Vork. Min. u. Rohstoffen GR, o. Tavetsch/Oberhalbstein - Mineralienfundorte in der Schweiz 3.0

Vorkommen und Fundorte von Mineralien in der Schweiz
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Fundorte Schweiz > FO Liste Kanton
Vorkommen von Mineralien und Rohstoffen im
Kanton Graubünden (ohne Tavetsch und Oberhalbstein)

Die vollständigen Fundort- und Mineraliendaten sind nur auf dem USB-Stick vorhanden.

Ganzer Kanton Graubünden:
 886 Fund- Abbauorte
 516 Mineralien/Synonyme/Varietäten
5270 Zuweisungen

 
GR :  Albula, Bergün, ca. 2300 MüM
Am Albula bei Bergün.
- Hämatit - Limonit

GR :  Albulapass, ca. 2310 MüM
Bei der Strasse vom Weissensteiner Wirtshaus über den Albulapass (Stand 1866).
- Anhydrit

GR :  Alp Ramoz;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Eisenerz, 4 Stunden ob dem Tal in eisenschüssigem Kalkgebirge. Hier dürfte es sich um ein Erz handeln, welches am Bleiberg gegen die Alp Ramoz gewonnen wurde. Erwähnt wird von dort eine starke Limonitisierung von Pyrit und Zinkblende. Die Anfänge des Bergbaus auf der Alp Ramoz gehen auf das Jahr 1588 zurück.
- Eisenerz - Pyrit - Sphalerit
Alp Ramoz von oben
Alp Ramoz

GR :  Alp Spärra, Gatschiefer, ca. 2050 MüM
Nebst den bekannten Gruben in der Casanna (Manganerz), Saaser Alp, Gotschnaboden und Tirolerloch, fand man in der Gegend von "Gatschiefer" und der Alp "Spärra" Erze. Es ist auch urkundlich belegt, dass Erzproben von diesen Fundstellen nach Hall zur Untersuchung gesandt wurden. Man weiss aber nicht, ob ein entsprechender Abbau stattgefunden hat.
- Biotit - Erze - Goethit - Hornblende - Pyrit - Siderit

GR :  Alp Tobelwald, Grossberg, Flums, Panixerpass (Südseite), Ual Schmuèr, Val Schmuer, Val Schmùer, Schmuertobel, Schmuer-Tobel, Schmuèr-Tobel, Schmuèrtobel, Ruis, St. Johann am Rhein bei Ruis (Mine), St. Jakob (Mine), St. Johann (Mine), St. Thomas (Mine), St. Michael (Mine), Andest, Andiast, Andester-Tobel, Andestertobel, Alp Nadils, Alp Nadels,Truns;(Kupfererzabbau), ca. 1190 MüM
1.) Gebiet Bahnhof Ruis, 350 Meter südöstlich des Bahnhofs über dem Rhein und wenig über dessen Niveau: einige Stollen von 5 Meter (Blei und Zink): 1916 wurde  ein neuer Abbauversuch gestartet (Stollen Sul Rhein). Die Abbautätigkeit musste aber bereits 1918 wegen unbedeutender Ausbeute eingestellt werden. Im Andiaster Tobel finden sich Bleiglanz (Galenit), Kupferkies und Arsenkies, ein wenig Zinkblende (Sphalerit) und Pyrit. Andest heisst heute Andiast.
2.) Schmuèr-Tobel, westlich von Ruis: Förderung von 40 Tonnen Kupferkies (Chalkopyrit)/Bleiglanz (Galenit)-Erzbrocken von der alten Halde am rechten Bachufer, Stollen von 46 und 77 Meter sowie Schürfungen: am linken Bachufer einige Stollen (bis 30 Meter); Abbau Beginn Ende 1916 bis Mitte 1917.
- Arsenopyrit - Chalkopyrit - Galenit - Hämatit - Pyrit - Sphalerit

GR :  Alvaschein (dt.), Alvaschagn (rätor.), Alvaneu (dt.), Alvagni (rätor.), ca. 1180 MüM
Das Gipslager von Alvaschein/Alvaneu tritt in den penninischen Bündnerschiefern verbreitet auf, jedoch selten in abbauwürdiger Qualität und Menge. Das Gipslager - Gips chemisch: schwefelsaurer Kalk (Ca SO4.2H2O) ist das einzige im Bündnerland über längere Zeit abgebaute Vorkommen. Es dürfte schon vor mindestens 300 - 400 Jahren genutzt worden sein: es wird bereits 1697 in einem Dokument erwähnt.
- Gips

GR :  Andeer, ca. 980 MüM
Im Roffnakristallin auf meterlangen Kluftflächen sind einige Mineralien zu finden deren Grösse 1 cm aber kaum übersteigt.
- Adular - Albit - Calcit - Chlorit - Hämatit - Quarz - Turmalin

GR :  Andeer, Salegn, Piz la Tschera, Plan Davains, Plan di Bov, ca. 2620 MüM
In den Felshängen W Plan Davains, auf Plan di Bov, sind ebenfalls Sideritschmitzen innerhalb der Roffnagneismasse festgestellt worden.
- Siderit

GR :  Ardes, Piz Tasna (südwestlich), ca. 3170 MüM
Südwestlich des Piz Tasna.
Galenit nördlich von Ardez im Unterengadin.
- Calcit - Galenit

GR :  Arosa (nähe Kabinenbahnmasten), ca. 2180 MüM
100-150 Meter westlich der Kabinenbahnmasten (unterhalb des 2. Masten der Weisshornbahn) auf ca. 2000 MüM aus einer roten Felsrippe.
- Quarz
Arosa
Arosa, Blöcke unter Masten 2

GR :  Arosa (westlich), Aroser Rothorn (Westabhang), Aroser Rothorn (Nordosthang), Totälpli, St. Margaretha (Mine);(Kupfererzabbau), ca. 2565 MüM
Am Westabhang des Rothorns westlich von Arosa finden sich Lager von Kupferkies und Pyrit in Hornblendegneisen.
Casty: "...treten, besonders am Nordosthang des Aroser Rothorns als auch im Totälpli, in dünnen Adern in Flittern oder Nestern Kupferkies und Fahlerz auf. Als Zersetzungen sind Malachit und Azurit ziemlich häufig. in Partien, wo Kupferkies und Fahlerz gemischt vorkommen, zeigen sich bisweilen zierliche Arsenkies-Kristalle. Der Erzgehalt ist im Allgemeinen gering."
- Aktinolith - Andalusit - Ankerit - Arsenopyrit - Azurit - Chalkopyrit - Epidot - Fahlerz - Kupfererz - Malachit - Pyrit - Siderit
Arosa
Arosa, Erzhorn (2924m), Aroser Rothorn (2980m)

GR :  Arosa, Alp Prätsch, Prätschalp, Pretschalp;(Manganerzabbau), ca. 1965 MüM
Nicht nachgewiesener Manganerzabbau in der Region der Alp Prätsch, nördlich von Arosa.
- Albit - Braunit - Chlorit - Diabas - Hämatit - Manganerz - Manganocalcit - Parsettensit - Quarz - Radiolarit

GL_GR :  Arosa, Bawald, Brüggenhorn(nordnordöstlich), Brüggerhorn(Nordosthang), Chüpfertäli, Dälenschutzwald, Davos, Dorftäli, Grünbödeli,Hauptertal, Hauptertäli, Mittelgrat, Obersässtäli, Parsennfurgga, Parsennhütte, Parsennhüt te (südöstlich), Schaflägergrat, Schaflägergrat (westlich), Schwarzhorn, Schwarzhorn (Nordgrat), Schwarzhorn, (Osthang), Strelapasses, Totalp, Totalphorn, Totalphorn (Westflanke), Totalpsee (nordwestlich), Totalpsee(südöstlich), Totalpsee (westlich), Weissfluh (Westhang), Weissfluhjoch, Weissfluhjoch (nordnordwestl.), ca. 2250 MüM
Augit-Serpentin: Der Augit-Serpentin ist das wichtigste und verbreitetste Gestein des Totalpserpentin-Komplexes. Seine bedeutendsten Vorkommen liegen am Weissfluhjoch, am Mittelgrat und Schaflägergrat und rund um den Totalpsee; ferner besteht der Hang nördlich des Totalpbaches unter dem Höhenweg und das Totalphorn grossenteils aus Augit-Serpentin.
Vorkommen von Augit-Serpentin: Handstück, Koord. 780.500/189.440, Höhe 2650 m, Schaflägergrat, Davos. Handstück Koord. 781.030/190.065, Höhe 2500 m, südöstlich des Totalpsees, Davos.
Eigentlicher Serpentin: Unter ,,eigentlichem Serpentin" versteht man hier diejenigen Gesteine, welche praktisch vollkommen serpentinisiert sind, die also nur noch aus Chrysotil, Lizardit und ausgeschiedenen opaken Mineralien bestehen.
Vorkommen eines eigentlichen Serpentins: Handstück, Koord. 780.565/190.570, Höhe 2495 m, westlich Schwarzhorn, Davos.
Feinkörniger Peridotit (Peridotit-Mylonit): Der feinkörnige Peridotit ist eines der auffallendsten Gesteine des Ophiolith-Komplexes, obschon er eigentlich nicht sehr verbreitet ist. Grössere Vorkommen findet man zwischen dem Totalphorn und der Parsennhütte (Koord. 781.700/190.800 und Koord. 781.950/190.850), kleinere beispielsweise auf dem Südgrat des Schwarzhorns oder auf dem West- und Nordostgrat des Totalphorns.
Vorkommen eines feinkörnigen Peridotits.
Handstück, Koord. 781.950/190.850, Höhe 2295 m, Totalp, Davos.
Picotit-Pyroxenite: Die Picotit-Pyroxenite treten als einige Zentimeter dicke Lagen im Augit-Serpentin auf und laufen meist in der gleichen Richtung wie die pyroxenreicheren Bänder des letzteren. Makroskopisch sieht man grosse Pyroxen-Kristalle (2-3 cm lang), zwischen denen derbe braunschwarze Spinellmassen liegen.
Vorkommen von Picotit-Pyroxenit: Handstück, Koord. 780.550/189.630, Höhe 2660 m, Weissfluhjoch, Davos.
Pyrop-Ceylonit-Pyroxenite: Die Pyrop-Ceylonit-Pyroxenite bilden 10 bis 40 cm dicke Adern im Augit-Serpentin. Die schönsten Vorkommen findet man nördlich und südlich der ,,Grossen Wasserscheide" (Weissfluhjoch).
Spinellfreie Pyroxenite: Die spinellfreien Pyroxenite findet man entweder als dm3-grosse Linsen im Augit-Serpentin und in den Serpentinen mit weissen Calcitadern oder als Knauern in den Ceylonit-Pyroxenit-Adern.
Vererzter Pyroxenit: Im Gebiet des Totalpbergsturzes am ,,Grünbödeli" (Koord. 786.450 / 191.700) findet sich das Vorkommen von vererztem Pyroxenit in einem zusammenhängenden Felsblock, der sich auf eine Fläche von etwa 100 x 100 m erstreckt. Er besteht teils aus massigen, hellgrünen und gelben, teils aus gneisigen Gesteinen und ist von mehreren etwa 50 cm dicken, stark vererzten Pyroxenitgängen durchzogen, die ums Jahr 1870 intensiv ausgebeutet wurden.
Rote Ophicalcite: Die roten Ophicalcite sind ausserordentlich auffallende Gesteine. Die wichtigsten Vorkommen liegen am nördlichen Teil des Schwarzhorns, im Obersässtäli und am Südhang des Stützbaches, westlich der Stützalp.
Vorkommen von hellrotem Ophicalcit: Handstück, Koord. 780.810/190.500, Höhe 2560 m, Obersässtäli, Davos.
Vorkommen von dunkelrotem Ophicalcit: Handstück, Koord. 780.900/190.905, Höhe 2610 m, Schwarzhorn, Davos.
Graugrüne Ophicalcite: Die makroskopische Beschreibung der roten Ophicalcite gilt weitgehend auch für die graugrünen Ophicalcite, natürlich mit dem Unterschied, dass die Farbe des Calcitmaterials hier nicht rot, sondern graugrün, grau oder grün ist. Im Allgemeinen sind diese Ophicalcite etwas mehr schlierig, und hie und da durchzieht sie eine mehrere Zentimeter dicke Ader, gefüllt mit garbenförmig angeordnetem, stengeligem, farblosem Diopsid.
Vorkommen von graugrünem Ophicalcit: Handstück, Koord. 780.660 / 190.410, Höhe 2560 m, nordwestlich Totalpsee, Davos.
Serpentin-Gneis-Kontakt: Die Kontakte des Totalpserpentins mit den hornblendeführenden Biotitgneisen, sind an folgenden Stellen besonders schön aufgeschlossen: am Mittelgrat, im Dorftäli um Punkt 2544 und am Schaflägergrat. Etwas weniger schöne, aber trotzdem wichtige Aufschlüsse findet man im Hauptertäli nordwestlich des Strelapasses Koord. 779.73/187.74), im Chüpfertäli (Koord. 777.33/187.00) und im Bawald östlich der Strasse Davos-Klosters (Koord. 787.00/191.69).
Kontakt Serpentin - graue Kalkschiefer: Im oberen Teil des Hauptertales auf Koord. 780.325/189.100 findet man in einer ausserordentlich komplizierten Gesteinsabfolge einen Kontakt von Serpentin mit grauen Kalkschiefern. Zwischen dem Serpentin und den unveränderten Kalkschiefern befindet sich eine 5-25 cm dicke Zwischenzone, die gegen den Serpentin zu im Wesentlichen aus einem Serpentin-Granatfels und gegen den Kalkschiefer aus einem Vesuvian-führenden Granat-Diopsidfels besteht.
Kontakt Serpentin-Hauptdolomit: Im Todalpgebiet ist die Grenze des Serpentins und der Ophicalcite gegen den Hauptdolomit der Aroser Schuppenzone rein tektonisch und grösstenteils mit Schutt bedeckt. Nur im Gebiet von Arosa sind Kontakte von Serpentin, der eine Fortsetzung des Totalpserpentins sein dürfte, mit Dolomit zu beobachten.
Im Obersässtäli um P. 2442 Koord. 780.6/191.1 Im nördlichen Teil der dortigen Felspartie finden sich unten rote, gelbe und graue Kalkschiefer, die nach oben mit roten, radiolarienführenden Schiefern wechsellagern und allmählich in rote und grüne Radiolarienhornsteine und -schiefer übergehen.
Auf dem Nordgrat des Schwarzhorns Koord. 780.90/190.98. In den roten Ophicalciten befindet sich ein einige Kubikmeter grosses Vorkommen von rotem Radiolarienschiefer.
Auf dem Osthang des Schwarzhorns Koord. 781.157/191.02. Hier findet man eine bunte Abwechslung von grauen, roten und grünen Kalkschiefern mit mehreren Lagen Ophiolithmaterial, welch letzteres übrigens, wie wir schon im mineralogischen Teil erwähnten, ziemlich Fuchsit führt.
Diabase: Ein recht interessanter Aufschluss befindet sich am Westhang der Weissfluh, Koord. 779.350/190.320. Zwischen kalkigen, flyschähnlichen Schiefern findet man kopf- bis faustgrosse ,,Pillows" mit kalkiger Zwischenmasse
- Aktinolith - Amphibol - Anatas - Andradit - Aragonit - Augit - Awaruit - Bravoit - Brunsvigit - Calcit - Ceylonit - Chalkopyrit - Chalkosin - Chlorit - Chrysotil - Demantoid - Diabas - Diallag - Diaspor - Diopsid - Dolomit - Enstatit - Epidot - Ferristilpnomelan - Ferrostilpnomelan - Fuchsit - Goethit - Granat - Heazlewoodit - Hämatit - Leuchtenbergit - Lizardit - Magnetit - Muskovit - Olivin - Orthopyroxen - Pennin - Pentlandit - Phlogopit - Picotit - Prehnit - Pumpellyit - Pyrit - Pyrop - Pyrrhotin - Quarz - Rutil - Spinell - Stilpnomelan - Talk - Titanit - Vesuvian - Zirkon

GR :  Arosa, Erossa (Arosa), Hubl, Hubel, St. Jos (Mine), St. Maria (Mine), St. Magdalena (Mine), Eretzhorn, zum heiligen Geist (Mine), Ramutz, zu unseren Frauen (Mine), St. Lucas (Mine), St. Michael (Mine), Aroser Rothorn, St. Jakob (Mine), St. Christoffel (Mine), zur Hoffnung (Mine), St. Barbara (Mine), St. Margaretha (Mine);(Erzabbau), ca. 1750 MüM
Gruben (gemäss Christian Gadmer, 1588):
Erossa (Arosa): zum Hubl (Hubel):
- St. Jos (Pyrit. Beim Bau des Hotels Rothorn (1903) stiess man beim Goldloch auf einen Schacht und viel grobes Gestein).
In alpen vorem inderen Sehe: d'weysen gruoben:
- St. Maria - St. Magdalena
Im Eretzhorn:
- zum heiligen Geist
in Ramutz: zu oberst:
- zu unseren Frauen
mitter: - St. Lucas underst: - St. Michael (Mine),
im Rothorn:
- St. Jakob (Mine), - St. Christoffel (Mine), - zur Hoffnung (Mine), - St. Barbara (Mine), - St. Margaretha (Mine)
- Eisenerz

GR :  Arosa, Erzhorn, Eretzhorn, zum heiligen Geist(Mine), Erzboden, Erztschuggen, Aroser Rothorn, Piz Naira (Grat); (Erzabbau), ca. 2460 MüM
Erossa: (Arosa) «Im Eretzhorn: zum heiligen Geist» Nach Casty: "Die Eisenerzvorkommen am Erztschuggen ziehen sich vom Erztschuggen in 2560  - 2700 MüM gegen das Aroser Rothorn hinauf und über den Grat von Piz Naira.
Am Fusse des Erzhornes, in den «Erzböden», findet man heute noch Spuren von Malachit, Kupferlasur und Fahlerz sowie von Eisenund Bleierzen.
- Eisenerz - Hämatit - Limonit

GR :  Arosa, Guggernell, Guggernellgrat, Alp Ramoz;(Erzabbau), ca. 1850 MüM
Casty erwähnt: Es ist dies die unzugänglichste und von Arosa aus abgelegenste Erzlagerstätte, nämlich am Guggernellgrat südlich der Alp Ramoz. Die ergiebigste Stelle liegt östlich der Hütte nördlich von Punkt 2806 in ca. 2700 m.ü.M.
- Bleierz - Sphalerit

GR :  Arosa, Hubel (Nordseite) Innerarosa, Goldloch, Villa Hohenfels;(Erzabbau), ca. 1870 MüM
Nach Casty: "Mitten im Dorf, zwischen dem alten Postplatz und Post Innerarosa zieht sich längs der Poststrasse eine Ophiolithschicht hin, die grösstenteils von Sackungen, Schutt und Uloraue bedeckt ist. Früher scheint davon nur die Stelle beim Goldloch unterhalb der Villa Hohenfels, also auf der Nordseite des Hubels, auf dem heute die reformierte Kirche steht, bekannt gewesen zu sein. Durch die Fundamentarbeiten für Neubauten konnte an weiteren Oertlichkeiten, z.B. beim Hotel Schweizerhof, beim Touringhotel, beim Hotel Bellevue, ihr Vorhandensein festgestellt werden.
- Eisenerz - Pyrit

GR :  Arosa, Igl Cuolm, Im Welschtobel;(Erzabbau), ca. 2000 MüM
3 Bleiminen im Welschtobel.
- Bleierz

GR :  Arosa, Litzirütti, Litzirüti, Pretschalp, Prätschalp, Schroeterwitti, Schröterwiti, Fondeital, Fondeibach, Barge, Reckholderalp, Wallbrunnen, Weissfluh, Thiejerbach, Tiejerbach, Tiejer Bach;(Erzabbau), ca. 1450 MüM
Nicht erwiesener Erzabbau in der Region der Litzirütti.
Casty: Das kleine Manganerzvorkommen östlich der auf der Litzirüti wurde im Jahre 1917 wiederentdeckt. Die Lagerstätte liegt auf der Talseite in einer Höhe von 1600 MüM, ca. 100 Meter von dem Strässchen entfernt, das von Sonnenrüti nach Mädrigen führt.
- Albit - Braunit - Caryopilit - Chlorit - Hämatit - Manganerz - Manganocalcit - Parsennstein - Parsettensit - Piemontit - Psilomelan - Quarz - Radiolarit - Sursassit - Tinzenit

GR :  Arosa, Tschirpen (Südfuss), Aelpli;(Erzabbau), ca. 2360 MüM
Nach Casty: "Das Eisenlager am Tschirpen liegt im Aelpli, am Südfuss des Tschirpen in 2360 - 2370 MüM. Es verrät sich durch den gelben Felsen... Das Gestein wird schnurartig von bis 10 cm dicken Linsen aus Roteisenstein (Hämatit) durchzogen".
- Eisenerz - Hämatit

GR :  Ausserferrera, ca. 1300 MüM
- Ferroaxinit - Hämatit

GR :  Ausserferrera, Piz Hirli, Alp Nursera, Alp Ursera, La Hütta, Gruoba, Sta. Anna (Stollen), Bethlehem (Stollen), Römerstollen, Traversa;(Kupfer-Silber-Erzabbau), ca. 1820 MüM
Westlich von Ausserferrera und südlich von Andeer gelegen. Eine Kupfer-Silber-Lagerstätte, in der letztmals 1867 abgebaut wurde. Umfangreiche Bergwerksanlagen befinden sich in Ursera. Das Bergwerk Ursera liegt zwischen dem Hinter- und Averserrhein auf dem Nordausläufer des Piz Hirli. An verschiedenen Stellen sind dem dort vorkommenden Andeerer-Granit hellgelbe Dolomitkeile eingelagert. An der Nordseite dieser Keile liegt zum Granit noch eine Quarzzwischenschicht mit einer Mächtigkeit von 0.5 bis 2 Meter mit eingelagerten Kupfererzen. Meistens ist das Erz fein verteilt und nur selten in 2 bis 5 cm grossen Nestern vorhanden. Diese Vererzungen sind an der Oberfläche durch grüne und blaue Oxidationserze gekennzeichnet. Diese kräftigen Oxidationserze verleiteten früher zu der Annahme, man hätte es mit einer reichhaltigen Vererzung zu tun obwohl der Erzgehalt verschwindend klein ist (Silberanteil 1.5%). Die vererzten Quarzzonen sind mittels eines Stollens von 1200 Meter Länge abgebaut worden. Davon sind heute noch etwa 500 Meter begehbar.
- Antimonit - Azurit - Baryt - Bornit - Calcit - Chalkopyrit - Covellin - Dolomit - Fahlerz - Galenit - Malachit - Pyrit - Quarz - Stibnit - Tetraedrit - Tirolit
Ursera
Cu-Ag Lagerstätte Ursera

GR :  Avers, ca. 2100 MüM
- Crossit - Glaukophan - Magnesioriebeckit
Avers
Ehemaliger Abbau im Avers

GR :  Averstal (Ausgang), Gruoba;(Kupfererzabbau), ca. 1980 MüM
Am Ausgang des Averstales findet sich ein schmales in Roffnaporphyre eingekeiltes Triasband. Dasselbe enthält als primäres Erz Antimonfahlerz; ausgesuchte Erzproben ergaben 16% Cu und 0,005% Ag. Die Erzgrube "Gruoba" wurde bis 1870 betrieben.
- Tetraedrit

GR :  Ballvisana, Ballvisertal;(Erzabbau)
Eisenerzvorkommen von hier erwähnen Scheuchzer und Wagner. Gruner nennt von dort ein weisses Eisenerz. Beide Ortsangaben, Ballvisana und Ballvisertal, sind auf der Karte nicht eingetragen.
- Eisenerz

GR :  Bergellergebiet, ca. 1000 MüM
Mikroskopisch in den Amphiboliten, im Tonalit und im Gabbro im Bergellergranit.
- Edenit - Mesolith - Tschermakit

GR :  Bernina, Val Minor, ca. 2300 MüM
Genauere Angaben fehlen.
Der ins Val Minor führende Bergbauhistorische Lehrpfad will über die Bergbautätigkeiten zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert informieren. Es werden dabei Erklärungen zu den Gesteinsvorkommen in der Gegend sowie auch über die die Entstehung der Stollen gegeben. Acht Hinweistafeln führen von der Talstation Lagalb aus zur Berninapasshöhe in den Stollen Camino, der als einziger noch zugänglich ist. Danach zum Pyrit-Arsenkies-Vorkommen und auch über die Fuorcla Minor, wo man eine aussergewöhnliche Aussicht geniessen kann. Auch die zwei Stollenbezirke und die Erzschmelze Fuorn d’Plattas aus dem Jahre 1458 gehören zu den Haltepunkten.
- Antimonit
Val Minor
Val Minor

GR :  Bernina, Val Minor, Fuorcla Minor, Lej Minor, Minieras, Piz dals Lejs (Grat), Piz Plateo;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Die Vererzung im Val Minor besteht aus zwei mineralogisch unterschiedlichen Typen:
1. Vererzung bestend aus Arsenkies (Arsenopyrit), Pyrit und selten auch aus Boulangerit. Zu finden ist diese Vererzung als ca. 15 Meter mächtige Zone auf der Kuppe der Fuorcla Minor. Die Zone zieht sich weiter gegen den SE Grat des Piz dals Lejs (früher Piz Plateo). Die besten Aufschlüsse befinden sich nördlich des kleinen Seeleins östlich der Fuorcla Minor (Koordinaten: 800.0 / 145.4) und auf ca. 2480 MüM am SE-Grat des Piz dals Lejs  (Koordinaten: 800.1 / 145.8). Weiter kommt diese Zone am Südhang des Piz dals Lejs auf ca. 2600 MüM und zuhinterst im Hauptstollen über dem Lej Minor auf ca. 2500 MüM vor.
2. In der Umgebung des 2. Types befinden sich zahlreich alte Stollen. Die Erze bestehen aus Bleiglanz (Galenit), Zinkblende (Sphalerit), Pyrit, Kupferkies (Chalkopyrit) und Freibergit und treten in Quarzknauern von einigen cm Durchmesser auf. Zu finden sind diese auf der Südseite des Piz dals Lejs (2500 bis 2560 MüM, Koordinaten: 799.8 / 146.1 bis 800.0 / 145.9). Schöne Stücke dieser Vererzung sind auch auf den Schutthalden nördlich über dem Lej Minor zu finden.
- Arsenopyrit - Boulangerit - Chalkopyrit - Freibergit - Galenit - Pyrit - Sphalerit
Val Minor
Blick vom Lej Minor nach Norden

GR :  Bernina, Val Minor, Piz del Platteo(SE-Seite);Arsenopyritschurf, ca. 2860 MüM
Am Pit del Platteo im Berninagebiet. Einen Piz del Platteo ist auf der Karte nicht vorhanden. Hingegen ein Gebiet mit der Bezeichnung 'Platteu', welches aber nur an das Val Minor angrenzt. Evtl. ist mit 'Piz del Platteo' der Grat zwischen dem Val Minor und dem Gebiet Platteu gemeint. Die Val Minor-Seite ist auf der Karte mit Minieras eingetragen.
Das Vorkommen, ein schwach vererztes Fahlband, liegt am S-Grat des Pizzo del Platteo. Weitere Spuren von Erz finden sich auf der S-Seite des das Val Minor abschließenden Grates zwischen P. 2434 und P. 2427.
- Antimonit - Arsenopyrit - Galenit - Pyrit - Sphalerit - Stibnit

GR :  Bernina, Val Minor, Val Orsera, Val dell Orsera, Val Agone, La Motta, Piz Plateo (Südwestgrat);(Erzabbau), ca. 2660 MüM
In dem Gneissgebiet zwischen Bellinzona und Lugano finden sich Fahlbänder und Gänge, die vorzugsweise kiesige Erze führen. Im Hintergrunde von Val Minor, östlich der Bernina-Passhöhe, wurden in den flach nach NE fallenden Gneissen, nördlich über dem kleinen See und am Bergkamm gegen das Val Orsera, Fahlbänder von Arsenkies angehauen und ebenso findet sich bei La Motta an der Berninastrasse, am Eingang ins Val Agone, ein quarzitisches 'arsenkieshaltiges Fahlband.
- Arsenopyrit - Pyrit

GR :  Berninapass, Camino (Stollen);(Erzabbau), ca. 2329 MüM
Im Umkreis von einigen Hundert Metern im Gelände südlich der Passhöhe befinden sich verschiedene Schürfstellen und eingestürzte Stollen aus der Bergbauperiode des 12./13. Jh. Der einzige noch zugängliche Stollen befindet sich unmittelbar unterhalb des Endes des Ausstellplatzes, im talseitigen Felsabbruch (Vorsicht, steiles Geländel). Diese Bleierzvorkommen dürften schon lange bekannt gewesen sein, denn ein Pachtvertrag zwischen Egino von Matsch und der Gemeinde Poschiavo vom 28. Mai 1200 verlieh letzterer das Abbaurecht für alle Erze im Puschlav.
- Arsenopyrit - Bleierz - Galenit - Pyrit - Sphalerit

GR :  Berninapass, Eisenbühel, Montell-ferr, Gottberath (Grube, Mine);(Erzabbau), ca. 2300 MüM
1481 ist eine Eisengrube am Eisenbühel oder Montell-ferr mit der Grube Gottberath erwähnt. Es wird angenommen, dass es sich um eine Gruben am Berninapass handeln die zum Teil pyritreich sind und ursprünglich wohl einen eisernen Hut zeigten. Die erwähnten Lokalitäten 'Eisenbühel' und 'Montell-ferr' sind auf der Karte nicht eingezeichnet.
- Eisenerz

GR :  Bivio (dt.), Beiva (rätorom.), Julierstrasse (dt.) (Steinbruch), Julia (rätorom.) (Steinbruch), ca. 1800 MüM
Aus einem kleinen Steinbruch an der Julierstrasse oberhalb von Bivio.
- Lizardit

GR :  Bivio (dt.), Stalla, Beiva (rätorom.) (Umgebung), ca. 1770 MüM
In der Umgebung (Strassenbau) von Bivio konnte als Besonderheit Axinit als Gemengteil in kleinen Gängen gefunden werden. Abgetrennt durch einen Epidotsaum erreichen die kurzen, axinithaltigen Gänge eine Mächtigkeit von ungefähr 10 cm. Das Axinitgestein wirkt sehr dekorativ.
- Albit - Axinit - Calcit - Epidot - Quarz

GR :  Bivio (dt.), Stalla, Beiva (rätorom.), Bivio-Schlucht, Valetta da Beiva;(Erzabbau), ca. 1800 MüM
Pentlandit-Vorkommen in Serpentiniten:
a) Koord. 769.60/148.52 (Bivio-Schlucht Valetta da Beiva).
b). Druckstollen, Ausgang Marmorerasee bei Meter 9207.
- Magnetit - Pentlandit

GR :  Bivio (dt.), Stalla, Beiva (rätorom.), Cuolm, Cuolmens, ca. 2200 MüM
Südlich von Bivio gelegen. Es handelt sich hier vermutlich um die Gegend von 'Cuolmens'. 'Cuolm' ist auf der Karte nicht zu finden.
- Aktinolith

GR :  Bivio (dt.), Stalla, Beiva (rätorom.), Prevostgin, Crap Fess;(Erzabbau), ca. 2100 MüM
Fährt man die alte Septimerpassstrasse von Bivio bis zum ersten Boden zu den Häusern von Prevostign (Punkt 1915) hinauf, so erblickt man zur Rechten etwa 200 m höher den Felsen Crap Fess. 150 m südlich davon liegt auf der Kote 2100 eine kleine Vererzung im Serpentinit am tektonischen Kontakt zu den tieferen Grünschiefern der Unteren Platta-Decke. Eine kleine Schutthalde sowie einige quadratmetergrosse Aushöhlungen bezeugen den Versuch eines früheren Abbaues.
- Aktinolith - Antigorit - Chalkopyrit - Goethit - Kluft-Antigorit - Magnetit - Pyrit - Rodingit

GR :  Bravuogn (rätorom.), Bergün (dt.), Albula (Bach), Alvra (rätorom.) (Bach);(Waschgold), ca. 780 MüM
- Gold, gediegen

GR :  Bravuogn (rätorom.), Bergün (dt.), Scanfs, S-chanf, Piz Fier, Val Tisch, Tischalp, Minas da Fier;(Erzabbau), ca. 3058 MüM
Das Erz aus dem Val weist einen Eisenanteil von 50 und mehr Prozent auf. Beim Erz handelt es sich um Hämatit in Form von feinblätterigem Eisenglimmer.
Es wird vermutet, dass am Piz Fier um 1405 Bergbautätigkeiten stattfanden.
Zur Minas da Fier gelangt man von Bergün aus wie folgt: Von Bergün aus zum Maiensäss Sagliaz und weiter ins Val Tisch. Nach ca. 2 Stunden stösst man auf den Stall der Alp da Tisch. Hier beginnt das Steigen erneut. Eine Felsbarriere schiebt sich quer durch das Tal. Von der Alp aus führt ein zuerst kaum erkennbarer Weg hinüber zur rechten Talseite. Man gewinnt rasch an Höhe und bemerkt die breiter werdende Spur. Nach der Felsbarriere geht es weniger steil dem Seelein von Saglients entgegen. Auf der rechten Talseite führen verschüttete und überwachsene Wegspuren in die Flanke der Tschima da Tisch hinauf. Diesen Spuren folgend gelangt man in einem steilen Anstieg zu den verschiedenen eingestürzten Stollenmundlöchern. Der Ausbiss der Erzzone im Val Tisch ist auf 100 Meter Länge und 40 Meter Breite zu beobachten. Die Erzführung ist jedoch sehr gering.
- Eisenerz - Hämatit

