Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im Gebiet Oberhalbstein (GR) - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Vorkommen und Fundorte von Mineralien in der Schweiz
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Fundorte Schweiz > FO Liste Kanton
Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Graubünden (nur Oberhalbstein)

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

Ganzer Kanton Graubünden:
 886 Fund- Abbauorte
 516 Mineralien/Synonyme/Varietäten
5270 Zuweisungen


GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), ca. 1190 MüM
Zusammenstellung der Eisen-Kupfer-Nickel-Vererzungen in gestörten Serpentiniten der Platta-Decke:
1. Tgant Ladrung (südlich Tiefencastel)                 764.550 / 168.270 bei Pt. 1241.9
2. Eine Grube bei Mon (Bistgat)?                          760.250 / 169.000 bei Pt. 1727
3. Eine Grube bei Salouf?                                     762.740 / 165.870
4. Colm da Bovs (Tinzener Ochsenalp)                 771.850 / 159.250 2460-2480
5. Gruba (südlich Sur)                                         769.200 / 153.790 1880
6. Cuas (Westufer Marmorerasee)                       768.000 / 152.700 1770
7. Cuas (Westufer Marmorerasee)                       767.880 / 152.470 1880
8. Val Starschagns (Westufer Marmorerasee)        767.750 / 152.270 1970
9. Cotschens (Westufer Marmorerasee)                767.600 / 152.070 2090
10a. Cotschens (Westufer Marmorerasee)            767.140 / 152.040 2280
10b. Cotschens (Westufer Marmorerasee)            767.200 / 152.100
11. Muttans (Val da Faller)                                  765.925 / 152.755 2280
12. Ostufer Marmorerasee (nördlich Marmorera)          769.030 / 152.190 1680
13. Oberhalb Marmorerasee (Ostufer Marmorerasee)   769.260 / 152.110 1810
14. Val da Natons (Alp Sess) (östlich Marmorera)         771.300 / 152.450 2280
15. Pardeala (südöstlich Marmorera)                           769.580 / 151.700 1830
16. Crap Fess (südlich Bivio)                                       769.900 / 146.700 2100
17. Sur al Cant - Fuorcla                                             768.570 / 144.700 2560
17A. Sur al Cant - Fuorcla, südlich                               768.460 / 144.680 2600
18. Curt Eta (südlich Sur al Cant)                                 768.670 / 144.380 bei Pt. 2510
19. Alp Tgavretga (südlich Sur al Cant)                         768.960 / 144.270 2340
20. Sur al Cant (nördlich Forcellina-Pass)                      767.120 / 144.000 2780
21. Leg Curegia (östlich Forcellina-Pass)                       767.540 / 143.575 2600
22. Lunghinpass                                                         770.920 / 142.560 2620
- Antigorit - Chrysotil - Cubanit - Digenit - Greenalith - Lizardit - Melanit - Nephrit - Valleriit - Violarit -
alt Gruben Oberhalbstein
Gruben Oberhalbstein

