Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im Kanton Freiburg - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Vorkommen und Fundorte von Mineralien in der Schweiz
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Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Fribourg

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

 42 Fund- Abbauorte
 61 Mineralien/Synonyme/Varietäten
125 Zuweisungen
   7 Bilder


BE_FR :  Chandon, Nyon (franz.) (Region), Neuss (dt.) (Umgebung), Broye (franz.) (Unterlauf), Brüw (dt.) (Unterlauf), Murten (Region);(Waschgold), ca. 450 MüM
Seifengold aus dem Chandon und anderen Gewässer der Region Nyon, dem Unterlauf der Broye und der Region Murten (Mäder, 1983, Meisser und Brugger, 1993).
- Gold, gediegen - Tetraauricuprid -

BE_FR :  Gurnigel, Murscherenschlund, ca. 1090 MüM
- Baryt - Calcit - Coelestin - Dolomit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Strontianit -

BE_FR_VD :  La Verrerie, Semsales, St. Martin;(Bohnerzabbau, Kohleabbau), ca. 830 MüM
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Verrerie. Genauere Angaben (Jahr) fehlen. Auch ist unklar um welches Verrerie es sich handelt. Im Kanton Bern bei Moutier oder im Kanton VD bei Saint Prex.
Kohleabbau: Zwischen den beiden Orten La Verrerie und St. Martin liegen 10 ehemalige Minen. Abgebaut in den Jahren 1806 - 1880.
- Bohnerz - Braunkohle - Petroleum -

FR :  Aumont, Franex, Glane, Granges-de-Vesin, Montet, Petite Glane, Tour de la Molière;(Kohleabbau), ca. 590 MüM
(Kohlebergbau). Untere Süsswassermolasse. Zwischen Payerne und Yverdon. Am linken Ufer der Petite Glâne zwischen Granges-de-Vesin und Franex und bei Aumont sind im Liegenden der grauen Meeresmolasse Kohlenflözchen bekannt geworden.
Koordinaten Payern: 561.963 / 185.837
Koordinaten Yverdon: 538.845 / 181.387
Koordinaten Granges-de-Vesin: 554.550 / 184.706
Koordinaten Franex: 552.948 / 182.628
Koordinaten Petite Glâne: 554.141 / 183.762
- Braunkohle - Pyrit - Steinkohle -


FR :  Broc, Cerniat (franz.), Scherni (dt.), Le Javrex, Javrexbach, Javrez;(Markasitabbau), ca. 935 MüM
In der Nähe der alten Gruben aus einem schwärzlichen Mergel der Unteren Kreide. Javrez konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf Cerniat. Der Eisenkiesbergbau von Cerniat ist schon seit 1724 bekannt. Es handelt sich um eine dem Albien (Oberste Unterkreide) zugehörige schwärzliche Mergelzone von 10 bis 12 Meter Mächtigkeit. Die Mächtigkeit der zwei erzführenden Bänder wird mit 40 cm angegeben (Abstand 1 Meter).
- Markasit - Pyrit -

FR :  Bulle (franz.), Boll (dt.), Marsens;(Kohleabbau), ca. 750 MüM
4 km nördlich Bulle. 1892 wurde in 2 m Tiefe in einer Steingrube ein Kohlenflöz von 10-15 cm Mächtigkeit, entdeckt.
- Braunkohle -

FR :  Ferenbalm, Bibere;(Waschgold), ca. 510 MüM
Im bernisch-freiburgischen Grenzgebiet konnten aus der Bibere wenige Goldflitterchen gewaschen werden.
- Waschgold - Als Flitterchen.