GR :  Bravuogn (rätorom.), Bergün (dt.), Val Plazbi;(Erzabbau), ca. 2000 MüM
Ein historischer Abbau oder Abbauversuch im Val Plazbi geht zurück bis ins 16 Jh.
Um zu den Sideritvorkommen auf Murtel da Fier im Val Plazbi zu gelangen, wendet man sich  von Bergün aus zuerst ins Val Tuors und hierauf in dessen Seitental Val Plazbi. Bis zu den Alphütten des letztgenannten Tales besteht ein fahrbarer Weg. Von hier benützt man einen nach der linken Talseite abzweigenden Fussweg, der nach Murtel da Fier, einem südlich Murtel da Lei befindlichen Kar, führt. Von Bergün aus braucht ein Fussgänger für den Aufstieg zu diesem 2500 MüM. gelegenen Punkt ca. 4 Stunden.
- Eisenerz - Hämatit - Siderit
 
GR :  Brienz (dt.), Brinzauls (rätor.), Alvaneu-Bad, Alvaneubad, Alvaschein (dt.), Alvaschagn (rätor.), Alvaneu (dt.), Alvagni (rätor.), St. Paulus (Mine), St. Maria (Mine), St. Johann (Mine);(Erzabbau), ca. 1180 MüM
Aus dem Gebiet Alvaneu-Bad und Brienz erwähnt Christian Gadmer (Bergrichter 1588-1618) folgende Stollen: - oberhalb Brienz: 'St. Paulus', 'St. Maria', Koordinaten Brienz: 765.060 / 170.900, 1160 MüM. - Ausserhalb Alvaneu-Bad beim Kalkofen: 'St. Johann': Koordinaten Alvaneu-Bad: 768.970 / 170.940, 960 MüM.
Verschiedene dieser Gruben sind bis heute (Stand 1980) nicht wieder gefunden worden. Die von Christian Gadmer 1588 erwähnte Grube 'St. Johann' konnte nach langem Suchen in den Jahren um 1980 gefunden werden. Der Stollen erreichte eine Tiefe von 40 Metern, abgebaut wurde Bleiglanz (Galenit).
- Galenit

GR_UR :  Brunnigletscher, Brunnigrätli, Schwarzstöckli, Cavardiras, ca. 2720 MüM
Fund in der Gegend oberhalb der Cavardirashütte, vom Brunnigletscher in Richtung Schwarzstöckli und einer Kette zwischen dem Brunnigrätli über den Piz Acletta zum Piz Ault.
- Calcit - Fluorit - Gwindel - Quarz - Rauchquarz

GR :  Bündner Oberland, Rueun (Druckstollen), ca. 800 MüM
- Albit - Anatas - Calcit - Chlorit - Dolomit - Epidot - Hämatit - Pyrit - Quarz

GR :  Bündner Tödi (Südseite), Val Puntaiglas;(Kupfererzabbau), ca. 2311 MüM
Im Val Puntaiglas, auf der Südseite des Tödi, enthält ein Diorit Linsen von Erzen, die als ursprüngliche magmatische, pneumatolytische Ausscheidungen aufzufassen sind. Die mit Silikaten (Turmalin, Hornblende, Epidot etc.) eng verwachsenen Erze sind Kupferkies, Pyrit, Magnetit, Hämatit und deren Zersetzungsprodukte Malachit, Cuprit und Brauneisen. Die Gruben von Puntaiglas wurden zuletzt 1845 ausgebeutet.
- Brauneisen - Chalkopyrit - Cuprit - Hämatit - Magnetit - Malachit - Pyrit

GR :  Calanda, ca. 2000 MüM
Verschiedene Mineralien wie Zinckenit und Robinsonit sind aus der Gegen um Calanda beschrieben worden, teils mit unterschiedlichen Angaben. Ob es sich um dieselbe Fundstelle handelt ist nicht ganz klar. Weitere beschriebene Fundorte: - Calanda, Felsberg, Chlitobel - Calanda, Felsberg, Lascheintobel - Calanda, Taminser Calanda, Felsberger Calanda.
- Adular - Albit - Anatas - Apatit - Aragonit - Arsenopyrit - Azurit - Baryt - Bindheimit - Blauquarz - Boulangerit - Brochantit - Brookit - Calcit - Cerussit - Chalkopyrit - Chlorit - Dolomit - Epidot - Fahlerz - Fluorit - Galenit - Goethit - Gold, gediegen - Hämatit - Japaner-Zwilling - Limonit - Malachit - Mimetesit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Robinsonit - Rozenit - Rutil - Scheelit - Siderit - Sphalerit - Stibiconit - Synchisit - Talk - Tennantit - Titanit - Turmalin - Wulfenit - Zinkenit

GR :  Calanda, Felsberg, Feldsberg  (Steinbruch (westlich)), ca. 560 MüM
- Adular - Albit - Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Dolomit - Epidot - Hämatit - Malachit - Pyrit - Quarz - Titanit

GR :  Calanda, Felsberg, Feldsberg, Chlitobel, ca. 1400 MüM
Nördlich von Felsberg im Malmkalk.
- Bindheimit - Quarz - Zinkenit

GR :  Calanda, Felsberg, Feldsberg, Lascheintobel, Quellentobel, ca. 800 MüM
In der Gegend der ehemaligen Schürfstollen im Röti-Dolomit des Mittleren Trias. Etwas nördlich von Domat/Ems gibt es eine Lokalität Laschein und wenige Meter östlich davon einen Taleinschnitt. Vermutlich handelt es sich dabei um den Lascheintobel
- Calcit - Fluorit - Quarz - Robinsonit - Zinkenit

GR :  Calanda, Felsberg, Feldsberg, Lascheintobel, Quellentobel, Kupfergrüebli, ca. 1270 MüM
Der Fundort liegt in der Region der 'Goldene Sonne'.
- Azurit - Boulangerit - Bournonit - Calcit - Cerussit - Dolomit - Fahlerz - Fluorit - Galenit - Gold, gediegen - Limonit - Malachit - Pyrit - Quarz - Scheelit - Sphalerit - Wulfenit - Zinkenit

GR :  Calanda, Plattenzüg, Tschengels (Grube), Mittlere Grube (Grube), Taminser Grüebli, ca. 1050 MüM
Es handelt sich um die Gegend Taminser- und Felsberger-Calanda. Westlich von Chur und Felsberg gelegen. Das Gebiet am Südfuss des Taminser Calanda steht heute unter Naturschutz. Calanda: nordöstlich der Grube Tschengels.
- Adular - Albit - Apatit - Blauquarz - Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Dolomit - Dravit - Epidot - Fluorit - Hämatit - Malachit - Pyrit - Quarz - Scheelit - Turmalin

GR :  Calanda, Taminser Calanda (Südhang), ca. 2300 MüM
Am Südabhang des Taminser Calanda sind um 1960 sehr ergiebige Quarzklüfte ausgebeutet worden. Diese Vorkommen liegen ausserhalb des zentralalpinen Fundgebietes, scheinen aber dennoch an den kristallinen Untergrund gebunden zu sein, der hier als östlichster Ausläufer des Aarmassivs fensterartig zutage tritt.
- Baryt - Dolomit - Fluorit - Muskovit - Pyrit - Quarz

GR :  Calanda, Taminser Calanda, Felsberger Calanda, ca. 2700 MüM
Aus dieser Gegend werden Quarz mit Zinckenit-Einschlüssen beschrieben. Ganz zuunterst am Fluss des Taminser Calandas treten Grüngesteine auf, darüber liegt der Rötidolomit. Der Fund stammt aus keiner der beiden Gesteine sondern aus dem relativ mineralarmen Malmkalk, der sich in grösserer Meereshöhe befindet.
- Quarz - Robinsonit - Stibiconit - Zinkenit

GR :  Calanda, Taminser Calanda, Sarazass (Steinbruch), ca. 580 MüM
- Adular - Albit - Blauquarz - Chalkopyrit - Chlorit - Dravit - Hämatit - Quarz - Titanit - Turmalin

GR :  Calanda, Taminser Grüebli (oberhalb), ca. 2390 MüM
Oberhalb des Taminser Grüebli im steilen Gelände.
- Dolomit - Fluorit - Quarz

GR :  Calanda, Untervaz, ca. 580 MüM
- Adular - Anatas - Apatit - Calcit - Chlorit - Limonit - Muskovit - Phantomquarz - Quarz

GR :  Castasegna, Dair, Leira, ca. 1890 MüM
In herumliegenden Blöcken bei Leira, oberhalb von Dair (nördlich von Castasegna) gelegen.
- Lazulith - Quarz

GR :  Caverdiras, Caverdiras, Cavreinhütte, Capanna da Cavardiras CAS, ca. 2650 MüM
Bei den Alphütten (Stand 1866).
- Epidot - Quarz

GR :  Celerina (dt.), Schlarigna (rätorom.), ca. 1800 MüM
Nordöstlich von St. Moritz. Von hier wird die aufgeführte seltene Paragenese beschrieben.
- Fluorit - Pyrit - Quarz

GR :  Ceneritunnel, Piz Cengalo, ca. 3390 MüM
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Quarz - Turmalin

GR :  Churwalden, ca. 1230 MüM
Auf einem Bündnerschieferblock.
- Albit - Calcit

GR :  Curaglia (Stollen Curaglia - Surrein), Surrein (Stollen Curaglia - Surrein), ca. 1310 MüM
Beim Vortrieb des Stollens Curaglia - Surrein ist erstmals Arsenopyrit aus einer Kluft geborgen worden. Es sollen Kristalle bis 2 cm zum Vorschein gekommen sein.
- Arsenopyrit

GR :  Dair, Valun dal Luver, ca. 1610 MüM
Im Gneis des Valun dal Luver bei Dair.
- Adular - Chlorit - Periklin - Quarz - Titanit

GR :  Davos (Seestrasse), ca. 1500 MüM
An der Seestrasse bei Davos aus einigen Klüften.
- Chabasit - Stilbit

GR :  Davos, Kühalphorn, Chüealphorn, ca. 3077 MüM
Evtl. gleicher Fundort wie Davos, Pischahorn.
- Andalusit

GR :  Davos, Pischahorn, ca. 2980 MüM
Oestlich von Davos gelegen.
- Andalusit - Kyanit

GR :  Davos, Schmelzboden, ca. 1340 MüM
Aus einer schwachen Malachit-Azurit-Vererzung. Am Abhang des Silberberges, südlich der Station Schmelzboden, zwischen dem P. 1325.6 und dem alten Grubenweg, erhebt sich auf der W-Seite einer Erosionsrinne ein kleiner Felskopf (1450 MüM.). An dessen Ostfuß treten im anisischen Dolomit, durch ein Schürfloch bezeichnet, Spuren von Malachit und Azurit ohne Begleitung weiterer Erze auf.
- Azurit - Malachit

GR :  Davos, Sertig, ca. 2040 MüM
Südlich von Davos.
- Chalkopyrit

GR :  Davos, Sertig, Sertigtal, Mittagshorn, Jöri Jegersch Nase, Tälihorn, Tällihorn, Tällifurka, St. Jakob (Mine), St. Jacob (Mine), in den Schüpfen, auf den Platten; St. Johann (Mine), Zu unser Frauen (Mine), St. Christoph (Mine), in der Sartiger Enge, Sertyger Enge;(Erzabbau), ca. 2683 MüM
Koordinaten der Gruben St. Jakob und St. Johann:
- E785.300, N175760 auf 2240 MüM
- E785.260, N175770 auf 2250 MüM
Beide am Mittagshorn, resp. nördlich unterhalb der Jöri Jegersch Nase.
- Arsenopyrit - Chalkopyrit - Erz - Fahlerz - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Sphalerit

GR :  Davos, Spina, Spinnen, Glaris, Ruobentobel, Ruoben Tobel, Riedern, St. Marcus, St. Marx, St. Thomas;(Alaungrube), ca. 1500 MüM
Im Grubenverzeichnis von Christian Gadmer, Bergrichter in Davos (von 1588 bis 1618), sind in der Landschaft Davos 34 Gruben aufgeführt. Als Nummer 21 ist die Grube St. Marcus, eine Alaun- Kiesgrube im Ruobentobel in den Riedern vermerkt (" In der Spinnen (Spina): ein Alaun Khüssgruob im Ruoben Tobel: St. Marx" und  "In den Riedern: St. Thomas"). Im Verzeichnis von Bergrichter Gadmer sind selten Angaben über die Art der Vererzung der verschiedenen Gruben zu finden. Umso mehr erstaunt es, dass in der Spina das Vorkommen von Alaun- Gestein in den Riedern besonders vermerkt ist. In dieser Gegend soll sich auch die Fassung der Schwefelquelle des Spinabades befunden haben, die heute nicht mehr entdeckt werden konnte. Da die Alaun-Grube St. Marcus bis heute noch nicht lokalisiert werden konnte, steht auch nicht fest, was für ein Mineral zur Gewinnung des Alauns verwendet wurde.
- Alaun

GR :  Davos, Totalp, ca. 2050 MüM
Aus dem Serpentinit-Komplex aus kalksilikatfelsähnlichen Adern des Ophicalcits.
- Ceylonit - Chrysotil - Hydro-Andradit - Kupfer, gediegen - Lizardit - Magnetit - Pentlandit - Picotit - Vesuvian

GR :  Davos, Totalp-Parsenn, Parsenn, ca. 2000 MüM
Die Totalp liegt etwas südlicher als Parsenn.
- Andradit - Awaruit - Diopsid - Klinochlor - Magnetit

GR :  Davos, Weissfluhjoch, ca. 2680 MüM
Nordwestlich von Davos liegend und mit der Bergbahn erreichbar.
- Chromit - Picotit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Alp Run, ca. 2200 MüM
Die Alp liegt nördlich von Disentis. Funde wurden beim Bau des Waldweges zu dieser Alp gemacht.
- Adular - Albit - Chlorit - Hämatit - Milarit - Pyrit - Quarz - Titanit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Alp Soliva, Bova Gronda, ca. 1500 MüM
Es handelt sich hier um ein kleines Tal, welches sich südöstlich von Disentis gegen die Alp Soliva hinzieht.
- Albit - Anatas - Antimonit - Boulangerit - Calcit - Cerussit - Jamesonit - Monazit - Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Caischavedra, ca. 1600 MüM
Um Disentis gibt es zwei Lokalitäten 'Caischavedra'.
1) Koordinaten: 705.26 / 173.36 und
2) Koordinaten: 711.45 / 173.36
Es kann nicht gesagt werden um welche der beiden Lokalitäten es sich handelt.
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Disla, ca. 1040 MüM
In einem alten Steinbruch (an der Strasse) etwas nördlich von Disla sind wenige Mineralien zu Tage gekommen.
- Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Faltscharidas, ca. 1070 MüM
Etwas nördlich von Disentis liegt dieser kleine Ort. Nördlich davon steht ein Rutilaplit an.
- Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Lukmanierschlucht I;(Waschgold), ca. 1300 MüM
In alpinen Zerrklüften dieser Region (1) aber auch im Sericitschiefer des Tavetscher-Zwischenmassivs (2). Die bekannten  Goldfunde aus der Region Disentis (Nuggets von 123.18 und 48.73 gr) wurden auf ihre Echtheit von Dr. Beda A. Hofmann, Konservator der Abteilung Erdwissenschaften am Naturhistorischen Museum in Bern, eingehend untersucht und als echt, das heisst aus dieser Region, befunden.
- Gold, gediegen - Pyrit - Quarz - Siderit - Smithsonit - Sphalerit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Lukmanierschlucht II, ca. 1300 MüM
1). Kleine Klüftchen erwähnt P.Eggenberger ca. 2.5 km von Disentis, 50-60 Meter oberhalb der Lukmanierstrasse im Sericitschiefer. Weiteres Material stammt aus den verwitterten Felspartien der Schlucht.
2). Burkard erwähnt Baryt von der Lukmanierschlucht ohne genauere Angaben zu machen.
- Albit - Apatit - Aragonit - Arsenopyrit - Baryt - Calcit - Chalkopyrit - Fibroferrit - Pyrit - Quarz - Rutil - Römerit - Sphalerit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Mompé Medel, Mompe Medel, Lukmanierstrasse, ca. 1100 MüM
Gute Fundmöglichkeiten bestehen in der Gegend der Lukmanier-Strassentunnel, unterhalb der Ortschaft Mompé Medel. Z.B. 172 Meter ab Ostportal.
- Albit - Anatas - Ankerit - Apatit - Aragonit - Calcit - Dolomit - Ferro-Magnesit - Pyrit - Quarz - Rutil - Siderit - Talk - Turmalin

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Mompé Medel, Mompe Medel, Ragisch, ca. 1300 MüM
In der Nähe des Dorfes Ragisch, im Talkgestein (Spargelstein, im Magnesit-Dolomitgestein WNW von Mompé Medel (Annabergit).
- Annabergit - Apatit - Dolomit - Ferro-Magnesit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Mompé Medel, Mompe Medel, Ragisch, Sontga Gada (Kapelle), Unter Segnes;(Talksteinabbau), ca. 1180 MüM
Im tiefen Einschnitt des Quertalstückes bei Ragisch setzt der Haupttalsteinzug über den Vorderrhein. Auf seiner Westseite befindet sich eine verlassene Ofensteingrube, ghenannt 'Unter Segnes'. Grünes Chlorit-Serpentingestein, reich an weissen und roten Adern von Quarz und Karbonaten und von grobschuppigem, eisblaugrünem Talk.
- Lavezstein - Magnetit - Pyrit - Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Mompé Medel, Mompe Medel, Scaleglia, Ragisch, Crusch, Sontga Gada, ca. 1150 MüM
Bekannt sind Vorkommen aus den Felshängen zwischen Ragisch (östlich) und Crusch.
- Adular - Anatas - Apatit - Brookit - Calcit - Chlorit - Dolomit - Ilmenit - Limonit - Magnetit - Pyrit - Quarz - Rutil - Serpentin - Siderit - Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Mompé Medel, Ragisch, ca. 1250 MüM
Westlich des Punktes 1250, oben im Felsanriss und nordwestlich weiter unten, nahe am Vorderrhein.
- Chlorit - Dolomit - Ferro-Magnesit - Quarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Muota Cavrein, ca. 2530 MüM
In den Felspartien um den Muota Cavrein.
- Anatas - Brookit - Chlorit - Ilmenit - Monazit - Quarz - Rauchquarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Piz Acletta (Südfuss), ca. 2400 MüM
Aus einem recht steilen Couloir am Fusse des Piz Aclettas.
- Chlorit - Gwindel - Rauchquarz
 
GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Plaun Mistral, ca. 1210 MüM
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Sedrun, Rein Anteriur, ca. 1200 MüM
Aus dem Geröll der steilen Uferböschung zwischen Disentis und Sedrun.
- Gold, gediegen

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Sedrun, Segnes, Segnas, Oberalpstrasse, ca. 1400 MüM
An der Oberalpstrasse konnten 1976 anlässlich einer Strassenverbreiterung 1976, in der Strassenkurve südlich von Segnas gediegenes Gold mit Quarz und Siderit aus einer Pyrit-Goldader gefunden werden.
- Boulangerit - Eisendolomit - Galenit - Gold, gediegen - Pyrit - Quarz - Siderit - Sphalerit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Segnes, Segnas, ca. 1330 MüM
In der Nähe dieser Ortschaft.
- Quarz - Szmikit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Segnes, Segnas, Val da Cuoz, ca. 1200 MüM
Oestlich von Segnes, an einem lokal so benannten Bacheinschnitt.
- Dolomit - Pyrit - Quarz - Siderit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Sontga Gada, Sant'Agata, Sontg Geda, ca. 1180 MüM
Diese Kapelle liegt ein Kilometer südlich von Disentis. Hier in der Umgebung.
- Adular - Anatas - Apatit - Brookit - Calcit - Chlorit - Ilmenit - Limonit - Magnetit - Pyrit - Quarz - Rutil - Serpentin - Siderit - Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Uldauna, ca. 1530 MüM
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Cavrein, ca. 1880 MüM
Eine nähere Fundortbezeichnung fehlt. Es dürfte sich aber um die felsigen Talseiten handeln.
- Fadenquarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Cavrein, Alp Cavrein, ca. 1850 MüM
In der Umgebung dieser Alp in den Felsen.
- Adular - Albit - Amianth - Anatas - Andalusit - Apatit - Brookit - Calcit - Chlorit - Epidot - Ilmenit - Prehnit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Cavrein, Cuolmet (am Fusse), ca. 2000 MüM
Das Tal liegt einige Kilometer nördlich von Disentis, beginnt bei der Alp Cavrein und erstreckt sich bis zum Gross Düssi. Die Fundstelle liegt am Fusse des am Taleingang gelegenen Piz Cuolmet.
- Amianth - Anatas - Epidot - Prehnit - Quarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Cavrein, Piz Cuolmet, ca. 2720 MüM
Am Taleingang des Val Cavrein liegt nördlich der Piz Cuolmet.
- Apatit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Cavrein, Val Pintga, Alp Sura, ca. 1800 MüM
Oberhalb der Alp Sura auf ca. 1800 MüM.
- Adular - Amianth - Epidot - Quarz - Rauchquarz - Scheelit - Titanit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Gronda da Cavrein, ca. 1900 MüM
- Brookit - Epidot

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Gronda da Cavrein - Piz Coulmet, Piz Coulmet, ca. 2303 MüM
In der Region zwischen diesen beiden Orten.
- Epidot

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Gurnera, Fuorcla Paradies, ca. 2600 MüM
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Gurnera, Piz Alpetta, Val Aulta, ca. 2400 MüM
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Gurnera, Piz Alpetta-Grat, ca. 2840 MüM
- Talk

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Lumpegna, Stalusabrücke, ca. 1600 MüM
Dieses kleine Tal zieht sich ca. 2 km östlich von Disentis gegen Norden hin. Eine Fundstelle wird bei der 'Stalusabrücke' erwähnt.
- Fluorit - Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Medel, Las Ruinas, ca. 1300 MüM
Die Ruinas befinden sich am Taleingang gegenüber von Mompé Medel. Es werden 3 Ruinas unterschieden.
- Albit - Apatit - Aragonit - Baryt - Calcit - Galenit - Gold, gediegen - Pyrit - Quarz - Rutil - Siderit - Sphalerit - Stibnit - Turmalin

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Medel, Platta, Drual, ca. 1450 MüM
Im unteren Val Medel, ca. 1.8 km südlich von Curaglia. Bei der Ortschaft Drual liegt nach Osten das kleine, mineralienreiche Tal. Funde sind auch beim Bau der Strasse nach Drual, westlich der Brücke über den Rhein, getätigt worden.
- Adular - Anatas - Arsenopyrit - Brookit - Chlorit - Galenit - Goethit - Ilmenit - Monazit - Muskovit - Quarz - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Medel, Val Gronda, ca. 1450 MüM
Dieses Tal, gegenüber Mompe Medel liegend, weist gute und zahlreiche Fundstellen auf und ist schon seit langer Zeit sehr produktiv.
- Albit - Antimonit - Apatit - Aragonit - Calcit - Gold, gediegen - Pyrit - Quarz - Rutil - Siderit - Sphalerit - Turmalin

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Medel, Val Gronda, Grepalv, ca. 1440 MüM
Es handelt sich hier um einen markanten Felskopf etwas nördlich des Val Gronda.
- Albit - Apatit - Aragonit - Calcit - Quarz - Rutil - Siderit - Turmalin

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Russein, ca. 1801 MüM
Die Fundortangabe lautet lediglich 'Val Russein'.
- Adular - Amianth - Anatas - Brookit - Calcit - Epidot - Phantomquarz - Quarz - Rutil - Sagenit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Russein, Alp Alpetta, ca. 2050 MüM
Es dürfte sich um die Westseite, südöstlich unterhalb des Piz Alpetta, des unteren Val Russein handeln.
- Fluorit - Quarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Russein, Barcuns Dadens, Barcuns Dadein, Ruseintobel, Russeintobel, ca. 1370 MüM
Ca. 2 km nördlich ab der Hauptstrasse trifft man auf dieses, im unteren Val Russein auf der rechten Talseite liegende Gebiet, welches wegen der schönen Epidotfunde Bekanntheit erlangte;
1) Barcuns: hier aus mehreren Zerrklüften;
2) Barcuns Dadein (weiter nördlich gelegen);
3) südlich von Barcuns.
- Chabasit - Chlorit - Epidot - Heulandit - Quarz - Rutil - Stilbit - Titanit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Russein, Crap Ner, ca. 2100 MüM
- Epidot - Quarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Russein, Russeinbrücke (Hauptstrasse), Roseinbrücke, Roseintobel, ca. 1030 MüM
Das Tal liegt auf halbem Weg zwischen Somvix und Disentis und zieht sich gegen Norden. Funde sind beim Bau der Strasse (Brücke) unweit der Einmündung in den Rhein gemacht worden.
- Albit - Anatas - Apatit - Calcit - Chlorit - Epidot - Fluorit - Quarz - Rauchquarz - Titanit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Sogn Placi (Ostseite), Val Sogm Plasi (Ostseite), Val Sogm Plazi (Ostseite), ca. 1500 MüM - Hämatit - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val Sogn Placi, Val Sogn Plazi, Val Sogm Plasi, Scalinada Pintga, ca. 1850 MüM
Tal nördlich von Disentis. Die Funde stammen aus der Kontaktzone (östlicher Aaregranit) der Westseite, ca. bei der Talmitte. Unweit der Lokalität Scalinada Pintga (Grossular).
- Chabasit - Grossular - Quarz - Skolezit - Stilbit - Topazolit

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val d'Acletta, Val Acletta, ca. 1850 MüM
Das Tal liegt oberhalb der Ortschaft Acletta (zwischen Sedrun und Disentis).
- Adular - Albit - Calcit - Quarz

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val da Begl, ca. 1200 MüM
Südöstlich von Disentis, zwischen dem Rhein und Ragisch.
- Adular - Anatas - Apatit - Limonit - Monazit - Rutil

GR :  Disentis (dt.), Mustér (rätorom.), Val de Cuoz, ca. 1200 MüM
Es handelt sich hier um den Bacheinschnitt westlich von Segnes (bei Disentis) und zwar um den Teil von der Strasse bis zur Einmündung in den Rhein.
- Dolomit - Pyrit - Quarz - Siderit

GR :  Domat (rätorom.), Ems (dt.), Calanda, ca. 2000 MüM
Nördlich von Ems gelegen.
- Arsenopyrit

GR :  Domat-Ems, Felsberg, Feldsberg (Oelstollen), ca. 560 MüM
Oelstollen Domat-Ems - Felsberg. Die Mineralien stammen aus mehrer Klüften dieses Stollens.
- Albit - Asbest - Calcit - Chlorit - Quarz - Turmalin

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Erlweggrube
- Albit - Apatit - Aragonit - Galenit - Quarz - Sphalerit

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Rothenbrunnen (dt.), Giuvaulta (rätorom.), ca. 625 MüM
- Ankerit - Aragonit

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Scheid, Alp Raguta, ca. 1850 MüM
Auf dieser Alp, auf ca. 1850 MüM.
- Quarz

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Scheid, Alp Raguta, Dreibündenstein, ca. 2160 MüM
Lokalität ostnordöstlich der Alp Raguta.
- Baryt - Quarz

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Stätzer Horn (Westseite), Val d'Almen, ca. 1200 MüM
Im Bündnerschiefer.
- Calcit

GR :  Domleschg (dt.), Tumliasca (rätorom.), Stätzer Horn (Westseite), Val da Dusch, ca. 1360 MüM
Im Bündnerschiefer.
- Calcit

GR :  Einshorn;(Kohleabbau), ca. 2800 MüM
- Anthrazit - Steinkohle

GL_GR :  Elm, Hausstock, ca. 3150 MüM
- Fadenquarz - Quarz
In den Kalken des Hausstockes.

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Chastelets(Chastellets)-Furtschellas-Lei Sgrischus, Furtschellas, Lei Sgrischus, ca. 3450 MüM
Am Nordwesthang des Piz Corvatsch in mit Grüngestein verknüpften Radiolariten. Die Angaben sind nachvollziehbar, liegt doch der Lei Sgrischus südwestlich des Piz Corvatsch während die Funde aus dem Nordwesthang des Berges angegeben werden.
- Aegirinaugit - Braunit - Calcit - Mangan-Diopsid - Parsettensit - Pyroxmangit - Quarz - Rhodochrosit - Rhodonit - Spessartin
- Tephroit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Madulain, Piz Kesch, ca. 3400 MüM
Besonders in quarzführenden Linsen und Knauer, die an Paragneise und Mischgneise gebunden sind.
- Andalusit - Kyanit - Muskovit - Quarz

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Maloja, Blaunca, ca. 2030 MüM
Nordöstlich von Maloja, auf den Bruchflächen der vererzten Serpentiniten.
- Chalkanthit - Epsomit - Melanterit - Rozenit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Segl (rätorom.), Sils (dt.), Sej, Furtschellas, ca. 2900 MüM
In Manganvererzungen. Erwähnt wird als Fundort lediglich Furschellas.
- Aegirin-Augit - Albit - Alleghanyit - Ardennit - Erythrit - Friedelit - Galaxit - Parsettensit - Pyrosmalith-(Mn) - Pyroxmangit - Quarz - Rhodochrosit - Rhodonit - Sonolith - Spessartin - Tephroit - Todorokit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Segl (rätorom.), Sils (dt.), Sej, Furtschellas, Prasüra, Chastelet, ca. 2760 MüM
Von der Bergbahnstation der Furtschellasbahn dem steilen Weg bei Prasüra entlang bis zur Ebene bei den kleinen Seen (Jejins), nördlich von Chinderen. Dort weiter bis zur Rabgiusa und dann steil hoch zu den Chastelets. Dort befindet sich eine erst 1987 entdeckte Manganlinse.
- Rhodonit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Segl (rätorom.), Sils (dt.), Sej, Furtschellas, Rabiusa, ca. 2932 MüM
Ab der Bergstation ca. 2 Std. Marschzeit bis zur Fundstelle.
- Mangano-Calcit - Rhodonit - Spessartin - Tephroit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Segl (rätorom.), Sils (dt.), Sej, Sils-Baselgia, Knappenstollen;(Erzabbau), ca. 1800 MüM
Anlässlich von Bau- und Sicherungsarbeiten an der Strasse St.Moritz-Maloja wurden bei Sils-Baselgia im Spätherbst 1978 alte Bergwerksstollen entdeckt.
Abgebaut wurden silberhaltiger Bleiglanz und Zinkblende.
- Galenit - Sphalerit

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Val Fedoz, ca. 2000 MüM
Im Talkgestein.
- Apatit - Talk

GR :  Engiadin'Ota (rätorom.), Oberengadin (dt.), Val Fedoz (vorderes), ca. 2000 MüM
- Barroisit - Magnesiohornblende

GR :  Engiadina (rätorom.), Engadin (dt.)
Mit dieser sehr unpräzisen Angabe wird auf einen schweizerischen Erstfund von Duftit verwiesen.
- Azurit - Duftit - Goethit - Malachit - Olivenit

GR :  Engiadina (rätorom.), Engadin (dt.), Sils Maria, Alp Prasüra, Alp Pasüra, Plaz d’Uert , Resiga, Margun ;(Asbestabbau), ca. 1950 MüM
In den Serpentinen östlich dieses Ortes in zahlreichen Klüften. Asbest wurde auch aus dem Bergsturzmaterial gewonnen und technisch weiter verwendet.
Von Alp Pasüra , Punkt 1960, 1,1 km und vom Strassengabelungspunkt (1801) 1,75 km entfernt, soll an dem die Alp Motta begrenzenden Felsgrat Asbest im Anstehenden vorkommen.
- Asbest - Calcit - Chrysotilasbest

GR :  Engiadina (rätorom.), Engadin (dt.), Sils Maria, Alp Prasüra, Prugnieu, Marmoré, ca. 1950 MüM
Auf dem Weg von Sils Maria nach der Alp Prasüra - Prugnieu - Marmoré.
- Amianth - Quarz - Zepterquarz

GR :  Engiadina (rätorom.), Engadin (dt.), Sils Maria, Alp la Motta, ca. 2100 MüM
In den Serpentinen östlich dieses Ortes in zahlreichen Klüften. Der Asbestbergbau wird in der Schweiz seit den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts (1870) betrieben. Die zuerst ausgebeutete Grube war diejenige von Alp Mott a bei Sils-Maria, deren Betrieb jedoch im Jahre 1872 wieder einging.  
- Asbest

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Ardez (rätorom.), Steinsberg (dt.), Piz Cotschen, ca. 3030 MüM
Am nördlichen Gipfel dieses nördlich von Ardez gelegenen Berges.
- Muskovit - Turmalin

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Lavin;(Eisen-Kupfererzabbau), ca. 1442 MüM
In den Gneissen bei Lavin im Unterengadin finden sich Einlagerungen von Kupferkies und Pyrit.
Das Vorkommen liegt hart am Wege, der von Lavin über Prasüras nach Süs führt, im Wald östlich des Baches des Lavinier Savaidas, 1450 MüM. Das Nebengestein ist ein dem Silvrettakristallin angehörender Para-Biotitgneis. Südlich über dem Vorkommen geht er in Zweiglimmergneis über, wenig höher steht Amphibolit, der aus gewöhnlicher Hornblende, Epidot, Andesin und etwas Apatit besteht, an.
- Chalkopyrit - Covellin - Galenit - Pyrit - Sphalerit

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Martina, Alp Tea, ca. 2400 MüM
Nordwestlich von Martina.
- Ferromagnesiokarpholith

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Piz Mundin, ca. 3120 MüM
Nördlich, südlich und westlich des Piz Mundin in den Metapeliten der penninischen Bündnerschiefer.
- Magnesiokarpholith

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Ramosch, Val d'Assa, Munt Rusenna, ca. 2500 MüM
- Realgar

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Raschvella, ca. 1150 MüM
Zwischen Ramosch und Strada, gegenüber von Seraplana, gelegen.
- Andalusit

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Tarasp, ca. 1400 MüM
In den Serpentinmassen.
Realgar wurde anlässlich einer Fundamentgrabung beim Kurhaus Tarasp gefunden. Koordinaten: 816.570 / 185.970, 1190 MüM.
- Aragonit - Dolomit - Realgar

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Val Sinestra, Alp Pradatsch, ca. 2070 MüM
Die im Unterengadin eher seltenen Bergkristalle bilden in den Seitentälern des Val Sinestra eine Ausnahme. Ein Realgarfund ist aus dem Val Sinestra bekannt.
- Calcit - Quarz - Realgar

GR :  Engiadina bassa (rätorom.), Unterengadin (dt.), Zernez, Val Sursura, ca. 2000 MüM
Nordwestlich von Zernez gelegen.
- Hypersthen

GR :  Engiadina bassa(rätorom.), Unterengadin(dt.),S-charl, Scarl, Schiarl, Val dal Poch, Val del Poch, Unter Madlein, Untermadlein, Ober Madlein(Stoll.), Obermadlein, Mot Madlain, Mot Foraz, Alp Mingèr dadaint, Fridlis Ort(Stollen), Untere Biene, Unterbinnen, Obere Biene, Val Sesvenna,P. Madlein, Piz d'Imez, Alp Sesvenna, Val Cristannes, Furcla Cornet, Cristannesgl.,Cristannesbach,Marangun Sesvenna, Piz Cornet,Val Cristannes(unt.),Cornet, Obern Biene, Johannesstoll., Johanneszech, Zängerlis Revierstoll., Cuogn Nair;Erzabbau, ca. 2430 MüM
Eine Lokalität gleich westlich unterhalb des Gipfels wird mit 'Las Minieras' bezeichnet. Um 1824 hatte der Abbau auf Blei eine gewisse Bedeutung in dieser Gegend. Die zerstreuten Vorkommen liegen im Dolomit und im Muschelkalk der Trias. Die wichtigsten Gruben liegen am Mot Madlin.
Die Gruben auf Ober Madlain bilden mit über 30 Stolleneingängen auf ca. 2150 MüM ein komplexes Netz von Förderstollen und Abbaugebieten. Es ist mit Abstand das ausgedehnteste Stollensystem in der Umgebung. Die Mehrheit dieser Stollen wurden schon im Mittelalter angelegt.
Die gesamte Ausdehnung der Gruben auf Ober Madlain wird auf ca. 10 km geschätzt. Da die Stollen hauptsächlich durch Schrämen
(mit Hammer und Bergeisen von Hand) erstellt wurden, muss angenommen werden, dass im Mittelalter der Abbau über mehrere Jahrhunderte erfolgte.