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Alp Tiefencastel, Motta Palousa;(Manganerzabbau), ca. 2140 MüM
Südöstlich Tiefenkastel treten in der Gegend der Motta Palousa an verschiedenen Stellen geringe Mengen von Manganerz auf.
Von Uigls aus gegen Norden ist etwa 250 m SSE der Motta Palousa (2147 m) eine kleinere vererzte Stelle im Radiolarit festzustellen. Das Erz erscheint im Wesentlichen als Anflüge auf Klüften und Schichtflächen.
Auf dem Gebiet der Alp Tiefenkastel (östlich der Motta Palousa) treten ebenfalls geringe Mengen von Manganerz auf. 500 m westlich der Sennhütte befindet sich ein 15 m langer Stollen, der angeblich im Jahre 1918 ausgeführt wurde. Manganerz findet sich jedoch an der Oberfläche und im Stollen nur in Form von schwachen Anflügen.
- Manganerz - Radiolarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Colm da Bovs, Tinzener Ochsenalp, Colm da Bovs, Fontana Demede, Demat;(Erzabbau), ca. 2470 MüM
Das Vorkommen der Ochsenalp (Colm da Bovs) liegt im hintersten Teil eines südlichen Seitentals des Val d'Err.
Die Vererzung, welche schon von weitem wegen seiner charakteristischen Anwitterungsfarbe zu sehen ist, liegt im Hangenden des obersten Serpentinitzuges auf 2460 bis 2490 MüM. Die alten Stollen sind heute verstürzt und verschüttet. Vermutlich lagen 4 Stollen vor; ein nördlicher auf 2460 MüM und drei höhere  auf 2480 MüM.
- Calcit - Chalkopyrit - Goethit - Ilmenit - Muskovit - Pyrit - Quarz -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Leg Curegia, Forcellina-Pass (östlich);(Erzabbau), ca. 2600 MüM
Oestlich des kleinen Sees, 500 Meter östlich des Forcellina-Passes, liegt in den Serpentiniten ein weiteres Erzvorkommen. In unmittelbarer Nähe der Vererzung treten geringmächtige Rodingitadern sowie Ophicalcite auf. Bei 766.73/143.94, nördlich des Forcellina-Passes: Grauer, feingebänderter Serpentinit mit Maschenstruktur (Klinochrysotil, C, Magnetit). Bei 765.95/152.10 nördlich Forcellina-Pass: 6-layer Ortho-Chrysotil als grüne, porzellanartig dichte Kluftfüllung im schwarzen massigen Lizardit-Chrysotil-Serpentinit.
- Aktinolith - Calcit - Chalkopyrit - Covellin - Diopsid - Ilvait - Magnetit - Markasit - Pyrit - Pyrrhotin - Rodingit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Marmels (dt.), Pardeala (südöstlich Marmorera);(Erzabbau), ca. 1830 MüM
Einige Meter oberhalb eines kaum noch erkennbaren Pfades ist in einer tektonisierten Zone zwischen Serpentinit und einem eingeschuppten Grünschiefer ein, wenige Millimeter breiter, vererzter Horizont aufgeschlossen. Erkennbar ist vor allem Pyrrhotin, etwas Chalkopyrit, Magnetit und Goethit.
- Antigorit - Chalkopyrit - Goethit - Kluft-Antigorit - Magnetit - Pyrrhotin -
Val da Naton
Marmorerasee, Unteres Val da Naton

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), ca. 1770 MüM
In der Gegend von Marmorera.
- Albit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.) (östlich), Val da Natons, Alp Sess;(Erzabbau), ca. 2280 MüM
Die aufgeschlossene kleine Schürfstelle liegt oberhalb der Alp Sess.
- Eisenerz -
Val da Natons
Marmorera, Oberes Val da Natons

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee, ca. 1700 MüM
In den grünen bis schwarzen Serpentingesteinen. Bei dem erwähnten Stausee wird der Serpentin von einem mächtigen, hellen Gabbroband durchzogen. In der Kontaktzone sind auch die vorwiegend sehr kleinen Mineralien zu finden. Marmorera Galerie bei  768.87/153.00, feinste, grüne Diopsidaggregate als Schlieren und Adern in tektonisiertem Serpentinit.
- Aktinolith - Diopsid - Epidot - Grossular - Vesuvian -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Galerie), ca. 1690 MüM
Feinste, grüne Diopsidaggregate als Schlieren und Adern in tektonisiertem Serpentinit.
- Diopsid - Serpentinit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Ostufer);(Erzabbau), ca. 1680 MüM
in zerfallener Stollen (von max. 3m Durchmesser und wahrscheinlich 10 m Länge) findet sich unterhalb der Autostrasse auf dem Hochwasserspiegel-Niveau (1680 m), etwa 100 m nördlich der kleinen Strassenbrücke vor der neuen Ortschaft Marmorera. Der Stollen ist in einer vererzten Zone der mächtigen Mazzaspitz-Marmorera-Serpentinitmasse angelegt worden.
- Andradit - Antigorit - Bravoit - Chalkopyrrhotin - Chalkosin - Covellin - Cubanit - Diopsid - Goethit - Magnesit - Markasit - Pyrrhotin - Valleriit - Voltait -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Cotschens I;(Erzabbau), ca. 2157 MüM
Am nordöstlichen Ende der Vererzung befindet sich noch eine kleine Schürfstelle mit einem kurzen Stollen. Sowohl Serpentinite wie auch der vorhandene Diabasgang weisen viele Malachitanflüge auf. Die Mineralien sind meistens nur mikroskopisch und im Anschliff zu erkennen. Bei 767.85/152.06 Cotschen: Grüner, feinblättriger (in Garben und Fächern angeordneter) Kluft-Antigorit; auf Klüften mit Ilvait und Erzen.
- Aktinolith - Bornit - Chalkopyrit - Covellin - Magnetit - Malachit - Pumpellyit - Pyrrhotin -
Cotschens
Marmorera, Cotschens

