Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im Kanton Jura - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Vorkommen und Fundorte von Mineralien in der Schweiz
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Fundorte Schweiz > FO Liste Kanton
Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Jura

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

29 Fund- Abbauorte
29 Mineralien/Synonyme/Varietäten
51 Zuweisungen


JU :  Asuel (fr.), Hasenburg (dt.), ca. 570 MüM
Untersucht wurden die bituminösen Posidonienschiefer des Lias im Juragebirge. Besonders die Vorkommen der Mont-Terri-Antiklinale bei Asuel besitzen eine erhebliche Ausdehnung und Mächtigkeit, doch ist ihr durchschnittlicher Bitumengehalt recht gering.
- Bitumen -

JU :  Bassecourt (franz.), Altdorf (dt.), ca. 480 MüM
In sideritreichem, bohnerzhaltigem Kalk (Eozän).
- Baryt -

JU :  Berlincourt;(Bohnerzabbau), ca. 500 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Berlincourt.
- Bohnerz -

JU :  Bonfol (franz.), Pumpfel (dt.), ca. 430 MüM
Weisses Tongemisch aus der Gegend um Bonfol.
- Chlorit - Illit - Kaolinit - Smektitgruppe -

JU :  Buix (franz.) (westlich), Buchs (dt.) (westlich);(Kohlen-Tiefenbohrung), ca. 390 MüM
- Anhydrit - Halit -

JU_NE :  Chasseral, La Brotheiteri, La Chaux de Fonds, La Chaux-de-Fonds La Golattc, La Jacoterie, Les Malettes, Mont Jaques, Mont Perreux, Montrueslin,  Plain Fayen, Sceut, St-Brais Caquerelle, St. Brais Caquerelle, St-Ursanne St. Ursanne, Souboz, Untervelier, Vue des Alpes, Werdt
Vorkommen von Silex:
- Im Bachbett der Noire Combe, Koordinaten 590.325/235.575, N Plain Fayen (Montagnes de Moutier).
- Beim Hof «La Jacoterie», Koordinaten 583.950/210.500, N Undervelier
- Zwischen Koordinaten 585.520/234.875 und 585.650/234.450, S Souboz
- Koordinaten 581.220/228.820, SE La Golattc;
- Koordinaten 581.100/228.700, W La Brotheiteri;
- Koordinaten 583.950/228.375, Métairie de Werdt
- Métairie du Milieu de Bienne, Koordinaten 573.500/222.080, Chasseral-Antiklinale
- Am Feldweg zum Mont Perreux, Koordinaten 557.090/214.180 E Vue des Alpes
- Im Steinbruch Mont Jaques, Koordinaten 553.575/215.100, S La Chaux-de-Fonds
- Längs der Strasse St-Brais Caquerelle, zwischen Sceut und Montrueslin, Koordinaten 581.500/244.400
- An der Strasse, Les Malettes-St-Ursanne, Koordinaten 581.650/248.320
- Silex -

JU :  Châtillon (franz.), Kastel (dt.), Châtillion, Chatillon, ca. 550 MüM
In den Oxfordmergeln des Unteren Malm und in den Opalinustonen des Lias im Delsbergerbecken.
- Markasit - Pyrit -

JU :  Cornol (franz.), Gundelsdorf (dt.), La Malcôte, ca. 660 MüM
Südöstlich von Cornol im Kanton Jura. Erstfund von Pyrolusit in der Schweiz.
- Calcit - Pyrolusit -

JU :  Courgenay (franz.), Jennsdorf (dt.), Tunnel Mont-Terri, ca. 520 MüM
- Epsomit - Hexahydrit -

JU :  Court, Moutier (franz.), Münster (dt.), Birs;(Waschgold), ca. 600 MüM
Aus der Birs zwischen Court und Moutier. Um fündig zu werden muss hinter grossen Steinen ziemlich tief gegraben werden. Rubin im Schwerekonsentrat des Waschgutes. Hier handelt es sich um Abfallprodukte der alten Uhrenindustrie.
- Rubin - Waschgold -