Mot Foraz: SE der Alp Mingèr dadaint, NNW von P. 2615, am W-Rand einer grossen Runse finden sich Spuren von drei nebeneinander liegenden, verstürzten Stollen mit kleinen, gelblichen anwitternden Halden; daneben Rest einer Hütte (2410 m ü.M.). Behauene Holzstücke, Schlackenstücke deuten auf eine Handschmiede. Das Erz liegt im SW-streichenden, N-fallenden untercarnischen Dolomit.

Obermadlein: a) Hauptvorkommen liegt auf der S-Seite des Val del Poch, 2150 m ü.M. Sämtliche Stollen verstürzt.

Fridlis Ort: An dem heute noch benützten Teilstück des Strässchens nach Val del Poch befindet sich 1950 m ü.M. ein 18 m langer Stollen. Er durchfährt Geländeschutt in der Richtung S 70° E und erreicht im hintern Teil zerrütteten Dolomit, der von Trümmern brauner Blende mit etwas Bleiglanz durchzogen ist. Gangarten fehlen.

Eine weitere Imprägnation von dunkler Blende mit etwas Bleiglanz findet sich 1980 m ü.M. , nach alten Berichten genannt "Untere Biene" oder "Unterbinnen" . 2080 m ü .M. liegt am selben Weg eine weitere Pinge "Obere Biene".

Auf der rechten Seite der tiefen Runse, die sich vom P. Madlein östlich am Mot Madlein vorbei zum Val Sesvenna hinunterzieht, liegt 2260 m ü.M. im zerrütteten Wettersteindolomit eine Imprägnation.

Runse südlich Piz d'Imez: Bisher unbekanntes Vorkommen, liegt 2600 m ü.M. auf der S-Seite der grossen Runse, die sich in EW-Richtung südlich am Piz d'Imez vorbei zur Alp Sesvenna hinunterzieht.

Val Cristannes: Bisher meist unbekannte Erzgänge. a) Oestlich der Furcla Cornet, 2790 M.ü.M. auf einem Plateau, westlich des Abbruchs zum Cristannesgletscher ein Erzgang im flach NW-fallenden carnischen Dolomit; er streicht N 50° E und ist 180 m horizontaler Entfernung verfolgbar.

Der Cristannesbach schneidet 2540 M.ü.M. einen zertrümmerten N 30° W - streichenden Gang der nur auf eine kurze Strecke verfolgbar ist.

Auf dem flachen, den unteren Teil des Val Cristannes südlich begrenzenden Rücken, steht SW P. 2421 ein weiterer, NE-streichender, seigerer Gang.

Untermadlein: Der Weg Scarl-Val del Poch führt östlich vom Schmelzboden an einem zerfallenen Gemäur vorbei; einige Meter über diesem, 1870 m ü.M., liegt das Vorkommen.

Marangun Sesvenna: Das Vorkommen liegt im S-Absturz des P. Cornet, NNW über der Hütte von Marangun Sesvenna. Vom Wege zu dieser Alp erblickt man eine in den Felsen hängende Holzrinne, die dem Abtransport der Erze diente; die darunter liegende Schutthalde ist mit Erzstufen und mit Holzresten durchsetzt.

Unteres Val Cristannes: In der Talsohle befindet sich, 2400 m ü.M., wenig südlich vom Bach, im schuttbedeckten Gelände ein braun anwitternder Schutthaufen, aus dem nur wenig Anstehendes hervorragt und welcher das Vorkommen darstellt.

Obermadlain. Das Hauptvorkommen liegt auf der S-Seite des Va1 del Poch, 2150 MüM. Im Hintergrund des Tälchens steht der gelbliche Dolomit des untern Camion an, am Südhang folgt der tiefere, zerrüttete WD mit N 60° E-Streichen und steilem NNW-Fallen. Anstehendes Erz ist nirgends mehr auffindbar, da sämtliche Stollen verstürzt sind.

Am S-Hang des Val del Poch sind die Reste von neun Stollen erkennbar, die alle auf gleicher Höhe nebeneinander liegen und senkrecht zum Nebengestein gegen SW verlaufen; im hintern Teil des Tales findet sich hart am Bach ein weiterer Stollen und ein letzter in der scharfen Krümmung des Baches auf dessen N-Ufer, der auf 20 m einigen von Zinkblende begleiteten Barytschnüren folgt. In den Legföhren über diesem Stollen ist eine weitere kleine Pinge erkennbar.
"Fridlis Ort" An dem heute (1935) noch benützten Teilstück des Sträßchens nach Val del Poch befindet sich, 1950 MüM. ein 18 m langer Stollen. Er durchfährt Gehängeschutt in der Richtung S 70 ° E und erreicht im hintern Teil zerrütteten Dolomit, der von Trümern brauner Blende mit etwas Bleiglanz durchzogen ist. Gangarten fehlen.

Val Cristannes In diesem Hochtälchen finden sich verschiedene, bisher meist unbekannte Erzgänge.
- Baryt - Cerussit - Dolomit - Fahlerz - Fluorit - Galenit - Galmei - Greenockit - Hydrozinkit - Jamesonit - Limonit - Malachit - Pyrit - Quarz - Sphalerit

GR_UR :  Etzlital, Chrützlipass, Krützlipass, Kreuzlipass, ca. 2340 MüM
Uebergang vom Etzlital ins Val Strem.
- Amianth - Epidot - Fluorit - Granat - Rauchquarz - Titanit - Turmalin

GR_UR :  Etzlital, Vorder Chrützlistock, Krützlistock, Kreuzlistock, ca. 2700 MüM
Dieser Ort, südlich des Chrützlipasses (Val Strem - Etzlital), teilt sich in den Vorderen Chrützlistock (nördlich) und den Hinterer Chrützlistock (südlich).
- Cerussit - Chabasit - Galenit - Gwindel - Heulandit - Laumontit - Leadhillit - Rauchquarz - Skolezit - Stilbit - Wulfenit

GR_UR :  Etzlital, Vorder Chrützlistock, Krützlistock, Kreuzlistock (nach Ashcroft), Vorderer Chrützlistock, Hinterer Chrützlistock, Müllersmatt, ca. 2700 MüM
Das Fundgebiet liegt in den ersten Felsen oberhalb der steilen Flanken auf der Nord-Nordwestseite des Vorderen Chrützlistocks.
- Chlorit - Heulandit - Rauchquarz

GR_UR :  Fedenalpstock, Fedenstock?, Federälplerstock, ca. 2980 MüM
Vermutlich handelt es sich um den heutigen Fedenstock.
- Adular - Amianth - Apatit - Calcit - Chlorit - Epidot - Quarz - Rauchquarz - Titanit - Zeolithe

GR_UR :  Fellital, Fellinental, Fedenlücke, Federlücke, Aelplilücke, ca. 2850 MüM
Uebergang vom Fellital ins Val Val.
- Adular - Amianth - Apatit - Calcit - Chlorit - Epidot - Gwindel - Hämatit - Quarz - Rauchquarz - Zeolithe

GR_UR :  Fellital, Fellinental, Wyssen, Im Wissen, Wiesenalp, ca. 2960 MüM
- Adular - Amianth - Apatit - Calcit - Chlorit - Epidot - Quarz - Rauchquarz - Titanit - Zeolithe

GR :  Ferrera (rätorom.), Schmitten (dt.), Truns, Tinzen, Bellalunam, Ardon, Plons;(Eisenerzabbau), ca. 1230 MüM
- Eisenerz

GR :  Ferrera (rätorom.), Schmitten (dt.), Wiesen, Teiftobel, Tieftobel, Tieffen Tobel, Schmittner Ausserberg, Schmittner Schaftobel, Raclaunas, Bleiberg, Ramoz, Schmitterbleyberg, zu unser Frauwen, St. Michel,  St. Lucas, St. Luzi, Erzboden, St. Peter, zu Ferdinanden, Johann Fluri, Alberten Hoffnung, St. Christiana, zur heiligen Dreifaltigkeit, St. Helena;(Erzabbau), ca. 1300 MüM
Die  Stollen befinden sich wenige Meter über der Kantonsstrasse Wiesen - Schmitten auf der Westseite des Tieftobels in dem von Trochitendolomit überlagerten Knollendolomit des oberen Anisien. Die Vererzung besteht in einer schwachen Imprägnation der Brekzie mit Malachit und Azurit.
- Eisenerz - Galenit - Jamesonit - Pyrit - Silber - Sphalerit

GR :  Ferrera - Val Niemet (Druckstollen), Valle di Lei - Ferrera, Wasserschloss, ca. 1880 MüM
Beim Auffahren des Druckstollens Valle di Lei-Ferrera stiess man bei 529 und 534 m südlich des Wasserschlosses Innerferrera in den triadischen Dolomitmarmoren auf zwei vererzte Ruschelzonen, die recht hohe radiometrische Anomalien zeigten (max. 650 ur/h).
- Baryt - Bornit - Calcit - Chalkopyrit - Chalkosin - Covellin - Dolomit - Fahlerz - Fuchsit - Galenit - Glimmer - Marmor - Molybdänit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rutil - Sericit - Sphalerit - Tennantit - Uraninit

GR :  Ferrera, Schmitten, Monstein, Silberberg, Bleiberg, Wiesener Schaftäli, Tällibach, Tällitobel, Eisenerzboden, Kuhtäli, Andreasstollen, Bachstollen, Dalvazzerstollen, Geissstol len, Hülfs-, Hütten-, Maximilian-, Neuhoffnung-, Rosalia-, Schaf-, St.Lorenz, St.Michaels-, Tiefen-, Verlorener Stollen, Ferdinand-Grube,Fuxloch, Grosse Tagbauspalte, Langer Michael, Louis Philippe, Guillaume-Mine, Paulsgruob, Schwabentobel, St.Augustin, St.Anna, St.Daniel, St.Georgen, St.Geörgen, St.Mathias, St.Nikolaus, St.Jos, St.Joos, Wassergruoben;(Erzabbau), ca. 1300 MüM
Aus einer ca. 1.5 Meter mächtigen Erzschicht (Trochiten-Dolomit, Trias), welche vor allem in den Jahren 1811 bis 1830 abgebaut wurde. Die Lagerstätte ist - entgegen dem täuschenden Namen - silberarm. Es handelt sich um eine Zn-Pb-Vererzung im Triasdolomit und um eines der ertragreichsten Bergwerke der Schweiz. Es erfolgte vor allem ein Abbau auf Sphalerit. Die erste Abbauphase geht auf das Ende des 15 Jh. (1477) bis Mitte des 17. Jh. (1649) zurück. Im 19 Jh. (1805 - 1846) erfolgte dann eine weitere Phase in der ca. 1000 Tonnen Blei und ebensoviel Zink gewonnen wurde. 1848 wurde der Abbau aufgegeben. Wie auf den Bildern zu sehen ist, handelt es sich beim Silberberg um einen bewaldeten Abhang. Die erzführende Schicht führt vom Wiesener Schaftäli nordostwärts über ca. 1500 Meter bis gegen das Tobel des Mondsteiner Baches. Aufgeschlossen ist die Schicht im Schaftäli anzutreffen.
Vermutlich wurde die Lagerstätte bei der grossen Tagbauspalte entdeckt. Noch heute sind hier am Nordwestrand der Spalte Blei-Zink-Trümmer sichtbar.
- Baryt - Blei - Calcit - Cerussit - Galenit - Galmei - Gips - Greenockit - Hemimorphit - Hydrozinkit - Jamesonit - Lithargit - Pyrit - Silber - Smithsonit - Sphalerit

GR :  Fil Tuma, ca. 2600 MüM
Oberhalb des Lai de Tuma, Grat über der Badushütte.
- Gwindel - Quarz

GR :  Filisur (Umgebung), ca. 1030 MüM
Näher wird die Fundstelle leider nicht beschreiben. Aus der Umgebung von Filisur ist auch ein historischer Bergbau mit Aktivitäten von 1617 bis 1833 bekannt.
- Eisenerz - Wulfenit

GR :  Filisur, Albula (Bach), Alvra (rätorom.) (Bach);(Waschgold), ca. 990 MüM
- Gold, gediegen

GR :  Filisur, Bot digl Uors, Bärenbühl, Botta dil Uors, Val Spadlatscha, Tinzenhorn (nördlich);Blei-Zink-Erzabbau, ca. 2120 MüM
In der Felswand der Casanna, südwestlich von Klosters einerseits, auf dem Bärenbühl im Val Spadlatscha nördlich des Tinzenhorns andrerseits enthält der Triasdolomit ebenfalls Nester von silberhaltigem Bleiglanz.
Der Bärenbühl (Botta dil Uors, 2234 MüM) ist eine bewaldete Kuppe südwestlich von Filisur, die den nördlichen Abschluß des vom Tinzenhorn, auf der linken Seite des Val Spadlatscha, nach N ziehenden Höhenzuges bildet. Die Lagerstätte befindet sich nördlich von P. 2234 und südöstlich vom P. 2209,7 (T. A., Bl. 426) auf gleicher Höhe wie letzterer. Reste von frühem Bergbauversuchen, ein noch offenes Schürfloch mit einer Schutthalde davor, einige weitere überwachsene Schürfstellen und die Ruine einer Hütte bezeichnen das Vorkommen.
- Cerussit - Galenit - Hemimorphit - Jamesonit - Pyrit - Smithsonit - Sphalerit - Wulfenit

GR :  Filisur, Foppas, ca. 1400 MüM
Aus den  nördlich abfallenden Felsen von Foppas.
- Malachit

GR :  Filisur, Marienkrone, ca. 1030 MüM
Die steilen, gegen N und NW gerichteten Abstürze des Felskopfes von Foppas westlich Filisur tragen diesen Namen. Das Erzvorkommen befindet sich am Fuße des zwischen P. 1402 und dem Weg Zinols - Foppas liegenden Teil der Felswand. In einer Runse, die sich vom Landwasser zum Fuße dieser Wand hinaufzieht und dort gegen W in eine steile Rinne abbiegt, finden sich etwa 1220 MüM. im Arlbergdolomit schwache Anflüge von Malachit und Azurit,  die durch zwei Stollen markiert sind; primäres Erz fehlt. Weitere Anflüge treten am obern Ende der erwähnten Rinne auf (1250 MüM).
- Azurit - Malachit

GR :  Filisur, Stuls, Stulg, Surmin, Surminer Rüfi, ca. 1230 MüM
Aus einer schwachen Malachit-Azurit-Vererzung. Das Vorkommen befindet sich oberhalb der Bahnlinie Filisur-Stuls in der "Surminer Rüfi" südlich der Cruschetta. Ein erster, durch ein Schürfloch markierter Erzausbiss findet sich in 1230 MüM., in dem hart bis an die Bahnlinie vorspringenden anisischen Dolomit der Curzinsantiklinale (Muchettafalten), weiteres Erz steht am Fusse der Felsen von Surmin (unterhalb P. 1607), durch Schürflöcher und einen Stollen aufgeschlossen, an.
- Azurit - Covellin - Dolomit - Malachit - Smithsonit - Tirolit - Wulfenit

GR :  Flums, Alp Castellan, Alp Castilun, Stralrüfi, ca. 1610 MüM
Oestlich von Flums gelegen. Vermutlich handelt es sich bei dieser Fundortbezeichnung um die Felsen westlich der Stralrüfi. Die Fundstellen befinden sich in den Zementsteinschichten des Portlandien.
- Fensterquarz

GR :  Flüelapass, Fluelapass, God Rusatsch, Süs, ca. 2380 MüM
Zu finden besonders in quarzführenden Linsen und Knauer, die an Paragneise und Mischgneise gebunden sind.
- Andalusit - Kyanit - Muskovit - Quarz

GR :  Fondei, Obersässtäli, ca. 2050 MüM
Das Obersässtäli zieht sich am Fusse des Gaudergrat hoch bis zum Casannapass (2233 m u. M.).  Weiter dem Bach entlang bis in den hinteren Teil des Täli, wo sich eine kleine sumpfige Ebene befindet. Zahlreich liegen hier die vererzten Gerölle herum, zum Teil rostig-rot verwittert. Beim Erz handelt es sich um derben, bleigrau-metallisch-glänzenden Hämatit mit Goethit (gelbbrauner Strich), eingewachsen in dunkelgrünem Peridotit, der zusätzlich das bronzefarbene Mineral Enstatit (Pyroxen-Gruppe) enthält.
- Erz - Goethit - Hämatit

GR_UR :  Fuorcla da Cavardiras, Caverdiras, Caverdiras, ca. 2630 MüM
Uebergang vom Val Cavardiras ins östlichere Brunnital. In einem Gneiszug zwischen der nördlichen und südlichen Granitzone.
- Adular - Calcit - Chlorit - Quarz - Zeolithe

GR :  Gar sotto (am Piz Vial ?)
Gar sotto ist auf der Karte nicht eingetragen.
- Fensterquarz

GR :  Greina, Piz Vial, ca. 3160 MüM
Funde sind vor allem aus der Gipfelregion bekannt geworden.
- Adular - Anatas - Biotit - Chlorit - Limonit - Magnetit - Monazit - Morion - Periklin - Pyrit - Quarz - Rutil - Siderit - Titanit

GR :  Grüsch, Vordere Rüt, Ganey-Bad;(Erzabbau), ca. 1320 MüM
Das Tagebuch 1589-1603 des Davoser Bergrichters Christ.Gadmer (1588-1618), umfasst 93 Gruben.
... "Ein weiterer Stollen befindet sich in Grüsch, etwas westlich der Vorderen Rüti und ist noch 8-10m begehbar. Die Breite beträgt 1.20 bis 1.50 m, die Höhe durchwegs ca. 1.70m. ..."
Auch im Ganey-Bad "zuhinterst im Thal bei Grüsch" wird eine"Gold-Grub" erwähnt, die bearbeitet worden sein soll. Nach Angaben handelt es sich um eine Schwefelquelle. Oberhalb des Bades sollen noch Ueberreste einer Gold-Grub zu sehen sein, die bearbeitet wurde. Wahrscheinlich handelt es sich um eine sulfidische Eisenvererzung.
Das Bad Ganey liegt zwischen Seewis und dem Schesplana in einem Talkessel auf rund 1300 MüM. Erwähnt wird das BadGaney erstmals 1617
- Erz - Pyrit

GR :  Haldensteiner Calanda, Hinter Tal, ca. 2240 MüM
Die Klüfte mit bis zu einem Meter Ausdehnung liegen im Hinter Tal, auf ca. 2240 MüM.
- Adular - Anatas - Apatit - Brookit - Calcit - Chlorit - Glimmer - Quarz

GR :  Hinterrheintal, Hinterrhein (Fluss);(Waschgold), ca. 1610 MüM
Funde sind  an zahlreichen Stellen des Flusses möglich.
- Gold, gediegen

GR :  Hinterrheintal, Hinterrhein, Kirchalp, Chilchalp, ca. 2080 MüM
Etwas nordwestlich der Ortschaft Hinterrhein gelegen.
- Adular - Albit - Anatas - Limonit - Quarz

GR :  Hinterrheintal, Hinterrhein, Rheinwald, ca. 1650 MüM
- Crossit - Glaukophan

GR :  Hinterrheintal, Hinterrhein, Wänglispitz, Wenglispitz, Kirchalpstock, Valserberg, Kirchalp, Chilchalp;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Ein geschichtlich belegtes Eisenbergwerk befand sich am Wänglispitz auf der Kirchalp nördlich Hinterrhein. Die urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1287 zurück.
- Eisenerz

GR :  Il Fuorn (rätorom.), Ofenberg (dt.), Ova Spin, Zernez;(Erzabbau), ca. 1886 MüM
Erwiesener Erzabbau in der Region 'Il Fuorn-Ova Spin' evtl. alte Bezeichnung für Zernez) in den Jahren von 1588 bis 1685. Ova Spin ist ein Bach und eine Lokalität. Die Abbaugruppe Ova Spin befindet sich auf 2400-2480 m Höhe am Piz Laschadura über dem waldreichen Plan Verd.
- Eisenerz

GR :  Ilanz (dt.), Glion (rätor.), ca. 700 MüM
An der Strasse nach Disentis im Chloritschiefer. Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf Ilanz.
- Apatit - Chalkopyrit - Chlorit - Epsomit - Quarz - Sphalerit - Titanit

GR :  Ilanz (dt.), Glion (rätor.), Flond, ca. 1100 MüM
Westlich von Ilanz und wenig westlich von Flond im Verrucano.
- Fadenquarz

GR :  Ilanz (dt.), Glion (rätor.), Piz Mundaun, ca. 2060 MüM
- Chlorit - Zepterquarz

GR :  Ilanz (dt.), Glion (rätor.), Ravis, Ruis;(Bleierzabbau), ca. 740 MüM
Etwa 350 m südöstlich des Bahnhofes Ruis befindet sich an einer Berglehne, auf der rechten Seite des Rheines, wenig über dessen Niveau, ein Vorkommen von Bleiglanz und Zinkblende.
- Baryt - Galenit - Quarz - Sphalerit

GR :  Ilanz (dt.), Glion (rätor.), Waltensburg (dt.), Vuorz (rätor.), ca. 1000 MüM
Im Gebiet von Waltensburg (Bündtner Oberland) sind Uranvorkommen festgestellt worden.
Asphalt und Naphta bei Waltensburg unweit Ilanz.
- Asphalt - Naphta - Uranerz

GR :  Innerferrera - Piz Grisch, Piz Grisch, ca. 3060 MüM
In der Region zwischen Innerferrera und dem Piz Grisch sind in der sonst mineralienarmen Surettadecke einige kleine Klüfte entdeckt worden. Aus der Gegend unterhalb des Piz Grisch wird auch eine alte Manganmine erwähnt.
- Adular - Albit - Ansermetit - Calcit - Chlorit - Eisenrose - Emplektit - Fianelit - Hämatit - Pizgrischit - Quarz - Scheuchzerit - Wittichenit

GR :  Innerferrera - Piz Grisch, Piz Grisch;(Erzabbau), ca. 3060 MüM
Eine Lagerstätte, welche für die bündnerischen Verhältnisse eine ungewöhnlich grosse Oberflächenausdehnung besitzt, befindet sich auf dem Plateau nördlich unterhalb des Piz Grisch. Die vererzte Zone erreicht eine Dimension von 65 x 80 Meter. Auf einer Länge von 50 Meter wurde das Erz steinbruchartig abgebaut. Dabei entstand eine Wand von 12 Meter Höhe. Abgebaut wurden Mangan- und Eisenerz.
- Aegirin - Albit - Bismuthinit - Bornit - Calcit - Chalkopyrit - Chalkosin - Eisenerz - Emplektit - Fahlerz - Ilmenit - Klaprothit - Manganerz - Pyrit - Quarz - Serizit - Siderit - Wismuterze - Wittichenit

GR :  Innerferrera, Alp Samada sura, Alp Samada sut, Samada sura, Parsagna;(Erzabbau), ca. 1730 MüM
In der Region Samada sut fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt. Nachgewiesen 1570 bis 1920. Samada sura liegt ca. 1 km südlich von Samada sut.
- Aegirin - Albit - Calcit - Chalkopyrit - Eisenerz - Hämatit - Magnetit - Pyrit - Quarz - Serizit - Siderit - Stilpnomelan

GR :  Innerferrera, Piotta, Val di Lei, Valle di Lei; (Erzabbau), ca. 1560 MüM
Eine sagenumwobene Erzabbaustelle liegt auf der linken Seite des vorderen Valle di Lei. Südöstlich des Hügels Piotta sind noch heute Spuren des Bergbaus zu finden. Anlass zum Bau eines 40 m langen Abbaustollens gab eine rot-braun gefärbte Kupfer-Vererzung. Nach Berichten der Einwohner Innerferreras lag eine andere, bedeutsamere Abbaustelle 500 m weiter hinten im Tal. Der Stollen, gebaut um die grossen Erzmengen zu gewinnen, wurde jedoch von einem breiten Felssturz verschüttet. Niemand kann die Zeit des Ereignisses nennen und auch die übrigen Angaben klingen eher unwahrscheinlich und sogar sagenhaft.
- Erz

GR :  Innerferrera, Piotta, Val di Lei, Valle di Lei; (Uranerzabbau), ca. 1560 MüM
Kleine Indikationen von Uran sind im Val Ferrera, Val di Lej, festgestellt worden.
- Uranerz

GR :  Julierpass (dt.), Pass dal Güglia (rätorom.), Campfèr, Champfèr (rätorom.), Champfer (dt.);(Erzabbau), ca. 1793 MüM
Urkundlich erwiesen sind Bergbautätigkeiten in diesem Gebiet ab dem 10 Jh.. Detailliertere Angaben fehlen aber.
- Eisenerz

GR :  Julierpass (dt.), Passo del Giulia (rätorom.), Crevasalvas, Grevasalvas, Val Grevasalvas, Forcola di Grevasalvas (nordwestlich), Blänca, ca. 2940 MüM
Zwischen dem Passo del Giulia und dem Gebiet von Blänca findet man metallhaltige Mineralien. R. Saager beschreibt Mineralien wie Blei, Zink und Arsen, die nordwestlich der Forcola di Grevasalvas vorkommen. Bei einer genauen Untersuchung (1942) von Althaus und Burford des Eidg. Büros für Bergbau wurde eine sechs Meter lange Grotte und unter deponiertem Material auch ein Lärchenbrett von 60 cm Länge gefunden. Ob es sich bei diesem Fund um den Eingang eines Stollens gehandelt hatte, oder ob es ein Ergebnis der Erosion war, haben die Forscher nicht festgestellt.
- Arsenopyrit - Chalkopyrit - Cobaltit - Covellin - Crossit - Fahlerz - Galenit - Gersdorffit - Glaukophan - Limonit - Magnesioriebeckit - Pumpellyit - Pyrit - Pyrrhotin - Richterit - Sphalerit - Stilpnomelan - Tetraedrit

GR :  Kistenpass (südlich), ca. 2640 MüM
Auf der Südseite des Kistenpasses.
- Riebeckit

GR :  Klosters, Casanna, Casanna Alp, Goldgruoben, Gotschna, Sandbodenwald (unterhalb Gotschna), Inner Chinntobel, Tirolerloch, St. Jakob (Mine);(Erzabbau), ca. 2550 MüM
Tirolerloch: Mit dem Auto bis Schwaderloch (1260 m ü. M.). Von dort zu Fuss (1 km) über die Alpweide hoch und dem Inner-Chinn-Bach folgend ins Inner-Chinn-Tobel. Die Abbaustelle liegt rechter Hand (ca. auf 1500 m ü. M.) unterhalb eines Felsvorsprunges, ca. 20 m vom Bach entfernt. Im Frühsommer hat man Mühe, diesen zu überqueren (Schmelzwasser!). Etwas weiter oben ist ein kleiner Wasserfall. Die vererzte Zone liegt in einem grauen, quarzhaltigen Gestein, das durch die Feuchtigkeit rostbraun oxidiert ist.

Casanna Alp, «Goldgruoben»: Mit der Gotschnabahn hinauf zum Gotschnagrat (2281 m ü. M.). Von dort zu Fuss oder mit dem Mountainbike unter der Casanna durch bis zur Casanna Alp (Alp Untersäss 1940 m ü. M.). Direkt oberhalb der Alphütten auf ca. 2000 m ü. M., in einer Runse gelegen, ist eine Pyrit-Vererzung anstehend. Vor langer Zeit wurde dort ein wenig geschürft. In der näheren Umgebung soll sich noch ein verschütteter Stollen befinden. Heute sieht man keine Spuren mehr im Gelände. Einzelne vererzte Stücke liegen noch im Geröll herum.

Die Eisengruben der Casanna: Alle Abbaustellen liegen im harten Hauptdolomit an der Casanna-Nordseite. Die ersten beiden Schürfstellen befinden sich auf ca. 2300 m u. M. (unterhalb des ersten Casanna-Gipfels, vom Gotschnagrat herkommend). Linksseitig weiter oben sieht man das 'Steinmannli’. Die beiden Löcher liegen nur 6 - 8 Meter auseinander und sind durch eine kleine Kletterei erreichbar. Sie stossen unmittelbar auf die grosse, steile Geröllhalde. Die Vererzung der oberen Abbaustelle ist durch einen Stollen von eher geringer Tiefe erschlossen worden. Heute können nur noch ca. 2 Meter begangen werden, der Rest ist mit Geröll gefüllt.
- Bleierz - Eisenerz - Galenit - Goethit - Pyrit

GR :  Klosters, Casanna, Ofenpass, Munt Buffalora, Monte Buffalora, Val Tisch, Albulapass (nördlich), Avers, Alp Schmorras, Piz Starlera (Südwestabhang), Piz Starlera (Nordabhang), Fianell, St. Martin, Aversertal, Innerferrera (nördlich), Alp Sut-Foina, Sut Foina, Sutt Foina;(Erzabbau), ca. 2050 MüM
Mehrere Fundorte.
An der Casanna bei Klosters tritt Brauneisen nesterartig auf Spalten des Hauptdolomites auf. - Im Hauptdolomit und im Verrucano finden sich stockförmige Massen von Brauneisen am Monte Buffalora am Ofenpass. - Hämatitimprägnationen finden sich im Triasclolomit des hintern Val Tisch nördlich des Albulapasses und östlich davon im Val Plazbi enthält der Verrucano Linsen von Siderit und ist von Hämatitadern durchtrümmert. - Die Eisenerze, des Avers, die zuletzt ums Jahr 1845 abgebaut wurden, sind ebenfalls Hämatit und Siderit.

Sutt Foina: Das Sideritlager befindet sich bei ca. 2140 m am Abhang des Gneisrückens unmittelbar S der Alp Sutt Foina.

Fianell: Mit Fianell bezeichnen die Geologen den N-Abhang des Piz Mazza. Dort findet man im Marmor eingelagert mehrere verschiedene Erzvorkommnisse vom Typus Starlera, die teilweise einander fortsetzen. Das bedeutendste Lager (Fianell I) befindet sich bei etwa 2280-2300 m, 1 km südlich der Alphütten Sutt Foina, im oberen Teil des Lauizuges.

Schmorrasgrat:  Am Grat zwischen Alp Moos und Alp Schmorras in der Trias der Margnadecke ist schon aus der Ferne ein schwarzes Erzband sichtbar. Am Grat 1,: 3 km NNE vom Piz Alv ist der Hämatit stark schieferig, kieselig-kalkig,  3 bis 4 m mächtig, und enthält Lagen schönen Manganerzes.
- Brauneisen - Eisenerz - Manganerz - Siderit

GR :  Klosters, Casannahorn (nordwestlich) (Mine);(Erzabbau), ca. 2260 MüM
Eine alte 'Goldgroube' woraus angeblich reines Gold geborgen wurde (Sage). In Wirklichkeit handelt es sich dabei um Pyritgruben.
Gotschnaboden: Nach 5 - 10 Minuten zu Fuss ab Mittelstation Gotschnaboden Richtung Schwarzseealp (oberes Wanderweglein benutzen) überquert man den ersten grosseren Lawinenzug. Schon hier ziehen vererzte Glimmerschiefer, Grüngesteine und Radiolarite den Gotschnawang hoch bis zum Gotschnagrat. Man durchquert diese Zone auf einer Länge von etwa 200 Metern bis zur zweiten 'Rüfi’. Darauf folgen helle weisse Kalk- und Dolomit-Halden, die von den darüber liegenden Felsen stammen.
- Pyrit

GR :  Klosters, Gotschnaboden, Gipschilchli, Gips-Chilchli, ca. 2000 MüM
Im Gipschilchli auf Gotschnaboden wurde ehemals (19. Jh.) Gips in grossen Blöcken gebrochen.
- Erz - Gips - Goethit - Pyrit

GR :  Klosters, Gotschnatunnel, Sunniberg, ca. 1080 MüM
Der 4207 Meter lange Tunnel wurde in den Jahren 1997 bis 2005 erstellt. Dabei wurden vor allem Kalk-Tonschiefer (Hauptgestein), Dolomit und Anhydrit-Gips-Schichten angetroffen.
- Anhydrit - Autigener Quarz - Calcit - Coelestobaryt - Magnetit

GR :  Klosters, Madrisatal, Eckerta, Forcla di Rossa;(Erzabbau), ca. 2750 MüM
Im Madrisatal fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch statt.
- Eisenerz

GR :  Klosters, Schlappintobel, Unter Cun, Conrüfi; (Erzabbau), ca. 1800 MüM
Vererzung in der Cunrüfi:  Mit dem Auto bis zum Parkplatz der Talstation Madrisa-Bergbahn in Klosters Dorf. Von dort zu Fuss das Schlappintobel hoch. Nach kurzem Anmarsch (ca. 20 Min.) gelangt man zum Einstieg in die Cunrüfi. Diese zieht sich hinauf bis zum Versitzspitz auf 2175 m u. M. Nach ca. 1 1/2 Std. Aufstieg gelangt man nun in den oberen Drittel der Cunrüfi. Von den linksseitigen Felsen führen verschiedene Geröllhalden hinunter. In diesen fanden sich zahlreiche rostig-braun angewitterte Gesteine, die auf eine Vererzung hindeuten.
- Erz

GR :  Klosters, Schwarzseealp;(Erzgrube), ca. 1930 MüM
Oberhalb Klosters, "wo man die Stüz hinauf nach Davos reist", wurde eine Schwefelquelle noch in der zweiten Hälfte des 18. Jh.zum Baden gebraucht. Auch da befindet sich oberhalb, auf der Schwarzseealp, eine Pyrrhotin-Erzgrube (Magnetkies).
- Erz - Pyrrhotin

GR :  Klosters, Serneus, Alp Untersäss, ca. 1940 MüM
Oberhalb der kalten Quelle auf der Alp Untersäss befindet sich ein Pyrit-Vorkommen, das im 19. Jh. ausgebeutet wor den war. Von da stammt wahrscheinlich auch die "Goldbrünneli- Sage", die noch heute in der Bevölkerung herumgeistert
- Pyrit

GR :  Klosters, St. Jakob, St. Paul, St. Johann, Unser Frawen, St. Andreas, zu unser Frawen, zum Hl. Geist, St. Michael;(Erzabbau), ca. 2335 MüM
Bergwerk: St. Jakob, Casanna Klosters, LK 1:25'000: 1197, Koordinate: 782355/192798, 2335müM.
- Eisenerz
 
GR :  Landquart, ca. 520 MüM
Aus dem oligozänen Dachschiefer. Eine genauere Beschreibung über den Fundort fehlt.
- Brookit

GR :  Landquart, Mastrils, ca. 720 MüM
Die Brookit führende Quarzkluft liegt ca. 300 m südwestlich von der Kirche von Mastrils und wurde durch den Strassenbau angeschnitten
- Albit - Brookit - Calcit - Quarz

GR :  Langwies, Fondeital (hinteres), Barge, Barga, Bargen, Reckholdernalp, Reckholderalp, Erezsäss, Wallbrunnen, Weissfluh (Nordfuss), ca. 1960 MüM
Vermutlich wurde das Material durch den Gletscher von einem andern Ort hierher verfrachtet. Die Mineralien sind im schwarzen Geröll zu finden. Hierhergehörende verschliffene Steine werden auch ‘Parsennstein’ genannt.
Das Manganerzvorkommen im hinteren Fondeital befindet sich bei der Lokalität Barge. Es handelt sich nur um ein kleines Vorkommen. Das Erz bildet einzelne Blöcke in der Moräne und zwar besonders längs des kleinen Baches, der von der Reckholderalp herunterfliesst und unmittelbar bei den Häusern von Barge in den Fondeibach fliesst.
- Alleghanyit - Friedelit - Kupfer, gediegen - Manganerz - Mangano-Calcit - Parsettensit - Radiolarit

GR :  Lenzerheide (dt.) (westlich), Lai (rätorom.) (westlich), Scalotta, ca. 2320 MüM
Die Fundregion wird mit 'westlich Lenzerheide' nur sehr allgemein angedeutet. Es dürfte sich aber um das Gebiet Scalottas handeln. Nur ganz bestimmte Felshorizonte innerhalb der Schieferserien führen Klüfte und Mineralien.
- Albit - Calcit - Chalkopyrit - Fadenquarz - Limonit - Pyrit - Quarz

GR :  Lenzerheide (dt.), Lai (rätorom.), Parpaner Rothorn (Südseite), St.Margaretha (Mine);(Erzabbau), ca. 2860 MüM
Der nördlichste Aufschluss des Westhangs der Rothornkette befindet sich in der Runse östlich P. 2485, auf etwa 2520 bis 2550 m Höhe. Hier wurden anfangs des vorvorigen Jahrhunderts von der Gewerkschaft Demenga einige Schürfe ausgeführt. Die Reste von kleinen Bauten und Wegspuren sind noch heute (1930) sichtbar. Von den Schürfarbeiten sind noch erhalten ein ganz kurzer Stollen (zirka 10 m) und zwei eingestürzte Schlitze, die offensichtlich den steil einfallenden Gängen folgten.
- Andalusit - Ankerit - Apatit - Breunerit - Chalkopyrit - Cordierit - Epidot - Fahlerz - Ferro-Magnesit - Ferromagnetit - Galenit - Hornblende - Klinochlor - Korund - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Pyrit - Rutil - Sillimanit

GR :  Lenzerheide (dt.), Lai (rätorom.), Piz Scalotta, ca. 2320 MüM
Mittels Sessellift kann der Piz Scalotta von der Lenzerheide-Seite aus bequem erreicht werden. Die Funde stammen vermutlich von der Westseite des Berges (Bündnerschiefer).
- Fadenquarz - Quarz

GR_TI :  Lepontina
Fundort auf der Karte nicht gefunden.
- Anthophyllit - Magnesio-Cummingtonit

GR :  Lohn, Mathon, Zwölfihorn, ca. 2290 MüM
Der Berg liegt ungefähr nördlich von Lohn. Rücksichtsloser Raubbau hat hier zu einem Strahlverbot geführt. Quarzfunde vom Zwölfihorn werden auch im Zusammenhang mit Funden vom Mittetaghorn erwähnt
- Fadenquarz

GR :  Lugnez (vorderes), Seewis (dt.) i.O., Sevgein (rätorom.), Riein, ca. 1270 MüM
Die kalkigen Bündnerschiefer nordöstlich von Riein sind vor allem gegen die Klüfte hin stark ausgelaugt und mit Eisenhydroxid durchsetzt.
- Calcit - Pyrit - Quarz - Talk

GR :  Lugnez, Piz Regina (Gipfelnähe), Péz Regina (Gipfelnähe), ca. 2530 MüM
Ca. 100 Meter unterhalb des Gipfels, konnte in mehrjähriger Arbeit eine Kluft mit 2 Riesenkristallen und zahlreichen Einzelstufen und Einzelkristallen ausgebeutet werden. Fund von Flepp Michael im Jahre 2002 (-2003). Quarz bis 82 cm.
- Quarz

GR :  Lukmanier, Santa Maria, Sontga Maria, Scopi, ca. 2100 MüM
Am Berge Scopi bei Santa Maria am Lukmanier auf der Kantonsgrensze.
- Adular - Auripigment - Axinit - Chlorit - Periklin

GR :  Lukmanier, Val Cristallina, ca. 1600 MüM
- Adular

GR :  Lukmaniergebiet, ca. 1900 MüM
Im Medelser Granit, unterhalb der Adulahütte im Tal. Fragliche Beschreibung, liegt die Adula-Hütte (719.500 / 150.900)  vom Lukmanierpass (704.440 / 157.750) doch einiges entfernt.
- Adular - Eisenrose - Rutil

GR_TI :  Lukmanierpass (dt.) (Umgebung), Lucmagn (rätorom.) (Umgebung), Lucomagno (ital.) (Umgebung), Ri di Lareccio, ca. 1920 MüM
In Grünschieferfazies in der Umgebung des Passes.
- Chloritoid - Kyanit

GR :  Lukmanierschlucht, Curaglia, Biscuolm, Bisculm, ca. 1700 MüM
Liegt etwas mehr als 1 km östlich von Curaglia.
- Adular - Calcit - Chlorit - Hämatit - Sphalerit

GR :  Lukmanierschlucht, Curaglia, Disentis, Mompe Medel, Surrhein, Tenigerbad (dt.), Bogn Tenigia (rätor.), Somvixer Tal, ca. 1300 MüM
Ein etwas gefältelt-schiefriger Serizitphyllit mit Turmalin-Quarzgängchen von bis 1,5 cm Breite steht an der Lukmanierstrasse, kurz nach der Abzweigung der Strasse nach Mompe Medel, an.
Fundort Lukmanierschlucht E-Seite, zwischen dem achten und neunten Tunnel, etwas tiefer als die Landstraße, ihr gegenüber. Makroskopisch ist es ein Serizitschiefer mit Pyritkristallen bis zu 3 mm Kantenlänge und makroskopisch sichtbaren Muskovitblättchen.
Fundort Lukmanierschlucht E-Seite, ungefähr gegenüber dem neunten Tunnel auf Rheinhöhe.
Auf der rechten Seite des Medelser Rheins (E) stehen, zwischen dem neunten und achten Tunnel, der Lukmanierstrasse gegenüber, einige kleine Erzgänge in den Serizitschiefern an, die im Streichen nicht verfolgt werden konnten, im Fallen mit den Serizitschiefern übereinstimmen.
- Arsenopyrit - Galenit - Hämatit - Limonit - Markasit - Pyrit - Quarz - Rutil - Siderit - Turmalin

GR :  Lukmanierschlucht, Mompé Medel, ca. 1100 MüM

- Ankerit - Apatit - Boulangerit - Calcit - Chlorit - Ferro-Magnesit - Jamesonit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Rutil - Sphalerit
1) Beim Bau des Strassentunnels nach Mompé Medel bei Meter 172 ab der Lukmanierschlucht,
2) zwischen den beiden Strassentunnel, auf der Westseite des Strassenbords,
3) auf der Ostseite der Schlucht,
4) Schluchtmitte, Ostseite.

GR :  Lumbrein, ca. 1400 MüM
Im Trias-Basisarkose (mesozoischer Mantel des Gotthardmassivs), wenige Meter vom Kontakt mit den Gneisen des Gotthardmassivs entfernt. Genauere Angaben fehlen.
- Baryt - Dolomit - Quarz - Siderit

GR_UR :  Maderanertal, Brunnipass, ca. 2740 MüM
Pass zwischen Piz Aclett und Brichlig.
- Anatas - Chlorit - Quarz

GR_UR :  Maderanertal, Etzlital, Mittelplatten, ca. 2470 MüM
Grat im hintersten Etzlital, südwestlich zwischen dem Chrützlistock und dem Piz Nair. Die Mineralien stammen aus der Syenitzone.
- Beryll - Epidot - Milarit - Quarz - Rauchquarz - Stilbit

GR_UR :  Maderanertal, Tschingelstöck, ca. 2872 MüM
- Rauchquarz

GR :  Medelsergletscher, Glatscher da Medel, ca. 2800 MüM
- Adular - Bavenit - Calcit - Rauchquarz

GR :  Mulegns (rätorom.), Mühlen (dt.), Val Faller;(Asbestabbau), ca. 1800 MüM
In Mulegns (Mühlen) im Oberhalbstein haben die "Schweizerischen Eternitwerke A. G. Niederurnen" im Herbst 1918 kurze Zeit Asbest abgebaut.
- Asbest - Nephrit

GR :  Mulegns, Alp Flix, Flixalpe, ca. 1910 MüM
- Albit - Epidot

GR :  Mutten, Muttner Höhi, ca. 2003 MüM
- Calcit - Fadenquarz - Goethit - Muskovit - Quarz

GR_UR :  Oberalp, ca. 2400 MüM
Bezeichnung für eine Fundstelle an der Oberalpstrasse zwischen Andermatt und Tschamut.
- Apatit - Chlorit - Hämatit - Quarz - Rutil - Titanit

GR_UR :  Oberalp, Badus, Baduz, Six Madun (Westseite), Sixmadun, Siarra, ca. 2910 MüM
Der Berg erhebt sich ca. 4 km südlich des Oberalppasses und liegt auf der Grenze der Kantone UR und GR. Von der Westseite des Berges stammen mehrere Funde.
- Albit - Epidot - Rutil - Titanit - Turmalin

GR :  Oberalp, Lai della Siara, ca. 2200 MüM
- Adular - Albit - Chlorit - Quarz

GR :  Oberalppass, Canals, ca. 1880 MüM
Beim Bau des Bahntunnels westlich von 'Canals'.
- Rutil

GR :  Oberalppass, Cuflegl, ca. 1950 MüM
Ca. 1 km südlich des Oberalppasses, auf dem Weg zum Lai Tuma, liegt diese Oertlichkeit.
- Adular - Amianth - Chlorit - Pyrit - Quarz - Titanit - Turmalin

GR :  Oberalpstock, ca. 3300 MüM
Der Berggipfel liegt auf der Grenze zum Kanton Uri. Der Grat zum Piz Ault hat verschiedene Mineralien geliefert. Als Fundort ist der nach Südosten verlaufende Grat unter der Bezeichnung Strehmzähne oder Strehmlücke bekannt.
- Adular - Albit - Amianth - Brookit - Calcit - Phillipsit - Quarz - Rauchquarz - Titanit

GR :  Obersaxen, ca. 1400 MüM
- Brochantit - Ferroaxinit - Langit

GR :  Obersaxen, Affeier, Afeiar, Viver, St. Peter (Mine), Cava da Mattel (Mine), Pifal, Platenga;(Kupfererzabbau), ca. 1290 MüM
Die Gruben befinden sich innerhalb einer steil abfallenden Felswand und sind entsprechend schwer zugänglich. Die Stollen befinden sich im oberen Teil einer 80 Meter hohen Felswand. Der durch das Auswurfmaterial entstandene Schuttkegel ist heute überwachsen, vererzte Stücke sind kaum zu finden.
Den Zugang zur alten Cava da Mettal erreicht man am besten, indem man von Punkt 1255 am Meliorationssträsschen unterhalb Affeier ausgehend ungefähr der Höhenkurve auf 1250 Meter westwärts folgt. In ca. 250 Meter gelangt man so zum Rand der Felsflanken, von wo aus man über ein leicht absinkendes, schmales Grasbändchen von ca. 20 Meter Länge zum Einstiegsschacht der Grube gelangt.
- Albit - Anorthit - Azurit - Baryt - Brannerit - Chalkanthit - Chalkopyrit - Devillin - Fahlerz - Feldspat - Goethit - Hellglimmer - Kupfererz - Malachit - Pechblende - Pyrit - Quarz - Tetraedrit - Uraninit

GR :  Obersaxen, Eggen, Egga, Vivér, Flond, Truns, Garveramulde, St. Johann am Rhein (Mine), St. Peter (Mine), Sul Rhein;(Erzabbau), ca. 1286 MüM
Ein Vorkommen wird von Eggen (Obersaxen) beschrieben, wo im Kalkstein grosse Nester von Brauneisenstein liegen, die bis 1836 abgebaut und nach Truns gebracht wurden. Auch bei Flond wurde ein poröser Limonit abgebaut, der Lager und Nester  in einem Tonschiefer und einem im Verrucano liegenden dolomitischen Kalkstein bildet.
Abbauperiode Flond-Egga: 1836 bis 1841.
Sul Rhein: Hier sind Bleiglanz, Kupferkies und Zinkblende (Sphalerit) zu finden. Argentit und Fahlerz können im Bleiglanz (Galenit) eingeschlossen sein.
- Argentit - Bleierz - Chalkopyrit - Eisenerz - Fahlerz - Zinkerz

GR :  Obersaxen, Platenga (westlich), Platenga Tobel, Valatabach;(Erzabbau, Schaubergwerk), ca. 1310 MüM
In der Region Platenga fand in früheren Jahren (nachgewiesen ab 1841) ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt. Der Abbau soll, gemäss historischen Urkunden, bereits zwischen 1806 und 1813 begonnen haben.
In der Gemeinde Obersaxen wurden einst zwei Bergwerke betrieben. Es sind dies die Silbergrube von Affeier und das Eisenbergwerk im Platenga Tobel. Das letztere ist heute touristisch erschlossen, das heisst, es können 240 Meter Stollenbau besucht werden. Der Verkehrsverein Obersaxen vermittelt während der Sommerzeit Führungen zum Schaubergwerk.
- Eisenerz - Kupfererz

GR :  Ofenpass (dt.), Pass dal Fuorn (rätorom.), Alp Buffalora, Minieras da Fiern, Munt Chavagl, Il Fuorn, ca. 2440 MüM
In dieser Gegend finden sich viele frühgeschichtliche Abraumhalden und Eisenerzpingen (bereits ab 750 n.Chr.). Das hauptsächliche Erz bestand aus Brauneisenstein (Limonit: vorwiegend Goethit), Roteisenstein (dichter Hämatit) und Pyrit (das Primärerz). Eine solche Abraumhalde (Minieras da Fiern) südwestlich der Alp Buffalora zu finden.
- Brauneisenstein - Goethit - Hämatit - Pyrit

GR :  Ofenpass, Alp Buffalora, Munt Buffalora, Monte Buffalora, Val Ftur, Ova Spin;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Zwischen 1332 und 1500 ist das ausgiebigste Eisenerzlager des Gebiets am Munt Buffalora auf 2400-2500 m Höhe abgebaut worden.
Das umstrittene Abbaugebiet liegt am Munt Buffalora. Nur wenige der zahlreichen Wanderer, die sich zur Sommerzeit im Gebiet des Munt Buffalora aufhalten, machen sich vermutlich Gedanken über die Herkunft von unzähligen grösseren und kleineren unnatürlichen Schutthalden aus rostrot angewittertem Gestein. Besonders auffällig ist eine Kette von neun grossen Abraumhalden, die sich in einer geschwungenen Linie den oberen Teil des Osthanges des Munt Buffalora hinaufzieht.
- Azurit - Cerussit - Galenit - Hemimorphit - Limonit - Malachit - Wulfenit

GR :  Panixerpass (dt.) (nordwestlich), Pass dil Veptga (rätor.), ca. 2400 MüM
- Markasit

GL_GR :  Panixerpass, Rueun-Ruis bei lIanz, Andiast, Alp Ranasca, zum heiligen Kreuz (Grube), Gulatsch, Gullatsch, Schmuerbach, Candinas, Gruoba, Prau-Grass, Prau gras, Pigniu, Prada della gruoba, Grap Surtscheins, Gruschs;(Erzabbau), ca. 2407 MüM
Auf der Alp Ranasca sind Kupfererze wie auf der Mürtschenalp anzutreffen.
Am Grap Surtscheins, etwa 2300 m ü. M., oberhalb Andest, befindet sich ein kleines Fahlerzvorkommen. Der genauere Ort der ehemaligen Grube zum Hl. Kreuz auf der Alp Runasca, oberhalb Panix, ist in Vergessenheit geraten. Es handelt sich um ein Quarz-Karbonat-Fahlerzvorkommen.
Folgende Minen waren um 1826 in Betrieb:
- Die zwei Minen jenseits des Rheins, Dort wurde ohne Erfolg gegraben. Diese Stollen befinden sich ausserhalb der Rheinbrücke, einer in der Nähe des Flusses und der andere oberhalb der Strasse. Es ist nicht möglich dort einzudringen. Der Stollenboden ist mit Wasser bedeckt, und niemand weiss, wie tief und wie lang diese Stollen sind.
- Zwei Minen in Candinas. Diese rentierten nicht, sodass dort kaum gearbeitet wurde.
- Eine Mine unterhalb von Prau-Grass. Aber auch dort war die Ausbeute gering.
- Die grösste aller Minen hat man in der Wiese von "Gruoba" unterhalb Prau-Grass gefunden. Dort förderte man Blei und Silbererz.
Mit dem Jahr 1831 endete die Existenz der Bergwerksgesellschaft.
- Fluorit - Kupfererz - Quarz - Seifenstein

GR :  Pazzola, Cavradi, Val Gierm;(Erzabbau), ca. 1600 MüM
In der Region Pazzola-Cavradi-Val Gierm fand in früheren Jahren ein Erzabau statt (Hämatit oder Magnetit oder beides).
- Eisenerz - Hämatit - Magnetit

GR :  Pazzolastock (Ostseite), Pazolastock, Alp Tgatlems (nach Ashcroft), Alp Tgatlems, ca. 2740 MüM
Das unter diesem Namen bekannte Fundgebiet erstreckt sich von der Alp Tgatlems bis auf 2580 MüM. Die Fundregion besteht aus Grasflanken mit zahlreichen Felsköpfen.
- Adular - Hämatit - Quarz

GR :  Pischa
Es geht nicht genau hervor, um welches Pisch es sich handelt. Im Kanton Graubünden gibt es 5 Lokalitäten mit der Bezeichnung 'Pischa'.
- Andalusit - Apatit - Cordierit - Epidot - Klinochlor - Korund - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Rutil - Sillimanit

GR :  Pischa, Verborgen Pischa, Pischahorn, Rosställispitz (Flanken), Kirchlein (W-Grat), Piz Valtorta (Grat), Piz Chaste (Grat), Val Gröss, Alp Murtera, Susascatal, Fop Tiamarsch, Val Saglains, ca. 2980 MüM
Die folgende Liste von Fundstellen in der Pischazone erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit:
Pischazone: Pischa, Verborgen Pischa, Pischahorn, Flanken des Rosställispitz und W-Grat des Kirchlein, Grat vom Piz Valtorta zum Piz Chaste (angereichert in den Karmoränien der Val Gröss und in den Schutthalden der Alp Murtera, auch verschwemmt bis ins Susascatal). Ein besonders schönes Stück stammt aus einem Sturzblock bei der Hütte von Fop Tiamarsch in der Val Saglains.
- Andalusit

GR :  Piz Badile (am Fusse), Vadrec dal Cengal, ca. 2400 MüM
Bedogné führt die Mineralienvorkommen sehr allgemein auf. Ob alle aufgeführten Mineralien auch tatsächlich vorkommen geht aus den Angaben nicht hervor.
- Calcit - Chabasit - Epidot - Heulandit - Krupkait - Laumontit - Stilbit - Tetradymit - Uranophan

GR :  Piz Beverin, ca. 2990 MüM
Gute Funde sind im Nord- und im Nordwestabhang gemacht worden.
- Albit - Apatit - Fadenquarz - Pyrolusit - Quarz

GR :  Piz Beverin, Alp Masügg, ca. 1600 MüM
Oberhalb dieser Alp (vermutlich in Richtung des Glaspasses).
- Quarz

GR :  Piz Beverin, Alp Parpeina, ca. 1800 MüM
Unterhalb dieser Alp, in Richtung Wiss Nollen.
- Quarz

GR :  Piz Beverin, Alp Tumbriv, Runal, ca. 2700 MüM
Im südöstlichen Abhang. Evtl. handelt es sich hier um die Lokalität Alp Tumbriv. Die Mineralienvielfalt ist in der Literatur jeweils sehr ähnlich aufgeführt. Graeser schreibt 'über dieser Alp in einem Quarzband. Die vorkommenden Mineralien sind durchwegs klein'.
- Azurit - Boulangerit - Calcit - Cerussit - Cinnabarit - Dolomit - Fadenquarz - Galenit - Malachit - Mimetesit - Pyrit - Quarz - Sphalerit - Tetraedrit

GR :  Piz Beverin, Chräjenchöpf, ca. 2400 MüM
- Quarz

GR :  Piz Beverin, Tschappina, Glaspass, Nolla, ca. 1850 MüM
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Piz Beverin, Tschappina, Glaspass, Verdushorn, Carnusahorn, Carnusabach, ca. 2300 MüM
Bekanntes Fundgebiet für die aufgeführten Mineralien.
- Albit - Calcit - Fadenquarz - Quarz

GR :  Piz Beverin, Tschappina, Glaspass, Weissnollen, Wiss Nolla, ca. 1400 MüM
Oben aus der Wiss Nolla.
- Albit - Apatit - Baryt - Calcit - Chalkopyrit - Fadenquarz - Galenit - Malachit - Quarz - Sphalerit

GR :  Piz Beverin, Weissnollen, Wiss Nolla
Direkt an der Weissnollen, am Fusse des Piz Beverin.
- Albit - Calcit - Chalkopyrit - Quarz - Sphalerit

GR :  Piz Bleis Martscha (Südgrat), ca. 3090 MüM
Am Südgrat des Piz Bleis Martscha, innerhalb des Julier- oder Albulagranites, tritt ein lokal eng begrenztes Vorkommen eines Gesteins, dessen dunkle und helle Gemengteile derart verteilt ist, dass man versucht ist, von einem Orbiculit zu sprechen.
- Orbiculit

GR :  Piz Coroi, Pizzo Coroi, ca. 2780 MüM
- Calcit - Quarz

GR :  Piz Corvatsch, Fextal, Val Fex, Lej Sgrischus;(Manganerzabbau), ca. 2070 MüM
Aus dem obersten Teil der in viele Schuppen aufgelösten Margnadecke des Fextales erwähnt R. Staub verschieden gefärbten Radiolarit mit Manganerz, begleitet von "Hyänenmarmor (Aptychenkalk), Ophioliten usw.
- Braunit - Manganerz - Manganocalcit - Parsettensit - Radiolarit - Rhodonit

GR :  Piz Corvatsch, Murtel, ca. 2600 MüM
Gipfel einige Kilometer südlich von St. Moritz.
- Aegirin-Augit - Azurit - Eisenrose - Hämatit - Malachit - Parsettensit - Pyroxmangit - Quarz - Rhodochrosit - Rhodonit - Siderit - Spessartin

GR :  Piz Gannaretsch, Glatscher da Gannaretsch, ca. 3040 MüM
Vom Fusse des 'Glatscher da Gannaretsch'.
- Kainosit-(Y)

GR :  Piz Grisch, Plattas Alvas, Alp sut Fuina, Val Mulin, Piz Grisch(Nordwestflanke);(Erzabbau), ca. 2100 MüM
Bei der Alp Sut Fuina, erscheint Erz in der Form von Siderit. Die Bänder erreichen eine Ausdehnung von bis zu 250 Metern und eine Mächtigkeit bis 8 Meter.
Die Grube liegt oberhalb der Alp Sut Fuina, der sie den Namen gegeben hat und ist über eine langgestreckte Seitenmoräne erreichbar, die zu einem früheren Stand des Sut-Fuina-Gletschers gehört. Die Grube wurde zusammen mit der nahegelegenen Hämatitmine auf Fianel während einiger kurzer Perioden vom 16. bis ins 19. Jh. im Tagebau ausgebeutet.
Folgende Mineralien (meist mikroskopisch) können vorkommen:
- Aegirin - Albit - Azurit - Calcit - Chalkopyrit - Chalkosin - Emplektit - Fahlerz - Hämatit - Ilmenit - Klaprothin - Malachit - Manganerz - Pyrit - Quarz - Rutil - Serizit - Siderit - Stilpnomelan

GR :  Piz Mondin, Finstermünz, Sur, Ochsenalp, Piz d'Err;(Kupfererzabbau), ca. 1933 MüM
Die basischen Eruptivgesteine des Engadins und Oberhalbsteins enthalten Linsen und Imprägnationen von Kupferkies und Pyrit einerseits am Piz Mondin bei Finstermünz, andererseits bei Sur und auf Ochsenalp am Piz d'Err.
- Chalkopyrit

GR :  Piz Puntota (Südgrat), Piz Punt Ota, ca. 3020 MüM
- Andalusit - Apatit - Cordierit - Epidot - Klinochlor - Korund - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Rutil - Sillimanit

GR :  Piz Silvretta (Silvrettahorn?), ca. 3244 MüM
Besonders in quarzführenden Linsen und Knauer, die an Paragneise und Mischgneise gebunden sind. Ein Piz Silvretta gibt es auf der heutigen Karte nicht. Evtl. handelt es sich um das Silvrettahorn.
- Andalusit - Kyanit - Muskovit - Quarz

GR :  Piz Vadret
Besonders in quarzführenden Linsen und Knauer, die an Paragneise und Mischgneise gebunden sind. Im Kanton Graubünden sind zwei Piz Vadret zu finden:
Gemeinde La Punt-Chamues-ch, Koordinaten: 792.790 / 153.919, Höhe 3199 MüM.
Gemeinde Susch: Koordinaten: 793.057 / 173.753, Höhe 3229 MüM.
- Andalusit - Kyanit - Muskovit - Quarz

GR :  Piz Vizan (Nord- und Ostflanke), ca. 2450 MüM
Berg ca. 3 km westlich von Andeer. Funde stammen aus den Flanken der Nord- und der Ostseite.
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Piz Vizan, Promigilli, ca. 1650 MüM
Alp zwischen Andeer und dem westlichen Piz Vizan.
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Pizzo Tambo (Nordwand), Tambohorn (Nordwand), Areuapass, Tamboalp;(Erzabbau), ca. 2509 MüM
Im der Region Tambohorn - Areuspass fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt. Ebenfalls fand auf der Tamboalp ein Abbau statt.
- Eisenerz

GR :  Plattenberg, Garenstock, ca. 2900 MüM
Nördlich des Garenstockes, unterhalb des Gletschers, welcher vom Plattenberg hinunterzieht.
- Adular - Chlorit - Quarz

GR :  Plattenberg, Garenstock (nördlich), ca. 2850 MüM
- Adular - Calcit - Chlorit - Danburit - Hämatit

GR :  Pontresina, Puntraschigna, Languardgebiet, ca. 2824 MüM
- Aenigmatit

GR :  Porchabellagletscher (Westrand), Vadret da Porchabella, ca. 2800 MüM
- Andalusit - Apatit - Cordierit - Epidot - Klinochlor - Korund - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Rutil - Sillimanit

GR :  Pradella (Sondierstollen)
In einem Sondierstollen für die Zentrale Pradella der Unterengadiner Kraftwerke fand Prof. Dr. J. Cadisch einen merkwürdigen Kluftbelag. Die Untersuchungen zeigten, dass dieser Belag vorwiegend aus Dickit besteht. Hier handelt es sich vermutlich um den ersten Fund von Dickit in der Schweiz.
- Dickit

GR :  Prunpentz, Praunpentz, Silberberg, zum hohen Kreuz (Mine), St. Luzia (Mine), St. Trinitatem (Mine), Zur Gottesgab (Mine), Maximilian (Mine), Ferdinand (Mine), St. Mathias (Mine), St. Joos (Mine), St. Daniel (Mine), Fuxloch (Mine), St. Geörgen (Mine), Paulsgruob (Mine), St. Helena (Mine), St. Johann (Mine), St. Lorenz (Mine), St. Bartlome (Mine), St. Nicolaus (Mine), St. Chilian (Mine), St. Andrea (Mine), St. Anna (Mine), St. Wilhelm (Mine), St. Marx (Mine), St. Thomas (Mine);(Erzabbau), ca. 1300 MüM
Christian Gadmer, 1588, Bergrichter, erwähnt unter anderem folgende Gruben in denen verschiedene Erze abgebaut wurde:
Silberberg, Tafas: - St. Luzia (hie Innen beym Egg, auch am landtwasser), - St. Trinitatem (Mitten in den Rüffenen), - Zur Gottesgab (Die Schacht oben uff der Cluft), - Maximilian (Wasserpaw), - Ferdinand (Wasserpaw), - St. Mathias (Von dannen bim bach uf ein alte ysen gruob), - St. Joos (Von der wassergruoben den alten schachten nach hinuff), - St. Daniel (wie bei St. Joos), - Fuxloch (wie bei St. Joos), - St. Geörgen (wie bei St. Joos), - Paulsgruob (wie bei St. Joos), - St. Helena (unterm Weg), - St. Johann (Und die New Innfahrt ob dem weg), - St. Lorenz (Der angefangen Stollen underm wegim wald unnen), - St. Bartlome (Im Schwabenthobel by der grossen Clufft im Kohl), - St. Nicolaus (By der Stuben), - St. Chilian (Zu nechst herinnen ob dem weg, beim Silberbergbach),

In den Zügen: - St. Andrea (Im Purchen Zug zu nechst obem weg), - St. Anna (Im kruhmb obem Gaden), - St. Wilhelm (Im Preiten Zug),

In den Spinen: - St. Marx (Ein Alaun Khüssgruoben im Ruoben Tobl), - St. Thomas (In den Riedern), - Zu unseren Frauen (Neben den Steinigen Matten beim landtwasser, Im Tschuggen) - St. Martin (Inn unser Frauwen Tobl),

In Sertig: - St. Jakob (In den Schüpfen auf den Platten), wiederentdeckt 1978, abgebaut: Bleiglanz und Zinkblende, - St. Johann (Inn Sertyger Tälli), - zu unser Frauwen (Inn Sertiger Tälli), einer der beiden Sertyger-Stollen wurde 1980 wieder eröffnet, abgebaut: Pyrit, Kupferkies, Arsenkies, Fahlerz, Zinkblende, - St. Christoffel (Inn Sertyger Ennge), - zu unseren Frauwen (Inn khillcher Lütschel), - St. Jakob (Inn killcher Lütschel),

In Dischma: - St. Johann (Obem Dürnboden beim Steinigen wang), - zur Gottesgab (Und obem Dürnboden beim grossen Fälsen), - St. Michel (Ob der Duchli), - St. Johann (Ob der Duchli),

Zum Closter: - St. Jacob (Im Wald heruf zu Münchalpen), - St. Paulus (Im Wald heruf zu Münchalpen), am Eingang des Mönchalptales sind in der Schlucht Stollen-Mundlöcher sichtbar. Im Grüenbödeli befindet sich eine Vererzung von Eisen und Kupfer (Pyrrhotin).

Sanct Nicolaus: Die Grube St. Nicolaus wurde durch Gadmer von seinem Vorgänger übernommen, um 1606 belehnt und in der Plurserzeit abgebaut.
Sanct Helena: St. Helena war wie St. Barbara (Am Rothorn) im Mittelalter beliebt als Bergbau- Schutzpatronin.
St. Johann Gadmers ''Die New Innfahrt ob dem weg", liegt unrettbar verschüttet, muss aber die höchstgelegene Abbaustelle gewesen sein. Seit Hitzens Zeit wird sie "Anna-Abbau" benannt. Diese Anna war indessen keine "Sancta", sondern eine Erzsucherin (Rhabdomantin), Hitzen 's Schwiegertochter. Im Schwabentobel begann der Bergbau schon vor Bergrichter Gadmer mit dem alten "Tagbau" (Am Weg), "so die Schwaben pauen haben".
Sanct Chilian: Dies ist der alte Namen des verschütteten Plurserstollens bei bekannter Wegkreuzung gegenüber Monstein.
- Eisenerz

GR :  Prättigau, Saaseralp, Saaser Alp, Madrisahorn (Südabfall), Gafiental, Uf den Bender, Auf den Bändern, In den Bändern, Gafia, zum heiligen Geist(Grube), St. Michael(Grube);(Erzabbau), ca. 2645 MüM
MüM Radiolaritfundstelle oberhalb des dortigen Obersässes, bei der eine Erzbank aus Eisen- und Manganoxyden vorhanden ist. Die Radiolaritzone zieht dort nach Norden weiter in den Hintergrund des Gafientales, wo um 1590 eine Grube 'Uf den Bender' (auf den Bändern)in den Bändern' erwähnt wurde.
Auf der Saaseralp wurden 1544 Erzfunde gemacht
- Brauner Glaskopf - Eisenerz - Goethit - Manganerz - Pyrit - Radiolarit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Brusio, Selvaplana, La Sassa;(Talkabbau), ca. 1290 MüM
La Sassa ist eine Oertlichkeit in der Gemeinde Brusio, auf der linken Talseite. Das kleine Bergwerk ist heute nicht mehr in Betrieb, man baute aber dort noch bis 1960 Talk in kleinen Mengen ab. Damals wurde der Talk in die Innerschweiz verkauft, aber auch nach Deutschland. Nach einer letzten Sendung dorthin wurde der Betrieb, da unrentabel endgültig eingestellt. Heute ist nur noch der Stollen vorhanden
- Talk

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo I, ca. 1000 MüM
Die Vorkommen liegen in den mächtigen Serpentinmassen südwestlich dieser Ortschaft.
- Arsenopyrit - Chrysotil - Gold, gediegen - Hornblendeasbest - Löllingit - Nephrit - Pyrit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo II, ca. 1090 MüM
Nachgesagt wird dem Poschiavino eine  kleine Goldführung.
- Gold, gediegen

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Alpe Quadrada, Alpe Quadrata, ca. 1860 MüM
Die Vorkommen sind in den mächtigen Serpentinmassen vorzufinden.
- Chrysotil - Hornblendeasbest - Nephrit - Nesquehonit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Quadrada - Selva, Selva - Quadrada, ca. 1860 MüM
Die Vorkommen sind in den mächtigen Serpentinmassen vorzufinden.
Erste Beschreibungen von F. de Quervain über Erzmineralien, besonders aus dem Gebiet der Steinbrüche von Selva und der Asbestgruben Quadrada in den Jahren 1935 - 1945, wurden durch die Entdeckung des Minerals Heazlewoodit im Serpentin durch P. Ramdohr an Proben, die durch den Verfasser zur Verfügung gestellt wurden, erstmals durch erzmikroskopische Untersuchungen Nickelmineralien festgestellt.
- Awaruit - Heazlewoodit - Ilmenit - Kupfer, gediegen - Magnetit - Pentlandit - Perovskit - Shandit - Titan-Klinohumit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Quadratabach, Urgnasco,  Alpe Quadrata di fuore, Alpe Quadrata daint, Piatte di Canciano, Passo d'Uer;(Asbestabbau), ca. 1020 MüM
Der Asbestbergbau von Poschiavo hielt sich bis zum Jahre 1912.
Etwa 3-5 km südwestlich von Poschiavo finden sich rechts des Quadratabaches verschiedene Asbestvorkommen.
- Alabastro - Asbest - Chrysotilasbest - Hornblendeasbest - Nephrit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Selva, ca. 1460 MüM
- Olivin - Titan-Klinohumit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Selva (Steinbrüche), Clef, ca. 1490 MüM
Die Funde stammen aus den stark gefalteten und geschieferten Lherzolithserpentinen in olivinreichen Adern. Zum Sammeln eignet sich am besten eine Blockhalde eines heute verlassenen Steinbruches unmittelbar bei der Lokalität 'Clef'.
- Awaruit - Heazlewoodit - Hydromagnesit - Nesquehonit - Olivin - Pentlandit - Perovskit - Titan-Klinohumit

GR :  Puschlav (dt.), Poschiavino (ital.), Poschiavo, Selva, Le Prese, Scurtaseu, Scortaseo, Le Prese, Passo Canciano, Pilinghell, Alp Somprai, Clef;(Nephritabbau), ca. 1515 MüM
Die Grube von Selva befindet sich 300 m östlich Punkt 1660 der Alpe Braita, 4,0 km südlich von Poschiavo. Die "Asbestminen A.G. Poschiavo" haben bis Ende Juni 1918 einen sehr weissen Talk aus dieser Grube abgebaut.
- Nephrit - Schweizerisch Jade - Talk

GR :  Rabius, Val Marcota, Val Macorta, ca. 1250 MüM
Im Val Marcota nördlich von Rabius.
- Turmalin

GR :  Radönt, ca. 2500 MüM
Gegend südöstlich des Flüelapasses, zwischen der Flüelastrasse und dem Piz Radönt.
- Andalusit - Kyanit

GR :  Radünertäli, Schwarzhorn (Wände), Schwarzhorn (Hang), Braunhorn, Dürrboden, Bocktenhorn, Augstenberg, Scalettapass, Scalettahorn (Westgrat), ca. 2500 MüM
Nach den Aufnahmen von Streckeisen, Bearth, Wenk und Spaenhauer können folgende Häufungsstellen namhaft gemacht werden:
- Radünertäli (mit Disthen; jetzt nicht mehr ergiebig),
- Wände vom Flüela - Schwarzhorn gegen Braunhorn,
- Hang des Schwarzhorns gegen Dürrboden,
- Bocktenhorn,
- Augstenberg,
- Scalettapasshöhe,
- Westgrat des Scalettahorns (mit Turmalin).
- Andalusit - Disthen - Turmalin

GR :  Reichenau, Bonaduz, Val Sudra, Val Surda;(Erzabbau), ca. 850 MüM
Nach C.Schmid (1920) wurde in der Gegend der Hinterrhein-Mündung und im Val Sudra 1868/1869 nach Erz gegraben. Ebenfalls nach Erz wurde in der Region Bonaduz gegraben.
- Bohnerz - Eisenerz

GR : Remüs, Remüser Ochsenalp, Schleins
Neben den bekannten Realgarvorkommen im Triasdolomit des Binnentales erwähnt A. Kenngott ("Die Minerale der Schweiz." 1866, p. 405.) Realgarfunde von der Remüser Ochsenalp.
- Chalkopyrit - Pyrrhotin - Realgar

GR :  Rheinwald, Splügen, ca. 1500 MüM
In den Schieferschichten dieses Gebietes sowie im Strasseneinschnitt südlich der neuen Strassenbrücke zwischen Rüti und Splügen.
- Pyrit - Quarz

GR :  Rheinwald, Splügen, Aeussere Schwarzhörner, ca. 2850 MüM
Südöstlich von Splügen.
- Adular - Albit - Chlorit - Ferroaxinit - Quarz

GR :  Rheinwald, Splügen, Danazalp, Danatzalp, Danatzhöhe, Tanazalp, Tanatzalp, Alp Tanatz, Tanatzhöhi:; (Erzabbau), ca. 2000 MüM
2500 Meter südlich des Dorfes Splügen, beidseits der Militärstrasse, ca. 30 Meter westlich über dem der Splügenstrasse folgenden Häusernbaches.
Tanatzhöhi: Südwestlich von Splügen, zwischen der Tamboalp und der Splügenstrasse, liegt das Abbaugebiet Tanatzhöhi. Nordwestlich der Bodmastafel liegen die vier verschütteten Abbaustätten.
Krähenbühl: Dieses Vorkommen liegt südwestlich von Splügen zwischen Tamboalp und der Splügenstrasse. Nordwestlich oberhalb des Bodmenstafels liegen nebeneinander vier verschüttete und mit Erlenstauden überwachsene Abbaustellen.
- Bementit - Braunit - Coralloit - Fluorcalcioroméit - Franklinphilit - Galaxit - Gasparit-(Ce) - Manganberzeliit - Manganerz - Mangano-Calcit - Manganocummingtonit - Nontronit - Palenzonait - Parsettensit - Piemontit - Pyrophanit - Rhodochrosit - Rhodonit - Sarkinit - Spessartin - Tephroit - Tinzenit - Tiragalloit - Wallkilldellit-(Mn)

GR :  Rheinwald, Splügen, Piz Vizan, ca. 1500 MüM
Nahe bei Splügen (vom Piz Vizan gegen Splügen)
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Rheinwald, Splügen, Seehorn, ca. 2760 MüM
Südöstlich von Splügen.
- Adular - Albit - Chlorit - Ferroaxinit - Quarz

GR :  Rheinwald, Val Curciusa, Pizzo Tambo, Tambohorn, ca. 3280 MüM
- Hämatit

GR :  Rheinwald, Zapport, Paradieshüreli (Ostwand), Paradieshörnli (Ostwand), ca. 2900 MüM
Grat nördlich des Rheinquellhorns, hier im Albit - Oligoklas - Gneis der Ostwand.
- Chabasit - Pyrit - Stilbit

GR :  Rothenbrunnen, Thusis, Val d'Almen, Almenser Tobel, Schall-Almens, Val da Schins, Tran, Stätzerhorn, ca. 1144 MüM
Oberhalb Tran.
- Aragonit - Calcit - Quarz

GR :  Roveredo, Monte Laura, ca. 1370 MüM
- Biotit-Sillimanitgneis. Zwischen Mte- Laura - Alpe Girso, am Weg, Koord. 728000 / 118900: die Kriställchen beider Fraktionen sind mit etwas Biotit verwachsen Oberhalb Monte Laura (SE Roveredo, Valle Mesolcina) stehen im nördlichen Teil der Zone von Bellinzona Gneise mit merklichen Gehalten an Sillimanit und Disthen an. In diesen Biotitgneisen ist von Auge vor allem weisser Sillimanit erkennbar. Disthen erscheint mehr untergeordnet und die grösseren Stengelchen erreichen die Länge von 1 cm nicht.
- Biotitgneis mit Sillimanit, Disthen, Granat. Km 7.990, Strasse Roveredo - Mte. Laura, Koord. 729350/119300: Sillimanitfraktion rein. Disthenfraktion mit anhaftendem Biotit und Staurolith verunreinigt.
- Biotitgneis mit Sillimanit, Km 7.850 Strasse Roveredo - Mte. Laura, Koord. 729400 / 119400: beide Fraktionen sind mit etwas Biotit verwachsen, die Distehnfraktion enthält geringe Mengen Staurolith und Turmalin.
- Biotitgneis mit Sillimanit und Disthen, Km 7.850 Strasse Roveredo – Mte. Laura, Koord. 729400 / 119400: vereinzelte Körner mit Biotit verwachsen.
- Biotitgneis mit Granat und wenig Sillimanit, Km 7.850 Strasse Roveredo – Mte. Laura, Koord. 729400 / 119400: vereinzelte Körner mit Biotit verwachsen: die Kriställchen beider Fraktionensind mit etwas Biotit verwachsen.
- Biotit - Dumortierit - Granat - Kyanit - Sillimanit - Staurolith

GR :  Rütiwald, Aeuja, ÄUJA, Monbiel, St. Andreas(Mine), ca. 1550 MüM
Mit dem Auto bis zum Fahrverbot beim Werribach, vor dem Schwaderloch. Von hier aus folgt man dem Alpweg, beim Gehöft 'Malcheti’ vorbei, die Rüti hoch bis zum grossen 'Guggerstein’. Dieser liegt unterhalb des Rütiwalds am Rande der Alpweide. Gut geschützt vor Lawinen wurden Maiensäss-Hütten hinter diesem grossen Stein errichtet. Wenn man von hier geradeaus die Waldschneise hoch geht, gelangt man linksseitig an steile, von Bäumen überwachsene Gesteinspartien. Hier beginnt die vererzte Zone, und man befindet sich mitten im historischen Abbau-Gebiet (ca. 1550 m u. M.). Einzelne Schürfstellen (heute überwachsen) wurden vermutlich kurzzeitig bearbeitet.
- Erz - Pyrit - Siderit

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Acla, Rütenenwald, ca. 1350 MüM
An der Strasse zwischen Acla und dem Rütenenwald, sowie in diesem selbst, in Adern.
- Albit - Calcit - Limonit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Aclatobel, ca. 1260 MüM
An der Strasse von Versam nach Safien im Bereich des Aclatobels durchziehen dünnste Calcit- und Quarzbänder das tonige, graphitreiche und weiche Gestein. Ueber der Strasse des Aclatobels konnten einige Kluftspalten gefunden werden.
- Calcit - Fadenquarz - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Bruschghorn, ca. 3050 MüM
Auffallend schöne und reichhaltige Stufen der Dolomit-Quarz-Kalzit-Albit-Paragenese liefern die Triashorizonte der Bruschghorn-Schuppe. Muttergestein ist entweder der massige Dolomit oder die braun-weiss gebänderten Marmore.
- Albit - Calcit - Dolomit - Fadenquarz - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Bruschghorn, Piz Tuv, ca. 2819 MüM
Als Fundort wird die Region zwischen Bruschghorn und Piz Tuv angegeben.
- Albit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Gelbhorn, Piz Mellen, ca. 3035 MüM
Der Fundort befindet sich auf der Talseite gegen das Gelbhorn, wo in tonreichen Schiefern Klüfte vorkommen.
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Piz Tomül (Nordflanke), ca. 2945 MüM
Aus steil verlaufenden Quarzadern in den Ophioliten.
- Anatas - Brookit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Safien Platz (nördlich), ca. 1270 MüM
Ca. 2 km nördlich von Safien Platz an der Strasse.
- Calcit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Safien Platz (südlich), Grap Grisch, Bächertobel, ca. 1900 MüM
Oestlich des Grap Grisch, gegen das Safiental hinunter verlaufend.
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Thalkirch, Turahus, Turrahus, ca. 1700 MüM
Oberhalb des Turrahus haben sich in relativ hartem Bündnerschiefer Klüfte gebildet.
- Adular - Albit - Chlorit - Quarz - Zepterquarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Tomül, Brandegg, ca. 2940 MüM
- Anatas - Brookit - Quarz - Rutil

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Tomülpass, ca. 2400 MüM
Uebergang im hintersten Safiental ins westlichere Valsertal.
- Albit - Quarz

GR :  Safiental, Savienthal, Saviental, Safnischthal, Safnischtal, Versam, Versamer Tobel, ca. 770 MüM
Im Vorderrheintal, östlich von Versam im Bündnerschiefer.
- Calcit - Chalkopyrit - Coelestobaryt - Quarz

GR :  Samedan (rätorom.), Samaden (dt.), Piz da Trais Fluors (NW-Grat), Las Trais Fluors, Piz Nair (Nordund Westseite);(Erzabbau), ca. 2910 MüM
Aus der sedimentären Zone von Samedan führt Cornelius 1914 das Auftreten von Manganerzen an. Diese kommen sporadisch im Radiolarit besonders am NW-Grat des Piz da Trais fluors und auf der Nord- und Westseite des Piz Nair vor.
- Manganerz - Radiolarit

GR :  Samnaun, Piz Mundin, Ruina Cotschna, ca. 2660 MüM
Oestlich von Samnaun. Die beschriebenen Mineralien sind in den Albitgängen im 'Grüngestein' des basalen grauen Schiefers der Penninischen Decke zu finden. Die Fundstelle liegt in der Nähe von drei ehemaligen Kupferminen, resp. Probeschürfen, auf fast 2500 Meter Höhe.
- Aktinolith - Albit - Calcit - Chalkopyrit - Epidot - Ferroaxinit - Malachit - Saponit

GR :  San Murezzan (rätorom.), Sankt Moritz (dt.), St. Moritz, Piz Nair;(Erzabbau), ca. 3022 MüM
Ueber die Bergbauaktivitäten (Beginn und Ende) am Piz Nair ist sehr wenig bekannt.
- Eisenerz - Radiolarit

GR :  Sassauta, Piz Linard (Südostgrat), ca. 3410 MüM
Sassauta liegt am Südostgrat des Piz Linard. evtl. ist Radönt ein eigener Fundort mit denselben Mineralien.
- Andalusit - Kyanit

GR :  Savognin, Schweiningen, Piz Martegnas (südlich), ca. 2520 MüM
- Axinit - Calcit - Epidot - Quarz

GR :  Scalettapass, Cuolm S-chaletta, Scalettagletscher, ca. 2600 MüM
Uebergang vom Dischma-Tal (südöstlich von Davos) nach Süden. Der Pass liegt westlich des Piz Vadrett.
- Andalusit - Apatit - Cordierit - Epidot - Klinochlor - Korund - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Rutil - Sillimanit

GR :  Schanfigg, ca. 1700 MüM
- Braunit

GR :  Schanfigg, Alp Pratsch, Prätschalp, ca. 1980 MüM
Erwähnt werden vererzte Radiolarite von der Alp Pratsch im Schanfigg.
- Radiolarit

GR :  Schanfigg, Langwies, Sapüner Bach;(Meteorit), ca. 1700 MüM
Im Moränenschutt am Unterlauf des Sapünerbaches, ganz in der Nähe der Einmündung in die Plessur.
- Meteorit Steinmeteorit (H6) der Gruppe 'Olivin-Bronzit-Chondrit'. Fall 1985, Gewicht 16.5 Gramm.

GR :  Schanfigg, Tschiertschen, ca. 1340 MüM
Aus der näheren Umgebung des Dorfes Tschiertschen.
- Quarz

GR :  Schiers, Schuders, Dreywald, Drewald, im grauen Tobel, St. Michael(Grube), St. Jakob(Grube),  St. Anna;(Erzabbau), ca. 1550 MüM
Die Gemeinde Schiers hatte auf ihrem Gebiet drei Gruben, nämlich: "St. Michael" im Grauen Tobel, bei Dreywald "St. Jakob" und "St. Anna" in Schuders, unterhalb der Kirche beim "kalten Brunnen". Im 16. Jahrhundert waren im Prättigau im ganzen 14 Gruben in Betrieb. Die Erzgrube St. Anna "unter der Kirch beym Kalt Prunnen" in Schuders war die letzte, die schliesslich einging.
- Erze

GR :  Schlans, Val Plaunca, ca. 1300 MüM
In den untersten Bohrkernen der Prospektionsbohrung. Nordöstlich von Trun und von Schlans.
- Bornit - Covellin - Hämatit - Torbernit

GR :  Schlaruns, Schlarans (dt.), Scharons (rätor.), Daniser Tobel, ca. 2100 MüM
Vermutlich handelt es sich um das Tobel südlich der Alp Danis.
- Quarz

GR :  Scortaseo, Alpe d'Ur, Piatte di Canciano, Cima Val Fontana, Fuorcla Fellaria, Val Lanterna, Bagnada, Dos Sciaresa, Val Malenco, Torre S. Maria, Furtschellas, Lago di Cavlocc, Cuolms, Fuorcla da la Valletta, Seeflüe, Muntognas digls Lajets, Ruine Marmorera, Furschela, Mühlen, Sblocs, Salux, Piz Martegnas, Crap Farreras, ca. 2520 MüM
Fundorte mit Koordinaten:
1. Nephrit und Talk, Scortaseo  (801.100/129.850)
2. Nephrit, oberhalb Alpe d'Ur                  (798.380/131.700)
3. Nephrit, Piatte di Canciano   (798.370/131.410)
4. Nephrit, westlich Cima Val Fontana                 (794.620/135.560)
5. Strahlsteinschiefer, Fuorcla Fellaria       (791.090/133.600)
6. Talk, Val Lanterna, Bagnada  (788.500/128.000)
7. Talk, Val Lanterna, Dos Sciaresa  (790.300/127.000)
8. Talk, Val Malenco, Torre S. Maria  (785.600/123.800)
9. Nephrit. Furtschellas   (781.410/142.870)
10. Nephrit, Lago di Cavlocc   (774.600/139.160)
11. Nephrit, südlich Cuolms   (769.790/145.800)
12. Nephrit, südlich Fuorcla da la Valletta  (766.350/144.190)
13. Nephrit, Seeflüe    (765.140/147.630)
14. Nephrit, Muntognas digls Lajets  (765.680/150.530)
15. Nephrit, Ruine Marmorera                  (767.940/152.710)
16. Nephrit, Furschela   (765.950/152.950)
17. Nephrit, Mühlen    (767.070/154.810)
18. Nephrit, Sblocs    (766.715/155.260)
19. Nephrit, Salux    (Fundort nicht genau lokalisiert)
20. Nephrit, Piz Martegnas   (760.000/160.590)
21. Nephrit, Crap Farreras   (761.500/159.920)
- Nephrit - Talk

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, ca. 1250 MüM
- Dickit - Magnesit - Pyromorphit

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, Tarasp, ca. 1400 MüM
- Idokras - Magnesit

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, Tarasp, Cattüra Felix, Ftan (rätorom.), Fetan (dt.);(Erdgas), ca. 1671 MüM
Im Gebiet der Mineralquellen von Schuls-Tarasp im Unterengadin treten schwefelwasserstoffhaltige Mofetten zutage. Die wichtigste Kohlensäuremofette ist die der "Cattüra Felix", westlich von Schuls an der Strasse nach Fetan, deren Ertrag auf 11,000 cbm3 per Tag geschätzt wird. Aufschlussarbeiten in den Jahren 1894-1895 und 1898 hatten keinen praktischen Erfolg (Stand 1915).
- Erdgas

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, Tarasp, Chants, Sparsels, Schlossberg (am Fusse), ca. 1460 MüM
Nahe bei dem kleinen See (ca. 1.5 km südwestlich 'Chants', nahe bei 'Sparsels'. Evtl. gleiche Fundstelle wie 'Fontana'. Südlich von Tarasp sind den Kalkphylliten Serpentine eingelagert. Am Schlosshügel von Tarasp enthalten dieselben Nickelhydrat und Chromeisen.
- Aragonit - Chromeisenerz

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, Tarasp, Taraspersee, ca. 1460 MüM
Ca. 400 Meter südlich des Taraspersees über Fontana.
- Aragonit

GR :  Scuol (rätorom.), Schuls (dt.), Schuols, Vulpera, Clemgiaschlucht, Glemgiaschlucht, Tarasp (Schlosshügel), St. Jon, Schuls-Pradella (Innbrücke);(Nickelerzabbau), ca. 1290 MüM
1800 Meter südlich der Kirche von Schuls an der Einmündung des S-charltales in das Inntal. Förderung 6 Tonnen für Versuche. Mai 1918. Nickelerzvorkommen ca. 1.5 km südlich von Scuol. Daneben sind weitere Vorkommen unter folgenden Koordinaten zu finden: 818.675 / 184.725 - ca. 1320 MüM.
818.650 / 184.575 - ca. 1330 MüM.
818.825 / 185.750 - ca. 1500 MüM.
- Chromit - Dolomit - Epsomit - Garnierit - Magnesit - Nickelerz - Ophicalcit - Quarz - Röttisit

GR :  Seewis (dt.), Sevgein (rätorom.), Vilan, ca. 2375 MüM
Nordwestlich von Seewis sowie im Steinbruch bei der Station Seewis.
- Albit - Calcit - Quarz

GR :  Septimerpass, Passo del Settimo, Casaccia, Lunghin, Lunghegn, Plang Campfer, ca. 2130 MüM
- Bornit - Chalkopyrit - Chalkosin - Goethit - Magnetit - Malachit

GR :  Sils-Domleschg, Cugnieltobel, Cugnieler Tobel, ca. 900 MüM
In senkrecht verlaufenden Quarzbändern, welche von mächtigen Calcitbändern begleitet werden.
- Arsenopyrit - Galenit - Quarz - Sphalerit

GR :  Splügen, Mittaghorn, ca. 2440 MüM
Südöstlich von Splügen gelegen.
- Adular - Albit - Chlorit - Ferroaxinit - Quarz

GR :  Splügenpass, ca. 2100 MüM
- Dickit - Spessartin

GR :  Splügenpass, Val Curciusa, Pizzo Ferrè, ca. 3103 MüM
Der Pizzo Ferrè liegt zwischen dem Splügenpass und dem oberen Val Curciusa auf der Schweiz-italienischen Grenze. Die Bergspitze liegt ca. 100 Meter von der Schweizergrenze entfernt.
- Monazit

GR :  St. Antönien, Castels, Schönenberg, Cafnien, St. Anton(Grube);(Erzabbau)
- Erze

GR :  St. Antönien, Kühnihorn, Chüenihorn, ca. 2300 MüM
Nördlich von St. Antönien, auf der Nordseite dieses Berges.
- Quarz

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix, Crest Vaulas, ca. 1240 MüM
- Talk

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix, Surrhein, Puzastg, Puzzastg, Uaul Puzzastg, ca. 1060 MüM
Diese Fundortangabe bezieht sich auf eine Lokalität südlich von Somvix im Vorderrheintal. Evtl. stammen die Funde aus den weiter südlich gelegenen Hängen (Uaul Puzzastg). Talk am Talausgang.
- Calcit - Dolomit - Ilmenit - Magnetit - Pyrit - Quarz - Rutil - Serpentin - Siderit - Talk

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix, Surrhein, Puzastg, Puzzastg, Uaul Puzzastg, St. Barbara (Stollen), Craps;(Talkabbau), ca. 1080 MüM
Unter dieser Fundortbezeichnungen sind mehrere Talkabbauorte zuammengeführt.
1). Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Surrhein (östlich), Craps;(Talkabbau).
2). Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Surrhein (östlich);(Talkabbau).
3). Diese liegt 1080 MüM, 200 Meter über dem Talboden am Abhang südlich Surrhein und wurde 1916 wiedergröffnet und daraus bis im Sommer 1917 Talksteinmehl ausgebeutet.
- Giltstein - Lavezstein - Magnesit - Pyrit - Talk

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix, Val Gliems, ca. 2358 MüM
Im Val Gliems fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch statt.
- Eisenerz

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix, Vorderrhein, Rein Anteriur;(Waschgold), ca. 610 MüM
- Gold, gediegen

GR :  Sumvitg (rätorom.), Somvix (dt.), Sumfix;(Talkabbau), ca. 955 MüM
Talksteingrube:
1). Die Grube liegt unmittelbar auf der rechten Seite des Somvixer Rheins, bei 950 MüM und ist gut zugänglich.
2). Die Grube liegt aus der linken Somvixer Rheinseite, gegenüber der Grube 1). bei 975 MüM und bildet wohl deren Fortsetzung.
- Talk

GR : Surettahorn, Punta Rossa, Punta Nera;(Erzabbau), ca. 3027 MüM
Im der Region des Surettahorns fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt.
- Eisenerz

GR :  Tambo-Decke, Guggernüll, Vignonepass (Vignun?), Einshorntäli, ca. 2940 MüM
Bei den an der Stirnregion der Tambo-Decke entdeckten Karbonvorkommen handelt es sich um Anthrazit führende Schichten, die als die ersten bündnerischen Vorkommen dieser Art Interesse finden.
Sie wurden hauptsächlich im Karbonhorizont der Osthänge des Vignonepasses gefunden. Spuren fanden sich auch im obersten 'Einshorntäli', östlich unterhalb Punkt 2826.
- Anthrazit

GR :  Tamins, Lavoitobel, Lawoitobel, ca. 1400 MüM
Nordwestlich von Tamins.
- Schwefel

GR :  Taminser Calanda, Felsberg, Feldsberg, Bonaduz (östlich), Foppachopf, Goldene Sonne, Säsagit (Mine);(Goldabbau), ca. 1110 MüM
In Bergsturzmaterial, welches von diesen Gipfeln herunter gekommen ist konnten einige Mineralien gefunden werden. Diese stammen aus der Gegend östlich von Bonaduz (Foppachopfbergsturz).
- Albit - Baryt - Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Dolomit - Fluorit - Hämatit - Malachit - Monazit - Pyrit - Quarz - Rutil - Schwefel - Siderit - Turmalin

GR :  Taminser Calanda, Felsberg, Feldsberg, Goldene Sonne (Mine), Fliden (Mine), Fiden (Mine), Flida (Mine), Obere Grube, Tschengels (Mine);(Goldabbau), ca. 1312 MüM
Am südwestlichen Ende des Calanda finden sich am Berghang westlich ob Felsberg, bei Chur, im Dogger an der Goldenen Sonne, Quarz- und Calcitadern, in welchen Pyrit, Arsenkies und Freigold eingesprengt ist. 730 Meter über dem Rhein, gegenüber dem Dorf Ems. Die Fundstelle liegt am Südhang des Calanda, in 1312 m Höhe. Zwischen 1040 und 1300 MüM befinden sich mehrere Schürfstollen.
- Aragonit - Arsenopyrit - Calcit - Gold, gediegen - Pyrit - Quarz

GR :  Taminser Calanda, Felsberg, Feldsberg, Goldene Sonne (Mine, Umgebung);(Goldabbau), ca. 1300 MüM

- Aragonit - Arsenopyrit - Calcit - Chlorit - Dolomit - Fluorit - Goethit - Gold, gediegen - Limonit - Pyrit - Quarz - Scheelit - Siderit - Synchisit

GR :  Tarasp, Val Minger, Val Mingèr, Scarl, S-charl, Schiarl, Val Plaun, Ofenpass;(Erzabbau), ca. 2090 MüM
Mehrere Autoren berichten von einem früheren Eisenerzabbau im Scarltal.
Scanfs, Piz Fier. Von hier wird ein Eisenabbau angenommen, konnte dort doch ein Eisenhammer mit der Jahreszahl 1401 gefunden werden.
In der Umgebung von Scarl und im Val Minger, südlich von Tarasp, bilden im Wettersteindolomit silberhaltiger Bleiglanz und Galmei mit barytischer Gangart mannigfach verzweigte Intrusionen.
- Eisenerz - Galenit - Pyrit

GR :  Thusis, Casellis, ca. 900 MüM
In den Felspartien (unterhalb/oberhalb) Casellis und entlang der Nolla.
- Albit - Apatit - Quarz

GR :  Thusis, Crapteig ( (Grabteig) Nord- und Südhang), ca. 1000 MüM
- Adular - Albit - Anatas - Ankerit - Calcit - Chlorit - Goethit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Thusis, Crapteig, Bovel, Grabteig (Steinbruch), ca. 900 MüM
- Anatas - Brookit

GR :  Thusis, Crapteig, Grabteig, ca. 1000 MüM
- Anatas - Quarz

GR :  Thusis, Farschno (rätorom.), Fürstenau (dt.), Val la Pischa, Val Blaua, ca. 1500 MüM
Ein Seitental des Val la Pischa, welches östlich von Fürstenau liegt. In diesem Tobel im Bündnerschiefer.
- Albit - Aragonit - Baryt - Calcit - Chalkopyrit - Galenit - Pyrit - Quarz - Sphalerit

GR :  Thusis, Flerden, Heinzenberg, Unter-Rascheins, Alp Lüsch, Lüschalp, ca. 2020 MüM
Der Ort liegt westlich oberhalb von Flerden, hier im tonigen Bündnerschiefer.
- Quarz

GR :  Thusis, Fürstenaubruck, ca. 670 MüM
Aus dieser Gegend stammt aus dem Bündnerschiefer des Doggers die aufgeführte interessante Paragenese.
- Adular - Brookit - Chlorit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Thusis, Saissa, Crappasusta (am Fusse), ca. 1100 MüM
In den Felswänden zwischen Saissa und Crappasusta im stark verrosteten Kieselkalk. Bedeutend sind zwei äusserst ergiebige Anatasfundstellen.
- Adular - Albit - Anatas - Ankerit - Brookit - Goethit - Quarz - Rutil

GR :  Thusis, Samest Sud, Samest Sura, ca. 1800 MüM
Der Ort liegt südöstlich von Thusis (ca. 4 km). Die Lokalität ist mit 'Samest Sura' auf der Karte eingetragen. 'Samest Sud' liegt noch etwas südlicher.
- Fadenquarz

GR :  Thusis, Scharans, ca. 770 MüM
Die Fundstelle befindet sich am Fusse der Deponie des EWZ-Stollens, südlich von Scharans. Funde stammen aus dem Anstehenden und aus dem Stollenmaterial. Bei der Erbauung des Stollens in der Nähe von Scharans wurden zahlreiche Klüfte angefahren. Weitere Funde sind aus der Umgebung von Scharans beschrieben.
- Albit - Galenit - Markasit - Millerit - Pyrit - Quarz

GR :  Thusis, Scharanser Tobel, Scharansertobel, ca. 766 MüM
Oberhalb Scharans erheben sich mächtige Felswände, die von zahlreichen Tobeln durchschnitten werden. Das Gestein ist kompakt und hart, die Klüfte und die dazugehörigen Quarzadern verlaufen diskordant zu den mehr oder weniger horizontal liegenden Gesteinen.
- Albit - Apatit - Baryt - Calcit - Fadenquarz - Goethit

GR :  Thusis, Schynschlucht, Schinschlucht, Heidbach, Rain digl Lai, Solisbrücke, ca. 850 MüM
Die Fundstelle liegt in dem Tobel, das der Heidbach im Bereich der Schynschlucht ausgegraben hat.
- Albit - Apatit - Calcit - Chalkopyrit - Chrom-Muskovit - Dolomit - Fuchsit - Galenit - Gips - Lepidolith - Markasit - Millerit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rectorit - Reevesit - Sphalerit - Violarit

GR :  Thusis, Sils-Domleschg, Carschenna, ca. 1000 MüM
Aus dem Kieselkalk der Felsköpfe zwischen diesen beiden Orten (südöstlich von Sils).
- Ankerit - Brookit - Goethit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz

GR :  Thusis, Sils-Domleschg, Schynschlucht, Schinschlucht (Steinbruch), ca. 700 MüM
Die Fundstellen in dieser Schlucht sind zusammengefasst. Zum einen stammen gute Funde aus dem bekannten Steinbruch hinter dem Kraftwerk, sowie ca. 300 Meter weiter hinten von der linken Talseite.
- Ankerit - Aragonit - Baryt - Brookit - Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Goethit - Muskovit - Phantomquarz - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Thusis, Sils-Domleschg, Schynschlucht, Schinschlucht, Mittlerer Schyn, ca. 670 MüM
Vom Steinbruch anfangs der Schynschlucht weiter talaufwärts folgen jüngere Kalkschiefer, meist verfaltet, noch oben eher toniger und quarzitischer werdend. Klüfte sind als Taschen und horizontale Spalten vor allem in den nebeneinander auftretenden Nolla-Schiefern zu finden.
- Albit - Aragonit - Azurit - Fadenquarz - Gips - Goethit - Pyrit - Quarz

GR :  Thusis, Sils-Domleschg, Viaplana-Stollen, ca. 670 MüM
Im Wasserschloss des KW Sils i.D..
- Calcit - Chlorit - Phantomquarz - Quarz
 
GR :  Thusis, Val Muntavierta, ca. 1250 MüM
Oestlich von Fürstenau verlaufend.
- Baryt - Chalkopyrit - Pyrit

GR :  Thusis, Via Mala (Eingang), Viamala, Verlorenes Loch, Verloren Loch, ca. 780 MüM
Am Eingang der Via Mala sind am rechten Rheinufer verfaltete Kieselkalke vorzufinden.
- Aragonit - Brookit - Calcit - Chlorit - Goethit - Muskovit - Quarz - Rutil - Zepterquarz

GR :  Thusis, Via Mala, Viamala, Alp Craschena (Carschenna?), Giziloch, ca. 700 MüM
Giziloch an der Alpe Craschna bei der Via Mala.
Auf der Karte ist nur eine Lokalität Carschenna zu finden, Gitziloch ist nicht eingetragen.
- Calcit

GR :  Thusis, Via Mala, Viamala, Rongellen, ca. 820 MüM
An der alten Strasse zwischen Thusis und Rongellen sowie ganz allgemein aus der Gegend zwischen Thusis - Rongellen - Via Mala.
- Ankerit - Brookit - Calcit - Epsomit - Muskovit - Quarz - Rutil - Sphalerit

GR :  Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel (dt.), Casti (rätorom.), ca. 850 MüM
- Kupfer, gediegen

GR :  Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel (dt.), Casti (rätorom.), Ferrera (rätorom.), Schmitten (dt.), Wiesen, Teiftobel, Tieftobel, Tieffen Tobel;(Erzabbau), ca. 1380 MüM
Eisenerz; drei Stunden ob dem Dorf in einem Vorberg als schmale Spuren in einem grauen mit rotem Eisenbrand vermischten Kalkgebirge.
Bei Wiesen im Landwassertal und südlich Filisur auf der östlichen Seite des Albulatales wurden silberhaltige Fahlerze gewonnen, die Lager in Triaskalk bilden.

Das Gadmer'sche Grubenverzeichnis  führt insgesamt drei Gruben aus dem Tieftobel auf:
1). Die Erste stellt eine sehr alte Schürfstelle dar, sie wurde auch Kupfergrube genannt.
2). Die zweite Fundstelle befindet sich wie weiter oben bereits erwähnt, ca. 50 Meter von der ersten Stelle entfernt, nur wenige Meter oberhalb der Strasse Wiesen - Schmitten.
3). Bei Strassenarbeiten wurde im Jahre 1978 ein weiterer alter , geschrämter Stollen angefahren, in dem der Galenit, sonst nur in schmitten zu finden, in einer grösseren Masse anstand.
- Anglesit - Azurit - Baryt - Cerussit - Chrysokoll - Covellin - Dolomit - Eisenerz - Fahlerz - Galenit - Goethit - Hemimorphit - Hydrozinkit - Limonit - Malachit - Manganomelan - Mimetesit - Olivenit - Prehnit - Pyrit - Pyrolusit - Schwefel - Smithsonit - Sphalerit - Tetraedrit - Tirolit - Wulfenit
.
GR :  Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel (dt.), Casti (rätorom.), Tgant Ladrung, Crap Ses;(Erzabbau), ca. 1241 MüM
Auf 1240 m, bei Punkt 1241.9, (südlich Tiefencastel)  Einen Kilometer nördlich des «Steins» (Crap Ses) zweigt ein kleiner Fahrweg von der heutigen Autostrasse ab, auf dem man in wenigen Minuten zu dem 1240 m hoch gelegenen Vorkommen gelangt. Zu Beginn des 19. Jh. dürfte der ehemalige 3 km lange Fahrweg direkt von Tiefencastel zu dem Erzvorkommen (auf der neuen Landeskarte bei Punkt 1241.9) geführt haben. Die Vererzung liegt in der zur Platta-Decke gehörenden Serpentinitmasse, die gesamthaft etwas versackt zu sein scheint.
- Antigorit - Chalcopyrit - Chromspinell - Chrysotil - Goethit - Ilmenit - Kluft-Antigorit - Lizardit - Magnetit - Malachit - Pyrit

GR :  Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel (dt.), Casti (rätorom.), Thusis, Alvaschein (dt.), Alvaschagn (rätor.), Alvaneu (dt.), Alvagni (rätor.), Solis, ca. 900 MüM
Albulatal zwischen Tiefencastel und Thusis im Bündnerschiefer. Die Mineralien kamen bei Sprengungen bei der Strassenkorrektur zum Vorschein.
- Millerit - Pyrit - Quarz - Reevesit

GR :  Tiefenkastel, Tiefen Kasten, Tiefencastel (dt.), Casti (rätorom.), Tiefenkastener Alp, Piz Michel (am Fusse)
Manganerzlager in der Tiefenkastener Alp: Die Bellaluner Unternehmung hat sich auch die Ausbeutung der Erzlager auf Gebiet der Gemeinde Brienz, Surava und Tiefenkasten gesichert. Auf Gebiet der letztgenannten Gemeinde, in der Tiefencastener Alp, am Fusse des Piz Michel, 2 ½ Stunden vom Hüttenwerk in Bellaluna, findet sich ein "Brauneisenerz, das mit braunem Eisenstein vorkommt und steinbruchweise gewonnen werden kann."
- Brauneisenerz - Eisenstein - Manganerz

GR :  Trin, Val Maliens, ca. 2000 MüM
Genauere Angaben zum Fundort sind nicht vorhanden. Das Gebiet lieferte schon früher Bergkristalle. Funde um 1970 bestanden vorwiegend aus Quarz.
- Limonit - Pyrit - Quarz

GR :  Truns, Aela pleuna (Grube), St. Anna-Kapelle bei Truns;(Talkabbau), ca. 1048 MüM
Die Grube Aela pleuna befindet sich 100 m talabwärts der St. Anna-Kapelle bei Truns (Siegfriedblatt 408) 800 m südlich der Rätischen Bahn, auf Kote 1048.
- Giltstein - Talk

GR :  Truns, Trun, Darvéla, Darvela, Tirauntunnel, ca. 850 MüM
Im Tirauntunnel der Rhätischen Bahn bei Darvéla (Truns) wurden im Granat-Amphibolit Karbonat-Pyrrhotingänge angetroffen, die etwa 5 cm (bis 10 cm) mächtig sind.
- Pyrit - Pyrrhotin

GL_GR :  Tödigebiet, ca. 3610 MüM
Quarz aus dem Tödigebiet wird wie folgt erwähnt:
1) Tödigebiet gegen Clariden,
2) Gebiet des Tödigipfels.
- Quarz

GR :  Unteralp - Val Canaria (SBB-Stollen), Canariathal, Canariatal, ca. 1700 MüM
- Chlorit - Dolomit - Siderit

GR :  Unteralptal, Gafallengrat, ca. 2700 MüM
- Talk

GR :  Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino, Cima Sgiu, Cima Giu, Cima di Pinadee, Cima Bresciana, Cima Brisciana, Adula-Hütte, Capanna Adula CAS, ca. 2010 MüM
Grat westlich Val Carassino bis zur Adula-Hütte in Hornblendefels. Der Grat zieht sich vom Cima Sgiu über den Cima di Pinadee, Cima di Brisciana zur Albula-Hütte.
- Magnetit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albigna (Stollen KW), ca. 2100 MüM
Aus zahlreichen Klüften im Stollen. Dessen Verlauf ist aber nicht weiter beschrieben.
- Chabasit - Uranophan

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albigna, Löbbia (KW-Stollen), ca. 1436 MüM
Bedogné führt die Mineralienvorkommen sehr allgemein auf. Ob alle aufgeführten Mineralien auch tatsächlich vorkommen geht aus den Angaben nicht hervor.
- Calcit - Chabasit - Epidot - Heulandit - Laumontit - Stilbit - Uranophan

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albigna, Vadrec dal Cantun, ca. 2800 MüM
- Beryll - Granat - Manganocolumbit - Muskovit - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albignagebiet, ca. 2300 MüM
Mit der ungenauen Bezeichnung Albignagebiet wird ein Fund von Tantalit erwähnt.
- Tantalit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albignagletscher (rechte Moräne), Vadrecc dall'Albigna (rechte Moräne), Vadrec da l’Albigna (rechte Moräne), ca. 2420 MüM
Auf der rechten Moräne des Albignagletschers, auf einer Höhe von 2420 MüM. Paragenese: Orthoklas, Albit, Chlorit, Quarz, Biotit und Titanit.
- Albit - Biotit - Chlorit - Orthoklas - Quarz - Titanit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Albignagletscher, Vadrecc dall'Albigna, Vadrec da l’Albigna, ca. 2500 MüM
Mineralienfunde auf dem Gletscher unmittelbar nach dem Uebergang über den Bach unterhalb der Albignahütte aus einem Sturzblock.
Von den Blockmoräne stammen schöne Einzelfunde von Aquamarin (aus dem Pegmatit). Auf dem Weg ins Val Bondasca trifft man nach ca. einer Stunde auf ein grosses Geröllfeld. Dieses bietet nur eine bescheidene Mineralisation, das heisst, ab und zu sind kleine blaue oder durchsichtige Berylle zu finden.
- Allanit-(Ce) - Bavenit - Bertrandit - Beryll - Beyerit - Biotit - Bismuthinit - Bismutit - Bornit - Brochantit - Cerussit - Chabasit - Chalkopyrit - Chrysoberyll - Cosalit - Covellin - Digenit - Epsomit - Friedrichit - Gladit - Glimmer - Gold, gediegen - Granat - Hämatit - Idait - Ilmenit - Jamesonit - Japaner-Zwilling - Joséit-A - Kalifeldspat - Krupkait - Linarit - Molybdänit - Mottramit - Orthoklas - Pechblende - Pekoit - Powellit - Quarz - Rauchquarz - Scheelit - Tetradymit - Titanit - Turmalin - Uraninit - Wismut - Wismutocker - Wulfenit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Casaccia, Mota Farun;(Erzabbau), ca. 1460 MüM
- Erz

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Casaccia, Piz Lizun, Val Parossa, Val Perossa, Bosch da Nambrun, Roticcio (Nordwesten), Sasc da la stria;(Erzabbau), ca. 2110 MüM
Die Familie Vertemate-Franchi soll im Tal unterhalb des Piz Lizun kleine Mengen Goldes gefunden haben. Wahrscheinlich enthält das Gestein im Val Parossa (rote Steine) Kupfer. Spuren von Malachit kann man überall in dieser Gegend finden.
- Kupfererz - Malachit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Chiavenna, Alpe Rossascio, Passo del Conco, ca. 1900 MüM
Die Fundstelle liegt nicht mehr auf Schweizer Gebiet, sondern bereits im benachbarten Italien.
Beschrieben sind 6 Fundstellen. 1-3 liegen in der Schweiz, 4-6 in Italien (weiteres siehe unter diesen Fundorten).
1) Fornogletscher (Schweiz),
2) Albignagletscher (Schweiz),
3) Bondascagletscher (Schweiz),
4) Val Codera, Passo Trubinasca (Italien),
5) Chiavenna, Alpe Rossascio, Passo del Conco (Italien) (Passo del Conco ist auf der Karte nicht eingezeichnet),
6) Chiavenna, Aurosina, M. Conco (Italien).
- Aquamarin - Beryll - Biotit - Bismuthinit - Chrysoberyll - Columbit-(Fe) - Muskovit - Orthoklas - Rauchquarz - Schörl - Spessartin - Titanit - Zirkon

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Cima di Vazzeda, ca. 3300 MüM
Im Grenzbereich Bergell / Italien. Maurizi beschreibt ein Fund von Hibschit vom Südabhang der Cima di Vadezza zur Val Sissone, 1.5 km von der Schweizer Grenze.
- Hercynit - Hibschit - Klinohumit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Fornogebiet, ca. 2600 MüM
Aesthetische Stufen sind selten zu finden, die auftretenden Mineralien sind vielfältig. Auf der gegenüberliegenden Seite des Gletschers liegen granitische Gesteinsblöcke mit Pegmatitadern. Hier können nur vereinzelt Mineralien gefunden werden.  
- Chondrodit - Columbit-(Fe) - Cordierit - Cosalit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Fornogebiet, Plancanin, Plan Canin, ca. 1970 MüM
- Xenotim

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Fornogletscher, Pizzi dei Rossi, Monte del Forno, ca. 2900 MüM
In der Region Pizzi dei Rossi / Monte del Forno. Das Fundmaterial stammt unter anderem aus erratischen Blöcken.
Maurizio R. beschreibt aus dem Westhang (Höhe 2380 MüM) folgende Paragenese: Andradit, Diopsid, Epidot, Titanit, Pyrit, Quarz und Feldspat.
- Allanit-(Ce) - Andradit - Baryt - Bertrandit - Beryll - Biotit - Chalkopyrit - Cosalit - Danalith - Diopsid - Epidot - Gold, gediegen - Granat - Helvin - Hämatit - Malachit - Manganaxinit - Molybdänit - Powellit - Pyrit - Thulit - Titanit - Turmalin - Wismutocker

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Löbbia, Ca d'Faret, Lavinair Crusc, ca. 2000 MüM
Aus dem blockreichen Schutt am Fusse der Runse, unweit der Zentrale Löbbia  (östlich davon) sowie aus einer steilen Runse vom P. Salacina östlich gegen das Val Bregaglia hinunter. Weiter ist auch ein Kalksilikatfels bei Lavinair Crusc östlich von Löbbia erwähnt.
- Apophyllit - Goethit - Granat - Skolezit - Vesuvian - Wollastonit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Löbbia, Castasegna (Kraftwerkbau), ca. 680 MüM
Dieser Stollen ist recht lang und führt von Löbbia über mehrere Kilometer durch den Berg bis nach Castasegna. Woher genau die Mineralien stammen geht aus dem Bericht nicht hervor.
- Galenit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Löbbia, Maroz (Druckstollen), ca. 1790 MüM
Der Druckstollen, dessen Mundloch etwas östlich der Alp Maroz Dora liegt, verläuft vom Val Maroz, westlich der kleinen Ortschaft Casaccia, bis nach Löbbia. Das Wasser wird von der Meira abgeleitet.
- Galenit - Sphalerit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Maloja, Lägh da Cavloc, Lago Cavlocc, Cavaloccio, ca. 1900 MüM
Unter anderem auch aus einem Pegmatitsturzblock.
- Allanit-(Ce) - Andalusit - Euxenit-(Y) - Ferrocolumbit - Monazit - Xenotim

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Malojapass (südlich), ca. 1800 MüM
- Demantoid

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Monte del Forno, ca. 3210 MüM
Die Mineralien sind im Anstehenden gefunden worden.
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Brochantit - Bustamit - Cordierit - Cyanotrichit - Danalith - Granat - Hercynit - Hämatit - Molybdänit - Prehnit - Quarz - Turmalin - Vesuvian

GR : Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Monte del Forno, Passo del Muretto, Murettopass, Goldberg, ca. 2560 MüM
Passübergang Schweiz/Italien nordöstlich des 'Monte del Forno'. Hier soll eine Goldader gefunden worden sein. Der genaue Ort ist aber nicht bekannt. Der Murettopass wurde deshalb auch 'Goldberg' genannt. Die Angaben gehen auf die Zeit des 16. Jh. zurück. Vermutlich entstand der Name wegen des goldenen Schimmers des Chalkopyrites.
- Andalusit - Azurit - Cerussit - Chalkopyrit - Galenit - Grossular - Hausmannit - Hemimorphit - Kassiterit - Manganaxinit - Pyrit - Pyrophanit - Quarz - Rhodonit - Wismut

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Motta Giürela (Umgebung), ca. 1400 MüM
- Beryll

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pass Cacciabella, ca. 2850 MüM
Die Mineralien sind im Anstehenden gefunden worden. Wagner beschreibt die Fundstelle wie folgt: Bergsturz und Geröllhalde unterhalb des Gipfels im Bergellergranit: Uranophan.
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Quarz - Turmalin - Uranophan

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pass Lunghin, Lunghinpass, ca. 2645 MüM
- Andradit - Vesuvian

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pass Lunghin, Lunghinpass I, ca. 2620 MüM
150 Meter südwestlich des Lunghinpasses liegen neben Ophicalcitlinsen, Alkalihornblende-Stilpnomelanschiefer und Rodingiten auch lokale Erzanreicherungen mit einer maximalen Mächtigkeit von 3 Meter vor. Die Vererzungen sind gekennzeichnet durch braune Goethitkrusten sowie durch Malachitanflüge. Bei  200 Meter südlich Lunghin-Pass: 6-layer Ortho-Chrysotil als Kluftfüllung im Antigorit-Serpentinit. In der Umgebung des Lunghin-Passes: 6-layer Ortho-Chrysotil als hellgrüne dichte, splittrigbrechende (max. 2cm breite) Adern im schwarzen massigen Serpentinit mit Maschenstruktur.
Weisse, porzellanartig tafelige Diopsid-Kristalle (max. 2 cm lang) als Kluftfüllung neben Grossular-Andradit und Vesuvian am Kontakt eines Granat-Vesuvianfelses gegen Serpentinit; südwestlich Lunghinpass, bei Koordinaten 770.960 / 142.480.
- Awaruit - Bornit - Chalkopyrit - Chalkosin - Chromspinell - Goethit - Heazlewoodit - Ilmenit - Kluft-Antigorit - Linneit - Malachit - Markasit - Millerit - Pyrrhotin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pass da Sett, Septimerpass, ca. 2300 MüM
Bei 769.08/142.33, südlich Septimer-Pass: schwarzgrüner, massiger Diallag -Serpentinit mit deutlicher Maschenstruktur.
Bei 770.04/141.06, südlich Septimerpass: reiner Antigorit-Serpentinit.
Bei 770.00/145.38, Plang Nagrin, Eva da Sett: Brucit-Antigorit-Serpentinit, Brucit als feinste rötliche Aggregate, evtl. mit Dolomit vermischt.
- Ilvait

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Passo Vazzeda (in der Nähe), ca. 2960 MüM
In massivem Quarz. Aus einem Aplitgang zwischen Fornogletscher und Passo Vazzeda wird ein Fund von Ferrimolybdit erwähnt.
- Bismutit - Bursait - Cordierit - Ferrimolybdit - Geikielith - Molybdänocker - Powellit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Passo del Muretto, ca. 2562 MüM
Am Passo del Muretto in einem stark quarzhaltigen Schiefer.
- Aragonit - Limonit - Quarz - Thulit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Passo del Trubinasca, ca. 2700 MüM
Die Fundstelle liegt 500 Meter ab der Schweizergrenze (Italienische oder Schweizerseite?)
- Orthoklas - Quarz - Triplit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Cacciabella (Ostwand), ca. 2969 MüM
Bedogné führt die Mineralienvorkommen sehr allgemein auf. Ob alle aufgeführten Mineralien auch tatsächlich vorkommen geht aus den Angaben nicht hervor.
- Calcit - Chabasit - Epidot - Heulandit - Laumontit - Stilbit - Uranophan

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Cam, ca. 2630 MüM
Ein Manganvorkommen in Piemontit-Spessartin-Quarzschiefer (Metaradiolarite).
- Ardennit - Calcit - Kutnahorit - Piemontit - Rhodochrosit - Rhodonit - Spessartin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Grand (Umgebung), ca. 2340 MüM
- Beryll
 
GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lizun, ca. 2510 MüM
Im Grünschiefer und in der Gipfelpartie.
- Bytownit - Galenit - Magnesiohastingsit - Malachit - Markasit - Pargasit - Pisantit - Plagioklas - Sphalerit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lizun (unterhalb), ca. 1440 MüM
Im Tal unterhalb des Piz Lizun soll die Familie Vertemate-Franchi (Jahr nicht bekannt) kleine Mengen Gold gefunden haben.
- Gold, gediegen

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lizun (östlich), ca. 2330 MüM
- Anglesit - Azurit - Chalkopyrit - Galenit - Malachit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lunghin (Nordseite), Piz Longhin, Piz Greila, ca. 2780 MüM
- Andradit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lunghin (Südhang), Piz Longhin, Piz Greila, ca. 2300 MüM
Die Lagerstätte des sogenannten Jadeïtes im Bergell hoch oben an den Felswänden des Südabsturzes des Piz Longhin (Pizzo Lunghino, früher auch Piz Greila genannt) liegt, in circa 2450 -2500 Meter Meereshöhe. Zahlreiche Blöcke dieses Minérales liegen in den von den Felswänden des Longhin ausgehenden Runsen und Tobeln.
- Nephritoid - Vesuvian

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lunghin, Piz Longhin, Bleis dal Sacs, Casaccia, Canaleta (Lawinengraben), ca. 1700 MüM
In Blöcken. Vor allem im erwähnten Lawinengraben sind Aufsehen erregende grüne Blöcke gefunden worden. Das Anstehende befindet sich im Südabfall des Piz Lunghin, oberhalb Bleis dal Sacs.
- Diopsid - Vesuvian

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lunghin, Piz Longhin, Borge novo, Borgonovo, ca. 2780 MüM
Im Anstehenden, nordwestlich von Maloja. Steine aus dieser Gegend wurden auch geschliffen und unter den Namen 'falsche Jade' oder 'Jade' verkauft.
- Californit - Cobaltit - Magnesioriebeckit - Vesuvian

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Piz Lunghin, Piz Longhin, Lägh, ca. 2484 MüM
In einer Calcitader im Serpentin zwischen Lägh und Piz Lunghin.
- Calcit - Titanit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi dei Moraz (nördlich), ca. 2300 MüM
Nördlich der Bergkette.
- Ardennit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi dei Rossi, ca. 3020 MüM
In Amphibolitklüften.
- Calcit - Chabasit - Epidot - Hessonit - Hornblende - Periklin - Prehnit - Skolezit - Thomsonit - Zeolithe

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi dei Rossi (Südosthang), Murettosattel, ca. 2620 MüM
Im Kontakt zwischen Amphibolit und Kalksilikatfels am Fusse des Murettosattels beim Südosthang des Pizzi dei Rossi in einer kleinen Kluft.
- Hornblende - Periklin - Pyrit - Pyrrhotin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi dei Rossi (Westseite), ca. 3027 MüM
Auf der Westseite dieses Berges.
- Gonnardit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi dei Rossi, Monte Rosso, Cima dei Rossi, Plan Canin , Muretto, Murettopass, ca. 2562 MüM
- Chalkopyrit - Kupfererz

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzi di Maroz, ca. 2600 MüM
- Ardennit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzo Badile, ca. 3300 MüM
- Almandin - Zirkon

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Pizzo Trubinasca, ca. 2900 MüM
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Plaun Grand, ca. 2340 MüM
Evtl. handelt es sich bei dieser Bezeichnung um den Piz Grand. Ein Eintrag 'Plaun Grand' fehlt auf der Karte.
- Magnesioriebeckit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Promontogno (Steinbruch), ca. 940 MüM
In plattigen feinkörnigen Muskovit- bis Zweiglimmerschiefern.
- Adular - Chlorit - Heulandit - Ilmenit - Laumontit - Prehnit - Quarz - Rosafluorit - Skolezit - Stilbit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Roticcio, ca. 1270 MüM
Nordöstlich von Vicosoprano gelegen.
- Magnesioriebeckit - Winchit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Roticcio (westlich), ca. 1270 MüM
Westlich dieser Lokalität.
- Crossit - Magnesioriebeckit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio, ca. 1090 MüM
- Adular - Amethyst - Anatas - Brookit - Chlorit - Dravit - Epidot - Galenit - Heulandit - Ilmenit - Laumontit - Lazulith - Monazit - Prehnit - Pyrit - Quarz - Rosafluorit - Skolezit - Stilbit - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio (Steinbruch), ca. 1100 MüM
Unterhalb von Soglio.
- Adular - Chlorit - Fluorit - Heulandit - Laumontit - Prehnit - Quarz - Skolezit - Stilbit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio (nördlich), ca. 1100 MüM
In den Gneisen der Tomadecke nördlich von Soglio im Bergell.
- Rutil - Titanit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio, Cävi, ca. 1990 MüM
In einer Gipslinse bei Cävi, oberhalb Soglio.
- Galenit - Gips - Magnesit - Pyrit - Siderit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio, Tumbler, Parlongh, Tubladel, ca. 1100 MüM
Wenige hundert Meter östlich von Tumbler im Paragneis.
- Albit - Calcit - Chlorit - Laumontit - Muskovit - Quarz - Titanit - Zeolithe

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Soglio, Tumbler, Parlongh, Tuzzo, Stampa, ca. 1000 MüM
Nordöstlich von Stampa, auf dem Weg, welcher auf der rechten Talseite von Soglio aus nach Parlongh führt, sind in der Gegend von Tumbler im Metagranit von Tuzzo Klüfte zu finden.
- Adular - Albit - Anatas - Chlorit - Fluorit - Monazit-(Ce) - Muskovit - Quarz

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Torrone Orientale, ca. 3330 MüM
Die Mineralien sind im Anstehenden gefunden worden.
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Vadrecc del Forno, Fornogletscher, ca. 2600 MüM
Im grauweissen - schwach rötlichen, sehr grobkörnigen und oft pyrophrartigen Biotitgranit.
- Calcit - Cerussit - Diopsid - Galenobismutit - Gonnardit - Lizardit - Malachit - Orthoklas - Pyroxmangit - Rhodochrosit - Rhodonit - Scheelit - Spessartin - Tephroit - Thulit - Uranopolykras

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Vadrecc del Forno, Passo da Casnile, ca. 2940 MüM
Uebergang vom Val d'Albigna zum Vadrec del Forno. Es gibt den Pass da Casnil - Nord und - Süd. Die Mineralien sind im Anstehenden gefunden worden.
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Bondasca (oberes), Bondascagletscher, Passo di Cacciabella (Blockrinne), ca. 2120 MüM
Diese Lokalität war lange Zeit ein guter Fundort für Beryll.
Ausgangspunkt ist hier die Sciorahütte. Um Zeit zu sparen kann eine gebührenpflichtige Strasse (Schotter) benutzt werden (bis Laret). Die entsprechende Bewilligung kann im Dorfladen (Salis) in Bondo gelöst werden. Heute (2008) kann die Bewilligung (Fr. 12.--) aus einem Automaten direkt am Taleingang bezogen werden. Die Aufstiegszeit bis zur Hütte beträgt dann noch ca. 2 Stunden. Im ganzen oberen Val Bondasca sind Mineralien zu finden, wobei Pegmatitblöcke nicht all zu oft anzutreffen sind. Granat bis cm-Grösse, Aquamarin.
- Apatit - Aquamarin - Beryll - Bismuthinit - Bismutit - Columbit-(Fe) - Granat - Hyalit - Orthoklas - Scheelit - Turmalin - Uranophan-beta - Zirkon
 
GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Bondasca, Lombardui, L'Erta, Sasc Furä-Hütte, Sasc Fürä-Hütte, ca. 1900 MüM
Beim riesigen Abbruch südöstlich 'Lombardui', beim alten Aufstieg zur 'Sasc Furä-Hütte', genannt l'Erta.
- Beryll - Goethit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Bondasca, Predacia, Stoveno, Corni Bruciati, Lavartigh, Mot Alta (Ostabhang), Alp Petpreir, Val Fedoz, Val Fex, Iola, Stüvetta, Sils, Bleis dal Fö, Blais dal Fö, Cäva dal Suldan, Piz Lunghin, Piz Longhin, Bivio, Alac, Val Maroz, Grevasalvas, Valle Preda Rossa, Stoveno;(Lavezstein, Asbest), ca. 2100 MüM
- Asbest - Kreide von Maroz - Lavezstein

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Bondasca, Punta Pioda, ca. 3230 MüM
Die Mineralien sind im Anstehenden gefunden worden.
- Beryll

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Bondasca, Sciora di Fuori (am Fusse), ca. 2370 MüM
- Beryll

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Casnaggina, ca. 1400 MüM
Im Grenzgebiet zu Italien.
- Andalusit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Forno, ca. 2000 MüM
1.) In den Kontaktmarmoren der Margna-Decke.
2.) Am Kontakt der Bergeller-Intrusion.
3.) Im Brucitmarmor (Karbongestein mit (Dolomit und Calcit) mit Brucit)
4.) Im Bachgeröll
- Augit - Brucit - Columbit-(Fe) - Crossit - Pargasit - Winchit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Forno, Cavloc, Orlegna, ca. 1900 MüM
- Allophan - Artinit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Forno, Fornogletscher, Cima di Vazzeda, ca. 2250 MüM
2.5 km westlich des Murettopasses, längs der rechtseitigen Moräne des Fornogletschers in Stücken von diopsidführenden Kalksilikatfelsen.
- Beryll - Calcit - Cerussit - Diopsid - Dumortierit - Epidot - Galenobismutit - Granat - Quarz - Scheelit - Spinell

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Val Muretto, ca. 2300 MüM
- Apatit - Epistilbit - Ferrocolumbit - Kassiterit - Mikrolith - Uraninit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Vallun Trubinasca (unteres), Vallun da la Trubinasca (unteres), ca. 1400 MüM
- Bertrandit

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Vallun Trubinasca, Vallun da la Trubinasca, ca. 2200 MüM
- Allanit-(Ce) - Beryll - Biotit - Columbit-(Fe) - Cordierit - Goethit - Granat - Hämatit - Molybdänit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Bregaglia (ital.), Bergell (dt.), Vazzeda, ca. 2967 MüM
Eine genauere Beschreibung fehlt. Das Gebiet Vazzeda liegt auf der italienischen Seite.
- Bursait - Wismut

GR :  Val Calanca (Taleingang), ca. 640 MüM
In Pegmatitintruationen, die oben an der Strasse ins Calancatal (Taleingang) liegen.
- Adular - Andalusit - Apatit - Biotit - Chlorit - Epidot - Heulandit - Kyanit - Muskovit - Prehnit - Quarz - Sillimanit - Skolezit - Stilbit - Titanit - Turmalin - Zeolithe

GR :  Val Calanca (hinterstes), Alpe de Stabi;(Lavezsteinabbau), ca. 2300 MüM
- Lavezstein

GR :  Val Calanca (mittleres), Arvigo, ca. 900 MüM
- Andalusit - Kyanit

GR :  Val Calanca (unterstes), Castaneda 1, ca. 500 MüM
Die Fundorte der folgenden Mineralien sind am Wege von Castenado nach Grono zu finden.
- Epidot - Heulandit - Prehnit - Skolezit - Stilbit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Calanca (unterstes), Castaneda 2, ca. 770 MüM
Der Ort liegt am Taleingang des Val Calanca. In dieser Umgebung gibt es zahlreiche Pegmatite, welche vor allem für Beryllfunde bekannt geworden sind.
- Beryll - Turmalin

GR :  Val Calanca, Arvigo (Steinbruch Polti, Cava Lino), ca. 850 MüM
Auf der linken Talseite im Steinbruch vor dem Ortseingang. Beim Gestein handelt es sich um einen Biotitgneis.
(Herr Alfred Polti ist der Besitzer der Grube. Er hat uns Mineraliensammler während vieler Jahre Eintritt in seine Grube gewährt und uns zahlreiche schöne Funde beschert. Ihm ein ganz herzliches Dankeschön).
- Adular - Aktinolith - Albit - Allanit-(Ce) - Amianth - Andesin - Apatit - Apophyllit - Babingtonit - Beryll - Biotit - Calcit - Chabasit - Chalkopyrit - Chlorit - Datolith - Diopsid - Epidot - Epistilbit - Fluorit - Galenit - Goethit - Granat - Grossular - Hedenbergit - Hellglimmer - Hessonit - Heulandit - Hornblende - Ilmenit - Klinochlor - Klinozoisit - Laumontit - Magnesiohornblende - Mesolith - Molybdänit - Monazit - Muskovit - Phenakit - Prehnit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Rutil - Scheelit - Skolezit - Sphalerit - Stellerit - Stilbit - Stilpnomelan - Titanit - Turmalin - Vanadinit

Grube Polti in Arvigo:   Rosafluorit, 1 cm                                          Quarz und Epidot                        Titanit (braun) und Adular                       
 
GR :  Val Calanca, Arvigo (ausserhalb), ca. 860 MüM
Nach den allerletzten Feldern von Arvigo, Richtung Talende, in Blöcken von Felssturzmaterial.
- Adular - Heulandit - Prehnit - Turmalin

GR :  Val Calanca, Arvigo (westlich), Bosco di Canto, Bogano, Bogan;(Lavezsteinabbau), ca. 1600 MüM
Gemäss Kündig (1926) ist ein Lavezabbau im Amphibol-Schiefer in Bosco di Canto/Bogano (Siegfriedkarte) erwähnt.
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Braggio, Guald Pezzoi;(Lavezsteinabbau), ca. 1400 MüM
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Calanca (Mündungsgebiet Moësa-Calanca), Moesa, ca. 300 MüM
Als Fundortbeschreibung wird lediglich das Mündungsgebiet des Flusses angegeben.
- Beryll - Chrysoberyll - Turmalin

GR :  Val Calanca, Calvezza-Tal, Valle del Pass (Val di Passit?), ca. 830 MüM
Valle del Pass konnte auf der Karte nicht gefunden werden, evtl. handelt es sic h um das Val di Passit.
Von hier noch ca. 15 Minuten weiter in ein kleines Tälchen. In der rechten Flanke eine kleine Runse bis zu einem Amphibolitzug, hier ein Kalk-Aluminium-Silikat-Fels.
- Prehnit

GR :  Val Calanca, Cauco, Marscia d'Aion, Alpe d'Aion;(Lavezsteinabbau), ca. 2320 MüM
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Fil die Revi, (Grat zum Val Blenio), Val Madera;(Lavezsteinabbau), ca. 2838 MüM
Nicht sicher ob von Rossa aus ausgebeutet: Fil die Revi, 2838 MüM., auf dem Grat zum Val Blenio (Val Madera).
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Giova, Castaneda, San Vittore, ca. 980 MüM
- Aktinolith - Albit - Aquamarin - Beryll - Biotit - Diopsid - Disthen - Epidot - Erz - Granat - Marmor - Muskovit - Quarz - Rutil - Sillimanit - Staurolith - Turmalin - Zoisit

GR :  Val Calanca, Grono (oberhalb), ca. 460 MüM
Noch vor dem Erreichen der alten Calancastrasse.
- Adular - Apatit - Byssolith - Calcit - Chlorit - Epidot - Heulandit - Kyanit - Laumontit - Prehnit - Quarz - Skolezit - Titanit

GR :  Val Calanca, Grono, Val Pisella, ca. 500 MüM
Im Pegmatit in diesem kleinen Tal, welches den untersten Teil des Val Calanca bildet, von der Calancasca durchflossen wird und nördlich von Grono liegt.
- Beryll - Turmalin

GR :  Val Calanca, Landarenca, ca. 1300 MüM
Oestlich von diesem Ort ist die beste Disthen - Andalusit - Paragenese bekannt geworden.
- Adular - Andalusit - Byssolith - Epidot - Kyanit - Laumontit - Muskovit - Quarz - Titanit

GR :  Val Calanca, Landarenca, Selma, ca. 1100 MüM
Fundstellen liegen in der nahen Schlucht, welche gegen das Dörfchen Selma hinzieht. Die Stellen sind als Lieferanten von ausgezeichnetem Prehnit bekannt geworden.
- Apatit - Epidot - Prehnit - Titanit - Zeolithe

GR :  Val Calanca, P.del Ramulazz, Pianca della Pegur, Alpe dei Remia, Rossa (nordwestlich), Monte di Ri;(Lavezsteinabbau), ca. 2300 MüM
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Palancade, ca. 1570 MüM
In den beiden Tälern von Palancade, vis-à-vis S.Domenico. Achtung: Steinschlaggefahr.
- Calcit - Prehnit - Pyrit - Skolezit

GR :  Val Calanca, Piove di Dentro, Piöv di Dent, ca. 1950 MüM
- Andalusit

GR :  Val Calanca, Piz di Stega, Piz di Strega, Piz del Remulazz, Pizzo del Remulazz, Cima di Cogn, Cima dei Cogn, Zappothorn, Alpe di Pertüss, Alpe Remia, ca. 2630 MüM
Zwischen dem Piz di Stega (Piz di Strega), dem Piz del Remulaz (Pizzo del Remulazz) und der Cima di Cogn (Cima dei Cogn) eine feine Schicht Serpentinit. Oberhalb der Alpe Remia konnten am Fusse einer Wand nach ca. 1.5 meter Grabungstiefe im Felsen eingeritzte Initialen aus dem Jahre 1923 entdeckt werden.
- Calcit - Diopsid - Klinochlor - Magnetit - Perovskit - Pyrit - Serpentinit

GR :  Val Calanca, Ri Defora, Alp de Ganan, Rossa (östlich), Monte di Ri;(Lavezsteinabbau), ca. 1500 MüM
Am Weg zwischen Ri Defora und der Alp de Ganan, E von Rossa (Monte di Ri der Siegfriedkarte), 1500 MüM, Koordinaten: 731100/137400. Es handelt sich um Blöcke.
- Lavezstein

GR :  Val Calanca, Rossa, Punta di Lago (Steinbruch), ca. 1070 MüM
Ein ehemaliger Steinbruch. Punta di Lago ist auf der Karte nicht eingetragen.
- Adular - Anatas - Apatit - Brookit - Chlorit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Val Calanca, Rossa, Saludin-Brücke, ca. 1150 MüM
Genau gegenüber der Brücke (alt ?) nach Rossa im hellgrünen Amphibolit sowie etwas weiter bei der Saludin-Brücke.
- Adular - Albit - Calcit - Chlorit - Pyrit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Calanca, Roveredo, Grono, ca. 340 MüM
- Chrysoberyll - Sillimanit

GR :  Val Calanca, San Domenica, ca. 1050 MüM
- Andalusit

GR :  Val Calanca, Torrone d’Orzo (Grat), Cima d'Oerz, Torrone Alto, ca. 2550 MüM
Torrone d’Orzo ist auf der Karte nicht eingetragen. Evtl. handelt es sich hier um die Gegend zwischen Cima d'Oerz und Torrone Alto.
- Andalusit

GR :  Val Calanca, Trescolmen, Calvaresc, Buffalora, Rossa, Piz Ganan, Piz da Ganan, ca. 2410 MüM
Aus einer fast unzugänglichen Zone oberhalb von Rossa aus metamorphem Gestein (granitoider Gneis, Paragneis, Glimmerschiefer, Philladen). In der Umgebung des Piz Ganan aus einem ca. 10  x 2.5 Meter mächtigen Band aus almandinischem Granat.
- Granat

GR :  Val Calanca, Val Grono, Ponciola, ca. 900 MüM
Im Biotitgneis.
- Allanit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Calanca, Val Grono, Val Tribia, Tribiabach, ca. 1180 MüM
Bei der Abrissstelle eines alten Bergsturzes, knapp westlich des Wasserfalles der Tribia-Bachrinne, kleine Klüfte in der Grösse von 50 x 40 x 30 cm.
- Anatas - Chalkopyrit - Chlorit - Ilmenit - Prehnit - Pyrit - Quarz - Rutil - Titanit

GR :  Val Cancian, Piatti di Cancian, Piatti da Cancian, ca. 2470 MüM
- Asbest - Magnetit - Nephrit

GR :  Val Cavardira, Caverdiras, ca. 2400 MüM
- Albit

GR :  Val Cavrein, Cuolmet da Mustér, ca. 2390 MüM
- Quarz

GR :  Val Cristallina, ca. 1620 MüM
- Adular - Apatit - Chlorit - Milarit - Opal - Quarz - Scheelit

GR :  Val Cristallina (Nähe Val dalla Siara Dadens), ca. 2100 MüM
In einer Runse auf der linken Talseite, ca. 250 Meter südlich des Val dalla Siara Dadens.
- Adular - Apatit - Chlorit - Galenit - Quarz - Stilbit - Titanit - Turmalin - Wulfenit

GR :  Val Cristallina (mittleres), ca. 2100 MüM
Ein Fundpunkt im mittleren Val Cristallina, gegenüber der Einmündung des Val dalla Siara Dadens. Hier kann eine alte Kristallkluft festgestellt werden. Evtl. stammen von dieser Lokalität die Quarze für die Grabstätte Carlo Borromeos im Mailänder Dom. Ein weiterer Fundpunkt liegt auf ca. 2100 MüM über den Alphütten bei P 1623.
- Adular - Apatit - Chlorit - Milarit - Quarz - Rauchquarz

GR :  Val Cristallina, Alp Cristallina, ca. 1630 MüM
Auf der rechten Talseite auf ca. 2100 MüM.
- Adular - Apatit - Chlorit - Milarit - Rauchquarz

GR :  Val Cristallina, Alp Cristallina, Val dalla Siara, ca. 1870 MüM
Es gibt zwei Val dalla Siara: Val dalla Siara Dadens, Koordinaten: 707.42 / 163.53 und Val dalla Siara Dado, Koordinaten: 707.29 / 163.83.
- Ferroaxinit

GR :  Val Cristallina, Alp Cristallina, Val dalla Siara Dadens, ca. 2000 MüM
Dieses kleine Seitental des Val Cristallina zieht sich bei der Alp Cristallina westlich gegen den Piz Curvet hinauf. Es sind zahlreiche Fundpunkte bekannt geworden.
- Adular - Albit - Amianth - Apatit - Chlorit - Galenit - Stilbit - Titanit - Turmalin - Wulfenit

GR :  Val Cristallina, Alp Cristallina, Val dalla Siara Dado, ca. 2000 MüM
Dieses kleine Seitental des Val Cristallina zieht sich bei der Alp Cristallina westlich gegen den Piz Curvet hinauf. Es sind zahlreiche Fundpunkte bekannt geworden.
- Adular - Albit - Amianth - Apatit - Chlorit - Galenit - Quarz - Stilbit - Titanit - Turmalin - Wulfenit

GR :  Val Cristallina, Casatscha, Lago di Santa Maria (KW Vorderrhein-Freispiegelstollen), ca. 1948 MüM
Koordinatenbereich: 706.7/160.2 bis 709.45/161.209 (Fassung).
- Adular - Anatas - Calcit - Cannizzarit - Chlorit - Danburit - Galenit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Scheelit

GR :  Val Cristallina, Garvielgletscher (Westrand), ca. 2730 MüM
Der Garvielgletscher existiert heute nicht mehr.
Von A. Caveng wurde im Herbst 1934 am W-Rande des Garvielgletschers eine Kluft ausgebeutet, welche neben den üblichen Mineralien (Quarz, Adular, Calcit, Chlorit) auch grosse Mengen des seltenen Minerals Datolith führte. Die Kluft steht nahezu senkrecht zur Schieferung.
- Adular - Calcit - Chlorit - Datolith - Quarz

GR :  Val Cristallina, Piz Cristallina, Las Crunas, ca. 2450 MüM
Nördlich des Piz Cristallina.
- Ferroaxinit

GR :  Val Cristallina, Piz Cristallina, Piz a Spescha, Piz Spescha, ca. 3100 MüM
An diesem Berg.
- Adular - Quarz

GR :  Val Cristallina, Piz Garviel, ca. 2730 MüM
Der Gipfel liegt zwischen dem Val Medel und dem Val Cristallina. Zahlreiche Fundpunkte sind aus den Runsen der Ostseite beschrieben.
- Adular - Albit - Amianth - Anatas - Apatit - Axinit - Chlorit - Galenit - Quarz - Stilbit - Titanit - Turmalin - Wulfenit

GR :  Val Cristallina, Piz Garviel (Grat Ostseite), ca. 2750 MüM
Grat zum Piz Vallatscha, das heiss Piz Garviel - Piz Vallatscha, auf der Ostseite dieses Grates.
- Adular - Calcit - Datolith - Quarz

GR :  Val Cristallina, Piz Garviel (Ostflanke), ca. 2600 MüM
In der Ostflanke auf ca. 2600 MüM.
- Chlorit - Rauchquarz - Titanit

GR :  Val Cristallina, Piz Starlera, ca. 2710 MüM

- Epidot

GR :  Val Cristallina, Piz Starlera (Nordseite), ca. 2700 MüM
Auf der Nordseite des Berges.
- Adular

GR :  Val Cristallina, Piz Starlera (Westseite), ca. 2710 MüM
Auf der Westseite dieses Berges konnte in den Jahren 1960/61 eine aussergwöhnlich reichhaltige Adularkluft ausgebeutet werden. Sie enthielt ca. 2000 Kg Adularkristalle und hat eine Tiefe von ca 20 Metern.
- Adular - Apatit - Calcit
 
GR : Val Cristallina, Piz a Spescha, Glatscher da Puzetta, Glatscher da Puzzeta, ca. 2800 MüM
Auf ca. 2800 MüM, nordöstlich des Piz a Spescha. Evtl. handelt es sich um eine Verwechslung. Während der Gletscher da Puzetta nordwestlich des Piz a Spescha zu finden ist, trifft man nordöstlich davon auf den Glatscher da Medels.
- Chlorit - Milarit - Quarz

GR :  Val Cristallina, Piz dalla Siala, ca. 3020 MüM
Oestlich des Val Cristallina, etwas nördlich des Piz a Spescha und des Piz Cristallina.
- Adular - Chlorit - Ferroaxinit

GR :  Val Cristallina, Santa Maria, Val Uffiern (Wasserstollen), ca. 2385 MüM
705.390 / 160.110 Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Biotit, Pyrit, Calcit
706.250 / 160.160 Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Biotit, Calcit, Albit, Titanit
Aus dem Stollen, welcher den Stausee Sta. Maria mit den Wassern der Val Cristallina und der Val Uffiern im Osten beliefert.
$Die Fundpunkte der Proben liegen im Stollen innerhalb einer Strecke von 2,3 km.
Die Höhenangabe bezieht sich auf die Oberfläche der Koordinatenangaben und nicht auf die Höhe des Stollens.
706.270 / 160.160  Kluftparagenese: Quarz, Adular, Biotit, Calcit
707 370 / 160.220  Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Biotit, Muskovit
706 500 / 160.170  Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Calcit, Muskovit, Magnetkies
707 710 / 160.240 Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Calcit, Titanit, Erz
707 730 / 160.240  Kluftparagenese: Quarz, Adular, Chlorit, Muskovit
- Adular - Albit - Biotit - Calcit - Chlorit - Muskovit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Titanit

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, ca. 2400 MüM
- Apatit - Bavenit

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal (Ostseite), ca. 2340 MüM
Dieser hinterste Teil des Val Cristallina weist auf seiner Ostseite nur spärlich Klüfte auf. Sie gleichen aber denjenigen von der westlichen Seite des Tales.
- Adular - Albit - Chlorit - Epidot - Quarz - Titanit

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal (Westseite), ca. 2400 MüM
Funde sind aus den oberen Teilen des Tales (Westseite) bekannt geworden. Die vorzufindende Paragenese ist sehr interessant. Eine Fundstelle wird talauswärts, zwischen 2100 und 2300 MüM beschrieben.
- Adular - Albit - Amianth - Anatas - Apatit - Calcit - Chlorit - Ilmenit - Laumontit - Monazit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rauchquarz - Stilbit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Bianca (Gipfelnähe), ca. 2800 MüM
- Anatas - Rutil
 
- Sagenit GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Biancagletscher, ca. 2700 MüM
- Brookit

GR_TI :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Cima della Bianca, ca. 2890 MüM
- Adular

GR_TI :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Cima della Bianca (Bleivererzung), ca. 2890 MüM
Aus einer kleinen Bleivererzung in dieser Region.
- Beudantit - Galenit

GR_TI :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Cima della Bianca (Gipfel), La Bianca, Las Tuors, ca. 2890 MüM
In Gipfelnähe dieses, am rechten Talende gelegenen Berges, wurden Vorkommen mit sehr grossen Adular- und Quarzkristallen gefunden. Weiter wird als Fundort auch die Nordseite des Grates gegen den Lago Retico bis südlich zum Sedimentkontakt erwähnt.
- Adular - Albit - Anatas - Apatit - Chlorit - Hämatit - Ilmenit - Muskovit - Rauchquarz - Rutil - Sagenit - Scheelit - Synchisit-(Ce) - Turmalin

GR_TI :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Cima della Bianca, Las Tuors (Westseite), ca. 2600 MüM
Dieser Berg ist vor allem wegen seinen aus dem Westhang stammenden ausserordentlichen Apatitfunden bekannt geworden.
- Adular - Apatit - Chlorit - Scheelit

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Glatscher dallas Tuors, Tuorsgletscher, ca. 2600 MüM
Oestlich des Val Casatscha gelegen. Hier im Gletschergebiet sowie weiter nördlich gegen das Val Uffiern und oberhalb des Gletschers.
- Adular - Apatit - Chlorit - Quarz - Stilbit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Glatscher dellas Tuors, Tuorsgletscher 1, ca. 2600 MüM
Funde stammen aus dem Gebiet des Gletschers sowie auch weiter nördlich gegen das Val Uffiern. Die Koordinate liegt auf dem Gletscher.
- Adular - Apatit - Chlorit - Quarz - Stilbit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Ils Umens, Bucca digl Uffiern, ca. 1850 MüM
Auf der rechten Talseite in einer Runse zwischen diesen beiden Orten auf ca. 2150 MüM und weiter unten in der Runse, welche bei P 2014 in den Hauptbach des Tales übergeht, im hellen, feinkörnigen Gestein.
- Adular - Albit - Apatit - Bavenit - Chlorit - Epidot - Periklin - Quarz - Rosafluorit - Stilbit - Turmalin

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Scantschalas, ca. 2400 MüM
Mit dieser Fundortbezeichnung sind vor allem Stufen mit hervorragenden Apatitkristallen in die Sammlungen gelangt. Eine nähere Fundortbeschreibung lautet auf die Gegend unterhalb des Punktes 2443 im mittleren Talabschnitt.
- Albit - Amianth - Anatas - Apatit - Chlorit - Muskovit - Quarz - Siderit - Turmalin

GR :  Val Cristallina, Val Casatscha, Val Casaccia, Cassacciathal, Cassacciatal, Scopi, Glitsche da Casatscha, Casatschagletscher, ca. 2800 MüM
Im hintersten Val Casatscha, östlich unterhalb des Scopi, besonders schön kristallisiert.
- Ferroaxinit

GR :  Val Cristallina, Val Sterla (Westseite), ca. 2711 MüM
Hier konnte eine Kluft mit aussergewöhnlich viel Adular ausgebeutet werden.
- Adular - Apatit - Calcit - Chlorit

GR :  Val Cristallina, Val Stgira, ca. 2200 MüM
Östliches, kleines Seitental des Val Cristallina. Aus einigen hier vorkommenden Klüften konnte das seltene Mineral Axinit geborgen werden.
- Adular - Apatit - Chlorit - Ferroaxinit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, ca. 1500 MüM
- Braunit - Crossit - Glaukophan - Mangano-Calcit - Manganophyllit - Psilomelan - Rhodochrosit - Rhodonit - Siderit

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Final, Fianell (Mine), Piz la Mazza(nördlich unterhalb);(Erzabbau), ca. 2260 MüM
Oberhalb von Ausserferrera. Aus einer kleinen Eisen-Mangan-Mine.
Nördlich oberhalb des Piz la Mazza liegt das Erzvorkommen Fianel. Für Bündner Verhältnisse besitzt diese Lagerstätte eine ungewöhnlich grosse Oberfläche. Die vererzte Zone dehnt sich über eine 65 m x 80 m grosse Fläche aus.
- Aegirin - Aegirinaugit - Albit - Ansermetit - Azurit - Barylit - Baryt - Bergslagit - Beryll - Betafit - Braunit - Calcit - Calderit - Chernovit-(Y) - Dolomit - Eisenerz - Emplektit - Fahlerz - Fianelit - Fluorapatit - Fluorapatit - Fluorcalcioroméit - Hausmannit - Hedenbergit - Hämatit - Jakobsit - Kenocalcioroméit - Klaprothin - Kutnahorit - Langbanit - Limonit - Malachit - Manganberzeliit - Manganerz - Manganit - Mangano-Calcit - Medait - Oxycalciobetafit - Oxycalcioroméit - Palenzonait - Paraniit-(Y) - Parsettensit - Powellit - Psilomelan - Pyrobelonit - Pyroxen - Quarz - Rhodonit - Richterit - Roméit - Rutil - Saneroit - Scheelit - Scheuchzerit - Sericit - Siderit - Spessartin - Stilpnomelan - Tiragalloit - Wallkilldellit-(Mn)

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Innerferrera, Starlera, ca. 1800 MüM
- Bergslagit - Braunit - Calcit - Fluorcalcioroméit - Glimmer - Hämatit - Kenocalcioroméit - Manganlotharmeyerit - Oxycalcioroméit - Phlogopit - Pyrophanit - Roméit - Sailaufit - Tilasit - Tripuhyit - Wallkilldellit-(Mn)

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Innerferrera, Starlera, Bergwiesen, Piz Mazza;(Erzabbau), ca. 1810 MüM
Im Schams, Ferreratal und vorderen Rheinwald wurden in historischer Zeit an 24 verschiedenen Orten Erze abgebaut. Im Gebiet um den Piz Grisch können nicht weniger als acht Eisenbergwerke gezählt werden, von denen zwei, Starlera und Fianel, neben Eisenerz auch noch Manganerz enthalten.
Starlera (2420 m ü. M., Koordinaten: 755.390/154.315).
Starlera S: In der Südumbiegung der Schuppe, etwa 150 m südlich der Erzgrube, wird eine weitere Erzlinse von geringem Ausmass beobachtet (Starlera S).
- Aegirin - Albit - Asbest - Baryt - Braunit - Calcit - Dolomit - Eisenerz - Erz - Fluorapatit - Hämatit - Magnetit - Manganerz - Manganglimmer - Manganocalcit - Marmor - Muskovit - Psilomelan - Quarz - Rhodonit - Sericit - Titanit - Turmalin

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Martegn, San Martin, Mutalla sura;(Erzabbau), ca. 2400 MüM
Im Schams, Ferreratal und vorderen Rheinwald wurden in historischer Zeit an 24 verschiedenen Orten Erze abgebaut. Im Gebiet um den Piz Grisch können nicht weniger als acht Eisenbergwerke gezählt werden, von denen zwei, Starlera und Fianel, neben Eisenerz auch noch Manganerz enthalten.
Auf der linken Talseite des Ferreratales, nördlich von Innerferrera, liegt die Erzzone Martegn-Mutalla sura. Sie beginnt oberhalb der Kraftwerkzentrale Ferrera, wo die frühere Schmelzanlage stand, auf 1'550 m ü.M. Es lassen sich Erzausbisse bis auf 2'530 m ü. M. oberhalb des Sees Mutalla sura verfolgen.
- Aegirin - Albit - Erz - Hämatit - Pyrit - Quarz - Serizit - Siderit - Stilpnomelan

GR :  Val Ferrera, Fererathal, Fereratal, Ferrerathal, Ferreratal, Farerathal, Fareatal, Farrerathal, Farreratal, Val Sterla;(Erzabbau), ca. 1800 MüM
Im Val Sterla, südöstlich. von Innerferrera schürfte man zwei Eisenflöze, die auf 2'400 bzw. 2'000 m Höhe liegen. Es handelt sich hier vorwiegend um Hämatiterz, während im unteren ein quarzhaltiger Siderit ansteht. Im Surettatal, das sich vom Westende der Roffnaschlucht gegen Süden zur italienischen Grenze hinzieht, lassen sich zwei Abbaustellen beobachten. Die eine, mit einem verstürzten Stollen, liegt auf dem Nordgrat des Rothörnlis, auf der linken Surettatalseite. An der rechten Talseite, in der Runse nördlich des Chli Hirli, wurde mittels eines 20 m langen Stollens eine Hämatitvererzung von höchstens 10 cm breite, abgebaut.
- Hämatit - Quarz - Siderit

GR :  Val Gronda, Inneralp, ca. 2190 MüM
Bekannt ist eine Hämatitvererzung von einigen m2 auf der Inneralp.
- Hämatit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Greina, Tenigerbad (dt.), Bogn Tenigia (rätor.), Terrihütte, Piz Terri (Nordseite & Westseite), ca. 3150 MüM
Wagner: Auf einer Erkundungstour  nach dem Tenigerbad zur Terrihütte auf einem kleinen Sturzgebiet der granitischen, nördlichen Seite des Bachlaufs: kleine Quarze, Ilmenit (zum Teil in wenig Rutil umgewandelt), wenig Titanit, Muskovit , Spuren von Klinochlor. Von dieser Gegend aus in Richtung Piz Terri (3149 MüM) durch das schieferige Geröll: reichliche Hinweise auf zerstörte Klüfte und Kluftmineralien mit nicht sehr guter Qualität. Feststellbar waren Quarz, Calcit, Albit, Muskovit, Chlorit.

Piz Terri Nordseite: Nicht optimal für Kluftfunde.
Piz Terri Westseite: Die Westseite zeigt viele senkrechte Quarz- und Calcitadern und ist eher erfolgsversprechend. Die Westseite und die steile Wand werden als 'weisses Gebiet' bezeichnet.
- Albit - Chlorit - Muskovit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Lampertsch Alp, ca. 1990 MüM
- Adular - Chlorit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Läntahorn, Läntahütte, ca. 2090 MüM
Aus der Umgebung der Hütte sind einige Quarzfunde bekannt geworden.
- Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, ca. 3060 MüM
Funde stammen aus der Nähe des Grates.
- Adular - Albit - Morion - Quarz - Rosafluorit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova (Westseite), ca. 2400 MüM
Nördlich über der Lampertsch Alp auf 2400 MüM
- Adular - Chlorit - Danburit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, Piz Scharboda, ca. 2750 MüM
Eine Fundstelle wird mit dem Westabhang des Piz Scharboda, gegen das Val Nova, angegeben eine weitere mit der allgemeinen Bezeichnung 'Piz Scharboda'.
- Beryll - Fluorit - Rauchquarz - Rosafluorit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, Piz Scharboda (westlich), ca. 3120 MüM
Nördlich der Lampertsch Alp im unteren Läntatal (Valser Rhein).
- Beryll

GR_TI :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, Torrone di Garzora, ca. 3017 MüM
Knapp jenseits über die Grenze zu Graubünden.
- Adular

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, Torrone di Garzora, Vernokhörner, ca. 2950 MüM
Oestlich des Stausees Lago di Luzzone im Adulagneis.
- Eisenrose - Hämatit - Quarz - Rauchquarz - Rutil

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Länta, Val Nova, Vernokhörner, ca. 2950 MüM
- Adular - Anatas - Chlorit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Piz Setzner (Nordseite), ca. 2260 MüM
Auf der Gipfelnordseite in einer Grünschieferzone mehrere Klüfte mit Quarz und Calcit.
- Calcit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Piz Terri, Alp Scharboda, ca. 2050 MüM
- Anatas - Chlorit - Quarz - Rutil - Sagenit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Piz Zamour (Westwand), ca. 2500 MüM
Oestlich des Passo della Greina, in der Westwand des Piz Zamour im zweiten Triaszug.
- Calcit - Dolomit - Limonit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Piz da Ruinas Neras, Piz Miezdi, ca. 2100 MüM
Auf ca. 2500 MüM in einer Rinne unterhalb des Gipfels.
- Baryt - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), St. Martin, ca. 1000 MüM
Diese Lokalität ist auf dem Weg ins Valsertal anzutreffen.
- Adular - Albit - Calcit - Chlorit - Quarz - Rutil

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Uors, ca. 920 MüM
Im Tonschiefer der unteren Stgir-Serie (Lias) der Scopi-Zone (Ultrahelvetikum).
- Aragonit - Baryt - Calcit - Quarz - Talk

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Val Gronda, Alpe Nova, Grenerberg, Grener Berg, ca. 2442 MüM
Als Grenerberge wird die steinige und felsige Ostseite des Val Gronda westwärts von der Alp Nova bezeichnet.
- Baryt - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Val Renastga (Val Serenasca?), ca. 1000 MüM
Eine ungenaue Beschreibung des Fundortes lautet: im Triasdolomit, in den Schluchtwänden mit Vorkommen von spärlichen Erzansammlungen.
- Apatit - Aragonit - Azurit - Baryt - Bornit - Bournonit - Calcit - Cerussit - Chalkopyrit - Coelestin - Dickit - Dolomit - Fluorit - Galenit - Gips - Goyazit - Limonit - Malachit - Meneghinit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Sphalerit - Tetraedrit - Topas

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, ca. 1440 MüM
Unterhalb von Vrin. Im Bündnerschiefer werden immer wieder grössere Klüfte mit Quarzen von mehreren Dezimetern gefunden.
- Apatit - Calcit - Chlorit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Diesrut, Alp Zamuor, ca. 2340 MüM
Im Bereich dieser Alp aus den Bündnerschieferformationen mit Grünschiefereinlagerungen.
- Calcit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Diesrut, Tobel der Aua da Diesrut, ca. 1760 MüM
Die meisten fündigen Stellen liegen südlich der Alp Diesrut im Tobel der Aua da Disrut.
- Calcit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Scharboda, ca. 2050 MüM
- Adular - Anatas - Synchisit-(Ce)

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Scharboda (westlich), Crunas, ca. 1950 MüM
Mehrere kleine Klüfte westlich der Alp Scharboda in den steilen Couloirs der Crunas. Die Klüfte liegen in einem hellen Gneis in einem Umkreis von ca. 200 Meter.
- Prehnit - Pyrit - Quarz - Siderit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Scharboda, Alp il Cuolm (nordwestlich), ca. 2660 MüM
Aus einem schwer zugänglichen Couloir.
- Albit - Calcit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Alp Scharboda, Frunthorn, ca. 2600 MüM
Die wichtigsten Klüfte liegen im Bereich des Vorgipfels auf der Seite gegen die Alp Scharboda.
- Hämatit - Rauchquarz
 
GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Glenner, Glogn, ca. 1320 MüM
Südlich vom Dorf, am Glenner (Glon) aus einigen kleinen Klüftchen.
- Calcit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Greina, ca. 1450 MüM
Kenngott erwähnt Mineralienfunde vom Wege von Vrin auf die Greina, die auf Klüften in Glimmerschiefer vorgekommen sind.
- Fluorit - Hämatit - Rauchquarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz Cavel (Ostende), ca. 2940 MüM
400 m östlich vom E-Ende des Quarzporphyrzuges am Piz Cavel wurden im von den steilen Abstürzen herabfallenden Schutt Stücke von quarzitischem Gneis aufgefunden, die namhafte Mengen von Erzen enthalten.
- Arsenopyrit - Boulangerit - Chalkopyrit - Löllingit - Pyrrhotin

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz Stgir (Nordflanke), Pass Diesrut, ca. 2428 MüM
Die wichtigsten Fundstellen liegen in der Nordflanke über dem Pass Diesrut.
- Calcit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz Stgir - Piz Zamour, Piz Zamour, ca. 2690 MüM
An der südlich von Vrin gelegen Bergkette Piz Stgir - Piz Zamour.
- Calcit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz Terri (Nordwand), ca. 3140 MüM
Südlich von Vrin aus der Nordwand des Piz Terri (Steinschlag!).
- Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz Vrin (Südgrat), Piz da Vrin, Naun, ca. 2060 MüM
Im Tobel westlich von Naun (Südgrat des Piz Vrin) und unterhalb des Gipfels.
- Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz da Vrin, ca. 2560 MüM

Von diesem Berg, östlich des Dörfchens Vrin, wird ein ausgiebiger Quarzfund beschrieben.
- Calcit - Muskovit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz da Vrin, Rein pign, ca. 1950 MüM
Dieses Tobel zieht sich dem Südgrat des Piz da Vrin entlang hinab.
- Calcit - Chalkopyrit - Chlorit - Markasit - Millerit - Pyrit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Piz la Capiala, ca. 2780 MüM
Auf der Ostseite nahe des Gipfels aus mehreren kleinen Klüftchen.
- Adular - Rauchquarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Puzzatsch, Alp Ramosa, ca. 2000 MüM
- Oestlich unterhalb des Piz Tgietschen. Von dieser Alp sind einmalig besonders bemerkenswerte Barytkristalle gefunden worden. Der Fund stammte aus dem Quartenschiefer. - Westlich des Weilers Puzzatsch aus einigen Klüften.
- Baryt - Cookeit - Quarz

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Puzzatsch, Alp Ramosa (oberhalb), Piz Tgietschen (östlich), ca. 2857 MüM
Wenig östlich des Piz Tgietschen (oberhalb der Alp Ramosa.) finden sich im Augengneis einige dem Streichen folgende, von Magnetit imprägnierte Zonen. Die ausgedehnteste ist etwa 4 m breit und ca. 100 m im Streichen verfolgbar.
- Magnetit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Puzzatsch, Alp Ramosa, Piz Cavel (Südostabhang), ca. 2940 MüM
Auf der Alp Ramosa durchschlagen sporadisch Calcitklüfte den Granitgneis, in welchen zentral Bleiglanz angeordnet ist. Sie werden von jüngerem Quarz durchsetzt.
- Calcit - Galenit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Sutpurdieni
Bener erwähnt Bleiglanz (Galenit) bei Sutpurdieni. Diese Lokalität ist auf der Karte nicht eingetragen.
- Galenit

GR :  Val Lumnezia (rätorom.), Lugnez (dt.), Vrin, Terrigletscher, Glatscher dil Terri, ca. 2586 MüM
Am Gletscherrand auf der Greinaseite.
- Calcit - Quarz

GR :  Val Medel, Curaglia, ca. 1340 MüM
- Chloritoid - Covellin - Digenit - Gold, gediegen - Malachit

GR :  Val Medel, Curaglia, Soliva, ca. 1500 MüM
Im Unteren Talteil des Val Medel (südlich Disentis) ca. 1 km nordöstlich von Curaglia liegt dieses kleine Bergdorf. Dort in der Umgebung.
- Adular - Anatas - Calcit - Chlorit - Hämatit - Monazit - Quarz

GR :  Val Medel, Curaglia, Soliva, Val dal Sfrac, ca. 1490 MüM
- Adular - Anatas - Calcit - Chlorit - Hämatit - Quarz

GR : Val Medel, Glatscher dil Lai Blau, ca. 2600 MüM
Der Gletscher liegt östlich der grossen Staumauer im Val Medels gegen den Piz Lai Blau hin. Die Funde stammen vorwiegend vom unteren Ende des Gletschers. Es ist möglich, dass die Lokalität noch tiefer liegt als die angegebenen 2600 Meter.
- Epidot - Prehnit - Titanit