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Cotschens, Val Starschagns, Alpda Starschagns;(Erzabbau), ca. 2090 MüM
Durchsteigt man das steile Tobel der Val Starschagns, so erreicht man bei etwa 2090 m kurz unter dem Absatz gegen die flachen Wiesen der Alp da Starschagns zwei enge, nahezu verfallene Stolleneingänge. Der obere Stollen, der schon nach wenigen Metern in massigem Serpentinit endet, wurde wahrscheinlich nur als Sondierstollen vorgetrieben. Man hoffte wohl, die vererzte Zone, welche bei Punkt 2276.1 ihre grösste Mächtigkeit erreicht, auch hier vorzufinden.
- Andradit - Antigorit - Bornit - Chalkopyrit - Chalkosin - Covellin - Diopsid - Ferro-Antigorit - Goethit - Greenalith - Ilvait - Kluft-Antigorit - Magnetit - Malachit - Pyrrhotin - Sphalerit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Cotschens;(Erzabbau), ca. 2280 MüM
Bei 767.850 / 152.060 Cotschen: Grüner, feinblättriger (in Garben und Fächern angeordneter) Kluft-Antigorit; auf Klüften mit Ilvait und Erzen.
Bei Punkt 2276.1 erreicht die vererzte Zone, die sich vom Marmorera-Stausee über die Val Starschagns hinaufzieht, ihre grösste Mächtigkeit. Die Vererzung ist in E-W-Erstreckung auf 250 m Länge und auf etwa 100 m Breite aufgeschlossen.
- Bornit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Chromspinell - Covellin - Cubanit - Goethit - Greenalith - Idait - Ilvait - Linneit - Magnetit - Markasit - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Sphalerit - Valleriit - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Cuas, Val Starschagns;(Erzabbau), ca. 1770 MüM
Vom Marmorerasee (1680 MüM) zieht sich eine Vererzung das Val Starschagns hinauf bis zum Punkt 2276.1. Hier erreicht die Vererzung mit ca. 1 Meter die grösste Mächtigkeit. Die Erzmineralparagenese ist nicht sehr reichhaltig. Die Hauptanteile an Mineralien fallen auf Magnetit und Ilvait. Die aufgeführten Mineralien sind im Anschliff zu erkennen. Vererzungen sind bei den folgenden Koordinaten anzutreffen: Cuas (Westufer Marmorerasee): 768.000 / 152.700, 1770 MüM, Cuas (Westufer Marmorerasee): 767.880 / 152.470, 1880 MüM.
- Bornit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkosin - Covellin - Cubanit - Ilvait - Linneit - Magnetit - Markasit - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Sphalerit - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Cuas;(Erzabbau), ca. 1880 MüM
In der gleichen tektonischen Lage wie die abbauwürdigen Vorkommen von Gruba liegen die vererzten Horizonte von Cuas. Vom normalen Niveau des Marmorera-Stausees auf 1680 m zieht sich die vererzte Störungszone die Val Starschagns bis zum Punkt 2276.1 hinauf, wo sie die grösste Mächtigkeit erreicht. Die beiden Vorkommen stellen weit auseinandergezogene Lagen dar, die vereinzelt max. 1m Breite erreichen und darum kaum abbauwürdig erscheinen. Die Erzmineralparagenesen sind nicht sehr reichhaltig.
- Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Covellin - Cubanit - Ilvait - Magnetit - Markasit - Pyrit - Pyrrhotin - Sphalerit - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (Westufer), Val Starschagns, Alp Pra Miez, Alp Starschagns;(Erzabbau), ca. 1970 MüM
Westlich des Fussweges, der die Alpen Pra Miez und Starschagns verbindet, findet sich auf der Kote 1970 m nördlich der Val Starschagns ein weiterer kleiner Aufschluss der am Stausee beginnenden vererzten Störungszone. Auch dieses Vorkommen ist nur auf einen Quadratmeter reichhaltiger vererzt. Es hat den Anschein, dass es sich um eine alte Schürfstelle handelt.
- Bornit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Covellin - Goethit - Ilvait - Linneit - Magnetit - Markasit - Neodigenit - Pyrit - Pyrrhotin - Sphalerit - Valleriit - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (oberhalb Ostufer);(Erzabbau), ca. 1810 MüM
Es handelt sich lediglich um eine kleine Schürfstelle im Mazzaspitz-Marmorera-Serpentinit, die unmittelbar neben dem Hochspannungspfeiler auf der Kote 1810 m liegt. An der Oberfläche beträgt die vererzte Zone nicht mehr als 1 m2. Makroskopisch erkennt man in einigen, für weitere Präparationen unbrauchbaren Handstücken nur wenig Pyrrhotin und Magnetit.
- Magnetit - Pyrrhotin -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Marmorera (rätorom.), Murmarera, Marmels (dt.), Marmorerasee (westlich), Scalotta, ca. 2400 MüM
Chrysotilkluft im tektonisierten schwarzen Maschen-Serpentinit. Sehr oft können Diopsidaggregate in gleicher Lagerung gleichen Habitus aufweisen.
- Chrysotil - Diopsid -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Mon (Grube) (Bistgat)?, Alp Plang digl Bistgat;(Erzabbau), ca. 1727 MüM
Aus dieser Gegend wird 1606 eine chalkopyritführende Grube erwähnt. Die wahrscheinlich verstürzte und zugeschüttete Grube kann heute nicht mehr ausfindig gemacht werden. Aufschlüsse gibt es im Bach nördlich der Alp Plang digl Bistgat.
Bei 760.20/169.00, Bistgat, Grüner, grobblättriger Kluft-Antigorit; auf Klüften mit Dolomit im tektonisierten schwarzen Lizardit-Chrysotil-Maschenserpentinit. Erwähnt wird auch: Eine Grube bei Mon (Bistgat)? (nach Angabe von Chr. Gadmer, 1606, BRUEGGER, 1866) etwa bei den Koordinaten 760.250/169.000 bei Punkt 1727.
- Calcit - Chalkopyrit - Dolomit - Edelserpentin - Hämatit - Ilmenit - Kluft-Antigorit - Pyrit - Titanit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Muntognas, ca. 2500 MüM
- Diopsid -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Oberengadin, Surlej, Silvaplanersee, Plang Nagrin, Eva da Sett (Bachtobel), Piz dal Sasc (nördlich), Silser See (Westufer), Plaun dal Crot, ca. 2120 MüM
Koordinaten: 782.250 /146.870; Oberengadin, Surlej, Silvaplanersee: Schwarzer, massiger Serpentinit mit deutlicher Maschenstruktur. Zwischen den Chrysotilbändern, in denen feinste Magnetitschnüre eingelagert sind, finden sich Zentren sowohl mit Lizardit als auch mit Talk (röntgenographisch nachgewiesen). Antigorit erscheint zusammen mit Dolomit und Talk nur auf Klüften.
Koordinaten: 770.000 / 145.380; Plang Nagrin, Eva da Sett: Brucit-Antigorit-Serpentinit. Brucit als feinste rötlichbraune Aggregate, evtl. mit Dolomit vermischt. Mögliche gelbliche, aber fragliche Pseudomorphose nach Orthopyroxen. Daneben Antigorit und Chromspinell-Magnetit (opak) und Klinopyroxenrelikte.
Koordinaten: 770.000 / 145.380; Eva da Sett (Bachtobel): Grau-grüner, massiger Serpentinit (blättriger Antigorit-Serpentinit, mit reliktisch Klinopyroxenen, Orthopyroxen meist in Brucit umgewandelt, Spuren von Dolomit sowie Magnetit.
Koordinaten: 770.960/142.480; nördlich Piz dal Sasc: Kontaktzone zwischen Antigorit-Serpentinit und Granat-Vesuvian-Fels. Weisse, 1-5 cm breite Diopsidlagen (mit garbenartigen Aggregaten) wechseln mit 1-5 mm breiten Antigorit- und Chloritlagen ab.
Koordinaten: 776.375 / 144.430; Westufer Silser See, Plaun dal Crot: Feinste grüne Diopsidaggregate als Schlieren und Adern neben Calcit und Kluftantigorit im massigen Serpentinit.
- Antigorit - Brucit - Calcit - Chrysotil - Diopsid - Kluft-Antigorit - Magnetit - Serpentinit - Talk -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Piz Alv, ca. 2660 MüM
Hat man das Plateau auf circa 2650 Meter einmal erreicht, so sind die verschiedenen Abbaustellen schon auf Distanz an den noch vorhandenen Haufen aufbereiteten Hämatiterzes im hellen Kalk und Dolomit gut erkennbar, wobei das Gestein hier dachziegelartig verfaltet ist. In diesen NE-SW verlaufenden Falten liegen auch die gangartigen Flöze und tauchen meist in die Tiefe ab. Nach Analysen von O. Wilhelm (Heim 1923) weisen die Erze hier Eisengehalte bis 59,36% auf. Die Hauptvererzungszone liegt etwa bei Koord. 758.200/155.325 auf 2660 Meter und entspricht recht genau Wilhelms Angaben.
- Hämatit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Piz Lischana, Lischanna;(Manganerzabbau), ca. 3100 MüM
- Manganerz - Piemontit - Polianit - Psilomelan - Radiolarit - Rhodochrosit - Rhodonit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Piz dal Sasc, ca. 2720 MüM
- Augit - Magnesioriebeckit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Piz dal Sass, Piz dal Sasc (Ostgrat), ca. 2700 MüM
- Diopsid -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Rona, Roffna, Alp digl Plaz, ca. 1840 MüM
Auf dem Weg von Roffna zu dieser Alp liegt ein kleines Manganerzlager.
- Parsettensit - Piemontit - Rhodonit - Sursassit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Salouf (rätorom.), Salux (dt.), Mundaditsch, Got da Laresch;(Erzabbau), ca. 2700 MüM
Christian Gadmer erwähnte in seinen Aufzeichnungen um 1600 eine Grube bei Salouf, in der Chalkopyrit gewonnen wurde. Nun sind auf der westlichen Oberhalbsteiner Talseite in der Gemeinde Salouf keine Serpentinite aufgeschlossen. Das einzige grössere Ophiolithvorkommen von Cre digl Lai (Punkt 2066.2) südlich des Piz Toissa besteht nur aus einer grösseren Masse variolitischer Meta-Pillow-Laven. Es konnten in der Umgebung von Salouf keine grösseren Serpentinitaufschlüsse entdeckt werden.