FR :  Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Burgerwald, St. Sylvestre, St. Silvester;(Erdgas), ca. 850 MüM
Es wird berichtet, dass man ums Jahr 1840 auf der Promenade des "Grand' places" in Freiburg eine Gasflamme hatte brennen sehen im Burgerwald, ob dem Dorfe St. Sylvestre auf eine Entfernung von 10 km.
- Erdgas -

FR :  Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Grolley, Rio de Miséry, ca. 620 MüM
An diesem Bach, westlich von Fribourg. Bach durch Grolley.
- Tetraauricuprid - Als Flitterchen in einer alluvialen Schwerefraktion (Meisser, 1994).

FR :  Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Sarine (franz.), Saane (dt.), Corpataux;(Kohleabbau), ca. 690 MüM
Zu erwähnen ist eine im Jahre 1888/89 bei Corpataux an der Saane, 7 km südlich Freiburg ausgeführte Bohrung auf Kohle, die bis auf 100 Meter die marine Molasse durchfuhr.
- Braunkohle -

FR :  Greyerzerland (dt.) (Umgebung), Gruyère (franz.) (Umgebung), ca. 830 MüM
Ein genauer Fundort ist leider nicht angegeben.
- Anhydrit - Dolomit - Fluorit - Bis 4 mm, würfelig. - Gips - Quarz - Strontianit

FR :  Greyerzerland (dt.), Gruyère (franz.), Enney (franz.) (Steinbruch), Zum Schnee (dt.) (Steinbruch), ca. 700 MüM
Der Steinbruch wurde auf den 31.12.2004 definitiv geschlossen.
- Anhydrit - Aragonit - Baryt - Calcit - Coelestin - Dolomit - Fluorit - Gips - Markasit - Millerit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Rutil - Strontianit -

FR :  Gruyères (franz.), Greyerz (dt.), Enney, ca. 850 MüM
- Calcit - Phantomcalcit bis 10 cm.

FR :  Gurnigel, Landbrücksteinbruch am Zollhaus, ca. 870 MüM
Nahe des Zusammenflusses der Warmen Sense und der Kalten Sense.
- Harz - Im Sandstein in Krusten bis zu einem cm, brüchig, braun, mit grünlichem Reflex, hellgelb - rotbraun dunkelrot.

FR :  Gurnigel, Schwarzwassergraben, Schwarzwasser (dt.), Neirivue (franz.), ca. 1100 MüM
Westlich davon im Flysch.
- Harz - Bernsteinähnlich, fossil.


Gurnigelgebiet                                                       Gurnigel, Schwarzwasser

FR :  Jaun, Bellegarde, Schattenhalb, Muserbergli, Gastlosen (Nordabhang);(Kohleabbau), ca. 1700 MüM
Am Nordostabhang der Gastlosen, ob Jaun, auf 1730 m Höhe wurden in den südostfallenden Schichten der "couches a mytilus" zwei Stollen getrieben. Von 1821 bis 1832 ist Kohle abgebaut worden.
- Braunkohle -

Jaunpass                                                              Jaun-Dorf

FR :  Javroz, Le Javro
Vermutlich ist mit Javroz der Fluss Le Javro gemeint. Genauere Angaben sind nicht vorhanden.
- Markasit - Bis 5 dm3 Kugeln pro m3 Gestein.

FR :  La Berra, ca. 1720 MüM
Südlich von Plaffein.
- Ankerit - Azurit - Baryt - Bismuthinit - Bornit - Calcit - Carrollit - Chalkopyrit - Chalkosin - Covellin - Cuprobismutit - Cyanotrichit - Devillin - Emplektit - Erythrin - Fahlerz - Malachit - Phenakit - Isometrisch, bis 2 mm, fräskopfartige Verzwillingung. - Plaffeit - Pyrit - Quarz -

La Berra-Cousimbert

FR :  Menziwil, Menziswil, Menziswyl;(Meteorit), ca. 660 MüM
Menziwil gibt es nicht. Vermutlich handelt es sich um Menziswil.
- Menziwyl - Meteorit - Steinmeteorit (Chondrit L5), Fall im Juli 1903, 28.9 Gramm.

