 MüM
- Synchisit-(Ce) (in einer Teufe von 918.4 Meter im Biotitgneis, perfekte hexagonale Täfelchen, bis 25 mü (Peters et al., 1989).

AG :  Laufenburg, Schwaderloch, Breiten Wag, Weidhof (nördlich), ca. 300 MüM
Bevor die künstliche Aufstauung des Rheins bei Laufenburg erfolgte, war Buntsandstein am linken Ufer direkt N. Weidhof auf einer Strecke von 500-700 Meter langen Strecke sichtbar. Die betreffende Lokalität ist von Stitzenberger* und Brändlin* beschrieben worden. Nach den Angaben derselben war der Carneolhorizont des oberen Buntsandsteins aufgeschlossen.
- Malachit (findet sich in verwittertem Gneis der Breiten-Wag als Anflug).
- Karneol -
- Baryt (wurde in Laufenburg nicht zu häufig und nur in kleinen Mengen gefunden).
- Brauner Glaskopf (liegt in einem Falle auf einer Kluft, der entlang eine kleine Transversalverwerfung statthatte, in einem Aplitgang von Schiffswinkel, kurz oberhalb des Schäffigen).

AG :  Laufenburg, Sulz, Rheinsaline, ca. 380 MüM
Eine dem Muschelkalk entspringende "fons salis" bei Sulz, südlich von Laufenburg, war schon im Jahre 1276 bekannt und im Jahre 1805 wurde das "Salzbergwerk im Sulztale" beschrieben. Die Quelle enthält 5,73 g Na Cl pro Liter. - Salz -

AG :  Mandach, ca. 500 MüM
Nördlich von Aarau.
- Vivianit - (in tonigen Ablagerungen).

AG :  Mandach;(Bohnerzabbau), ca. 500 MüM
Bohnerzabbau aus der Region Mandach nachgewiesen.
- Bohnerz -

AG :  Mellikon (Steinbruch), ca. 360 MüM
Südwestlich von Mellikon im Unteren - und Mittleren Malm in Letzi- und Badener-Schichten.
- Ankerit - Baryt - Calcit - Coquimbit - Glaukonit - Ilesit - Markasit - Mirabilit - Pyrit - Siderit - Szmikit - Szomolnokit -

AG :  Möhlin, ca. 310 MüM
Es wird ein Fund aus dem Karneolhorizont des Buntsandsteins bei Möhlin erwähnt.
- Karneol - Amethyst (blassfarbig, kleiner als 1 cm).

AG :  Mumpf, ca. 330 MüM
Aus einem Steinbruch südlich von Mumpf gelegen.
- Bohdanowiczit (in Kernen von Reduktionshöfen der permischen Red-Bed-Ablagerungen, relativ häufig, bis 1 mm (Hofmann, 1990).

AG :  Mumpf, Rheinfelden, ca. 350 MüM
Im Trias (Oberer Muschelkalk) zwischen diesen beiden Ortschaften in Gesteinshohlräumen und Chalcedongeoden.
Genauere Fundortangaben fehlen.
- Quarz (kurzprismatisch, oft als Doppelender),
- Calcit
- Dolomit -

AG :  Murgenthal;(Erdöl), ca. 415 MüM
In ölgetränkten oder imprägnierten Molassesandsteine in der Umgebung von Murgenthal.
- Erdöl -

AG :  Mülligen, Müllingen, ca. 360 MüM
- Glaubersalz - Brongniardit -

AG :  Oberhof, Rumisholden, ca. 750 MüM
- Magnesit (hier handelt es sich um einen Einzelfund in Calcitdrusen aus dem Trigonodusdolomit).