- Chalkopyrit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Stalvader, Stalveder, ca. 1713 MüM
- Vesuvian -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant (südlich), Alp Tgavretga;(Erzabbau), ca. 2340 MüM
Von der Lokalität 768.960/144.270 Sur al cant: grüner, massiger Serpentinit (Antigorit-Serpentinit) mit Chrysotiladern und stellenweise Erzimprägnationen. Antigorit Serpentinit: grüner, massiger Serpentinit mit Chrysotiladern und stellenweise Erzimprägnationen.
- Aktinolith - Bravoit - Chalkopyrit - Chromspinell - Chrysotil - Covellin - Cubanit - Goethit - Ilvait - Linneit - Magnetit - Markasit - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant - Fuorcla (nördlich);(Erzabbau), ca. 2490 MüM
Hier in einer kompakten 50 x 100 cm grossen Masse, welche sich durch eine glatte, buckelige Oberfläche vom übrigen bröckeligen und schiefrigen Serpentinit abhebt. Im frischen Bruch ist es grau mit schwarzen Sprenkeln übersät, in denen man mit der Lupe zahlreiche kleine Sulfidkörner erkennen kann. Die Mineralien sind nur mikroskopisch erkennbar.
- Chrysotil - Magnetit - Pentlandit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant - Fuorcla, Curt Eta;(Erzabbau), ca. 2510 MüM
Etwa 70 m nordöstlich des kleinen Seeleins bei Punkt 2510 (südlich der Sur al Cant-Fuorcla) ist ein wenige Meter mächtiger, nach NE stellenweise auskeilender Serpentinit aufgeschlossen. Die vererzte Partie ist relativ klein, 1-2 m lang und 10-50 cm breit.
- Aktinolith - Andradit - Antigorit - Bornit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Chromspinell - Goethit - Ilvait - Linneit - Magnetit - Malachit - Markasit - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Violarit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant - Fuorcla;(Erzabbau), ca. 2560 MüM
Auf der Kote 2560 findet sich südöstlich unterhalb der Fuorcla eine vererzte Zone im Serpentinit. Sie liegt annähernd horizontal und wird max. 1-2 m mächtig.
Südlich der Fuorcla (Koord. 768.460/144.680 auf 2600 m) tritt in besonders schöner Anwitterung ein monogenes Serpentinitkonglomerat auf. Abgerundete und runde, gelblich-braun gefärbte Serpentinitkomponenten liegen in einer grünen, dichten serpentinitischen Grundmasse (meist Antigorit, Chrysotil und Chlorit sowie stellenweise Brucit und Karbonat).
- Antigorit - Brucit - Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Chrysotil - Diopsid - Linneit - Magnesit - Magnetit - Pentlandit - Rodingit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant Fuorcla (südlich);(Erzabbau), ca. 2620 MüM
Hier tritt in besonders schöner Anwitterung ein Serpentinitkonglomerat auf. Abgerundete bis runde, gelblich-braun gefärbte Serpentinitkomponenten liegen in einer grünen, dichten serpentinitischen Grundmasse, bestehend aus Antigorit, Chrysotil, Chlorit und stellenweise Brucit und Karbonat.
- Antigorit - Brucit - Calcit - Chlorit - Chrysotil - Magnetit - Pentlandit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur al Cant, Forcellina-Pass (nördlich);(Erzabbau), ca. 2780 MüM
Dieses kleine Vorkommen liegt auf dem südöstlichsten Ausläufer des Höhenzugs Sur al Cant, ca. 330 Meter NNE des Gipfelpunktes 2847.8 auf 2780 MüM. Die vererzten Horizonte werden einige Dezimeter mächtig und erstrecken sich über einige Meter Länge. Es treten Partien von reinem Antigorit Serpentinit auf. Weiter eingelagert sind in der erwähnten Zone Ophicalcite, Dolomitmarmorlinsen und Rodingitadern.
Bei 766.730/143.940, nördlich des Forcellina-Passes: Grauer, feingebänderter Serpentinit mit Maschenstruktur (Klinochrysotil, C, Magnetit).
Bei 765.950/152.100 nördlich Forcellina-Pass: 6-layer Ortho-Chrysotil als grüne, porzellanartig dichte Kluftfüllung im schwarzen massigen Lizardit-Chrysotil-Serpentinit. Die Mineralien sind nur mikroskopisch und/oder im Anschliff zu erkennen.
Bei 766.730/143.940, nördlich des Forcellina-Passes: Grauer, feingebänderter Serpentinit mit Maschenstruktur (Klinochrysotil, C, Magnetit).
Aktinolith - Antigorit - Bornit - Bravoit - Chalkopyrit - Chlorit - Chromspinell - Chrysotil - Cubanit - Diopsid - Goethit - Greenalith - Kluft-Antigorit - Magnetit - Malachit - Markasit - Ortho-Chrysotil - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Rodingit - Talk -

Grube Sur
Gelände der Grube Sur

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Sur, Gruba;(Erzabbau), ca. 1880 MüM
Das Vorkommen liegt ca. 1.5 km südlich von Sur in einer kleinen Waldlichtung auf 1860 MüM. Das gesamte erzführende Areal dürfte ca. 150 Meter lang und ca. 30 bis 40 Meter breit sein. Die heute noch erkennbaren Stollen deuten auf einen Abbau auf zwei Sohlen hin.
Lage: Gruba, zwischen Alp Flix/Salategnas und Marmorerasee. Zugänge:
a). zu Fuss vom Marmorerasee, Wanderweg, ca 45 Min
b). zu Fuss ab Sur/Furnatsch, steiler unmarkierter Weg, ca 1 Std
c). mit Auto von Sur zur Alp Flix, dann zu Fuss über TigiasSalategnas 30 Min.
- Andradit - Antigorit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Chalkosin - Covellin - Diopsid - Ferro-Antigorit - Goethit - Greenalith - Ilvait - Magnetit - Malachit - Markasit - Neodigenit - Pentlandit - Pyrit - Pyrrhotin - Sphalerit - Valleriit - Violarit -
Gruba
Die Vererzung von Gruba

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Surses, Val d'Err, Roffna, Rona, ca. 2000 MüM
Ein Manganerzvorkommen zwischen dem Val d'Err und Roffna (Rona).
- Albit - Baryt - Braunit - Mangano-Calcit - Parsettensit - Piemontit - Quarz - Rhodochrosit - Rhodonit - Sursassit - Tinzenit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Tinizong (rätorom.), Tinzen (dt.), ca. 1230 MüM
Allophan ohne genauere Angaben zum Fundort.
- Allophan - Ferroaxinit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Tinizong (rätorom.), Tinzen (dt.), Surses, Val d'Err, Parsettens, Alp Parsettens, Alp Err Sura, Furtschella, Errbach, Falotta, Rona, Roffna, Alp digl Plaz;(Manganerzabbau), ca. 2350 MüM
Parsettens (2240 m) im Val d'Err,  Koordinaten: 771.910 / 160.120 (eine andere Angabe weist auf 772.150 / 160.450, 2225 MüM  resp. 771.950 / 160.200, 2314 MüM).                Bergbau nachgewiesen von (1338) 1880 bis 1945.

Falotta (2227 m) ob Roffna,                 Koordinaten: 769.910 / 157.330  (eine andere Angabe weist auf 769.300 / 158.150, 2318 MüM)                Bergbau nachgewiesen von (1338) bis 1945.

Alp Digl Platz (1845 m) (Blöcke),  Koordinaten: 768.740 / 158.290 (eine andere Angabe weist auf 768.700/ 158.450, 1815 MüM),                Bergbau nachgewiesen von (1338) 1892 bis 1917.
Albit - Analcim - Anatas - Aragonit - Ardennit - Arseniopleit - Arseniosiderit - Arsenoflorencit-(Ce) - Arsenogoyazit - Baryt - Bergslagit - Birnessit - Bismit - Brandtit - Braunit - Cabalzarit - Calcit - Calcium-Mangan-Oxid - Chalcedon - Coralloit - Epidot - Fuchsit - Geigerit - Grischunit - Hidalgoit - Hollandit - Hyalit - Hämatit - Illit - Kemmlitzit - Klinochlor - Konichalcit - Kryptomelan - Kutnohorit - Lindbergit - Löllingit - Malachit - Manganberzeliit - Manganit - Mangano-Calcit - Muskovit - Opal - Parsettensit - Piemontit-(Sr) - Polianit - Psilomelan - Pyrolusit - Quarz - Radiolarit - Ranciéit - Rhodochrosit - Rhodonit - Sarkinit - Spessartin - Sursassit - Takanelith - Talmessit - Tilasit - Tinzenit - Titanit - Todorokit - Tripuhyit - Wad - Wallkilldellit-(Mn) -