FR :  Murist, Tour de la Molière, Carrière de la Molière, ca. 670 MüM
- Halotrichit - Farblos, nadelig, neben gediegenem Schwefel und Pyrit (Meisser, Frey, 1996). - Pyrit - Schwefel - Gediegen.

FR :  Plaffein, Planfayon, Lantera, ca. 1140 MüM
Südlich von 'Plasselb', rechtsseitig der Strasse kurz vor 'Lantera'.
- Plaffeit -


Plaffein

FR :  Plaffein, Planfayon, Muscheren Sense, ca. 1150 MüM
Der Ort befindet sich auf der Strecke von Plaffein über Zollhaus nach Schönenboden.
- Plaffeit -

FR :  Plaffein, Planfayon, Muscherenschlund, Chrutboden, ca. 1260 MüM
- Plaffeit -

FR :  Plaffein, Planfayon, Muscherenschlund, Hundsbüel, ca. 1100 MüM
Südöstlich von Plaffein.
Die Mineralien stammen aus kleinen Kluftrissen, die in tektonisierten Blöcken aus Sandsteinen der Gurnigel-Decke auftreten, welche von zahlreichen Calcitadern durchzogen sind. Die Fundstelle (Dickit) ist heute mit Schutt bedeckt und überwachsen.
- Baryt - Calcit - Coelestin - Dickit - Gips - Plaffeit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Strontianit -

FR :  Plaffein, Planfayon, Zollhaus, ca. 880 MüM
3 km südöstlich von Plaffein (franz. Planfayon), auf dem Weg nach Schwarzsee, trifft man bei Zollhaus rechtsseitig auf einen Steinbruch (heute weitgehend verschüttet).
- Plaffeit -

FR :  Plaffein, Planfayon, Zollhaus, Stoss, ca. 1430 MüM
Von diesem südöstlich von Zollhaus gelegenen Ort sind 2 Fundpunkte um den 'Stoss' bekannt geworden. Nebst der obigen Koordinate muss noch der Punkt 172.2 / 591.75 / 1500 MüM. aufgeführt werden.
- Plaffeit -

FR :  Plasselb, Blösch, ca. 1450 MüM
Etwas östlich des Hofes Blösch und nördlich des 'Gross Schwyberg'.
- Plaffeit -

FR :  Plasselb, Höllbach, ca. 1200 MüM
Der Bach liegt nordwestlich des Schwarzsees und fliesst nordwärts in Richtung Plasselb.
- Plaffeit -

FR :  Plasselb, Oberschrotwald, ca. 1100 MüM
Im südöstlich von Plasselb gelegenen Waldteil.
- Plaffeit -


Plasselb

FR :  Plasselb, Plasselb-Hölli (Strasse), Gurtseggli (Brücke), ca. 1200 MüM
Aus Aufschlüssen bei der erwähnten Brücke.
- Plaffeit - Körner bis max. 5.5 cm Durchmesser.

FR :  Plasselb, Plasselbschlucht, Roggeli (Steinbruch), ca. 950 MüM
Südlich Plasselb im Flysch, von der Ostseite des Bruches. Der Steinbruch liegt ca. 3 km SSW von Plasselb und ca. 200 Meter unterhalb des Zusammenflusses des Höllbaches und der Aergera im Steilhang des östlichen Flussufers.
- Baryt - Calcit - Plaffeit - Als Linsen im Kohlesandstein. Intensiv blauweiss fluoreszierend. Die grössten Knollen erreichen ein Ausmass bis 10 cm. - Pyrit -

FR :  Plasselbschlund, Falli, ca. 1026 MüM  
Strontianit wird aus dem Plasselbschlund beschrieben. Mit der Fundortbezeichnung 'Bach nahe Felli im Plasselbschlund' wird auch Plaffeit erwähnt. Der Aufschluss befindet sich beim Zusammenfluss der Warmen und der Kalten Sense, am nördlichen Ende der Ortschaft Zollhaus.
- Plaffeit - Strontianit -