AG :  Oftringen, Heidenloch, Bachthalen, ca. 560 MüM
Aus dem Steinbruch Heidenloch (heute eingestellt), nordöstlich von Oftringen, in den Geissbergschichten (Effinger-Schichten) des Malm in hartem, gelblichen Kalk.  
- Pyrit (winzig, würfelig, messingfarbig).
- Baryt (von hier stammen die wohl schönsten und bedeutendsten Barytkristalle der Schweiz. Das Mineral liegt in Hohlräumen zusammen mit Calcit. Grösse bis 2 cm, dünn- dicktafelig, farblos - blassviolett.
Dicktafelige, bis nach der c-Achse gestreckte, wasserklare und flächenreiche Kristalle.
- Calcit (in Szepterausbildung. Dieses Vorkommen liegt im graublauen Kalk).
- Limonit (als feiner Ueberzug).

AG :  Rheinfelden, ca. 280 MüM
- Anhydrit
- Halit (Salzlager im triassischen Muschelkalk in der Region Muttenz bis Rheinfelden, als flache Linsen mit einer Mächtigkeit bis 60 Meter, alle tiefer als 100 Meter).

AG :  Rheinfelden, Weierfeld;(Bohrung), ca. 300 MüM
Aus einem Bohrkern anlässlich einer Kohlebohrung (1875).
- Algodonit - Auricuprid - Berzelianit - Clausthalit - Crookesit - Gold, gediegen - Klockmannit - Kupfer, gediegen - Naumannit - Montroseit -

AG :  Rheinfelden, Rheinsaline, ca. 290 MüM
Auf der Saline Rheinfelden sind in den Jahren 1843 bis 1868 sechs Bohrlöcher abgeteuft worden. - Salz -

AG :  Riniken;(NAGRA-Bohrung), ca. 390 MüM
Aus einer Teufe von 816.7 Meter, in konglomeratisch ausgebildetem Bundsandstein, in kleinstem Erz. Die Mineralien stammen aus den Kernen von Reduktionshöfen der Red-Bed-Ablagerungungen des Oberrotliegenden, Perm.
- Wismut - Sobolevskit - Rammelsbergit - Digenit - Nickelin - Coffinit - Bornit - Silber -

AG :  Ryburg, Rheinsaline, ca. 300 MüM
Die Saline Ryburg wurde im Jahre 1846 konzessioniert, die 6 Bohrlöcher derselben stammen aus den Jahren 1846, 1856, 1869, 1894 und 1908. Bei einer maximalen erbohrten Mächtigkeit des Salzlagers von 46,55 M ist dieselbe noch nicht durchfahren. Die jährliche Produktionsfähigkeit der Saline wird auf 240,000 q gewertet (ca. 1915). Im Juli 1909 sind die drei Salinen vereinigt worden und in den Besitz der Aktiengesellschaft "Vereinigte Schweizerische Rheinsalinen" übergegangen. Im Jahre 1914 wurden 668,180.17 Mz (?) Salz produziert.
- Salz -

AG :  Safenwil, ca. 468 MüM
Im Oktober 1980 stiess man bei einer Sondierbohrung zur Abklärung der Baugrundverhältnisse in etwa 15 m Tiefe aufein kleines Vorkommen von Erdgas und Erdöl. Die Bohrstelle befindet sich in einem ursprünglich relativ sumpfigen Gelände im Industriegebiet nördlich des Dorfkerns von Safenwil, etwa 75 m nördlich der Autobahn N1 an der Eienstrasse.
- Erdgas
- Erdöl (in kleiner Menge, 400 bis 500 l).

AG :  Schafisheim (Bohrung), ca. 420 MüM
Anlässlich einer Bohrung durch die NAGRA.
- Chalkopyrit (Teufe 1917.7 Meter; in Kristallen).
- Coelestin (Teufe 1917.7 Meter; in offenen Klüftchen, bäumchenartige Aggregate bis 1 cm, in syenitischen Gesteinen).
- Calcit (in einem Bohrkern aus der Teufe 1917.7 Meter in einem Aplit.
- Halit (Salzlager in einer Teufe von ca. 1400 Meter).

AG :  Schinznach Bad, Scherzberg, Brudermatt, Fluh ob dem Leuenbach, Süssbach, Grubenwald bei Habsburg, Birrenlauf, Bruggerkopf ;(Bohnerzabbau), ca. 500 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region des Scherzberges von der 1. Hälfte des 18 Jh. bis 1815.
- Bohnerz -

AG :  Schinznach-Dorf, Eriwis, Grund, ca. 650 MüM
Die grosse Tongrube der Zürcher Ziegeleien in der Eriwis liegt am Nordhang des vom Grund gegen Osten verlaufenden, rasch von 731 m (Kuppe Grund) bis auf etwa 400 m abfallenden und sich am linken Rand des Aaretales verlierenden Höhenzuges. Der Aufschluss liegt ausschliesslich im Opalinuston bzw. den diesen überdeckenden Hangschutt. Die Opalinustonschicht ist in einer beträchtlichen Mächtigkeit aufgeschlossen. Es zeigt sich, dass in diesem Bereiche sowohl die Septarien, die Ton- und Toneisenstein-Geoden, die Pyritkonkretionen wie auch die feingeschichteten Kalkbänkchen, die anderswo zur Hauptsache die Mineralien führen, eher spärlich vorkommen.
- Baryt - Calcit - Goethit - Limonit - Sphalerit -

AG :  Schweizerhalle, Muttenz, Rothaus, Rotes Haus, Rathaus, Rheinfelden, Rheinsaline, Kaiseraugst, Ryburg, Riburg, Koblenz, Zurzach, ca. 350 MüM
Nach einigen erfolglosen Bohrungen entlang des Rheins stiess der dt. Ingenieur Carl Christian Friedrich Glenck 1836 in Schweizerhalle in einer Tiefe von 135 m auf eine 6 m mächtige Steinsalzschicht.
- Calcit (graue und gelbe durchsichtige und glänzende, an der Oberfläche irisierende Kristalle in Nestern des Muschelkalkes bei Schweizerhalle).
- Salz -

AG :  Stein am Rhein, ca. 400 MüM
- Bernstein (aus der Gegend von Stein am Rhein wird Bernstein erwähnt (Kenngott, 1860). Bis heute sind keine neuen Funde mehr bekannt geworden. Kenngott: kleine kantige Stücke fanden sich bei Stein am Rhein (aus einem bituminösen Mergelschiefer).

AG :  Tegerfelden;(Bohnerzabbau), ca. 370 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Tegerfelden ab 1707 (1672).
- Bohnerz -

AG :  Thalheim, Buessge, ca. 600 MüM
In der normalen Schichtfolge des Südschenkels der Homberg - Gisliflue-Antiklinale zieht der Opalinuston von der Asperchlus ungefähr längs des Waldrandes am Nordhang der Egg - Chaltenbrunnen - Gisliflue. Der Schichtverlauf ist im Gelände an den für diese mächtige Tonlage typischen Rutschformen leicht zu erkennen, indessen ist er nirgends flächig und tief aufgeschlossen. Einzig in den Gräben im Bereiche Chaltenbrunnen - Buessge treten die Opalinus-Schichten strichweise an die Oberfläche.
- Baryt - Calcit - Coelestin - Pyrit - Dolomit -

AG :  Ueken, Egg, ca. 518 MüM
In den Varians-Schichten der Egg, östlich ob Ueken, ist in stark zerbrochenem und angewittertem Schutt ein Teilstück eines grossen Ammoniten gefunden worden. Das umhüllende Gestein ist eisenschüssig und von oolithischer Textur, die Masse des Fossils dagegen ist dichter, etwas toniger Kalkstein. Die inneren Kammern sind bis auf kleine Reste gefüllt mit
- Calcit - Eisendolomit - Goethit - Limonit -