Alp digl Plaz, Falotta
Parsettens, Alp digl Plaz, Falotta

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Uigls, Conters (nordöstlich), Burvagne, Promaschtgel;(Manganerzabbau), ca. 2060 MüM
Anreicherungen von Manganerz finden sich bei Uigls, etwa 250 m östlich Pkt. 1976 m, in den obersten Teilen des gegen den Bach von Burvagne abfallenden Gehänges. Das Vorkommen ist in der Nähe des Weges gelegen, der von Promaschtgel (nordöstlich Conters) nach Uigls führt. Das Erz tritt in geringmächtigen linsenartigen Körpern auf.
- Manganerz - Piemontit - Polianit - Psilomelan - Quarz - Radiolarit - Rhodochrosit - Rhodonit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val Bercla, Mühlen, Julia;(Manganerzabbau), ca. 2250 MüM
Im obersten Val Bercla, einem Nebental des Oberhalbstein. Aus dem hintern Val Bercla, dem östlichen Seitentälchen des bei Mühlen in die Julia einmündenden Fallerbaches, werden Manganerze in rotgefärbten Schiefern und Hornsteinen erwähnt.
- Albit - Braunit - Manganerz - Parsettensit - Quarz - Radiolarit - Rhodonit - Sursassit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Schmorrastgrat, Tinizong (rätorom.), Tinzen (dt.), am Stein, Val Nandro, Ziteil, Piz Curver (Ostfuss), Piz Martegnas, Radons, Ochsenalp, Cuolm da Bovs, Val d'Err, Roffna, Tgiant Ladrun, Tgant Ladrung, Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel, Muttala sura;(Erzabbau), ca. 2564 MüM
Begeht man das Tal von Norden nach Süden, so stösst man bereits kurz oberhalb Tiefenkastelauf die Kupferkiesgrube von Tgant Ladrung. Noch zu erkennen sind die verfallenen Gebäude. Die Grube und eventuell vorhandene Stollen sind heute verschüttet.
Am Martegnas wurde im ersten Weltkrieg ein Nickelvorkommen untersucht, jedoch wegen des geringen Gehaltes nicht verwertet.
Die Erzzone Martegn-Muttala sura befindet sich nördlich von Innerferrera, auf der linken Seite des Ferreratals. Sie beginnt auf 1'550 m ü.M., oberhalb der Kraftwerkszentrale, und zieht sich bis auf 2'530 m ü.M oberhalb des Lai da Muttala. Die einheitliche Lagerung des Erzes lässt den Schluss zu, dass es sich ursprünglich um ein durchgehendes, zusammenhängendes, 2 km langes Flöz gehandelt hat. Durch die Bewegung des Gebirges wurde es jedoch zerrissen und teilweise von Schutt überdeckt.
- Aegirin - Albit - Calderit - Eisenerz - Ferrocalcit - Fluorcalcioroméit - Hämatit - Jakobsit - Johninnesit - Karyinit - Manganberzeliit - Manganerz - Nickelerz - Palenzonait - Paraniit-(Y) - Powellit - Pyrit - Pyrobelonit - Pyroxmangit - Quarz - Serizit - Siderit - Stilpnomelan - Tephroit - Wallkilldellit-(Mn) -
Ferreratal
Situation Ferreratal