FR :  Plasselbschlund, Tatüra, Tatüre, ca. 1080 MüM
Der Steinbruch wird noch heute (2005) durch eine Privatfirma betrieben, ist aber im Besitz der Gemeinde Plasselb. Ein Besuch des Steinbruchs ist bei der Gemeindeverwaltung von Plasselb (1737 Plasselb) oder bei der Betreiberfirma anzumelden und erfolgt auf eigenes Risiko. Die Koordinaten zeigen auf die Mittlere Tatüre.
- Plaffeit - Knollenartige Einlagerungen im Gestein.

FR :  Sarine (Mittellauf), Belfaux (franz.) (Region), Gumschen (dt.) (Region);(Waschgold), ca. 600 MüM
Aus dem Mittellauf der Sarine und aus der Region um Belfaux (Müller, 1933). Im Kanton Freiburg sind zahlreiche goldführende Wasserläufe bekannt. Die meisten wurden von Mäder, 1983, anlässlich seiner Arbeit über das Auftreten von Gold im Kanton Freiburg, entdeckt.  
- Gold, gediegen - Seifengold.

FR :  Schwarzsee, Burleja, ca. 1430 MüM
Die Fundstelle liegt in der Umgebung dieses einzelnen Hofes, welcher nördlich des Schwarzsee liegt.
- Plaffeit -

FR :  Schwarzsee, Gassera, ca. 1180 MüM
Nur wenig nördlich von Schwarzsee, in einer Bachrunse oberhalb des Hofes Gassera liegt ein weiterer Fundpunkt dieses Harzes.
- Plaffeit -

FR :  Schwarzsee, Schwyberg, ca. 1500 MüM
Der Fundort befindet sich nordöstlich im Einschnitt unterhalb der Bergstation Schwyberg (nicht zu verwechseln mit dem weiter nördlich gelegenen gleichnamigen Berg).
- Plaffeit

FR :  Schwarzsee, Seeschlund, ca. 1000 MüM
Zwischen Zollhaus und Schwarzsee, rechtsseitig, kurz vor Gropetauli.
- Plaffeit -

FR :  St. Martin I;(Kohleabbau), ca. 840 MüM
Agebaut von 1942 bis 1946 lieferte Kohle für die Ciba, Hofmann-La Roche und Zellulose Attisholz.
- Kohle -

FR :  St. Martin II, Bois de Villoud;(Kohleabbau), ca. 840 MüM
Agebaut von 1942 bis 1946, lieferte Kohle für die Ciba. 'Bois de Villoud' konnte auf der Karte (Swiss Map) nicht gefunden werden.
- Kohle -

FR :  St. Martin, Froumi, Le Jordil;(Kohleabbau), ca. 850 MüM
Abgebaut von 1917 - 1921.
- Kohle -

FR :  Ulmitz, Ulmiz;Meteorit, ca. 495 MüM
Da der Meteorit in den frühen Morgenstunden des Weihnachtstages 1926 niedergegangen ist, so musste leider das Beobachtungsmaterial über die Begleiterscheinungen des Falles recht spärlich sein. In Ulmiz fand man nach eifrigem Suchen 10 Bruchstücke des Meteoriten. Das Gesamtgewicht der 10 gefundenen Bruchstücke beträgt 76,5 gr. Von diesem Materiale sind die vier kleinsten Splitter im Gewichte von 3,5 gr für die chemische Untersuchung aufgebraucht worden.
Mineralbestand des Meteoriten:
- Chromit - Eisen - Enstatit - Gesteinsglas - Kamacit - Klinoenstatit - Meteoreisen - Meteorit - Nickeleisen - Olivin - Pyrrhotin - Schreibersit - Schwefeleisen - Taenit - Troilit - Ulmiz -
In Zusammenarbeit mit www.wipertech.ch
AP & EP
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