AG :  Wallbach, Riedmatt, Über der Holde, ca. 290 MüM
Im unteren Fricktal, im Gebiet Riedmatt treten noch heute sichtbar Muschelkalkschichten, auch Trigonodus-Schichten genannt, an die Oberfläche, die die Landschaft beidseits des Hochrheins prägen. Sie verlaufen entlang auf einer Linie Wehr im Norden über Wallbach, Zeiningen und Gelterkinden. In dieser mächtigen Muschelkalkschicht finden sich nicht nur herkömmliche Sileces, sondern auch Chalcedon-Hornsteine.
- Chalcedon -

AG :  Wegenstetten, ca. 450 MüM
Im Nodosuskalk (Hauptmuschelkalk, Trias). Im ehemaligen grossen Steinbruch am nordwestlichen Dorfausgang von Wegenstetten (Aargau).  
- Calcit (ausgezeichnet kristallisiert).

AG :  Wittnau, Reichberg, ca. 586 MüM
Am Reichberg wurden im Korallenkalk, zu sammen mit Calcit, die Mineralien Hämatit (Fe2 03) und weisser, feinkristalliner Kaolinit (Al2 [(OH)4 Si2 05]) beobachtet; das Vorkommen dieser beiden Mineralarten ist einigermaßen ungewöhnlich.
- Brauner Glaskopf - Calcit - Kaolinit - Limonit -

AG :  Würenlos, ca. 420 MüM
In einem Aufschluss von Muschelsandstein der Oberen Meeresmolasse.
- Glaukonit (als sandige Körner bis ca. 1 mm).

AG :  Zeihen, Nider-Zaijen, Sommerhalde, Änzweiher, Eichwald, Laufacher, Bächli, Gallenkirch, Sagimühlitäli, Oberbözberg, Adlisberg, Bözen, Scherzberg,  Elfingen, Schinznach-Dorf, Wallbach;(Bohnerzabbau), ca. 450 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Zeihen-Bözen-Elfingen. Erwiesener Abbau von (1324?) 1700 - 1730.

AG :  Zeiningen, ca. 340 MüM
Im auffälligen, roten Karneolhorizont im Wald. Das Aufheben und Suchen von Mineralien ist in diesem unter Schutz gestellten Gebiet verboten!
- Amethyst - Hämatit - Quarz - Karneol - Rauchquarz?



AG :  Zurzach, ca. 340 MüM
Anhydrit, Halit, Salzlager im triassischen Muschelkalk, als flache Linsen mit einer Mächtigkeit bis 60 Meter, alle tiefer als 100 Meter.

AG :  Zurzach, Koblenz, Rheinfelden, Rheinsaline, ca. 350 MüM
Schon im Jahre 1857 sind die ersten Versuche gemacht worden, im Muschelkalkgebiet am Rhein und an der Aare bei Koblenz Steinsalz zu erbohren. Kornelius Vögeli von Zurzach erbohrte im Jahre 1892 zuerst das Steinsalz bei Koblenz und nachdem der Fund durch eine staatliche Kontrollbohrung im Jahre 1903 bestätigt worden war, wurde die Konzession zur Ausbeutung von Industriesalz im Bezirke Zurzach erstmals am 20. September 1905 erteilt und am 21. September 1912 definitiv den "Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen" zugesprochen. - Salz -
Das Bohrloch 1 bei Zurzach, das in 332 m Tiefe ein 20 m mächtiges Salzlager durchfahren hatte, wurde im Jahre 1914 weiter vertieft durch den Wellenkalk und den Buntsandstein bis auf den Granit in 416,24 m Tiefe. Es war damit erwiesen, dass keine Kalisalze und kein produktives Karbon im Liegenden des Steinsalzes vorhanden sind. Hingegen wurde im Granit eine Therme von 38° C. und 200 Minutenliter Erguss erschlossen.

AG :  Zuzgen, Dägerfeld (Acker), ca. 540 MüM
Auf dem Acker liegen graue, sehr harte Knollen. In diesen Knollen können Quarznester vorhanden sein (siehe auch unter 'Eiken').
- Quarz, Klein, bis 5mm, klar.

AG :  Zuzgen, Hohwart (Acker), ca. 571 MüM
- Quarz (klein, wasserklar, bis 5mm).

AG :  Zuzgen, Igelacher, ca. 390 MüM
In einem kleinen Wäldchen, fast im Dorf gelegen, befindet sich ein kleiner Karneolaufschluss. Karneol, Schöne rote Adern und Beläge. Quarz, Nur in sehr kleiner Ausbildung. Amethyst, wie er in Zeiningen zu finden ist, konnte nicht beobachtet werden.
- Karneol -

AG :  Zuzgen, Wassergrueb, ca. 532 MüM
- Quarz (klein, wasserklar, bis 5mm).

AG :  Zuzgen, Zuzgerberg (Acker / Waldrand), ca. 540 MüM
- Quarz (klein, wasserklar, bis 5mm).

AG :  Zuzgen;(Bohrung), ca. 370 MüM
Aus einem Bohrkern.  
- Clausthalit (nachgewiesen).


 
Orte Aargau
 
- Aarau (Umgebung);(Erdöl)
- Aarau, Benken (Gipssteinbruch)
- Aarau, Hungerberg, Küttigen, Lindgraben, Erlisbach, Erlinsbach, Erlachstollen, Dolderstollen, Sampelstollen, Riederstollen, Tscharnerstollen, Trompeter, Meyerstollen, Nothstollen;(Bohnerzabau)
- Aarau, Küttigen, Homberg
- Aarau, Staffelegg
- Aarau, Staffelegg (ehemalige Tongrube)
- Aarburg, Aarau, Aare, Aaretränke, Bifang, Born, Born (Nordfuss), Bornfeld, Dickenbännli, Egerkingen, Eggberg, Engelberg, Fulenbach, Gönhard, Hägendorf, Haselwage, Heiligenacker, Hohle Gasse, Kellenboden, Mettlen, Mittibach, Murgental, Murgenthal, Murg, Oberbuchsiten, Oensingen, Önsingen, Olten (nördlich), Olten-Hammer Rainacker, Riedholz, Roggwil (Station), Schmittenrain, Wolfwil, Wynau, Trimbach;(Bohnerzabbau)
- Aare, Aarau, Distelberg, Distelberghöhe, Gönhard, Hungerberg, in der hohlen Gasse von Bifang, Erzgraben, Kirschgartenweg, Brunnentröge, Binzenhof, Goldern, Rombach, Küngoldingen, Zofingen
- Aargauer Jura - Acheberg, Asperchlus, Bänkerchlus, Bänkerjochstrasse, Brunnenberg, Egg, Eggmatten, Fischbach, Gross Wolf (westlich), Hinter Königstein, Horenbach, Wasserflue, Wassetfluebach - Auenstein, Egg, Jakobsberg, Oberegg, Unteregg (Zement-Steinbruch), Untereck, Veltheim - Auenstein, Jakobsberg
- Auenstein, Jakobsberg-Unteregg (Durchgang), Steibnitz, Veltheim
- Augarten, Augst, Brennet, Brunnhardwiese, Degerfelden, Tegerfelden, Dinkelberg, Duttenberg, Eichberg, Ergolz, Fischingerbachtal, Hauennest, Herthen, Hirschenleck, Käppelegraben, Kleemättle, Maisprach, Moosrain, Mumpf, Nettenberg, Pfefferlädli, Rheinfelden, Säckingen, Salmenbräu, Schönenbühl, Schützenhölzli, Tempelhof, Warmbach, Warmbach, Weid, Weiherhau, Zeiningen  
- Bad Schwarzenberg, Büron, Gontenschwil, Gontenschwyl, Guntisweil, Hallwilersee, Hallwylersee, Rudachen, Schiltwald, Schmidrued, Schwarzenberg, Schwarzenbergbach, Sursee, Waldi, Würzen;(Kohleabbau);(Kohleabbau)
- Baden, Degerfelden, Tegerfelden, Gebensdorf, Kirchdorf, Mühlesack, Nepperhof, Ober-Siggingen, Siggental, Siggingen, Unter-Nussbaum, Unter-Siggingen, Obersiggenthal, Untersiggenthal;(Kohlen)
- Baden, Kappeler Höfe, Kappelerhöfe;(Bohnerzabbau)
- Baden, Wil - Beispe, Geissberg, Villigen - Birmenstorf, Birmensdorf
- Birmenstorf, Birmensdorf, Asp, Mönchenstein, Münchenstein, Mülligen, Müllingen, Windisch  
- Birmenstorf, Birmensdorf, Häderli, Malefizgrabens, Oberurdorf, Reppisch, Reppischtal (unteres), Sellenbüren, Spreitenbach, Stierliberg, Tierlitobel, Wagenbach;(Kohlenabbau)
- Brugg, Bötzberg - Brunegg;(Bohnerzabbau) - Buewald, Falletsche, Heitersberg, Kindshausen, Loo, Mühlerain, Sellenbüren, Spreitenbach, Ütliberg, Wettswil, Wil;(Kohlenabbau)
- Bänkerjoch, Benkerjoch, Bernhalden, Cholwald, Egg, Einote, Herzberg, Oberhof, Riepel, Rumisholden, Summerholden, Pilgerhöf
- Bänkerjoch, Benkerjoch, Riepel (Steinbruch)
- Böttstein, Schmidberg
- Böttstein-Leuggern (Steinbruch), Leuggern (Steinbruch)
- Böttstein;(NAGRA-Bohrung)
- Bözberg, Villnachern;(Bohnerzabbau)
- Chalch-Tal, Chestenberg, Holderbank, Maienrisgrat
- Degerfelden, Tegerfelden, Iberg, Endingen, Siggental, Regensberg, Lägern, Gebenstorf, Gebensdorf, Brugg, Hungerberg, Erlisbach, Küttigen;(Bohnerzabbau)
- Densbüren, Denschbüren, Bann
- Dielsdorf, Lägern (Steinbrüche am Ostende), Oberehrendingen, Ehrendingen
- Dielsdorf, Lägern (südlicher Steilhang), Burghorn, Steinbuck, Bollen, Otelfingen, Kellenfluh, Eisloch, Weiherboden;(Silexabbau)
- Egg, Geissberg, Hottwil, Mandach, Rotberg, Röt, Villigen
- Eiken I
- Eiken, Bollhof
- Eiken, Broom (Acker / Waldrand)
- Eiken, Chatzenflue (Acker und Waldrand)
- Eiken, Einletboden (Acker)
- Eiken, Geren (Acker)
- Eiken, Holengraben (Acker)
- Eiken, Hüslimatt (Acker und Waldrand)
- Eiken, Leim (Waldrand)
- Eiken, Oeschgen, Stelli (Acker)
- Eiken, Oeschgen, Wolfgarten (Acker und Waldrand)
- Eiken, Schupfertenberg (Acker und Waldrand)
- Eiken, Schupfertenberg, Grüt
- Eiken, Schupfertenberg, Grüt, Waldrand
- Eiken, Seckenberg (Acker und Waldrand)
- Eiken, Warthöf (Acker und Waldrand)
- Erlinsbach;(Bohnerzabbau)
- Felsenau, Schwaderloch, Laufen, Etzgen, Bütz, Leidikon, Kapellhalde, Dindelgraben, Mettau, Hubacker, Wil, im Brüggli, Baumrüti , Kaisten, Keisten, Röthberg, Gansingen, Sulzerberg, Obersulz, Kaltmatt, Itenthal, Frick, Schinberg - Felsenau;(Gipsabbau)
- Frick, Cheeslete
- Frick, Chornberg, Kornberg
- Frick, Frickberg
- Frick, Frickberg (Umgebung), Gruhalden (Tongrube)