GR :  Val Medel, Medelserthal, Medelsertal, Medels, Alp Stgegia, Alpe Stgegia, ca. 2000 MüM
Unter anderem sind am Nordende der grossen Galerie der Lukmanierstrasse und an diversen Stellen in der Umgebung dieser Alp Funde gemacht worden. Weitere Funde während des Kraftwerkbaus um 1965.
- Adular - Apatit - Calcit - Chabasit - Chlorit - Danburit - Ferroaxinit - Fluorit - Periklin - Quarz - Titanit - Turmalin - Zirkon

GR :  Val Medel, Piz Miez, ca. 3110 MüM
Eine nähere Bezeichnung des Danburitfundortes fehlt leider.
- Adular - Albit - Chlorit - Klinozoisit - Quarz - Titanit

GR :  Val Medel, Piz Miez (Nordgrat), Pizzo Mezzogiorno (Nordgrat), ca. 3050 MüM
Beim beschriebenen Axinitkristall handelt es sich um einen Einzelfund auf dem Nordgrat.
- Adular - Albit - Apatit - Calcit - Chlorit - Eisendolomit - Ferroaxinit - Hämatit - Pyrit - Quarz - Rutil - Sagenit

GR :  Val Medel, Piz Miez (Ostseite), Pizzo Mezzogiorno (Ostseite), ca. 2900 MüM
Gute Mineralienfunde werden unter anderem auch vom oberen Teil der Ostseite dieses Berges und vom talauswärts vorgeschobenen Westnordwestgrat erwähnt. Hier aus zahlreichen Klüften.
- Adular - Albit - Apatit - Calcit - Chlorit - Ferroaxinit - Rauchquarz - Titanit

GR :  Val Medel, Piz Miez (Südwestseite), Pizzo Mezzogiorno (Südwestseite), ca. 2900 MüM
- Adular - Anatas - Brookit - Chlorit - Ilmenit - Monazit - Muskovit - Pyrit - Quarz - Rauchquarz - Rutil - Turmalin - Xenotim

GR :  Val Medel, Piz Miez Nordwestgrat, Piz Miez Westgrat, Pizzo Mezzogiorno Nordwestgrat, Pizzo Mezzogiorno-Westgrat, ca. 2930 MüM
Dieser Berg erhebt sich östlich des Stausees 'Lai da Sontga Maria' im Val Medel. Die zahlreichen Funde sind an den Cristallinagranit gebunden.
- Adular - Albit - Apatit - Quarz - Titanit

GR :  Val Medel, Piz Muraun, ca. 2890 MüM
Der Gipfel liegt ca. 3.5 km östlich der im untersten Val Medel gelegenen Ortschaft Curaglia.
- Anatas - Antimonit - Boulangerit - Jamesonit - Quarz - Rutil - Siderit

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha, ca. 3100 MüM
Es wird von zahlreichen Vorkommen aus dem Gebiet dieses Berges, östlich oberhalb des Stausees Lai da Sontga Maria, berichtet.
- Adular - Albit - Anatas - Apatit - Chlorit - Hämatit - Quarz - Rauchquarz - Titanit

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha (Nordgrat), ca. 3000 MüM
Weitere gute Funde von diesem Berg stammen aus dem nördlich gegen den Piz Garviel verlaufenden Grat.
- Adular - Albit - Apatit - Calcit - Chlorit - Chlorit - Datolith - Ferroaxinit - Rauchquarz - Titanit - Turmalin

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha (Nordwestgrat), ca. 2750 MüM
Funde stammen aus der Südwestwand des Nordwestgrates des Piz Vallatscha. Die Stelle wird als klassischer Fundort des Danburits bezeichnet.
- Adular - Albit - Apatit - Calcit - Chlorit - Crossit - Danburit - Epidot - Ferroaxinit - Glaukophan - Muskovit - Rauchquarz - Titanit

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha (Südwestwand), ca. 2750 MüM
In dieser Wand sind grosse, ausgebeutete Klüfte zu finden die vor allem gute Apatitkristalle geliefert haben. Huber erwähnt von der bekannten Axinit-Funstelle schon 1943 "heute völlig ausgebeutet ".
- Adular - Albit - Apatit - Axinit - Chlorit - Quarz - Turmalin

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha (Westseite), ca. 3109 MüM
Auf der Westseite. In diesem Gebiet wurde vor allem um 1950 intensiv nach dem Mineral Axinit gesucht. In den folgenden Jahren waren bedeutende Funde aber eher Seltenheit.   
- Adular - Apatit - Calcit - Chlorit - Epidot - Ferroaxinit - Periklin - Rauchquarz

GR :  Val Medel, Piz Vallatscha, Valletta, Vallatschagletscher, ca. 3000 MüM
Diese lokale Bezeichnung (Valletta) fehlt auf der Karte. Es handelt sich dabei aber um eine kleine Felsschlucht am Vallatschagletscher, die zum Südgrat des Berges reicht.
- Adular - Albit - Apatit - Chlorit - Danburit - Epidot - Ferroaxinit - Muskovit - Rauchquarz - Titanit

GR :  Val Medel, Platta, ca. 1400 MüM
- Arsenopyrit

GR :  Val Medel, Val Rondadura, ca. 2100 MüM
- Mimetesit

GR :  Val Nandro (Westabhang), Crap Farrèras, Martegnas, Murter;(Nickelerzabbau), ca. 2450 MüM
Etwa 5 km südwestlich Savognin wurde am Westabhang des Val Nandro, zwischen den Punkten Crap Farrèras (Pt. 2229) und Martegnas (Pt. 2674,8), ein Vorkommen von Nickelhydrosilikat entdeckt. Der Fundpunkt befindet sich ca. 250 m SSW Pt. 2363 Murter auf ca. 2400 m ü. M. (Siegfriedblatt 426).
- Nickelerz

GR :  Val Pintga da Russein, Val Pinga da Russein;(Erzabbau), ca. 2070 MüM
Im Val Pinga de Russein fand in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch (Hämatit/Magnetit oder beides) statt.
- Eisenerz

GR :  Val Pontirone, Pizzo di Borgeno;(Lavezsteinabbau), ca. 2050 MüM
Obwohl nicht im Val Calanca gelegen ist diese Lokalität eventuell auch von dort her ausgebeutet worden. Koordinaten 724500/139100, 2050 MüM. (Karte 1:50'000 in Brauchli, 1918). Nach Röthlisberger (1918) handelt es sich um von der nahen Felswand heruntergestürzte Blöcke, an denen man nicht näher definierte Abbauspuren sieht.
- Lavezstein

GR :  Val Saglains, Fop Tiamarsch, Piz d'Urezza (Gipfel), Piz del Ras (Gipfelpartie), Furcletta, Val Tuoi, Val Tasna, Piz Giarsunom (Gipfel), ca. 2900 MüM
Spaenhauer führt unter anderem folgende Andalusitfundstellen in der Silvretta auf: Gipfel des Piz d'Urezza, Gipfelpartie des Piz del Ras (in Tonerdesilikatgneisen im Amphibolit), Furcletta (zwischen Val Tuoi und Val Tasna), 50 m w. des Sattels. Piz Giarsunom in der Nunagruppe (beim Gipfelsignal). Weiter Fundorte siehe unter Pischa und Scaletta.
- Andalusit

GR :  Val Schons (rätorom.), Schams (dt.), Vargistagn (rätorom.), Wergenstein (dt.), ca. 1450 MüM
- Cookeit - Klinochlor - Quarz

GR :  Val Somvigt, Portas, ca. 1180 MüM
- Jamesonit

GR :  Val Sumvitg (rätorom.), Val Somvix (dt.), Sumfix, Alp Nadils, Alp Nadels, Alp Nadéls, ca. 1990 MüM
- Antimonit - Fahlerz - Sphalerit - Valentinit

GR :  Val Sumvitg (rätorom.), Val Somvix (dt.), Sumfix, Alp Nadils, Alp Nadels, Alp Nadéls, Barcuns;(Erzabbau)), ca. 1980 MüM
Die Bleiglanz-Zinkblende-Lagerstätten von Alp Nadels liegen südlich von Truns, Vorderrheintal, auf einer Höhe von zirka 1900 m über Meer. Die Geschichte der Abbauversuche geht jedenfalls ins 15. Jahrhundert, wenn nicht in noch frühere Zeiten zurück.
Gehen wir von der Kapelle Sta Brida aus den Alpweg gegen Hinternadels-Ringgenberg, so sehen wir bald nördlich, jenseits des Moors, die Schutthalde 1. Um den Höhepunkt 1950 m (zirka), von dem diese Halde ausgeht, liegen einige kleine Löcher, Reste eingestürzter Stollen, die in ihrer Anordnung fast an ein prähistorisches Grab (Sesi) erinnern.
Bei Barcuns nördlich Alp Nadels ist ein analoges Erzvorkommen im Psammitschiefer bekannt.
- Antimonit - Argentit - Chalkopyrit - Fahlerz - Galenit - Pyrit - Sphalerit - Vesuvian

GR :  Val Sumvitg (rätorom.), Val Somvix (dt.), Sumfix, Piz Nadels, Piz Nadéls, ca. 2780 MüM
Oestlich des Val Sumvitg.
- Quarz

GR :  Val Sumvitg (rätorom.), Val Somvix (dt.), Val Clavaniev, ca. 1300 MüM
Im Bachtobel dieses Tales, kurz vor der Einmündung in den Rein da Sumvitg.
- Aragonit - Goethit - Quarz

GR :  Val Suretta (linke Talseite), Chli Hüreli, Rothörnli(Nordostgrat), Rotgrind, Seehorn(Nordostgrat);(Erzabbau), ca. 2120 MüM
Chli Hüreli (Koordinaten: 749.830 / 156.230, 2120 MüM).
Seehorn (Koordinaten: 747.820 / 155.60, 2760 MüM.).
Hüreli (Koordinaten: 749.450 / 154.650, 2205 MüM).
Am Nordostgrat des Seehornes wurde auf 2330 m mittels eines Stollens ein ebenfalls linsenförmiger Erzkörper abgebaut. Die Ausbisslinie ist auf rund 50 m im Streichen aufgeschlossen und lässt eine Mächtigkeit von 4m erkennen.

Rotgrind (Koordinaten: 749.180 / 154.270, 2290 MüM): Auf der linken Seite des Surettatals wurde, zwischen 1820 und 1850, an mehreren Stellen nach Eisenerz geschürft.
- Albit - Calcit - Chalkopyrit - Chalkopyrrhotin - Chalkosin - Eisenerz - Goethit - Graphit - Hämatit - Kupfererz - Magnetit - Melnikovit-Pyrit - Pyrit - Quarz - Serizit - Siderit - Titanit

GR_UR :  Val Surplattas, Hinter Stotzig Grat, Tschingelstöck (westlich), ca. 2870 MüM
In einem Culoir am westlichen Wandfuss der Tschingelstöcke.
- Chlorit - Eisenrose - Ilmenit - Quarz

GR :  Val_Plattas;(Kernbohrung), ca. 1530 MüM
- Gold, gediegen

GR :  Valle Mesolcina (ital.) (unteres), Misox (dt.) (unteres), Mesocco (ital.) (unteres), ca. 350 MüM
- Andalusit - Beryll - Kyanit

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Lostallo, Monti di Nadro, ca. 1025 MüM
Im Biotit-Orthogneis, Zweiglimmergneis aplitisch.
- Allanit - Titanit - Turmalin

GR_TI :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Monticello, Val Maiò, Vall Maio, Val Maio, ca. 980 MüM
Oberhalb von Monticello in einem Pegmatit.
- Beryll - Columbit-(Fe) - Ferrocolumbit - Quarz - Tapiolit - Uraninit

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Piano di Verdabbio, ca. 400 MüM
Im Pegmatit in den Wänden über Piano di Verdabbio. Von hier stammt der wohl bedeutendste Beryllfund der Schweiz.
- Beryll - Biotit - Granat - Muskovit - Quarz

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Piano di Verdabbio, Mai, Val Molera;(Lavezsteinabbau), ca. 480 MüM
Felswand, ca. 300m W Punkt 383.6 (ehemalige Haltestelle der Bahn nach Mesocco), ca. 480 MüM., Lokalität "Mai" auf Siegfriedkarte.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Piano di Verdabbio, Saroden (ostsüdöstlich);(Lavezsteinabbau), ca. 570 MüM
Felsband ESE Saroden ( 792m, auf Siegfriedkarte "Focola"), 570 MüM.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Piano di Verdabbio, Saroden (südlich), Riale Polone;(Lavezsteinabbau), ca. 630 MüM
20 m südlich der Kote 630 MüM. des Baches südlich Saroden (792m), "Riale Polone" der Siegfriedkarte.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo (südlich), Val Traversagna;(Kohleabbau), ca. 460 MüM
Südlich von Roveredo im untern Val Misox durchquert ein Marmorzug die Val Traversagna; Im Süden dieses Marmors finden sich im Gneis graphitreiche Linsen. Der Graphitgehalt derartiger Proben wurde zu 6% gefunden.
- Graphit - Kohle

GR_TI :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo (südlich), Val d'Albionasca, Corno di Gesero, ca. 2220 MüM
Den Corno die Gesero erreicht man mit dem Auto via Roveredo über eine Bergstrasse bis Monte Laura (1382 MüM) unter weiter in das oberste Valle d'Arbedo. Der Bergrücken wird hoch oben unter der Gratschneide in einem engen Tunnel durchquert. Die von uns besuchten Fundstellen liegen auf der Bündner Seite Richtung Val Traversagna. Oberhalb des Waldes ist das Gelände einigermassen übersichtlich und zugänglich; in den steilen und felsigen Taleinschnitten hat man hingegen geringere Chancen an gute Aufschlüsse zu kommen.
- Californit - Vesuvian

GR_TI :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Alpe d'Albion, ca. 1890 MüM
Auf der alpe d'Albion haben sich in manchen Gängen farbige Gefüge aus orangem Grossular, gelbem Epidot und grünem Diopsid gebildet.
- Diopsid - Grossular - Titanit

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Alpe di Memo;(Asbestabbau)
Im Misox soll etwa 7 km nordöstlich von Roveredo auf Alpe di Memo Hornblendeasbest vorkommen.
- Hornblendeasbest

GR_TI :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Corno di Gesaro, ca. 2227 MüM
Eine Vesuvianfundstelle (Corno di Gesero) wird wie folgt beschrieben: Man erreicht sie von Roveredo und Grono im Valle Mesolcina über Monti Laura und den 1848 Meter hoch gelegenen Vorberg Cadolcia im obersten Valle d'Arbedo. Von dort führt ein Weg entlang der Baumgrenze in Richtung Albionasca-Tal. Von hier sind die Nord- und Ostflanke des Corno di Gesero relativ leicht zugänglich.
- Aktinolith - Diopsid - Hessonit - Titanit - Vesuvian

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Val Traversagna, ca. 500 MüM
Südöstlich von Roveredo.
- Dumortierit - Graphit - Vesuvian

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Val Traversagna (oberstes), ca. 784 MüM
Aus dem obersten Val Traversagna.
- Kyanit

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Val Traversagna, Alpe di Rescignaga, ca. 1612 MüM
- Arsenopyrit - Gold, gediegen - Löllingit - Pyrit

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Val Traversagna, Er di Redenet, ca. 1170 MüM
Die Rubine sind an das Vorkommen von Ophiolithen gebunden.
- Edenit - Korund - Magnesiohornblende - Pargasit - Rubin

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Roveredo, Val Traversagna, Roggiasca, ca. 956 MüM
Die Rubinfundstellen liegen in Amphibolithlinsen innerhalb der Tessiner Wurzelzone, nur 2 km nordwestlich und knapp 3 km nordöstlich der Vesuvianfundstell vom Corno di Gesero. Das Anstehende ist nur über eine ca. 15 km lange, von Roveredo ins Val Traversagna bis zur Staumauer von Roggiasca führende Strasse zu erreichen. Die rubinführende Zone verläuft unterhalb der Staumauer.
- Rubin - Saphir

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), San Vittore (oberhalb), Giova (nordwestlich), Pizzo Claro (Gegend);(Lavezsteinabbau), ca. 1200 MüM
Codoni (1981) erwähnt diverse Olivinschiefer-Linsen oberhalb San Vittore und Giova und in der Gegend des Pizzo Claro. Es handelt sich nur z.T. um Lavez-Gesteine. Einzig an einer der Linsen (NW Giova, Koord. 728.500/ 124.200) scheint eine Ausbeutung, vermutlich für Ofenplatten stattgefunden zu haben.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Soazza (südlich), Fordecia (südlich), Er da Mez, ai Foss, trona;(Lavezsteinabbau), ca. 620 MüM
Am Fusse einer Felswand am Ausgang eines kleinen Tales (Er da Mez), südlich von Fordecia, Lokalität "ai Foss", ca. 620 MüM.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Soazza (südwestlich), Trona;(Lavezsteinabbau), ca. 1020 MüM
Diese Lokalität ist heute zu Fuss in 10 Minuten von der neuen Forststrasse Soazza- Mot Grand/Cassan aus erreichbar. Der eine Stollen folgt offensichtlich einem Marmor-Niveau und hat wahrscheinlich nichts zu tun mit dem Lavez-Abbau.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Val Cama, Bocchetta del Notaro, Fil d'Uria;(Lavezsteinabbau), ca. 2100 MüM
Nach Bruggmann 1966: Lokalität von möglichem Lavez-Abbau finden sich an der Bocchetta del Notaro ("Fil d'Uria",Koordinaten 737000/123300.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Val Cama, Val Leggia, Alpe di Mea;(Lavezsteinabbau), ca. 2100 MüM
Dieses Tal wird von einem ca. 500 m mächtigen Olivin-dominierten Grüngesteinskörper durchquert (Lavez-Ursprungsgestein), der randlich zum Teil Talk enthält (Bruggmann, 1966). Auf der Geotechnischen Karte der Schweiz von De Quervain et al.(1967) ist auf dem Grat zum Val Leggia (Alpe di Mea, Koord. ca. 737000/123300, 2100 MüM.) eine Lavez-Ausbeutung verzeichnet. Bei einer Begehung dieser Lokalitat konnten allerdings keine Abbauspuren gefunden werden.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Val Cama, Valle Bodengo, Avert del Notaro;(Lavezsteinabbau), ca. 2150 MüM
Nach Hanny, 1972: Lokalität von möglichem Lavez-Abbau finden sich an der Bocchetta del Notaro ("Fil d'Uria",Koordinaten 737000/123300.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Val Cama;(Lavezsteinabbau), ca. 1000 MüM
Gemäss A.Codoni, Cama (pers.Mitt. 1985), sind bei Promegn (Koordinaten: 736100/ 125300) heruntergefallene Blöcke früher für den Ofenbau ausgebeutet worden.
- Lavezstein

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Val de Rebolgin, ca. 1600 MüM
Ständige Murabgänge bieten im betroffenen Bachtobel auch heute noch Fundmöglichkeiten.
- Cordierit - Kyanit - Staurolith

GR :  Valle Mesolcina (ital.), Misox (dt.), Mesocco (ital.), Verdabbio, ca. 600 MüM
- Aktinolith - Albit - Amianth - Anatas - Apatit - Beryll - Brookit - Epidot - Ilmenit - Pennin - Prehnit - Pyrit - Quarz - Talk - Titanit - Turmalin

GR :  Valletta del Julier, Julia (rätorom.);(Manganerzabbau), ca. 2918 MüM
Erwiesener Bergbau (Eisenerz) bis ca. 1942.
Die Valletta del Julier ist ein östlich der Julierpasshöhe nach Norden abzweigendes Seitentälchen des Val del Julier.
- Manganerz - Radiolarit

GR :  Valser Tal, Alp Bidanätsch, Alp Pedanatsch, ca. 2400 MüM
Bei dieser unter der Bezeichnung 'Alp Pedanatsch' aufgeführten Lokalität handelt es sich wahrscheinlich um die obige Bezeichnung, welche südlich unterhalb des Faltschonhorn liegt.
- Eisenrose - Hämatit - Monazit - Quarz - Rutil - Turmalin

GR :  Valser Tal, Alp Guraletsch, ca. 2150 MüM
Die Fundortangaben sind mit 'Alp Guraletsch' sehr allgemein gehalten.
- Eisenrose - Hämatit - Quarz - Rauchquarz

GR :  Valser Tal, Dachberg, ca. 2850 MüM
Berg, bestehnd aus Albulagneis, nur wenig östlich des Frunthorns im Valsertal.
- Hellglimmer - Monazit - Quarz - Rauchquarz - Turmalin

GR :  Valser Tal, Faltschonhorn, ca. 3020 MüM
Gipfel südöstlich des etwas bekannteren Piz Aul im Valsertal.
- Calcit - Quarz - Rutil

GR :  Valser Tal, Frunthorn (Nordwand), Piz Frunt (Nordwand), ca. 3030 MüM
Die beste Fundstelle für Rosafluorit wird mit 250 Meter unterhalb des Gipfels in der Nordwestwand angegeben. Auch im oberen Bereich der Gratlücke wurden früher gute Funde von Rosafluorit getätigt.
- Adular - Anatas - Beryll - Calcit - Chlorit - Epidot - Grossular - Hämatit - Laumontit - Limonit - Morion - Rauchquarz - Rosafluorit - Siderit

GR :  Valser Tal, Guraletschhorn (Nordwestgrat), Guralätschhorn (Nordwestgrat), Hennensädel, Weissgrätli, ca. 2900 MüM
Süd-südwestlich von Vals und östlich oberhalb des Zervreilasees gelegen.
Im Sommer 1954 fand Leendert van der Plas in der nördlichen Adula am NW-Grat des Guralätschhorns (südsüdwestlich Vals) Chloritoid in bis 2,4cm grossen, dunkelgrünen Kristalltafeln in grobkörniger, relativ einschlussfreier Ausbildung.
- Chloritoid

GR :  Valser Tal, Leis, Moos, ca. 1600 MüM
Die fündige Oertlichkeit wird als 'zwischen Leis und den Alphütten Moos' liegend beschrieben. Bekannt geworden sind aus dieser Gegend vor allem die ausgezeichneten Monazitkristalle.
- Anatas - Brookit - Ilmenit - Monazit - Pyrit - Quarz - Rutil - Turmalin

GR :  Valser Tal, Peiltal, Alp Fanella, Fanellalp, ca. 1900 MüM
- Adular - Anatas - Chlorit - Quarz - Rutil

GR :  Valser Tal, Piz Aul (Südseite), Piz Ault (Südseite), ca. 3000 MüM
Gipfel westlich des Ortes Vals im Valsertal.
- Calcit - Chlorit - Pyrit - Quarz

GR :  Valser Tal, Piz Aul, Fuorcla de Patnaul (Südseite), ca. 2800 MüM
Uebergang nur wenig östlich des Berges Piz Aul (östlich von Vals). Aus mehreren Klüften, welche zu einem sich horizontal hinziehenden Quarzband gehörten, konnten die nachstehenden Mineralien geborgen werden. Berühmtheit erlangten vor allem die klaren Quarze mit ihren goldfarbigen Rutileinschlüssen.
- Adular - Anatas - Brookit - Calcit - Chlorit - Hämatit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Valser Tal, Piz Aul, Piz Ault, ca. 3120 MüM
Westlich von Vals vorzufinden.
- Adular - Brookit - Calcit - Chlorit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Valser Tal, Piz Serenasca, ca. 2870 MüM
Berggipfel nordöstlich von Vals. Aus einem steilen Culoir. in der Gneiszone.
- Adular - Anatas - Chlorit - Eisenrose - Hämatit - Pyrit - Quarz - Rutil

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.) (südwestlich), Vals (dt.) (südwestlich), ca. 1250 MüM
Evtl. handelt es sich hier um das Gebiet von 'Leis'.
- Beryll

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Alp Moos, ca. 1800 MüM
Südwestlich von Vals, oberhalb des Valser Rheins.
- Aktinolith - Epidot - Quarz - Titanit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Alp Rischuna, Bucarischuna (rätorom.), Bucalischö (dt.), ca. 2000 MüM
Die Alp liegt ungefähr 3 km nördlich von Vals Platz im Grüngestein. Hier ist der Metabasalt von einigen Klüften durchsetzt, welche grossartige Albite, teils mit Titanit hervorbrachten.
- Adular - Albit - Amianth - Apatit - Calcit - Chlorit - Fuchsit - Hämatit - Quarz - Titanit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Leis, ca. 1520 MüM
Aus der Umgebung dieses südwestlich von Vals (1.5 km) gelegenen kleinen Dorfes sind einige wenige Funde bekannt geworden.
- Epidot - Hessonit - Quarz - Rosafluorit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Lunschania (rätorom.), Lonschane (dt.), ca. 1083 MüM
Die Lokalität liegt an der Strasse kurz nach Lunschania in Richtung Vals in einer geologisch komplexen Zone.
- Adular - Aktinolith - Albit - Calcit - Pyrit - Quarz

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Marcheggen, Marchegga, ca. 1930 MüM
Ca. 2 km südlich des Dorfes Vals.
- Adular - Aktinolith - Albit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Peilertal, Valè, Valle, ca. 1270 MüM
Am Bach bei der Lokalität 'Valè', etwas südlich von Vals gelegen.
- Adular - Chlorit - Epidot - Hämatit - Quarz - Titanit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Valé (südöstlich), ca. 1280 MüM
- Aegirin - Albit - Quarz - Titanit

GR :  Valser Tal, Val Sogn Pieder (rätorom.), Vals (dt.), Zervreilasee, ca. 1800 MüM
Unweit der Staumauer im verschieferten Gestein (teils unterhalb des normalen Wasserspiegels).
- Adular - Chlorit - Cosalit - Giessenit - Ilmenit - Quarz

GR :  Valser Tal, Wissensteinhorn, Weissensteinhorn, Weissenstein, Piz Tomül, ca. 2940 MüM
In der Literatur wird diesem Fundort die unten aufgeführte Paragenese zugeordnet. Wahrscheinlich handelt es sich bei der Bezeichnung um das Weissensteinhorn (Piz Tomül).
- Adular - Albit - Calcit - Chlorit - Quarz - Rutil

GR :  Vicosoprano, Borge novo, Borgonovo, Durbegia, ca. 1410 MüM
Östlich davon eine ca. 200 Meter breite Bergsturzhalde (Abrisstelle ca. 1600 M.ü.M.). Beim Gestein handelt es sich um metamorphen Glimmerschiefer des Surettakristallins.
- Adular - Ankerit - Chlorit - Limonit - Muskovit - Pyrit - Pyrrhotin - Quarz - Rutil - Sagenit - Schwefel - Siderit

GR :  Vicosoprano, Vallun dal Largh, ca. 1600 MüM
In Pegmatiten welche Beryll und Ferrocolumbit führen.
- Cosalit - Ferrocolumbit

GR :  Vignone;(Anthrazitabbau), ca. 2780 MüM
- Anthrazit

GR_SG :  Vättis, Calfeisental, Trin, Trinser Furgge, Trinser Furgga, ca. 2490 MüM
Die Angaben über den Fundort sind relativ ungenau aufgeführt.
- Calcit - Quarz

GR :  Wiesen, Landwassertal, Filisur (südlich), Albulatal (östliches);(Kupfererzabbau), ca. 1030 MüM
Bei Wiesen im Landwassertal und südlich Filisur auf der östlichen Seite des Albulatales wurden silberhaltige Fahlerze gewonnen, die Lager in Triaskalk bilden.
- Fahlerz

GR :  Zervreila, ca. 1860 MüM
- Adular - Chlorit - Cosalit - Ilmenit - Izoklakeit - Quarz - Zippeit

GR :  Zervreila, Läntatal, Lentatal, Plattenberg_1, ca. 2090 MüM
Nördlich des Garenstocks, unterhalb des Gletschers.
- Adular - Calcit - Chlorit - Danburit - Hämatit

GR :  Zervreila, Läntatal, Lentatal, Plattenberg_2, ca. 2100 MüM
- Aeschynit-(Y)

GR :  Zillis (dt.), Ziran (rätorom.), Schams, Ferreratal, Eisental, Alp Taspegn, Tschaingla, Taspin, Val Schons (rätorom.), Schams (dt.), Alp Taspin, Alp Daspina, Plaun Tischatscha, Plaun Pali, Platta granda, Nash, Piz Curver, Madignas, Reischenbach;(Blei-Erzabbau), ca. 2200 MüM
Eine Fundstelle erwähnt Parker (1973) 'im Walde unterhalb der Alp Taspegn'. Das Material stammt aus einer Blei-Zink-Silbervererzung.

Taspegn: Nördlich der Alphütten von Taspegn, in den Felsköpfen von Tschaingla, liegt das Erzvorkommen Taspegn.

Die Alp Taspin liegt in der Landschaft Schams, östlich über dem Dorf Zillis, 2200 MüM.), auf einer Terrasse NW des Piz Curver.
Die Erzlagerstätte ist in sechs kleine Vorkommen zersplittert, von denen die wichtigsten am Nordrand der Terrasse von Taspin, 2150 2200 MüM., liegen; zwei kleinere befinden sich im Wald östlich von Plaun Tischatscha.
- Akanthit - Albit - Anglesit - Ankerit - Arsenopyrit - Azurit - Baryt - Bornit - Calcit - Cerussit - Chalkopyrit - Chalkosin - Covellin - Digenit - Fahlerz - Galenit - Goethit - Lepidokrokit - Limonit - Malachit - Neodigenit - Pearceit - Polybasit - Pyrit - Quarz - Siegenit - Sphalerit - Stannit - Taspinit - Tennantit - Tetraedrit

GR :  Zu unseren Frauen (Mine), St. Martin (Mine), zu unser Frauwen (Mine), St. Christoffel (Mine), St. Michel (Mine), St. Jacob (Mine), St. Paulus (Mine), Egg, Landtwasser, Wasserpaw, im Kohl, Silberbergbach, Ruoben Tobl, In den Riedern, Tschuggen, Schüpfen auf den Platten, Sertyger Tälli, Sertyger Ennge, Lütschel, Dürnboden, Duchel, Münchalpen, Mönchalptal, Grüenbödeli, Tafas;(Erzabbau), ca. 1300 MüM
Die Minen in der Umgebung (gem. Bergbuch):
a) Silberberg Tafas:
"Inn Pronpentzen Rüfenen, der alt Stollen am landtwasser bym bach ussen: St. Luzia"
(Der Name Prunpentz oder Praunpentz war im 16. und 17. Jh. gleichbedeutend wie später Silberberg und umfasste das gleiche Revier. Der Name Praunpentz ist ursprünglich ein rhätoromanischer Name, während der Name Silberberg von Kolonisten deutscher Zunge eingeführt wurde).
"Hie Innen beym Egg, auch am landtwasser: Zum hohen Kreutz"
"Mitten in den Rüffenen: ad St. Trinitatem"
"Die Schacht oben uff der Clufft: Zur Gottesgab"
"Wasserpaw: Maximilian und Ferdinand"
"Von dannen bim bach uf ein alte ysen gruob: St. Mathias"
"Von der wassergruoben den alten schachten nach hinauff: St. Joos, St. Daniel, Fuxloch, St. Geörgen, Paulsgruob, underm Weg: St. Helena"
"Und die New Innfahrt ob dem weg: St. Johann" "Der angefangen Stollen underm weg im wald unnen: St. Lorenz" "Im Schwabenthobel by der grossen Clufft im Khol: St. Bartlome" "By der Stuben: St. Nicolaus" "Zu nechst herinnen ob dem weg, beim Silberbergbach: St. Chilian"

b) In den Zügen:
"Im Purchen Zug zu nechst obem weg: St. Andrea"
"Im khrumb obern Gaden: St. Anna"
"Im Preiten Zug: St. Wilhelm" ("Eine alte verlegene Gruoben in der Mitte im breiten Zug ob Ardüs, St. Wilhelm genannt," wird unter dem 3. Januar 1589 dem M. Pirkl verliehen) .

c) In den Spinen:
"Ein Alaun Khüssgruoben im Ruoben Tobl: St. Marx" (Alaun = Sulfatausblühungen im pyrithaltigen Federalaun (Pickeringit = Mg Al2(SO4)4.22H2O). Das Sulfat wird aus dem Gestein ausgelaugt, in mächtigen Kesseln durch Sieden angereichert und dann durch Versetzen mit Pottasche umkristallisiert: Pickeringit entsteht durch Verwitterung (z.T. auch Chalkantit immer neu)
"In den Riedern: St. Thomas"
"Neben den Steinigen Matten beim landtwasser, Im Tschuggen: Zu unseren Frauen"
"Inn unser Frauwen Tobl: St. Martin" evtl.Frauentobel bei Frauenkirch)

d) In Sertyg:
"In den Schüpfen uf den Platten: St. Jakob" (Diese Gruben wurden am Mittaghorn 1978 wiederentdeckt, es wurde hier Bleiglanz und Zinkblende abgebaut) .
"Inn Sertyger Tälli: St. Johann, zu unser Frauwen" (Ein Stollen wurde 1980 von Chr. Jost wieder geöffnet. Hier wurde Pyrit, Kupferkies, Arsenkies, Fahlerz und Zinkblende festgestellt)

e) In Dischma:
"Obem Dürnboden beim Steinigen wang: St. Johann"
"Und obem Dürnboden beim grossen Fälsen: Zur Gottesgab"
"Ob der Duchli: St. Michel und St. Johann" (Ist hier die Duchli Säge gemeint?)

f) Zum Closter:
"Im Walt heruf gegen Münchalpen: St. Jacob, St. Paulus" (Im Grüenbödeli befindet sich eine Vererzung von Eisen und Kupfer (Pyrrhotin). Am Eingang des Mönchalptales sind in der Schlucht Stollen-Mundlöcher sichtbar).

- Chalkopyrit - Chlorit - Eisenerz - Pyrit - Pyrrhotin - Stilpnomelan

GR_UR :  Zutreibistock, Claridenfirn (Südrand), Belmeten, Erstfeld;(Bohnerzabbau), ca. 470 MüM
Mehrere Fundorte. Bohnerz des Eocäns.
- Bohnerz
In Zusammenarbeit mit www.wipertech.ch
AP & EP
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