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val Nandro, ca. 1600 MüM
- Garnierit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val da Faller, Crap;(Erzabbau), ca. 2330 MüM
In der kleinen Furka liegen zwischen feinkörnigen Epidot-Chlorit-Albit-Schiefern (ausgeplättete Meta-Pillow-Laven) kleinere Linsen von sandigen Kalkschiefern und eine 2-3 m mächtige gelbbraune Bank, die grasgrüne Partien aufweist. Es handelt sich um einen spätigen Dolomit, der von vielen quarzitischen Lagen durchzogen wird. Zudem ist brauner Siderit und ein grasgrüner Ni-haltiger Klinochlor (Bestimmung durch Röntgenaufnahmen) enthalten.
- Chlorit - Dolomit-Gestein - Klinochlor - Siderit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val da Faller, Murter;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Auf ca 2400 MüM befindet sich eine kleine Nickelvererzung als Imprägnation im Dolomitboudin.
- Nickelerz -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val da Faller, Muttans;(Erzabbau), ca. 2280 MüM
Die vererzte Zone, die sich im Serpentinit vom Marmorerasee nach Cotschens mit Unterbrechungen erstreckt und dort die grösste Mächtigkeit (jedenfalls an der Oberfläche) erreicht, findet ihren Abschluss in einem kleinen Vorkommen am nordwestlichen Abhang (Kote 2340 m) gegen die Val da Faller. In einem zerklüfteten Grat ist ein sehr schönes Profil durch die Marmorera-Mazzaspitz-Serpentinite aufgeschlossen. Es beginnt bei 2120 m in der Val da Faller und endet auf dem Plateau von Muttans bei 2440 m.
- Awaruit - Bravoit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Chromspinell - Chrysotil - Heazlewoodit - Ilmenit - Kluft-Antigorit - Linneit - Magnetit - Millerit - Pentlandit - Pyrrhotin -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val da Faller, Sblocs, ca. 1900 MüM
In verschiefertem Serpentinit (Lizardit > Chrysotil) finden sich neben Magnetit und feinen Calcitadern 0,1-0,2 mm grosse Pyritwürfel (vom Auge sichtbar).
- Calcit - Magnetit - Pyrit -

GR :  Oberhalbstein (dt.), Surses (rätorom.), Val da Faller, Sblocs;(Erzabbau), ca. 2337 MüM
Am westlichen Serpentinkontakt zu den liegenden ausgequetschten schwarzen Phylliten der Val Gronda-Serie ist eine mehrere Meter mächtige Linse eines zelligen Dolomites aufgeschlossen. Der Dolomit wittert schokoladebraun an. Im frischen Bruch sind viele bis millimetergrosse Pyritwürfel sowie Chromspinellrelikte zu erkennen.
- Chamosit - Chlorit - Chlorit - Chromspinell - Greenalith - Pyrit - Quarz -
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AP & EP
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