JU :  Delsbergerbecken, Bois du Robe, ca. 420 MüM
Aus dem sogenannten Vogesenschotter. Der Calcedon wurde vor der Verfrachtung ins Delsbergerbecken gebildet. Funde sind fast überall möglich wo der Vogesenschotter offen liegt. Interessant sind vor allem Bachrunsen.
- Amethyst - Chalcedon -

JU :  Delsbergerbecken, Séprais, ca. 600 MüM
Aus dem sogenannten Vogesenschotter.
- Amethyst - Chalcedon -

JU :  Delémont (franz.) (Steinbruch Friedli), Delsberg (dt.) (Steinbruch Friedli), Visques, Soyhières (franz.), Saugern (dt.), ca. 400 MüM
Es handelt sich hier um weitere Deponieorte des Aushubmaterials von Delsberg, welches in Vermes zu Funden von Gipsrosen geführt hat. Evtl. könnten diese Ort hier zu späteren Funden von Gipsrosen führen. Visques (heute überdeckt), Soyhières (heute überdeckt), Steinbruch Friedli in Delémont.
- Gips -

JU :  Delémont (franz.), Delsberg (dt.), ca. 420 MüM
Aus einem Stollen beim Bohnerzabbau unter der Stadt (um 1850).
- Gips -

JU :  Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Courrendlin (franz.), Rennendorf (dt.), ca. 440 MüM
Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Courrendlin von 1624 bis 1854.
- Bohnerz - Calcit - Coelestin - Goethit - Quarz -

JU :  Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Vermes (franz.), Pferdmund  (dt.), ca. 535 MüM
Die Fundstelle liegt am westlichen Ende des Kalksteinbruchs von Vermes, an der Strasse Recolaine-Vermes. Die Gipsrosen stammen aus Aushubmaterial (deponiert in Vermes) von der Stadt Delémont. Die Herkunft der Gipsrosen ist also Delémont und nicht wie oft fälschlicherweise angegeben 'Vermes'.
Aus einem Aufschluss im Tiergarten Vermes soll angeblich Baryt stammen.
- Baryt - Calcit - Coelestin - Gips - Pyrit - Quarz -

JU :  En Méchaimé, Mont-Terri, Neuenburger Jura, Berner Jura, En Méchaimé, Les Efougelles, Rondins, Cornol
- Bituminöse Schiefer -

JU :  Glovelier (franz.), Lietingen (dt.), ca. 510 MüM
- Calcit - Gips -

JU :  Jura
Die allgemeine Fundortbezeichnung richtet sich nach den im Jura vorkommenden Bohnerzformationen.
- Halloysit - Opal -

BL_JU_SO :  Klus bei Balsthal, Gänsbrunnen, Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Rondez, Courrendlin (franz.), Rennendorf (dt.), Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Klus von Pichoux, Kleinlützel, Belfontaine, Lauffen (Laufen);(Bohnerzabbau)
Nachgewiesener Abbau Courrendlin: 1624 - 1854.
- Bohnerz - Eisenerz -

BL_JU_SO :  Maisprach, ZegIingen, Titterten, Bretzwil, Neuhäuslein am Passwang, Cornol (franz.), Gundelsdorf (dt.), Porrentruy (franz.), Pruntrut (dt.), Mittlerer Balmberg, Weissenstein;(Kohleabbau)
Im Kettenjura fanden sich Keuperkohlen an folgenden Orten: Bei Maisprach, westlich oberhalb ZegIingen am Hauenstein, bei Titterten und bei Bretzwil am Nordfuss der Passwangkette, östlich von Neuhäuslein am Passwang, bei Cornol, nordwestlich von Pruntrut und beim Mittleren Balmberg am Weissenstein. Um das Jahr 1810 wurden die Kohlenflöze bei Titterten und Bretzwil auf die Länge von beinahe einer Stunde verfolgt und bis zu 21 Zoll Mächtigkeit angetroffen. Auf Balmberg am Weissenstein wurde Kohle der Lettenkohle in Stollen abgebaut. Bei Cornol wurde im Keuper ums Jahr 1874 ein 30 Meter tiefer Schacht gegraben und ein 20 Meter langer Stollen getrieben, in welchen drei dünne Schichten pyritreicher Braunkohle angetroffen wurden.
- Braunkohle -