- Frick, Herznach, Wölfliswil, Wölflinswil, Chornberg, Kornberg, Feuerberg, Fürberg, Wittnau, Weichlen (Grube), St. Ursanne, St. Ursitz, Saint-Ursanne (franz.), Sankt Ursitz (dt.), Les Rangiers, Grange Giéron, Sur Moron, Vacherie Mouillard, Belfontaine, Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Klus von Pichoux, Movelier (franz.), Moderswiler (dt.), Delémont (franz.) (nördlich), Delsberg (dt.) (nördlich), Montvoie;(Brauneisenabbau)
- Frick, Herznach, Wölfliswil, Wölflinswil, Chornberg, Kornberg, Pfaffenacker;(Eisenerzabbau)
- Frick, Herznach, Wölfliswil, Wölflinswil, Rötifeld, Feuerberg, Fürberg, Junkholz, Hasli, Geindelhof;(Eisenerzabbau)
- Gipf-Oberfrick, Märte
- Herznach;(Eisenerzabbau)
- Höllste, Gisliflue, Thalheim
- Kaiseraugst
- Mumpf, Mumpf
- Kaiseraugst
- Kaiseraugst;(Bohrung)
- Kaisten, Keisten, Kaisterkopf, Heuberg, Stinkenbrunnenmatt, Rütihof;(Kohle)
- Kaisten, Keisten;(NAGRA-Bohrung)
- Klingnau
- Klingnau, Blitzberg
- Koblenz
- Küttigen, Wasserflue
- Laufenburg, Schwaderloch, Breiten Wag, Weidhof (nördlich)
- Laufenburg, Sulz, Rheinsaline  
- Lenzburg, Hägglingen;(Kohleabbau)
- Leuggern;(NAGRA-Bohrung)
- Maisprach, Augsterstich, Augster Stich
- Maisprach, Weid (südlich Maisprach), Eichreben, Dornhof, Rohrhof,
- Mandach
- Mandach;(Bohnerzabbau)
- Mellikon (Steinbruch)
- Mumpf
- Mumpf, Rheinfelden
- Murgenthal;(Erdöl)
- Möhlin
- Mülligen, Müllingen
- Oberhof, Rumisholden
- Oftringen, Heidenloch, Bachthalen
- Rheinfelden
- Rheinfelden, Rheinsaline
- Rheinfelden, Weierfeld;(Bohrung)
- Riniken;(NAGRA-Bohrung)
- Ryburg, Rheinsaline
- Safenwil
- Schafisheim
- Schinznach Bad, Scherzberg, Brudermatt, Fluh ob dem Leuenbach, Süssbach, Grubenwald bei Habsburg, Birrenlauf, Bruggerkopf ;(Bohnerzabbau)
- Schinznach-Dorf, Eriwis, Grund
- Schweizerhalle, Muttenz, Rothaus, Rotes Haus, Rathaus, Rheinfelden, Rheinsaline, Kaiseraugst, Ryburg, Riburg, Koblenz, Zurzach
- Stein am Rhein
- Tegerfelden;(Bohnerzabbau)
- Thalheim, Buessge
- Ueken, Egg
- Wallbach, Riedmatt, Über der Holde
- Wegenstetten
- Wittnau, Reichberg
- Würenlos
- Zeihen, Nider-Zaijen, Sommerhalde, Änzweiher, Eichwald, Laufacher, Bächli, Gallenkirch, Sagimühlitäli, Oberbözberg, Adlisberg, Bözen, Scherzberg, Elfingen, Schinznach-Dorf, Wallbach;(Bohnerzabbau)
- Zeiningen
- Zurzach
- Zurzach, Koblenz, Rheinfelden, Rheinsaline
- Zuzgen, Dägerfeld (Acker)
- Zuzgen, Hohwart (Acker)
- Zuzgen, Igelacher
- Zuzgen, Wassergrueb
- Zuzgen, Zuzgerberg (Acker / Waldrand)
- Zuzgen;(Bohrung)

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