JU :  Mervelier (franz.), Morschwiler (dt.), Glovelier (franz.), Lietingen (dt.), Courrendlin (franz.), Rennendorf (dt.), Châtillon, Vicques (franz.), Wix (dt.), Courroux, Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Develier (franz.), Dietwiler (dt.), Séprais, Montafon, Montavon, Blancherie, La Croisée;(Bohnerzabbau)
Das ausgedehnteste Bohnerzgebiet ist die Mulde zwischen Vellerat- und Rangierskette, das Becken von Delsberg (Delémont), das zwischen Mervelier im Osten und Glovelier im Westen 60 km2 umfasst. Die alten Tagebaue liegen am Südrande des Beckens bei Courrendlin und Châtillon und am Nordrande desselben bei Vicques, Courroux, Delémont, Develier und Séprais. Die an den Berghängen zu Tage tretende Bohnerzschicht wird in der Mulde selbst durch Schächte in Tiefen von 80-130 m aufgeschlossen. Das Gebiet der bei DeIsberg gelegenen Erzgruben umfasst 230 ha. Von 119 gegrabenen Schächten waren 1915 zwei im Betrieb (Blancherie 107 m und La Croisée 80 m).
- Bohnerz -

JU :  Montmelon (südwestlich), Plan du Noyer, ca. 500 MüM
Südwestlich von Montmelon/JU.
- Pyrit -

JU :  Pleigne (franz.), Pleen (dt.), Löwenburg (Hof), Abri, Neumühlefeld;(Silexabbau), ca. 585 MüM
Ein uraltes Silexbergwerk, d.h. vor ca. 5000 Jahren betrieben (Schmid, 1992) wurde. Die Fundstelle liegt im 'Neumühlefeld III' des Hofes Löwenburg, Pleigne/JU. Im anstehenden Kalkstein treten im obersten Teil Silexknollen und Silexlagen in unterschiedlicher Qualität auf. Der Abbau dieser Silexlagen fand vor ca. 3000 Jahren statt (Bestimmung durch die C-14-Methode).
- Chalcedon - Silex -

JU :  Saulcy, ca. 910 MüM
- Pyrit -

BE_JU_SO :  Schüss, Montoz, Graitery-Moron, Raimeux, Vellerat, Court, Grenchentunnel, Sornetan (franz.), Sornethal (dt.), Corcelles, Guldental, Mümliswil, Ramiswil, Moutier (franz.), Münster (dt.), Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Soulce (franz.), Sulz (dt.);(Bohnerzabbau)
In ihrem Oberlauf bis DeIsberg durchtalen die Birs und ihre Nebenflüsse die Juragewölbe: Montoz, Graitery-Moron, Raimeux und Vellerat. Dem Nordschenkel der Montozkette gehören an die Bohnerzfundpunkte der Gegend von Court. Im Grenchentunnel wurden im Südschenkel der Graiterykette bei km 3,23 ab Nordportal Bohnerze angefahren. Sie bilden die westliche Fortsetzung der besprochenen Vorkommen von Gänsbrunnen und Dünnerntal.
- Bohnerz -

JU :  Soubey;(Waschgold), ca. 480 MüM
Nur sehr wenig Waschgold. Dient mehr als Nachweis.   
- Waschgold -

JU_SO :  Soyhières (franz.), Saugern (dt.), Rotenburg, Rottenburg, Mettenberg (dt.), Mettembert (franz.), Bourrignon (franz.), Bürkis (dt.), Delsberg (nördlich);(Bohnerzabbau), ca. 770 MüM
Nördlich von DeIsberg findet sich in der zwischen Rangiers- und Movelierkette von West nach Ost verlaufenden Synklinale, westlich Soyhières, Bohnerz bei Mettenberg und Bourrignon. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Rotenburg-Mettenberg.
- Bohnerz -

JU :  Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Soulce (franz.), Sulz (dt.), Rebeuvelier (franz.), Rippertswiler (dt.);(Bohnerzabbau), ca. 540 MüM
Erwiesener Bohnerzabbau in der Gegend Undervelier-Soulce-Rebeuvelier
- Bohnerz -
In Zusammenarbeit mit www.wipertech.ch
AP & EP
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü